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Familie tut mir nicht gut, Kontaktabbruch, Wegziehen

G

Gelöscht 116354

Gast
Guten Tag liebe Mitglieder,

ich muss mir eingestehen: Meine Familie tut mir wirklich nicht gut. Mir geht es schon mein ganzes Leben lang schlechter, nachdem ich sie besucht habe. Es ist die Realität.

Ich bin zudem tief verletzt.

Ich überlege oft, weg zu ziehen. Jetzt habe ich zumindest einen guten Job, habe die Probezeit überstanden, Freunde & Bekannte. Zumindest das Gefühl von Heimat. Aber vielleicht triggert mich dieser Ort gerade – weil ich hier aufgewachsen bin und eine schlechte Kindheit hatte?

Wegziehen, aber wohin?

Hat Jemanden von euch, wirklich - die Erfahrungen gemacht - was wirklich hilft?

Ich meine, ich habe hier viele Threads eröffnet,.. es bringt nichts, wenn ich mit den reden will, dann rede ich wie mit einer Wand. Oder ich bin vorwurfsvoll.. ich bin wie ein kleines tobendes Kleinkind dann, ich will den Vorwürfe machen. Endlich, das sie verstehen, dass sie mit ihren Verhalten mich verletzen.
Das „es falsch ist“, wie sie sich verhalten.


Nun – es bringt aber nichts. Sie verstehen es nicht. Und ich laufe immer wieder gegen eine Wand. Immer wieder und wieder.


Ich sollte emotionalen Abstand hinkriegen.

Soll ich ihnen schreiben, das ich keinen Kontakt mehr wünsche &und sie mich in Ruhe lassen soll?


Aber dann geht es mir auch schlecht – weil ich ein schlechtes Gewissen habe.


Und meine Gedanken kreisen um dieses Thema.. und es beschäftigt mich im Unterbewusstsein…


Also erstmal nichts unternehmen?

Wie kriege ich den emotionalen Abstand hin?


..und soll ich wirklich wegziehen und ein neues Leben anfangen?

Was sind eure Erfahrungen?

Nachtrag: Manchmal denke ich, ich muss nur verletzt genug sein, um die die Reißleine zu ziehen..
 

Leere?Zukunft

Sehr aktives Mitglied
Hallo!
Ich verstehe,dass du Abstand brauchst.
Die Frage ist,ob du den emotionalen Abstand auch ohne Ortsveränderung schaffen könntest.
Weil du schreibst,dass du Freunde hast und auch mit deinem Job zufrieden bist.
Ein Neuanfang klingt zwar manchmal reizvoll,ist aber auch nicht immer einfach.
Da müsstest du einen neuen Freundeskreis aufbauen,was auch nicht immer einfach ist.
Ein Ortswechsel wäre ein bisschen wie eine Flucht vor Problemen.
Soll ich ihnen schreiben, das ich keinen Kontakt mehr wünsche &und sie mich in Ruhe lassen soll?
Ich kenne deine Fäden nicht,aber vllt wäre das die Lösung?
Vielleicht solltest du versuchen,dir klar zu machen,dass du kein schlechtes Gewissen zu haben brauchst,wenn du das tust ,was dir gut tut.

LG 🌻
 

Callia80

Aktives Mitglied
Liebe Fina,

von meiner Familie weg zu ziehen, war das beste was ich je tun konnte. Ich hätte mich auch sonst anders nicht distanzieren können.

Am besten Nachmieter suchen der die Möbel übernimmt, du nimmst Geld dafür, neue Handynummer und über Nacht und Nebel weg.

Wenn Du damit umgehen könntest ihnen immer wieder zu begegnen, dann anders.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Zum Nachtrag

nö selbst das sich darüber aufregen oder das Verletzt sein oder beides ist sinnvoll.
Gegen die Wand laufen - auch nicht sinnvoll.
Erklärungsversuche - sinnlos.

Aber wie steht es mit Deiner Geduld ???

Wenn Du Dich von Menschen wegwendest - warum Ihnen schreiben ? - sinnlos ....

Gedanklich nicht mehr damit auseinandersetzen, wenn Du dran denkst - denk was anderes rechne 17 x28 im Kopf aus oder denke ans Essen aber bringe Dich aktiv da weg , schließlich ist Abwendung nicht Zuwendung.

