Hey Willy,
vielleicht ist es nützlich für dich, mal darüber nachzudenken, was dein 'provokativer' Sprachgebrauch einschliesst.
Du 'beschwerst' dich, dass Dinge angeblich nicht mehr beim Namen genannt werden und meinst, du hättest z.B.
....auch kein Problem damit, Menschen schwarzer Hautfarbe als Neger zu bezeichnen, ...
- dabei bedenkst du nicht, dass es hier nicht in erster Linie um dich geht, sondern um die Menschen die du so betitelst.
Sprache hat nun mal mehrere Ebenen und eine davon ist die
Konnotation, die 'Nebenbedeutung' von Wörtern. Ausserdem können Begriffe im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel erfahren. Das hat nichts mehr mit 'politische Korrektheit' zu tun.
Auch nicht damit, dass es damit
... , die Probleme meist schon im Ansatz unlösbar macht, ...
eher im Gegenteil. Will man ein Problem lösen müssen letztlich alle beteiligten Parteien zur Mitarbeit bereit sein. Sein Gegenüber abzuwerten, streichelt vielleicht das eigene Selbstwertgefühl, erschwert allerdings den Lösungsprozess.
Und was imo dazu kommt: mit deinen Provokationen, begibst du dich nur auf das gleiche Niveau, auf dem sich die Menschen, die du 'Pöbel' nennst, angeblich befinden.
wiki: "Mit dem Wort „Pöbel“ wurde gewöhnlich ein Mangel an Kultur, Kultiviertheit, Stil, Feingefühl oder „Sinn für Höheres“ unterstellt.
Daran schließt sich das Verb „(an)pöbeln“ an, also ein Verhalten, das aus eben jenem Mangel an Feingefühl entspringt. In der Art des gemeinen Volkes zielt es darauf ab Konflikte nicht durch zivilisierte Verhandlungen oder Zurückhaltung, also durch Anstand zu lösen, sondern durch provozierende Beweise der Stärke den Kontrahenten in der Öffentlichkeit zu Demutsgesten zu bewegen."