Wunschkind
Aktives Mitglied
Guten Morgen,
ich muss kiki_08 Recht geben, mit dem was sie schreibt. Dein Kind kann, wenns dumm läuft, wirklich schneller weg sein, als du denkst, das geht ratzfatz.
Mein Mann und ich hatten selbst Familienhilfe. Wenn ich das vorher gewusst hätte, wie die drauf waren, hätte ich nie im Leben zugestimmt. Uns wurde gesagt, sie sind zwar vom Jugendamt beauftragt, haben aber KEINERLEI Kontakt zum Jugendamt. Sie müssen mit dem JA nur Kontakt aufnehmen, wenn sie eine Kindeswohlgefährdung sehen und sie würden nie ohne unser Einverständnis und Wissen etwas Schriftliches zum JA schicken und wenn, dürften wir das vorher sogar lesen. Was war? Man hat uns dreißt von vorne bis hinten belogen und verarscht. Wir haben uns denen anvertraut, unsere Probleme offen gelegt, in der Hoffnung, wirklich Hilfe zu bekommen und letztendlich kam unsere Tochter dann doch weg, ein Grund war unter anderem diese Lügen der Familienhilfe, die niemals der Wahrheit entsprechen. Uns sagen sie, der Kleinen gehts gut, alles okay, sie war immer fröhlich, wenn die da waren, hat nie geschrien, außer sie hatte Hunger, Windel hat sie gestört oder sie hatte Bauchschmerzen, es war alles okay! Und was mussten wir im Bericht der netten Familienhilfe lesen? Unsere Tochter war immer sehr unruhig, wenn sie bei uns waren, wir würden keine Hilfe annehmen wollen, alles abstreiten und was weiß ich noch alles. Da krieg ich schon wieder Wut in mir, nur wenn ich darüber nachdenke und schreibe... Für was sind wir denn zum Jugendamt gegangen, wenn wir angeblich keine Hilfe annehmen wollen und uns wäre nicht zu helfen?! Der Knaller ist, also wir hatten 2 Familienhelfer, ne Frau für mich, eine für meinen Mann, und wir waren in der Kennenlernphase und hatten grade mal !!3!! Hausbesuche von jeweils 1 Stunde mit denen... Und dann kann man sowas schon beurteilen und Gerüchte in die Welt setzen, die nicht der Wahrheit entsprechen :mad: Zudem hat sich die Frau bei uns zuhause benommen wie ein ... ich weiß net, was ich dazu sagen soll... Die 3 Male wo die Familienhelfer bei uns waren, musste SIE immer auf Toilette. Gut, ist normal, kein Problem, hab ich nix gegen. Nur hab ich was dagegen, wenn man kommt und sagt, ich muss erstmal ins Bad und benimmt sich wie als wäre sie bei sich zuhause und dann einfach diese "Selbstbedienung" bei uns... Sorry, sowas geht gar nicht! Und erstrecht nicht für eine Psychotherapeutin..
Wir bereuen es auch, gleich zum Jugendamt gegangen zu sein und uns dort Hilfe gesucht haben. Wenn wir es nochmal machen müssten, würden wir uns auch erstmal an Diakonie, DRK oder Ehrenamtliche Helfer wenden und nicht zuerst ans Jugendamt!
Ich will dir damit keine Angst machen, es ist deine Entscheidung, musst du für dich selbst wissen, ich habe dir nur lediglich meine Erfahrung damit geschrieben 😉 wenn ich dir raten darf, mach es nicht, wende dich zuerst an andere Träger. Denn auch wie kiki_08 noch geschrieben hat, man weiß nie, wie das Jugendamt bei dir tickt oder an welchen Sachbearbeiter du gelangst!
Ich wurde zb auch früher in meiner Kindheit von meinem Erzeuger geschlagen, tagtäglich, 4 lange Jahre und das nicht nur einmal täglich. Ich hatte am ganzen Körper Hämatome und blaue Flecken, das Jugendamt war bei uns, hat dies gesehn und ich habe den Typ damals angefleht, er soll mich mitnehmen, ich will weg von zuhause. Was war das Ende vom Lied? Der Typ vom JA kam ungefähr 1 Mal in der Woche für 3 oder 4 Wochen, man hat mich in der Familie gelassen, ich musste die Gewalt weiter über mich ergehen lassen, ich hab den Typ dann nie wieder gesehen und die Akte wurde geschlossen. Schlicht und ergreifend drüber hinweg geguckt und archiviert. Wie du siehst, machen die Jugendämter leider auch in der heutigen Zeit noch dieselben Fehler wie früher. Kinder, die wirklich geschlagen werden, verbleiben in der Familie, auch bis es leider zu spät ist um überhaupt noch zu helfen und Kinder, denen es an nichts fehlt bzw wo lediglich die Eltern Unterstützung brauchen oder eben eine Familienhilfe, die auch wirklich hilft, da reißen sie die Kinder sofort aus der Familie, anstatt zb Familienhilfe an Stunden hochzustufen oder noch anderweitige Hilfe anbieten, es gibt ja nicht nur eine Sorte von Hilfen, sondern auch Einrichtungen zb usw. Jedes Jugendamt ist da verschieden, aber wenn man ans "richtige" gelangt, hat man am Ende das, was man nie wollte, das Kind in der Inobhutnahme!
Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute!
ich muss kiki_08 Recht geben, mit dem was sie schreibt. Dein Kind kann, wenns dumm läuft, wirklich schneller weg sein, als du denkst, das geht ratzfatz.
Mein Mann und ich hatten selbst Familienhilfe. Wenn ich das vorher gewusst hätte, wie die drauf waren, hätte ich nie im Leben zugestimmt. Uns wurde gesagt, sie sind zwar vom Jugendamt beauftragt, haben aber KEINERLEI Kontakt zum Jugendamt. Sie müssen mit dem JA nur Kontakt aufnehmen, wenn sie eine Kindeswohlgefährdung sehen und sie würden nie ohne unser Einverständnis und Wissen etwas Schriftliches zum JA schicken und wenn, dürften wir das vorher sogar lesen. Was war? Man hat uns dreißt von vorne bis hinten belogen und verarscht. Wir haben uns denen anvertraut, unsere Probleme offen gelegt, in der Hoffnung, wirklich Hilfe zu bekommen und letztendlich kam unsere Tochter dann doch weg, ein Grund war unter anderem diese Lügen der Familienhilfe, die niemals der Wahrheit entsprechen. Uns sagen sie, der Kleinen gehts gut, alles okay, sie war immer fröhlich, wenn die da waren, hat nie geschrien, außer sie hatte Hunger, Windel hat sie gestört oder sie hatte Bauchschmerzen, es war alles okay! Und was mussten wir im Bericht der netten Familienhilfe lesen? Unsere Tochter war immer sehr unruhig, wenn sie bei uns waren, wir würden keine Hilfe annehmen wollen, alles abstreiten und was weiß ich noch alles. Da krieg ich schon wieder Wut in mir, nur wenn ich darüber nachdenke und schreibe... Für was sind wir denn zum Jugendamt gegangen, wenn wir angeblich keine Hilfe annehmen wollen und uns wäre nicht zu helfen?! Der Knaller ist, also wir hatten 2 Familienhelfer, ne Frau für mich, eine für meinen Mann, und wir waren in der Kennenlernphase und hatten grade mal !!3!! Hausbesuche von jeweils 1 Stunde mit denen... Und dann kann man sowas schon beurteilen und Gerüchte in die Welt setzen, die nicht der Wahrheit entsprechen :mad: Zudem hat sich die Frau bei uns zuhause benommen wie ein ... ich weiß net, was ich dazu sagen soll... Die 3 Male wo die Familienhelfer bei uns waren, musste SIE immer auf Toilette. Gut, ist normal, kein Problem, hab ich nix gegen. Nur hab ich was dagegen, wenn man kommt und sagt, ich muss erstmal ins Bad und benimmt sich wie als wäre sie bei sich zuhause und dann einfach diese "Selbstbedienung" bei uns... Sorry, sowas geht gar nicht! Und erstrecht nicht für eine Psychotherapeutin..
Wir bereuen es auch, gleich zum Jugendamt gegangen zu sein und uns dort Hilfe gesucht haben. Wenn wir es nochmal machen müssten, würden wir uns auch erstmal an Diakonie, DRK oder Ehrenamtliche Helfer wenden und nicht zuerst ans Jugendamt!
Ich will dir damit keine Angst machen, es ist deine Entscheidung, musst du für dich selbst wissen, ich habe dir nur lediglich meine Erfahrung damit geschrieben 😉 wenn ich dir raten darf, mach es nicht, wende dich zuerst an andere Träger. Denn auch wie kiki_08 noch geschrieben hat, man weiß nie, wie das Jugendamt bei dir tickt oder an welchen Sachbearbeiter du gelangst!
Ich wurde zb auch früher in meiner Kindheit von meinem Erzeuger geschlagen, tagtäglich, 4 lange Jahre und das nicht nur einmal täglich. Ich hatte am ganzen Körper Hämatome und blaue Flecken, das Jugendamt war bei uns, hat dies gesehn und ich habe den Typ damals angefleht, er soll mich mitnehmen, ich will weg von zuhause. Was war das Ende vom Lied? Der Typ vom JA kam ungefähr 1 Mal in der Woche für 3 oder 4 Wochen, man hat mich in der Familie gelassen, ich musste die Gewalt weiter über mich ergehen lassen, ich hab den Typ dann nie wieder gesehen und die Akte wurde geschlossen. Schlicht und ergreifend drüber hinweg geguckt und archiviert. Wie du siehst, machen die Jugendämter leider auch in der heutigen Zeit noch dieselben Fehler wie früher. Kinder, die wirklich geschlagen werden, verbleiben in der Familie, auch bis es leider zu spät ist um überhaupt noch zu helfen und Kinder, denen es an nichts fehlt bzw wo lediglich die Eltern Unterstützung brauchen oder eben eine Familienhilfe, die auch wirklich hilft, da reißen sie die Kinder sofort aus der Familie, anstatt zb Familienhilfe an Stunden hochzustufen oder noch anderweitige Hilfe anbieten, es gibt ja nicht nur eine Sorte von Hilfen, sondern auch Einrichtungen zb usw. Jedes Jugendamt ist da verschieden, aber wenn man ans "richtige" gelangt, hat man am Ende das, was man nie wollte, das Kind in der Inobhutnahme!
Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute!