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Familie macht mich krank, gesundheitlich bin ich kaputt

Schneckenbande

Neues Mitglied
Hallo,
ich schreibe das jetzt hier, weil ich nicht mehr weiß wie es weiter geht und meine Tochter 1 1/2 Jahre auch ziemlich darunter leidet und ich solche Schuldgefühle habe. Ich hoffe alles kurzfassen zu können.
Mein Vater hatte ich damals nicht kennen gelernt, meine Mama (die mich mit 19 geboren hatte) hatte dann einen neuen Mann (der für mich mein Vater ist) aber seitdem ich 12 war hat sie wieder einen anderen. Unter dem hab ich sehr gelitten. Sie ist dann auch in eine andere Stadt gezogen, wegen ihrem neuen Freund und ich bin bei meiner Oma geblieben wo ich 16 war. Bei meiner Oma war ich davor schon sehr viel, weil sie ja jung war und auch nicht so wahnsinnig viel Zeit für mich hatte. Seitdem ich mich erinnern kann, jammert meine Mama über Schmerzen, wie schlecht es ihr geht und dass sie bestimmt Krebs hat. Sie hatte Angstzustände und will keine Psychotherapie machen. Dass alles hat mich damals schon so fertig gemacht, dass ich selber so wahnsinnige Angst hatte z.B. vor Krebs und auch Angstzustände. Ich hab dies behandeln lassen. Zwischendrin war sie öfter mal bei mir und wir haben ein Gläschen getrunken. Dann hat das aber plötzlich aufgehört. Sie ist nur noch bei ihrem Mann und in dessen Firma rumgesessen oder daheim. Weint durchgehend, geht einfach nicht zur Arbeit, redet vom umbringen, lügt brutalst jeden an, ist unzuverlässlich. Am Telefon hörte sie mir nicht mehr zu, erzählte nur von Krankheiten und wenn wir mal was ausgemacht haben bin ich entweder vor verschlossener Tür gestanden oder alleine mit meiner Tochter irgendwo in der Stadt oder was weiß ich. Wenn ich sie frage, ob sie für mich da ist, sagt sie ja. Das macht mich sauer. Sie hat mir noch nie geholfen, hat nichts für mich getan außer mal ein paar Gläser Wein getrunken und mir ihre Krankheitsgeschichten erzählt, wo ich mir Stunden Zeit genommen habe, ihr zu helfen. Und das hat mich runter gezogen. Ich habe viel geweint. Gespräche mit ihrer Mama und Vater habe tausende geführt, weil alle mit dem Problem zu mir kommen. Nun ist es so, dass auch noch der Mann seit zwei Jahren zu mir kommt und weint und sagt er halt das nicht mehr aus. Er überlegt wegen einer Trennung und ruft auch ihre Eltern an, weil er nicht mehr weiter weiß. Er ist der Meinung (ihre Mama, meine Oma) soll mit ihr was machen, aber sie sieht sie kaum, weil sie ja in einer anderen Stadt wohnt. Somit geht alles so weiter und wird schlimmer. Und ich leide seit Jahren und ich kann nicht mehr, weil meine Versuche alle umsonst waren. Nun ist es aber so, dass es mir so schlecht geht, keiner mehr für mich da ist, meine Oma auch dauernd nur nach ihr fragt und mich böse anredet weil ich mich nicht richtig gegenüber meiner Mama verhalte. Ich bin sauer, verletzt und alles drum und dran. Und sie alle wollen, dass ich mich mit meiner Mama wieder gut stelle, weil sie hat mir ja nichts getan. (und für mich hat sie sehr sehr viel getan, Hochzeitstag versaut, in dem sie ein weißes Kleid anzog, was ich nicht wollte, mich mit meinem Baby im Regen stehen lassen, mich jeden Tag angelogen, 1000 mal versetzt - und mit Baby planen ist Stress) usw.. Also jeder will, dass ich ihr nicht sauer bin, weil sie psychische Probleme hat und wir alle müssen uns das gefallen lassen. Aber jeder bemitleidet sie und trotzdem redet jeder mit mir über dieses Problem. ich brauche RUHE, ruhe für meine kleine Familie. Ich hab nie jemanden was getan, aber ich muss unter dieser Situation leiden. Meine Oma sagt nie zu meiner Mama (weil sie psychisch krank ist) dass sie sich falsch verhalten hat und sich bei mir entschuldigen soll. Aber ich bin verrückt, weil ich es nicht mehr aushalte und ich verhalte mich nicht wie eine Tochter, ich sollte Respekt haben.

Hat jemand eine ähnliche Situtaion.
Den Kontakt zu meiner Mama kann ich abbrechen. Das tut weh, aber ich habe keine Ahnung mehr, was ich tun soll.
Zu meiner Oma fahre ich schon gerne mal, weil ich ja sonst ganz allein bin. Aber da kommt das Thema immer auf und sie benachteiligen immer mich, weil ich verstehen muss, dass meine Mama nur psychisch krank ist und wie es mir geht und wie ich leide sieht keiner und mir glaubt es auch keiner, weil meine Mama ja wenn sie anruft immer jammert, was ich halt nicht mache. Ich bin ich wütend dass sie mein sonst tolles Leben und frische Familie zerstören. Gesundheitlich gehts mir nach so vielen Jahren auch nicht mehr gut.

Vielleicht kann mir auch jemand seine Ansicht nur schreiben, damit ich es meinen Großeltern (die für mich das gfrößte Problem zurzeit sind, vorlegen kann). Da sie ja denken es geht so weiter und was mit mir ist ist egal. Und ich bin ja nur zu meiner Mama böse und sie leidet aber ich leide nicht. Mit Oma und Opa hab ich eigentlich keine Problem gehabt aber jedes Mal streiten wir jetzt den Tag und heulen , alle sind fertig, wegen meiner Mama. Und ich bin von Ihnen enttäuscht dass sie es nicht verstehen. Dass es der falsche Weg ist ihr so zu helfen, also ihr alles durchgehen zu lassen ,während ich nimma kann und jeder alles runterspielt was mir angetan wurde.
Achja und wenns nach mir gehen würde, würden meine Großeltern auch nicht jeden Streit von uns wissen, aber meine Mama und dessen Mann erzählen ihr immer alles. Weil eigentlich find ich man sollte sie langsam vom Alter her auch nicht mehr täglich belasten aber naja.
 
Zuletzt bearbeitet:

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cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Sie hatte Angstzustände und will keine Psychotherapie machen. Dass alles hat mich damals schon so fertig gemacht,

Zitat Ende

Du hast sehr viele schlimme Dinge in deiner Kindheit erlebt.
Mache es besser als deine Mutter und besorge dir eineTherapie um deine schwierige Vergangenheit zu bearbeiten.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Nur weil deine Mutter psychisch krank ist, heißt es nicht, dass sie Narrenfreiheit hat. Da sie ja offensichtlich jede Möglichkeit Hilfe für sich in Anspruch zu nehmen ablehnt würde ich an deiner Stelle ihr klipp und klar sagen, dass sie sich erst wieder bei dir melden kann, wenn sie sich Hilfe gesucht hat und diese auch annimmt.

So ähnlich würde ich es auch mit ihrem Mann und den Großeltern kommunizieren. Sollten diese mit deinem Vorgehen nicht einverstanden sein und versuchen, dir ein schlechtes Gewissen zu machen würde ich den Kontakt abbrechen.

Alles Gute dir und deiner kleinen Familie.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Von Deiner Mutter solltest Du Dich komplett abnabeln, Du bist nicht an ihren Krankheiten schuld, aber ich vermute mal, wenn Deine Oma auch in Dir nur den Sündenbock sieht, daß sie da ihre eigene Schuld auf Dich projiziert, denn so aus heiterem Himmel werden die ganzen Störungen Deiner Mutter nicht auf sie heruntergefallen sein, da dürften schon ihre eigenen Eltern, Deine Großeltern, fleißig mitschuld gewesen sein.
Sieh es mal von dieser Seite. Deswegen ist es ratsam, daß Du Dir auch von Deiner Oma nichts mehr weismachen läßt, und wenn jemand versucht Dir Schuldgefühle einzureden, dann bügel sie einfach ab mit der simplen Aussage, daß Du nicht dran schuld bist! Das sind alles erwachsene Leute und müssen mit ihren Problemen selber fertig werden.
Du solltest absolut aufhören, Dich zum Sündenbock und Schuhabstreifer für alles machen zu lassen.
Trenn Dich, und leb Dein eigenes Leben.
 

