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Gast
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Was mich allgemein interessieren würde und vielleicht auch hilfreich für den TE wäre:
Wie soll man denn mit Verwandten umgehen, die derart konkurrieren "müssen"?
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Moin Gast von 00:31 hier nochmal!
Für mich sieht die Formel recht einfach aus:
Die erste Frage ist inwiefern Du von der Verwandtschaft abhängig bist.
Ist dies "nur" emotional, so ist das nicht soooo wild, denn man kann sich und seine Selbstwahrnehmung ja ohne weiteres ändern. Dauert vielleicht ein wenig, geht aber.
Ist dies aber finanziell oder anderweitig direkt mit der Existenz zusammenhängend, so ist es schon schwieriger da heraus zu kommen. Da muß man dann schon anders planen. Also: Wo bekomme ich Geld her, damit mir xyz nicht immer Geld gibt etc...
Die zweite Frage ist, ob die Verwandtschaft eine andere Art lernen kann. Dies kann oft schon durch die Emotionale Abkopplung hervorgerufen werden. Denn wer sich nicht beeindrucken lässt von Pralerei und sich nicht herunterziehen lässt, der wird nicht groß über diese Dinge nachdenken, sondern über positiv-produktive Dinge reden. Eventuell bemerkt die Verwandtschaft, daß ihr alter Kommunikationsstil bei einem dann nichts mehr reisst...
Wenn keine Änderung eintritt und man von der Verwandtschaft nicht abhängig ist, so sollte man einfach den Kontakt einschlafen lassen. Das Leben ist zu kurz um sich den Tag vermiesen zu lassen und man sollte sich auch folgende Frage stellen:
Ist der bloße Kontakt zu meinen Verwandten es wert mein Leben (Und damit auch das meines Umfelds, Kinder, meiner Familie usw.) auf eine Weise beeinflussen zu lassen, die nur schädlich ist?
Um es kurz zu sagen: Ja! Verwandte kann man sich aussuchen!!