Ich kenne einige Muslime und da ist das Gottesbild bei dem einen so und bei dem anderen so.
Ich kenne eine Familie, die ist in der Tat streng gläubig, die sagen das Allah alles sieht und alles hört, die Eltern , wie die Kinder, deshalb ist es richtig , daß zu tun , was Allah erfreut. Das kann ich nachvollziehen und ich denke, solange sie keinem auf die Füße treten und das tun sie nicht, sie sind hilfsbereit , höflich, sehr gastfreundlich, im Grunde richtig nette Menschen, haben Gerechtigkeitssinn, gut sie kleiden sich etwas anders , als Menschen, die anderen Religionen angehören, aber das stört mich nicht, man kann offen mit ihnen über ihren Glauben und ihre Sicht der Dinge sprechen.
Sie respektieren mich als einen Menschen, der versucht die zehn Gebote der Bibel zu halten und akzeptieren meine Sicht der Dinge , unser Gerechtigkeitssinn unterscheidet sich in keinster Weise, die sagen das sie nicht nach Deutschland gekommen wären, wenn sie die Demokratie und die Glaubensfreiheit per Gesetzeszusicherung nicht befürworten würden.
Ich kenne auch einige , die den Islam so als eine Art Aushängeschild vor sich her tragen, da kommt es mir immer so vor, als hätten sie nichts anderes und werten sich selbst irgendwie damit auf, die sind mir nicht so symphatisch und da kann ich verstehen, wenn die Kinder mit Problemen woanders hingehen, wäre ich Kind würde ich auch nicht mit denen reden wollen und schon garnicht über derart intime Dinge.
Ich denke aber auch, das Sexualität , wie man sie auslebt oder nicht in der ersten genannten Familie ein Thema ist, das dort die Eltern die Ansprechpartner für ihre Kinder sind , weil sie sich dafür eignen.
Auch wenn ich mit ihnen über Sexualität spreche, haben sie eine für mich sehr aufgeklärte Haltung.
Die mit dem Aushängeschild Islam aber eher nicht, da ist für mich bei manchen Sachen das Gefühl , als würde das tiefste Mittelalter wieder ausbrechen, nur wirklich begründen tun sie die Dinge damit das sie sagen, das es so ist.
Immer wenn mir jemand begegnet , egal welcher religion er ist und mir erzählen will, das etwas so ist, weil es so ist, aber ich darüer anders denke, weil ich für mich keinen Beweis habe das es so ist, denke ich mir einem Fanatiker gegenüberzustehen und die mag ich garnicht, weil die zeichnen sich dadurch aus, das sie mir das, was sie für wahr halten, als tatsächliche Realität verkaufen wollen.
Die Leute aus der anderen ersten Familie sagen nicht daß ich nicht an die zehn gebote und an einen christlichen Gott glauben darf, sondern freuen sich darüber , wenn ich mich mit ihnen unterhalte, das ich über meinen Glauben spreche , genauso wie ich mich darüber freue, wenn sie über ihren Glauben sprechen.
So kenne ich auch einige Menschen, die von sich sagen, daß sie nicht an einen Gott glauben wollen, denen ich aber jederzeit vollstes Vertrauen entgegenbringen würde , weil die Lügen , Unehrlichkeit , Ungerechtigkeit, Krieg genauso falsch finden, wie ich.
Ich denke Du solltest Dir genau überlegen welches Bild Du Dir machst - oder ob es einen Sinn macht, Dir ein Bild zu machen, denn ich denke es ist egal wie man den Schöpfer nennt, wenn es einen gibt hat er uns den Willen zur Entscheidung gegeben und dann ist es wichtig , welchen Wolf ich in mir füttere , wie der Indianer sagt, den bösen Wolf oder den guten Wolf , das entscheide ich selbst.
Ich dneke der Fanatiker füttert den fanatischen Wolf in sich und der der gegen Glauben hetzt den hetzerischen Wolf, aber der der den guten Wolf in sich füttert, den friedvollenund selbstlosen Wolf , den gerechten und korrekten Wolf , den treuen und ehrlichen Wolf, der macht nichts falsch, sondern sorgt dafür, daß einer dieser seltenen Wölfe überlebt, egal welcher Religion er angehört oder nicht.