Morningstar

Aktives Mitglied
Hat jemand eine ähnliche Situtaion.
Oh Ja!! Und ich weis, wie nervenaufreibend das ist.
Alle kommen zu dir, du musst dir alles anhören, sollst alles richten... "ja, du kannst das doch..." "mach du das doch mal..." "Kinder müssen für ihre Eltern da sein..." "Ja aber...."
Oh, ich kenn sie alle die Standardsprüche.
Du musst dich befreien!
Deine Mutter hat Probleme. Zweifellos. Das ist aber weder deine Schuld, noch deine Verantwortung! Nur sie SELBST kann ihr Leben ändern - dazu gehört eine entsprechende fachliche Begleitung und Therapie! Das ist nichts was du leisten kannst.

Du hast eine kleine Tochter, für deren Glück und Wohlergehen bist du verantwortlich und für dein eigenes. Alle anderen sind erwachsen und müssen selbst Verantwortung tragen.

Wenn du einem Drogensüchtigen immer Geld gibst und dich "kümmerst" hört er nie auf - so ähnlich ist das mit deiner Mutter. Klar ist sie krank - aber DU bist weder Therapeut noch Arzt! Das liegt nicht in deiner Verantwortung, das KANNST du garnicht leisten, bei aller Liebe ist das unmöglich!

Deine Mutter muss sich fachlich helfen lassen wollen, Therapie, psychosomatische Klinik, Beratungsstelle, Familiendienst... es gibt da viele Hilfsangebote.

Versuche mal, ob du eine Mutter-Kind Kur machen kannst oder was in der Art, damit auch du mal Ruhe hast.
Besorge dir auch einen Therapieplatz, damit du jemanden hast, der dich unterstützt, der für DICH da ist und dir den Rücken stärkt.

Du musst dich von allem und allen distanzieren, sonst hältst du das nicht aus. Ich würde mir an deiner Stelle verbitten, dass jeder seinen emotionalen "Schrott" bei dir ablädt - du bist kein Müllschlucker bei der sich jeder mal ausk...en kann!!

Du bist dafür nicht verantwortlich!
Biete an sie zu einer Beratungsstelle zu begleiten, die Grosseltern, Die Mutter, den Mann (wen auch immer).
Schaue mal bei der Diakonie oder beim sozialpsychiatrischen Dienst, such dir die Adresse raus, mach mal einen Termin, du kannst dir dort auch selbst schonmal Hilfe und Unterstützung suchen. Vielleicht hilft deiner Mutter eine ambulante Therapie die sie begleitet, jedenfalls gehören die Probleme in fachliche Hände - nicht in deine (die auch schon voll sind mit dir und deiner kleinen Familie).

Lass es dir nicht weiter gefallen. Lass dir nicht die Verantwortung für alles zuschieben. Distanziere dich.
Du verhältst dich verantwortungsbewusst, in dem du deine Großeltern schützen möchtest.
Auch DU verdienst Respekt!!! Den darfst du auch einfordern. Denn alle anderen in diesem "Spiel" sind erwachsen und können (und müssen) für sich selbst Verantwortung tragen.

Biete jedem der ab jetzt mit seinem Problem zu dir kommt die Adresse und Telefonnummer von einer Beratungsstelle an, biete an, die Person dorthin zu begleilen. Wird das nicht gewünscht, dann WILL die Person keine Hilfe, und du kannst dir jede weitere Energie sparen - deine einfache Antwort auf ein "ich will zu keiner Beratungsstelle" kann dann sein: "Dann kann ich dir leider nicht helfen!"

Erwarte nicht von deiner Mutter dass sie sich entschuldigt, das enttäuscht dich nur zusätzlich.

Ich weis ganz genau wie sich sowas anfühlt, auch meine Familie ist total kaputt und das tut jeden Tag weh, aber wenn du sie lässt, dann saugen sie dich aus bis nichts mehr von dir da ist - wer kümmert sich dann um deine kleine Tochter? Wer sorgt für sie wenn es dir irgendwann genauso schlecht geht wie deiner Mutter? Lass das nicht zu.

Vermeide das Thema bei deiner Oma, oder sage, dass deine Mutter deine Hilfe nicht will oder nicht bereit ist sich helfen zu lassen.

Ich wünsche dir viel Kraft!!! Die wirst du brauchen.
Such dir eine gute Freundin, eine andere Mutter mit kleinem Kind zum Austausch, eine Brieffreundin...sorge für positive Kontakte, die brauchst du, die erden dich auch und helfen bei dir selbst zu bleiben..
 

