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Ferienjob macht mich seelisch fertig

Ja, es ist ein Gaslötkolben. Er hat vorne zwei Rädchen, die man aufdrehen muss, das eine ist für die Gaszufuhr, das andere für die Sauerstoffzufuhr. Und vorne bildet sich beim Anzünden eine lange, dünne Flamme. Mit dem Löten habe ich leider immer noch so meine Probleme. Den vorherigen Arbeitsschritt beherrsche ich mittlerweile ganz gut würde ich sagen, zumindest hat mein Kollege, der mich anlernen muss, hier kaum noch was zu korrigieren. Aber sobald es ans Löten der Kabel an den Kupferdraht geht habe ich immer noch so meine Probleme und das Endresultat ist nicht so sauber wie es sein soll.

Das Problem ist, dass man nur eine begrenzte Zeit hat, in der man den Kupferdraht und das Verbindungsstück am Kabel erhitzen muss und sie anschließend übereinander legt. Mein Problem ist hier immer noch, dass meine Hand etwas zu zittrig ist, um das Verbindungsstück perfekt auf den dünnen Draht aufzulegen. Keine Ahnung, ich habe irgendwie immer Angst, das Kabel nicht rechtzeitig fixieren zu können, denn nach kurzer Zeit wird das Kabel durch die Erhitzung so heiß, dass man es nicht mehr in der Hand halten kann. Ich hoffe echt, dass ich das mit der Zeit noch hinbekomme, wie gesagt das andere ist überhaupt kein Problem mehr und da haben meine Kollegen auch nichts mehr dran auszusetzen, es ist nur das verdammte Verlöten dieser Drähte bzw. Kabel, was mir immer noch Schwierigkeiten bereitet.

Ich hoffe echt, das legt sich mit der Zeit, denn man kommt sich schon ziemlich dumm vor, wenn man zum 10. Mal von seinem Kollegen gezeigt bekommt wie es richtig geht, es bei ihm so einfach aussieht, aber man es selber einfach nicht auf die Reihe bekommt, weil man Schiss hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was wird den da genau gelötet? Mich wundert es etwas da man Gaslötkolben eher "Mobil" oder bei Dachrinnen usw. einsetzt.

Die beschriebene Arbeit würde ich eher mit einem elektrischen Lötkolben machen, da ist es etwas einfacher, aber das hilft dir ja nicht weiter.

Gibt es bei euch keine "dritte Hand"? Das ist eine Art kleines Gestellt wo man das Lötgut fixieren kann.

Immerhin kannst du aus aus dem Job mitnehmen, das es Jobs gibt die sowas täglich über 40 Jahre und mehr machen im Schichtbetrieb. Da freust du dich ncoh mehr über dein Studium und den Job dazu.
 
Es sind Motoren, die in der Firma hergestellt werden. Und meine Aufgabe ist es eben unter anderem an drei der aus dem Metallgehäuse herausstehenden Kupferkabel drei isolierte Kabel (rot, gelb und schwarz) dran zu löten. Und das ist eben eine ganz schön filigrane Arbeit. Hilfsmittel gibt es keine, man muss halt versuchen seine Hand irgendwie aufzustützen, damit man nicht zu sehr zittert, wenn man das isolierte Kabel ansetzt. Und eine für mich geeignete Handstellung habe ich noch nicht gefunden.
 
Übung macht den Meister.

Ich bin sicher, daß Du es lernst und kommt Dir bestimmt zugute. Da bin ich mir sicher.

Kolya
 
Ich hab mal im Ferienjob 500 Platten Löcher falsch gestanzt, bis der Vorarbeiter es gemerkt hat. Kommentar:die muss man jetzt wegschmeißen. Ist bei den Studenten halt so.
Willsagen:die sind es gewohnt, dass Studenten langsam und unpraktisch sind und keine Ahnung haben.
Du kriegst das auch hin.
 

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