Wenn die sich melden - abwimmeln - ja nein - kein Interesse - reicht am Telefon meist aus.
Naja und selbstredend wenn sie Deine Arbeitskraft brauchen, sollen sie zahlen, wenn sie was wollen ( Sachgegenstände - geliehen ) kriegen sie genau nix, wollen sie Geld - nein !

Geht doch und schon bist Du sie los .
 

Piepel

Aktives Mitglied
Hallo Fina.
Meine Ansicht ist die, dass "Unternehmer" so lange keine Sozialarbeiter werden, wie sie ausschließlich vor haben, erfolgreich zu sein.

Gesetzt der Fall, dass Du Dich mit eigenen Zielen dermaßen zu schaufelst, dass Du für nichts anderes mehr Zeit und Interesse hast und das so auch kommunizierst, was wäre dann?

Wie würden Leute aus Deinem Verwandtschafts-Umfeld es dann überhaupt noch schaffen , zu Dir vorzudringen, da Du dafür glattweg keine Zeit mehr erübrigen kannst?

Und wie würde sich Dein örtliches Umfeld für dich anfühlen, wenn es dort so viele von Dir gewählte und notwendige Kontakte gibt?
Würden dann all die Kontakte "wichtiger" werden als Dein aktuelles Umfeld, und würdest Du viel daran setzen, sie zu behalten?
 

NezukoChan

Sehr aktives Mitglied
Guten Tag liebe Mitglieder,

ich muss mir eingestehen: Meine Familie tut mir wirklich nicht gut. Mir geht es schon mein ganzes Leben lang schlechter, nachdem ich sie besucht habe. Es ist die Realität.

Ich bin zudem tief verletzt.

Ich überlege oft, weg zu ziehen. Jetzt habe ich zumindest einen guten Job, habe die Probezeit überstanden, Freunde & Bekannte. Zumindest das Gefühl von Heimat. Aber vielleicht triggert mich dieser Ort gerade – weil ich hier aufgewachsen bin und eine schlechte Kindheit hatte?

Wegziehen, aber wohin?

Hat Jemanden von euch, wirklich - die Erfahrungen gemacht - was wirklich hilft?

Ich meine, ich habe hier viele Threads eröffnet,.. es bringt nichts, wenn ich mit den reden will, dann rede ich wie mit einer Wand. Oder ich bin vorwurfsvoll.. ich bin wie ein kleines tobendes Kleinkind dann, ich will den Vorwürfe machen. Endlich, das sie verstehen, dass sie mit ihren Verhalten mich verletzen.
Das „es falsch ist“, wie sie sich verhalten.


Nun – es bringt aber nichts. Sie verstehen es nicht. Und ich laufe immer wieder gegen eine Wand. Immer wieder und wieder.


Ich sollte emotionalen Abstand hinkriegen.

Soll ich ihnen schreiben, das ich keinen Kontakt mehr wünsche &und sie mich in Ruhe lassen soll?


Aber dann geht es mir auch schlecht – weil ich ein schlechtes Gewissen habe.


Und meine Gedanken kreisen um dieses Thema.. und es beschäftigt mich im Unterbewusstsein…


Also erstmal nichts unternehmen?

Wie kriege ich den emotionalen Abstand hin?


..und soll ich wirklich wegziehen und ein neues Leben anfangen?

Was sind eure Erfahrungen?

Nachtrag: Manchmal denke ich, ich muss nur verletzt genug sein, um die die Reißleine zu ziehen..
So ein kompletter Bruch mit der Familie mag wohlüberlegt sein. Ich konnte irgendwann einfach nicht mehr anders als den Kontakt abzubrechen.......mich wird das auch ein Leben lang heimsuchen, was meine Eltern mit mir abgezogen haben. Familie kann man sich leider nicht aussuchen.........spätestens dann wenn deine eigene Gesundheit dadurch beeinträchtigt wird und du deinen Erzeugern am @rsch vorbeigehst, muss man die Reißleine ziehen. Letztes Jahr bei meinem Suizidversuch hatte ich meine Mutter angerufen und die hat mich nur abgefertigt und aufgelegt :) Hab sie nun 3 Jahre nicht mehr gesehen und das mit meinem Dad war eh schon lange vorher geritzt (Prügelnder Choleriker). Es ist wirklich hart ohne eine Familie............diese Lücke wird halt immer bleiben und bin eigentlich tagtäglich deswegen am Heulen 😂 Aber so ist bei mir....entweder ganz oder gar nicht. Solche Menschen haben in meinem Leben nix zu suchen....
 
