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Flashback

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Gast

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Seit ein paar Monaten finde ich kaum noch Wege aus meinen Depressionen. Ohne Grund bekomme ich Panik' ohne zu wissen warum,oder vor was. Ich war immer eher ruhig, aber sehr kontaktfreudig, da ich Menschen gerne habe.Meine Umgebung kennt mich als heiteren Menschen, den nichts umhauen kann und meistens suchen meine Freunde bei mir Rat und Hilfe,weil ich mir immer Zeit zum zuhören nehme.Auch bei meiner Arbeit habe ich mit vielen Menschen zu tun, die mich als freundlich und immer " gut drauf" schätzen.
Wenn ich aber alleine bin, vor allem wenn ich auch noch etwas Alkohol getrunken habe, bekomme ich diese Angstanfälle.Auch beschäftige ich mich seit langem mit dem Tod.Ich lebe gerne, doch seit etwa zwei Monaten denke ich sehr oft darüber nach, auf welche Art ich mich umbringen würde.Der einzige Ort, wo ich mich dann einigermassen wohl fühle, ist unter der Bettdecke,mit möglichst vielen Kissen um mich herum,wie eine Burg.Ich habe Kinder und und nur deshalb dacht ich,es kann vielleicht helfen mal anonym darüber zu sprechen.
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Flashback. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hast Du eine Erklärung für Deine Depressionen.Irgendwo in Deiner Vergangenheit muss der Auslöser zu finden sein.Bist Du unglücklich? Fehlt Dir etwas in Deinem Leben?Wenn Du es nicht schaffst alleine einen Ausweg zu finden, brauchst Du die Unterstützung eines Therapeuten.

 
Hallo einsames Engelchen
Bis jetzt war ich der Meinung ein einigermassen glückliches Leben zu führen.Seit etwa zwei Monaten lassen mich diese unbegründeten Angstgefühle jedoch zweifeln, ob ich wirklich immer in der Realität lebe.Diese Angst trifft mich oft völlig unvorbereitet und stürtzt mich dann in bodenlose Leere.
 
Du wurdest mit 14 von eimem doppelt so alten Schwein zu allerlei Sex gezwungen.Man kann nicht alles sein Leben lang verdrängen!!!!!!!
 
Orpheus ist ein Freund von mir, der mir geraten hat diese Seite zu besuchen.Jetzt hat er das geschrieben,von dem ich mir nicht sicher war,ob ich darüber sprechen möchte.S****!
 
Dann passt der Name "Flashback" natürlich.
Diese Angstgefühle sind unverarbeitete Erlebnisse und meist kommt es erst nach Jahren zum Vorschein.Ich denke für dich ist die Zeit gekommen zu reden.Hab keine Angst, es wird wieder leichter werden, wenn du es schaffst dich zu öffnen.Tu es für dich, weil du es dir wert bist.
 
Bin ich mir das?Der einzige Grund, warum ich überhaupt mal darüber rede, sind meine Kinder. Ich möchte nicht ihr Leben durch einen Kurzschluss von mir zerstören.
All die Jahre war ich mir sicher, dass das was passiert ist, ich mir selbst zu zuschreiben habe.
Ich war mit vierzehn unheimlich in diesen Mann verliebt, einfach weil er gut aussah.Nachdem er gemerkt hat, dass er eine minderjährige Bewunderin hat, traf er sich ein paar mal mit mir und wir redeten viele Stunden über Gott und die Welt. Da ich in meinem Elternhaus damals kaum wahrgenommen wurde, hat mir das unheimlich gut getan.Bis er mich fragte, ob ich nicht mal bei ihm übernachten wolle, nur so mit kuscheln, reden und vielleicht ein Glas Wein dazu. Logo wollte ich das.Meinen Eltern sagte ich, ich übernachte bei einer Schulfreundin(die fragten eh nie nach....) und traff mich freudig mitten in der Nacht mit ihm.Wir tranken ein,zwei Gläser Wein und gingen dann zu ihm nach Hause.Als er plötzlich sehr grob verlangte, das blöde T-Shirt auszuziehen,war es zu spät aufzuwachen.........
Als er unten nicht rein passte (ich wog damals 43 Kilo und war gebaut wie ein Knabe) drückte er mir sein Ding halt in den Mund.
Ich muss heute noch kotzen,wenn ich daran denke.
Danach hatte er mich in der Hand; Er wollte alles meinen Eltern erzählen, würde ich mit jemandem reden.(So dumm ist man mit vierzehn)
Sorry, aber ich kann jetzt nicht weiter,
 
Deine Kinder brauchen eine Mutter, die immer für sie da ist.
Sie sollten dir so sehr vertrauen, dass wenn ihnen so etwas passieren würde, dass sie ohne Angst mit dir darüber sprechen können.

Deine Scham und deine Angst vor deinen Eltern waren groß.
Ich denke dein Selbstbewustsein hatte vermutlich schon vor diesem Erlebnis gelitten.

Ja und ich bin davon überzeugt das du es dir wert sein solltest, denn jedes Kind sollte eine mit sich selber zufriedene Mutter haben.Ich finde diesen Schritt den du gewagt hast, hier in der anonymen Öffentlichkeit darüber zu schreiben richtig toll.

Lasse dir von einer sympatischen Therapeutin helfen, deine Probleme besser in den Griff zu bekommen.Glaube mir es geht, ich spreche aus Erfahrung.
 
Liebe Hoffnungslose
Du schreibst, Du sprichst aus Erfahrung.....
Trotzdem bist Du hoffnungslos und unglücklich?
Du schreibst sehr einfühlsam und warmherzig und deshalb frage ich mich, ob Du nicht verstehen kannst, dass es mir nicht möglich sein wird, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zu lange hat es gedauert aus diesem Kreis der Selbstverurteilung und Minderwertigkeit heraus zu finden.Ich habe mir starke Mauern aufgebaut und meine Umgebung glaubt an meine Stärke. Soll ich das auf's Spiel setzen, weil ich mit diesen unkontrollierten Gefühlen nicht fertig werde?
 

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