Die Annahme, es wäre online einfacher, Leute kennenzulernen, beruht vermutlich darauf, dass man davon ausgeht, dass
- die Leute die Apps mit der gleichen Intention nutzen wie man selbst
- es sehr viele Leute nutzen
- man sieht, wer ungefähr die gleichen Interessen teilt
Dazu kommt eben der Bequemlichkeitsfaktor. In der Realität müsste man ja über seinen Schatten springen und Leute ansprechen. Und dazu fehlt den meisten jungen Leuten heutzutage einfach der Mumm. Will keiner lesen, muss man aber so knallhart äußern.
Und noch weniger Leute verkraften es, wenn es nicht klappt und sie sich einen Korb fangen. Das tut im Club, wenn die Person vor einem steht, eben auch mehr weh, als wenn man bei tinder oder badoo ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach ignoriert wird.
Dabei kann es offline - in der REALITÄT - so einfach sein, Leute kennenzulernen, wenn man nicht auf den Mund gefallen ist und sich einfach mal traut auf Menschen zuzugehen. Und solange man freundlich bleibt, erhält man von Frauen auch keine komischen oder unfreundlichen Reaktionen.
Man wird immer mal wieder auf "Karens" treffen, aber mein Gott, das gehört eben dazu.
Und Online Dating ist nun mal wie Fernsehwerbung für Autos. Alle sind ganz toll und makellos, charakterlich und äußerlich sowieso. Jeder stellt sich in diesem Katalog (was anderes ist es ja nicht) im besten Licht dar und hofft, dass das Ausstattungspaket bei den Leuten gut ankommt.
Davon abgesehen, dass die meisten Profile und Selbstbeschreibungen dadurch ziemlich langweilig und austauschbar wirken, sind viele auch einfach fake und nicht authentisch. Im Chat selbstbewusst schreiben kann jeder, aber in der Realität ein Kostüm anziehen und Selbstbewusstsein vorspielen? Schwierig, können die wenigsten.
Offline sieht man schon eher, woran man ist und ob das passen könnte. Online vergucken sich die Leute nicht selten in eine Vorstellung, in irgendein Fabelwesen, dass eigentlich gar nicht existiert - und am Ende ist die Enttäuschung riesengroß.
- die Leute die Apps mit der gleichen Intention nutzen wie man selbst
- es sehr viele Leute nutzen
- man sieht, wer ungefähr die gleichen Interessen teilt
Dazu kommt eben der Bequemlichkeitsfaktor. In der Realität müsste man ja über seinen Schatten springen und Leute ansprechen. Und dazu fehlt den meisten jungen Leuten heutzutage einfach der Mumm. Will keiner lesen, muss man aber so knallhart äußern.
Und noch weniger Leute verkraften es, wenn es nicht klappt und sie sich einen Korb fangen. Das tut im Club, wenn die Person vor einem steht, eben auch mehr weh, als wenn man bei tinder oder badoo ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach ignoriert wird.
Dabei kann es offline - in der REALITÄT - so einfach sein, Leute kennenzulernen, wenn man nicht auf den Mund gefallen ist und sich einfach mal traut auf Menschen zuzugehen. Und solange man freundlich bleibt, erhält man von Frauen auch keine komischen oder unfreundlichen Reaktionen.
Man wird immer mal wieder auf "Karens" treffen, aber mein Gott, das gehört eben dazu.
Und Online Dating ist nun mal wie Fernsehwerbung für Autos. Alle sind ganz toll und makellos, charakterlich und äußerlich sowieso. Jeder stellt sich in diesem Katalog (was anderes ist es ja nicht) im besten Licht dar und hofft, dass das Ausstattungspaket bei den Leuten gut ankommt.
Davon abgesehen, dass die meisten Profile und Selbstbeschreibungen dadurch ziemlich langweilig und austauschbar wirken, sind viele auch einfach fake und nicht authentisch. Im Chat selbstbewusst schreiben kann jeder, aber in der Realität ein Kostüm anziehen und Selbstbewusstsein vorspielen? Schwierig, können die wenigsten.
Offline sieht man schon eher, woran man ist und ob das passen könnte. Online vergucken sich die Leute nicht selten in eine Vorstellung, in irgendein Fabelwesen, dass eigentlich gar nicht existiert - und am Ende ist die Enttäuschung riesengroß.