Natürlich geht es mir scheisse damit, aber noch beschissener geht es mir wenn ich komplett aufgebe und mich hängen lasse.
Das suchen nach einem Hoffnungsschimmer ist quasi das einzige, was mich innerlich noch irgendwie belebt.
Diese kurze Aufregung von dem Moment, wo man nach ein paar Monaten mal einen Kontakt bekommt, bis man gleich nach kurzem schreiben geghostet wird, lässt mich echt immer schon viel zu sehr aufleben.
Dieses Gefühl will ich dann meistens gar nicht loslassen und werde enorm aktiv im suchen, nach dem das ganz kurze Glück zerbrochen ist.
Jetzt bin ich grad auch wieder in einer Phase, in der ich nichts anderes als Zeit intensive Hauptbeschäftigung mehr verwenden will, weil ich den Gedanken einfach nicht ertrage, dass meine Chancen anscheinend so gering sind jemanden kennenzulernen, unter anderem, weil ich kein soziales Umfeld habe und erst recht keins, wo ich einer interessanten Frau begegne, so dass jeder Tag aufs neue ohne irgendeine Chance auf Veränderung vergeht.
Auf Lovoo schaue ich oft einfach nur Streams, weil es hier so verdammt still ist und ich mich auch nicht nur ewig beduseln mag mit Musik, oder ganz den Bezug zur Realität verlieren, in dem ich meine momentane Arbeitslosigkeit mit Filme, oder Serien/Dokus suchten verbringen möchte.
In den Streams find ich fast nie Bezug zu irgend ner Person und ahne dass eigentlich auch schon immer in den ersten Augenblicken. Es ist verdammt ermüdend zu sehen, dass man quasi anders programmiert wurde und so gesprächs- oder humortechnisch nicht zusammen passt.
Trotzdem such ich weiter irgendwo meinen Platz.
Mir hilft das müde werden am Ende eines Tages um mich damit abzufinden.