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Fernstudium - ein Horror

L

Leah

Gast
Hallo Ihr Lieben
ich weiß grad einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll...
ich habe im april begonnen psychologie an einer fernuni zu studieren. dort habe ich die möglichkeit etwas zu studieren was mich interessiert, aber alles drumherum schaffe ich nicht.
ich wollte nie dort studieren, aber ich habe mit meinem abi schnitt (2,8) keine wirklichen perspektiven irgendwo einen studienplatz zu bekommen. Das fernstudium ist für mich unerträglich, keine sozialen kontakte, alles versuchen zu verstehen ohne sich, aufgrund des zeitmangels, mit dem stoff wirklich tiefgründig beschäftigen zu können. Keine hausarbeiten, keine seminare oder sonstige tutorien zur hilfe. Jetzt steht in einer woche die erste prüfung an und ich habe das gefühl einfach nicht mehr zu können, der druck zerreisst mich innerlich. All den stoff konnte ich nicht bewältigen und ich habe angst in der prüfung zu verzweifeln. ich weiß, dass ich nicht an der fernuni bleiben will, ich habe mich dann an 5 unis für alles mögliche beworben...nur absagen. Mir fallen einfach keine möglichkeit mehr ein. jetzt bin ich schon 21 und weiß immernoch nicht wohin, dieses gefühl nicht zu wissen was man denn machen soll, job-technisch ist furchtbar. Jetzt muss ich wieder ein jahr warten um mich für
irgendwas zu bewerben, wo ich wieder abgelehnt werde...ein teufelskreis.
Vielleicht hat ja irgendjemand aufmunternde worte für mich...danke im voraus
 
Also ein Abi-Schnitt mit 2,8 ist doch jetzt nicht so schlimm 🙂 Wie wäre es denn mit diesen sogenannten Orchideen-Fächern oder Fächer ohne NC, die nicht so überlaufen sind?
Wäre eine Ausbildung nichts für dich? Wenn du dich jetzt ganz intensiv bewirbst, kann es für einen Ausbildungsbeginn nächstes Jahr klappen.
 
ich habe wirklich jegliche alternativen in erwägung gezogen. eine ausbildung habe ich bereits letztes jahr begonnen und nach 2 monaten abgebrochen. dann dachte ich an den medizinisch-soziale bereich, jedoch kostet so eine schulische ausbildung 500€ pro monat.
und nc freie fächer....ja auch daran habe ich gedacht, was ich jedoch mit "asienwissenschaft" anfangen soll ist mir noch ein großes rätsel. es ist mittlerweile alles vom nc beherrscht, jeder studiengang der mich in kleinster weise interessiert.
 
daran hab ich auch schon gedacht, ich hab aber schon eine 2 jährige beziehung hier und ich weiß nicht, ob das so einfach wäre mit dem ausland. sagen wirs so, ich bin mir nicht sicher, ob ich das managen könnte so viele km getrennt
 
Du studierst Psychologie mit 2,8?
Da hast Du ja alles richtig gemacht. 😉
Für viele sind diese Fernunis ein Sprungbrett, um ihren
Wunschstudiengang zu bekommen. Wusstest Du, dass Du zum neuen
Semester durchaus an eine "normale" Universität wechseln kannst?
Versuch das doch mal zum nächsten Sommersemester! Dann kannst Du
dein Wunschstudium fortsetzen und auch ein bisschen mehr vom Studentenleben haben.
Ich kann gut verstehen, dass dir das alles fehlt. Gerade in den Lernphasen..