G

Gelöscht 125119

Gast
Beginne vielleicht erst mal damit, den Kontakt weiter zu reduzieren, auf ein absolutes Minimum. Das kann schon sehr heilsam sein. Wäre das eine Option zum Vortasten?

Mein Verhältnis zu meiner Mutter hat sich sehr verbessert, seit ein paar Hundert Kilometer zwischen uns liegen. Das kann also schon helfen, muss aber nicht. Gerade wenn man außer diesem Fluchtgedanken keinen Grund hat, zu gehen. Du sagst, du hast einen Job, du hast Freunde... wie schon gesagt wurde: Neuanfang heißt auch: Neu anfange, von Null an. Das ist nicht immer leicht.
Und es kann gut sein, dass du all deine Probleme einfach mitnimmst. Vor sich selber kann man nicht weglaufen, auch nicht vor den eigenen Problemen. Man kann woanders nur möglicherweise mit viel mehr Ruhe daran arbeiten.
 

Piepel

Aktives Mitglied
Letztes Jahr bei meinem Suizidversuch hatte ich meine Mutter angerufen und die hat mich nur abgefertigt und aufgelegt :)
Bei mir war's damals ein Pater am St Bernhard-Gymnasium. Ich hatte mir in höchster Not eine letzte Rettung erhofft - aber erklärte mir, er sei - als Hausmeister- für Seelsorge nicht zuständig....
Erst später und "danach" hab ich verstanden, dass es nicht darum geht, ob ich jemanden finde.
Mein Zeitfenster war zu eng gesetzt, ich hätte in Ruhe Leute suchen sollen, die mir gut tun, und andere hätte ich abweisen müssen.

Ich hab dann jemanden gefunden. Es war mein Hausarzt.
Er hat lediglich drei Worte gebraucht, die mich fortan geprägt haben:
" weg mit Schaden" !

Aber mal ehrlich: wer kommt schon darauf, dass die Lösung derart einfach sein kann?
 
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XXXXXGuest

Gast
Guten Tag liebe Mitglieder,

ich muss mir eingestehen: Meine Familie tut mir wirklich nicht gut. Mir geht es schon mein ganzes Leben lang schlechter, nachdem ich sie besucht habe. Es ist die Realität.

Ich bin zudem tief verletzt.

Ich überlege oft, weg zu ziehen. Jetzt habe ich zumindest einen guten Job, habe die Probezeit überstanden, Freunde & Bekannte. Zumindest das Gefühl von Heimat. Aber vielleicht triggert mich dieser Ort gerade – weil ich hier aufgewachsen bin und eine schlechte Kindheit hatte?

Wegziehen, aber wohin?

Hat Jemanden von euch, wirklich - die Erfahrungen gemacht - was wirklich hilft?

Ich meine, ich habe hier viele Threads eröffnet,.. es bringt nichts, wenn ich mit den reden will, dann rede ich wie mit einer Wand. Oder ich bin vorwurfsvoll.. ich bin wie ein kleines tobendes Kleinkind dann, ich will den Vorwürfe machen. Endlich, das sie verstehen, dass sie mit ihren Verhalten mich verletzen.
Das „es falsch ist“, wie sie sich verhalten.


Nun – es bringt aber nichts. Sie verstehen es nicht. Und ich laufe immer wieder gegen eine Wand. Immer wieder und wieder.


Ich sollte emotionalen Abstand hinkriegen.

Soll ich ihnen schreiben, das ich keinen Kontakt mehr wünsche &und sie mich in Ruhe lassen soll?


Aber dann geht es mir auch schlecht – weil ich ein schlechtes Gewissen habe.


Und meine Gedanken kreisen um dieses Thema.. und es beschäftigt mich im Unterbewusstsein…


Also erstmal nichts unternehmen?

Wie kriege ich den emotionalen Abstand hin?


..und soll ich wirklich wegziehen und ein neues Leben anfangen?

Was sind eure Erfahrungen?

Nachtrag: Manchmal denke ich, ich muss nur verletzt genug sein, um die die Reißleine zu ziehen..
Hi Fina,

von wem geht im Moment der Kontakt mit deiner Familie aus und wie häufig ist dieser Kontakt?

Vielleicht könntest du einfach erst einmal die Frequenz der Telefonate oder Besuche senken und beobachten, wie du dich dabei fühlst? Sicher ungewohnt am Anfang, aber erleichternd?

Bevor du den Kontakt ganz abbrechen willst, kannst du das doch erstmal ausprobieren.
 

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