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Finanzen total außer Kontrolle

Der Wohngeldantrag läuft ja schon seit März((ist im Februar ausgelaufen), von deren Seite hieß es dann nach 2 Monaten, man bräuchte erst mal den ALG1 Bescheid, deswegen ist mir das vorher nicht aufgefallen, das da wohl nix mehr kommen wird.

Hallo,
schau mal hier: https://www.erwerbslos.de/images/Was_tun_wenn_das_Amt_nicht_zahlt.pdf
Da sind Infos, was zu tun ist, wenn ein Amt nicht zahlt. Denn es muss. Du musst Hilfe bekommen. Das Amt (Bürgergeld) hat da keine Wahl (auch, wenn sie gern so tun und sich absichtlich dumm stellen). Bei Wohngeld kannst du bereits nach drei Monaten Untätigkeitsklage stellen... Untätigkeitsklage reicht man dann ein, wenn ein Amt die Frist zur Bearbeitung von Anträgen nicht einhält. Bei Wohngeld ist diese Frist 3 Monate.
Du kannst dich auch an Sanktionsfrei e.V. wenden. Die helfen bei Extremfällen, besonders, wenn Kinder involviert sind, z. B. durch ein Darlehen oder auch durch eine Spende. Auch haben Sie Anwälte, die besondere Fälle rechtlich unterstützen.
Außerdem kannst du dich am Donnerstag telefonisch bei Tacheles e.V. beraten lassen. Die sind DIE Experten schlechthin (u.a. geben Sie Bücher zu Bürgergeld/SGBXII-Rechten heraus und geben Workshops: https://www.tacheles-sozialhilfe.de/beratung/unterstuetzung-durch-tacheles.html
Auch LIFE kann vielleicht helfen: https://life-initiative.org/sozialleistungen/
Ich hoffe, dass sich Eure Situation bald klärt und stabilisiert! Alles Gute!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo alle miteinander!
Mir ist heute erst mal klar geworden, das ich vor einem riesigen Problem stehe.
Zur Erklärung: ich bin verheiratet, Mutter eines kleinen Kindes, und mein Mann ist eigentlich unser Hauptverdiener.
Mein Mann ist vor gut 2 Jahren krank geworden, hat die volle Zeit des Krankengelds ausgeschöpft, und ist im April ausgesteuert worden.
Normal hatten wir halt Krankengeld, Kinderzuschlag und Wohngeld.
Der Wohngeldantrag wird ja wohl durchs ALG abgelehnt werden, denn ich jam heute dadurch, das ich den Kinderzuschlag verlängern wollte darauf, das wir mit dem ALG1 gar keinen Ansoruch mehr auf den Kinderzuschlag haben.
Hat natürlich keiner erwähnt, das wir eigentlich direkt Bürgergeldzuschuss hätten beantragen müssen.
Durch den Übergang Krankengeld/ALG sind wir eine Miete im Rückstand, die wir eigentlich mit der Nachzahlung Wohngeld bezahlen wollten.
Da wir die jetzt aber wohl nicht mehr kriegen.....ihr versteht das Dilemma?
Und da wir ja jetzt erst nach 3 Monaten darauf kamen, das eigentlich das Bürgergeld hätte beantragt werden müssen, und das das ja nicht rückwirkend bezahlt wird, haben wir jetzt natürlich viel Geld verschenkt, und grad ein richtiges Problem.
Und ich frag mich, wie wir da jetzt wieder raus kommen.
Das richtig blöde daran ist, ich hab im Vorfeld extra mit dem Jobcenter gesprochen, die mir versichert, ja geradezu dazu geraten haben, lieber Kinderzuschlag und Wohngeld zu beantragen, und komm jetzt nur durch Zufall darauf, das das eigentlich der komplett falsche Rat war.
Der Wohngeldantrag läuft ja schon seit März((ist im Februar ausgelaufen), von deren Seite hieß es dann nach 2 Monaten, man bräuchte erst mal den ALG1 Bescheid, deswegen ist mir das vorher nicht aufgefallen, das da wohl nix mehr kommen wird.
Ich fühl mich da jetzt echt ein wenig veräppelt, und weiß nicht, wie ich jetzt mit der finanziellen Situation umgehen soll.
Da wir auch eine inzwischen ziemlich hohe Miete haben (dank drei Mieterhöhungenin den letzten Jahren) ging der Großteil des ALG, das jetzt Ende Mai das erste Mal ausgezahlt wurde, halt für Miete, Strom, Versicherung usw. weg, und wir sind nun praktisch pleite, am 9. eines Monats.
Ach so, bevir jemand fragt, warum ich nicht arbeite: würde ich tun, aber ich hab keinen Kitaplatz für meinen Sohn bekommen, und mein Mann (übrigens mit GdB100) ist gesundheitlich nicht in der Lage sich um das Kind zu kümmern.
Also absolute Zwickmühle.
Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als so schnell wie möglich Bürgergeld zu beantragen- am besten noch diesen Monat,damit ihr wenigstens noch diesen Monat berechtigt seid.
 