Schneckenbande

Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben, es hat mir damals sehr gut getan das von euch zu lesen. DANKE DANKE DANKE! Endlich hat man mal das Gefühl, dass jemand einen versteht, obwohl es für mich eigentlich so klar ist. Vorallem wenn man die Geschichte von Kind an bis jetzt komplett kennt. Ich verstehe einfach nicht warum ich leiden muss.

Den Kontakt zu meiner Mama habe ich ja abgrebrochen, was meine Oma ja nach wie vor nicht einsehen kann, weil sie die heile Welt will. Also heute vertragen und morgen geht alles wieder von vorne los weil nichts geklärt wird. Wenn ich sage wir sollten alle eine Therapie machen, lachen die nur, also scheinbar ist es Ihnen egal.

Letztendlich habe ich auch zu meiner Oma den Kontakt abgebrochen, weil immer wieder wenn das Thema aufflog, sagte sie , man behandelt eine Mama nicht so und sie hat ihre Mama auch nicht behandelt und deshalb ist für sie das Thema erledigt und ich bin böse. Ich denke dass bei ihr schon einiges schief gelaufen ist. Ich mach mir täglich Gedanken was wir alle tun sollen und die reden alle nur über Promis was die machen und irgendwelche Serien, lauter unwahres Zeug und sie sitzen glücklich vorm Fernseh. Und mich macht das einfach so traurig, dass dann ich leiden muss. Man kann einfach nicht verstehen, dass sie das nicht verstehen. Aber das wird man nicht mehr ändern können oder ?

Ich versuche jetzt ohne Sie klar zu kommen. Meine Frage nur: Wie bewältigt man den täglichen Schmerz, die Wut, die Verzweiflung, einfach dass man dauernd denkt, warum verstehen die das denn nicht ? Warum entschuldigt sich denn keiner? Warum lassen sie wieder einen Tag vergehen ohne etwas gemacht zu haben? Usw. diese Gedanken sind nur noch mein einziges Problem. Dadurch rast mein Herz den ganzen Tag und ich habe Angst aufgrund des jahrelangen Kummers Krebs zu bekommen und meine Tochter nicht aufwachsen zu sehen. Ich will dass das endet....

Ich weis ganz genau wie sich sowas anfühlt, auch meine Familie ist total kaputt und das tut jeden Tag weh, aber wenn du sie lässt, dann saugen sie dich aus bis nichts mehr von dir da ist - wer kümmert sich dann um deine kleine Tochter? Wer sorgt für sie wenn es dir irgendwann genauso schlecht geht wie deiner Mutter? Lass das nicht zu.
Wie machst du das ? Ich bin eigentlich ein sehr optimistischer Mensch, lache viel, reise gern, geh immer viel raus, nicht dumm, wäre eigentlich sehr glücklich aber das macht alles kaputt. Der Gedanke und schon diese innerliche Wut. Dadurch so viel Darmprobleme, meine Akne blüht auf usw.

Außerdem bin ich auf der Suche nach einem Paar oder einer Freundin mit Kind, weil ich und mein Partner keine Freunde haben, außer die damals von der Schule und die sind eher noch Discogänger und ohne Familie.

Wo findet man nur sowas ? Apps sind ja nur so Dating Sachen.....
 
K

Kathrina

Gast
Das könnte meine Familie sein. Denn die sind auch genauso alle narzisstisch gestört und streiten alles ab, was die Wahrheit ist und nennen die Wahrheit eine Lüge.

Mach es wie ich und zieh weiter weg. Raus aus dem Dunstkreis.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft und bleib gesund.
 
D

Die Queen

Gast
Mein Tipp, lass sie machen. Wenn sie weiter machen wollen wie bisher ist es deren Sache. Man kann sie sogar noch bedauern, dass sie mit Fernsehen sich von ihrem Elend ablenken müssen.

Was die Oma betrifft: Gerade die Großeltern Generation ist noch von der Einstellung geprägt, dass man Vater und Mutter ehren müssen, wo noch Schläge zur guter Erziehung gehören usw. Vielleicht hat sie auch Angst davor sich der Tatsache zu stellen wie sehr sie zu Gesundheitszustand ihrer Tochter beigetragen hat.
 

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