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Frauen und Pornografie

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Ein weiterer Punkt ist es, wenn man im Laufe der Beziehung merkt, dass der Partner für einen zunehmend unattraktiv wird. Ich werde immer älter und weise "Kampfspuren" auf, die ich bei allem Wohlwollen nicht lecker finde, sie aber auch nicht mehr verstecken oder kaschieren kann. Und nun? Immer Licht ausschalten? Klar, wenn man geliebt wird, sollte das kein Problem sein, heißt es. Aber wenn frau/man noch nicht so weise und abgeklärt ist? Was, wenn einem Rollenspiele einfach nur doof vorkommen und die virtuellen Welten Dinge ermöglichen, die man als Avatar sogar gemeinsam gestalten und erleben kann? In Second-Life kann man sich mit dem jeweiligen Avatar begegnen und sich sogar in verschiedenen Sprachen unterhalten, die automatisch übersetzt werden. Und diese Engine ist noch nicht so ganz auf der Höhe der Entwicklung. Ich bin mir darüber im Klaren, dass solche Gedankenspiele ein Spiel mit dem Teufel und dem Feuer zugleich sind. Aber hat das schon jemals jemanden von irgend etwas abgehalten, von Ausnahmen natürlich abgesehen?

Ich denke, die Notwendigkeit einer Diskussion um dieses Thema wird uns erst noch mehr bewusst werden müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, was die mesiten Frauen stört, ist dass es ja tatsächlich Männer gibt, bei denen diese Filme eine Art Obsession werden. Die werden dann wie besessen gesammelt und angeschaut- völlig jenseits jeder natürlichen "Triebbefriedigung" (kein Mensch hat so einen Trieb, dass er täglich stundenlang diesem Trieb nachgehen muss). Es wird also zu einer Sucht, die auch immer mehr lebensbereiche einnimmt. Und ich habe das Gefühl, dass dies ein Problem ist, das fast ausschließlich Männer betrifft. Frauen mit Pronosucht...das mag es geben, aber ist wohl eher eine Ausnahme und genau deswegen haben Frauen wohl auch öfter ein Problem mit dem Konsum ihrer Männer. Ich denke, Frauen konsumieren das Zeug öfter als man denkt, aber eben selten in Form einer Sucht, die das Leben wirklich beeinträchtigt.
Wenn man Pronos gerne (ab und an oder in maßen regelmäßig) konsumiert und das genießt ist da ja auch nichts zu sagen. Ähnlich wie Alkohol: Die Dosis macht das Gift. Und wenn irgendwann das halbe Leben sich nur noch darum dreht, dann KANN man das ja als Partner nicht gut heißen.
Ich persönlich hätte zB kein Problem damit, wenn mein Partner sich ab und an mal bei einem Porno entspannen würde😉- aber wenn er wie ein besessener Filmchen sammeln würde, dann hätte ich damit ein Problem. Und leider gibt es ja Fälle, wo keine normale Sexualität mehr möglich ist, weil die Pornowelt total überhand genommen hat: Und genau davor hätte ich zB auch Angst, wenn ich feststellen würde, dass mein partner Pornos konsumiert. Also die Tatsache DASS er Filme schaut wäre nicht der springende Punkt.
Davon würde ich mich jetzt auch nicht bedroht fühlen oder mich fragen, ob ich nicht genug für ihn bin: Aber wenn es eine Sucht werden würde, dann wäre das ja eine Bedrohung für unsere beziehung.
 
Ich kann dir nur sagen, dass keiner meiner Partner jemals ein Problem damit hatte, dass ich Pornos gucke.
 
Fantafine, mir geht es als Mann genauso wie meinen Vorrednern. Kein Problem, wenn meine Freundin Lust hat Pornos zu gucken.

Was mich irritiert ist der Zeithorizont, von dem hier gesprochen wurde.

Stundenlang bedeutet für mich Sucht. Und stundenlang bedeutet auch, dass andere wesentliche Themen im Leben in den Hintergrund treten. Meine Freundin studiert und wird nach dem Studium wohl arbeiten gehen. Sie hat das ein oder andere Hobby. Freunde. Familie. Und ja nun auch mich. Und den Haushalt mit mir. Wer da stundenlang Zeit findet und die Priorität Nr.1 das Porno gucken ist, der hat ganz andere Probleme. Egal ob Mann oder Frau.
 
Klar so ist das wenn Du einen Job hast oder andere Verpflichtungen. Es gibt aber auch Leute die sitzen den ganzen Tag Zuhause haben extrem viel Zeit , ich denke daß muss man individuell betrachten.
Sucht kann man nicht an der Stundenzahl festmachen, völliger Blödsinn.

Spricht man von Sucht liegt eine genau klassifizierbare Abhängigkeit vor, deshalb kann so etwas diagnostiziert werden.