Mit dem Vermieter brauch ich gar nicht mehr zu reden, der wurd sowas von ausfallend, weil die eine Miete nicht kam.
Der hätte uns am liebsten sofort vor die Tür gesetzt.
Das Jobcenter meinte dazu nur. Ist nicht deren Problem, weil wir im betreffenden Monat ja Geld bekamen, zwar erst am Ende, aber halt in diesem Monat.
Ich kann mich nirgendwo bewerben, weil meine Arbeitsunterlagen alke abgelaufen sind, und ohne die stellt mich niemand ein.
Ich muß regelmäßige Fortbildungen haben, und gültige Nachweise haben, die sind aber alle abgelaufen.
Erwerbsminderungsrente wurde beantragt, dazu gibt es noch keine Entscheidung, und die Pflegestufe wurde abgelehnt.
Was ich nicht verstehe: Warum suchst Du Dir nicht einen Job in der Gastro am Abend, wenn das Kind schläft?
Da wird doch händeringend gesucht.
Kann er denn nicht mal eine Milch geben, wenn das Kind kurz aufwacht?
Auch wenn Dein Mann sich "nicht kümmern" kann muss es doch möglich sein, dass er da ist, wenn das Kind schläft?

Ich habe das als Student an drei Abenden pro Woche gemacht und habe mich damit komplett selbst finanziert. Mit Trinkgeld lag ich immer über 20,- Euro.
 
Nein, das Jobcenter hat Hilfe abgelehnt, weil der Wohngeldantrag ja schon seit Februar in Bearbeitung ist, und den müsste man erst abwarten, aber ich weiß ja schon, das der abgelehnt wird.
Kredite nicht möglich, unsere paar Freunde haben selbst kein Geld, Familie ist keine mehr vorhanden, und einen Dispo gibt es auch nicht.
Soziale Projekte oder Tafeln gibt es hier auch nicht, weil wir wohnen sehr weit außerhalb.
Für Tagesmütter ist das Kind zu alt, es war bei neun Kitas die letzten 3 Jahre vorgemerkt, und wir haben für dieses Jahr zum dritten Mal nur Absagen bekommen.
Das Jugendamt konnte uns auch nicht weiterhelfen mit nem Kitaplatz, selbst einklagen, weil ja jedes Kind ein Recht hat, wurde abgelehnt, weil glaubhaft versichert wurde, es gäbe einfach keinen Platz für unser Kind.
Inzwischen hab ich auch so viel verpasst, das ich in meinem Beruf eh keine Chancen mehr hab, da komm ich nicht mehr rein.


Vielleicht könnte das relevant sein? Wenn ich es richtig verstehe, würdet ihr dann vielleicht doch ab Februar Bürgergeld bekommen, wenn das Wohngeld abgelehnt wird und ihr aber wegen des Antrags auf Wohngeld keinen Antrag auf Bürgergeld gestellt habt.
Aber alles ohne Gewähr, da ich gerade keine Zeit habe, mich näher einzulesen.
Wenn Du alle Zeit, die Du Dich mit diesen SGB-Normen beschäftigst, einfach in der Gastro arbeitest, hast Du am Ende mehr Geld.
Du kannst locker 100,- Euro pro Abend verdienen. Was fehlt Dir an Miete? Das sind doch nur ein paar Tage, die Du ranklotzen musst.

Einfach machen.
Du sagst ja selbst, dass bei Deinem Mann auch viel Faulheit dabei ist. Tritt ihm in den A**** oder wie stellst Du Dir ein langfristiges Leben mit einem von Faulheit geplagten Mann vor? Soll er ein gutes Beispiel für Dein Kind sein? Du musst aktiv werden..
 

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