Ich frage mich, wie schaffen andere es mehrere hunderte Kilometer weit weg in eine ganz andere Stadt und Gegend zu ziehen?
So habe ich es gemacht:
- Idee, welche Städte/Gegend in Frage kommt.
Bei mir war es : (Reihenfolge meiner Wunschstädte. )
1.Berlin
2.Köln
3.Hannover
4.Frankfurt am Main
Alle 4 Städte auf mal ging nicht, also Ausschlußverfahren:
Frankfurt am Main als erste weg, viel zu teurer Lebensunterhalt.
Hannover als nächstes weg. Zwar schöne, grüne, angenehme Stadt, aber mir dann doch zu ruhig, zu wenig los.
Zwischen Berlin und Köln konnte ich mich erst mal nicht entscheiden. Diese beiden Städte blieben zur Auswahl.
Da ich meine Arbeit und Wohnung 3 Monate vorher kündigen musste, habe ich beides gekündigt.
In beiden Städten Berlin und Köln hatte ich zu dem Zeitpunkt schon mehrere Bekannte (bzw. Mail und Brieffreunde, mit denen ich mich auch schon persönlich getroffen hatte) kannte beide Städte sehr gut , wusste wie die Wohnungen in den Städten sind... usw.
Ich habe Zeitgleich in beiden Städten (über Zeitungen und Internet) mir eine Wohnung gesucht, habe bei verschiedenen Wohnungsgenossenschaften/Wohnungsgeselsschaften angerufen, mir in den Städten Wohnungen angeguckt.
Köln ist raus gefallen, weil es da meist doch Altbauwohnungen waren (was mir nicht gefällt ) mir in Berlin die Wohnungen viel besser gefallen haben.
Ich wohne jetzt in Berlin.
Als ich mich in Berlin für einen Anbieter entschieden habe, habe ich den Mietvertrag unterschreiben gekonnt. Habe 3 Monate die Wohnung Mietkostenfrei bekommen. (ich habe schon von vielen gehört, dass wenn man als Neuzugang in bestimmte Städte zieht, dann 1-3 freie Montasmieten hat. So als Geschenk, bzw. Lockung .
Dann Umzug. (Manchmal ist aber neu kaufen billiger als Umzug.)
Am ersten Tag in Berlin habe ich mich als neuen Bürger angemeldet und am nächsten Tag arbeitslos gemeldet. Hab dann gemütlich im laufe der Zeit mir eine neue Arbeit gesucht.
Also war alles kein Problem. Zumindest nicht Umzug/Neuanfang nach Berlin.
Aber ich bin nicht arbeitslos! Ich gehe jeden Tag in meine Arbeit und meinem Alltag nach und mir bringen diese Informationen somit null!
Das ist doch gut, wenn du jetzt nicht arbeitslos bist, dann kann der neue Vermiter schon ungefähr ausrechnen, was du für Arbeistlosengeld bekommen wirst und man weiß, welche Höhe deine Miete ungefähr haben kann.
Kann mir hier vielleicht irgendjemand sagen wie ich das am besten anstelle und alles regel, auf was ich achten muss und wo ich die besten Chancen habe?
Beste Chancen in Berlin.
Einen Vermieter suchen , welche viele Wohungen haben. Also Genossenschaft oder Gesellschaft. Und sehr günstig, wenn du sagst, dass du die Genossenschaftsanteile /Kaution sofort zahlen wirst. Und es dann auch kannst und tust.
Wenn du dann auch noch eine saubere Weste hast, also keine Mietschulden und keinen Schufaeintrag, dann hast du schon die neue Wohnung. Beides wird geprüft.
Natürlich würde ich mir damit auch noch ca. ein Jahr Zeit lassen
Ich würde aber in der Zeit mir eine neu Wohnung suchen, wo du noch nicht in deiner jetzigen Wohngegend arbeitslos bist.
Es wirkt auf Vermiter immer besser, wenn man sagt und
man nachweisen kann, dass man noch in Arbeit steht, als wenn man sich als Arbeistloser bewirbt.
da eben das eine nicht ohne das andere so leicht zu bekommen ist.
Arbeit zu bekomme ohne Wohnung ist ausgeschlossen.
Wohnung ohne Arbeit (am neuen Ort) ist kein Problem.