En Justin B. Fan oder ein LadyG. Fan der Stunden am Tag damit zubringt irgendwelchen merchandisingkram zu kaufen, lebt sein Fanleben aus.....
was ist denn, wenn eine Pornos sammelt ?
Die brint ja auch Stunden damit zu , aber ist die deshalb süchtig , nein sicher nicht.

Die Pornoindustrie würde nicht mit Pornofilmen von Frauen für Frauen werben, wenn es dafür keinen Markt gäbe.

Es ist in der BRD , falls das Euch nicht klar ist, Grundgesetz, daß jeder Mensch seine Sexualität und seinen Glauben frei wählen darf.

Da sollte man mal drüber nachdenken bevor man sich bindet. Tut man das nicht läuft man Gefahr, Menschen zu begegnen, die meinen sie müssen dieses Grundgesetz nicht beachten.
 
Seit wann denn das? 🤔
Ich glaube hier schließt du grad etwas zu sehr von dir / deiner Meinung auf andere und verallgemeinerst.

Hallo merciless,

ich hatte ja auch geschrieben, es soll nur ein gewisses Maß sein, nicht stundenlang, nur ab und zu zur Anregung. Ich meinte damit, ganz ohne Pornos gibt es kein erfülltes Sexualleben. Das könnten auch heiße erotische Geschichten ohne Bilder sein.
 
Ein Porno ist eine Computer-Simulation. Pixel auf einem Display die irgendwas mit dem Gerhirn machen, es jeweils stimulieren oder auch nicht. Es gibt viele schlechte Pornos und es gibt aber auch gutes Material. Mir ist aufgefallen wenn ich Pornos geschaut habe mit einer Frau zusammen, dass die Frauen sich viel mehr interessieren was die da reden und was die Handlung eigentlich ist. Es gibt diesen uralten Witz, dass Frauen Pornos uninteressant finden weil am ende nicht geheiratet wird, da ist aber was dran. Ein Schlauer Porno-Hersteller würde mehr auf Groschen-Roman Format gehen so wie SOG vielleicht. Ich fand früher mal Master Costello ganz unterhaltsam, einige Frauen fanden den auch gut, natürlich bisschen albern das ganze aber was soll's, Unterhaltung halt.

Wie viel Zeit man mit etwas verbringt und ob das noch gesund ist?... ja🙄 gute Frage.
Man könnte sich dafür entscheiden sein Leben in einer Computer-Simulation zu verbringen,
in Second Life war das schon sehr gut zu erkennen. Leute haben in der Simulation gelebt, sich verpartnert, geheiratet und sogar Kinder bekommen. Es gab sehr sehr gute Simulationen in SL und ich meine jetzt nicht Pornos (das war der eher uninteressante Teil).

Da kommt noch was. SL hat es zwar arg vergeigt, aber andere Anbieter werden nachziehen. Es ist immer ein bisschen eine Frage der Technik und die entwickelt sich gerade in eine neue Phase. Wird es dann Leute geben die es vorziehen in einer Computer Sim zu leben? Klares ja, und einige werden sogar sehr gute Gründe dazu haben, die alten und behinderten beispielsweise.

Das öde deutsche Fernsehprogram sich jeden Tag mehrere Stunden anzutun ich sicher mindestens genauso ungesund wie obsessive Pornos zu glotzen, ernsthaft.
 
@Amatio
Das kann aber auch nicht pauschalisieren.
Meine eigene Fantasie funktioniert in der Hinsicht in aller Regel gut genug um interessante Filme in's Kopfkino zu bringen.
Ein Mensch, zu dem ich mich sexuell stark hingezogen fühle, reicht da meist schon als "Vorlage" um das Kopfkino anzustoßen. 🙈
 
@Amatio
Das kann aber auch nicht pauschalisieren.
Meine eigene Fantasie funktioniert in der Hinsicht in aller Regel gut genug um interessante Filme in's Kopfkino zu bringen.
Ein Mensch, zu dem ich mich sexuell stark hingezogen fühle, reicht da meist schon als "Vorlage" um das Kopfkino anzustoßen. 🙈

Hallo merciless,

ist bei mir genauso! Das Kopfkino kann aber nur laufen, wenn man schon mal Pornos gesehen hat! Das meinte ich damit - es geht nicht ganz ohne Pornos, aber wohl mit relativ wenigen, wenn man früher schon viele gesehen hat (ich habe wirklich schon alles gesehen was es gibt. Auch die härtesten Sachen (nur keine Gewalt)).
 
Dem möchte ich widersprechen.

Mein Kopfkino lief schon, da wusste ich nicht mal, wie P-O-R-N-O buchstabiert wird.
Verallgemeinerungen mit Blick auf Sexualität sind immer bissi...heikel.
 
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