Viel Erfolg weiterhin!
 
joa, an deiner stelle würde ich es auch als sprungbrett zu einer präsenz-uni nehmen.

ich fang im herbst übrigens auch mit psychologie an der fernuni hagen an 🙂 aber mir bleibt nix anderes übrig als ein fernstudium, da ich kein bafög bekomme und nebenbei halt geld verdienen muß. da hast du definitiv bessere karten.

wobei du dich durchaus fragen solltest, was du tatsächlich willst. oft hilft es, sich vorzustellen, was du am liebsten machen würdest, wenn es keinerlei finanzielle, nc-bedingte, private oder sonstige hindernisse gäbe - wenn dabei ein klares ergebnis rauskommt, hast du ein ziel, auf das du hinarbeiten kannst.

hast du dich denn für ein teilzeit- (19 wochenstunden) oder ein vollzeitstudium (38 wochenstunden) eingeschrieben? wenns bei teilzeit schon so stressig ist, steht mir ja was bevor... 😱. falls du vollzeit bist, wärs vllt nicht das schlechteste, im nächsten semester auf teilzeit runterzugehen, falls es dann noch nicht mit der "normalen uni" klappen sollte. dann hast du weniger workload, hast den kopf freier und wenn psychologie sich dann doch nicht als "dein ding" herausstellen sollte hast du nicht das gefühl, schon zuviel da rein investiert zu haben. und du hast zeit, verschiedene sachen neben dem studium auszuprobieren. so ganz allgemein der soziale bereich scheint ja schon dir richtung zu sein, in die du gehen willst - das ist doch schon mal was!

ps: "schon 21"? in dem alter haben viele noch absolut keinen plan, wo`s hingehen soll. das ist nun wirklich kein grund für torschlusspanik.

lg =)
 
@supernaut: als was man sich an der fernuni einschreibt (teilzeit oder vollzeit), ist eine frage, die voellig unabhaengig von der frage, wieviel man tatsaechlich belegt, entschieden werden sollte.

bei der frage, als was man sich einschreibt, sind die rechtlichen konsequenzen zu beachten (wenn es denn welche gibt, zB bafoeg). wie viel man aber belegt, das macht man von der frage abhaengig, wie viel man bewaeltigen kann und moechte.

es gibt aber (wenn sich da nicht in letzter zeit was geaendert hat, bin ein paar jahre raus) keinerlei verpflichtung, bei einer bestimmten zahl von stunden auch einen dazu passenden status zu waehlen.


allgemein: ich bin grosser fan der fernuni. aber wie an anderen unis auch schafft es nun mal nicht jeder. und an der fernuni braucht man natuerlich grosse selbstdisziplin und muss recht selbststaendig arbeiten koennen. insofern ist die fernuni sicher nicht fuer jeden geeignet.

daher braucht man nun nicht gleich in panik zu verfallen, wenn jemand meint, dass er die fernuni nicht schafft. das ist an anderen unis auch so. und wenn jemand mit 2,8 studieren will, dann wuerde er an einer anderen uni, wo man schon ein abi besser als 1,8 haben muss, vielleicht auch alt aussehen.

wie allerdings speziell psychologie an der fernuni aussieht, was das taugt und wie es einen belastet, dazu kann ich nichts sagen - das ist ein fach, mit dem ich nun wirklich gar nichts am hut habe.
 
daran hab ich auch schon gedacht, ich hab aber schon eine 2 jährige beziehung hier und ich weiß nicht, ob das so einfach wäre mit dem ausland. sagen wirs so, ich bin mir nicht sicher, ob ich das managen könnte so viele km getrennt


Ich finde man sollte immer eine Ausbildung wählen, die einen wirklich interessiert. Ein Studium ist doch irgendwie berufsweisend und mit dem Beruf sollte man ein Arbeitsleben lang glücklich sein. Klar man kann immer auch wieder eine neue Ausbildung beginnen, aber dies ist alles mit mit Kosten und Zeit verbunden. Wenn eine Beziehung wirklich gefestigt ist, dann "überlebt" sie die Entfernung auch bzw. ist die Zeit der Ausbildung ja begrenzt oder vielleicht ergeben sich für den Partner auch neue Job- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten im Ausland.
 
Auch wenn man nicht täglich an der Uni ist, hat man trotzdem mehr sozialen Kontakt zu anderen Studierenden ... kann gemeinsam lernen, Unterlagen austauschen, ältere Klausuren bekommen etc etc

An einer Universität soll man ja nicht nur Wissen erwerben, sondern auch durch das Unisystem soziale Kompetenzen erwerben.
 

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