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Familie macht mich kaputt

Warum tust du dir das an? Es ist ja offensichtlich keine einmalige Aktion deiner Familie, sondern dieses Herabwürdigen scheint ja auf der Tagesordnung zu stehen. Hast du schon einmal über einen Auszug nachgedacht? Du bist jung, hast ein Kind, vielleicht wäre eine Mutter-Kind-Einrichtung das Richtige für dich:


Dort lernst du u.a. selbständig mit deinem Kind zu leben, wirst bei der Ausbildungssuche und Durchführung unterstützt, das klingt doch erst einmal nach einem Plan. Klar ist dort auch nicht alles rosig, es gibt strenge Regeln, an die man sich halten muss, aber allein das soll einen befähigen, sein Leben später selbst in der Hand zu haben.


Egal, worauf du wartest, da kommt nichts von selbst. In deinem familiären Umfeld kannst du deine Psyche nicht stabilisieren, ganz im Gegenteil. Du brauchst Hilfe von außen.

Alles Gute
Diesen Vorschlag kann ich nur bestätigen! Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß nichts besser wird, wenn man bleibt. Erstmal räumlicher Abstand, dann mal gucken...
Positive Erfahrungen machen mit Menschen, die dich wertschätzen! So eine Wohngruppe könnte dir da sicher helfen.
Du kannst dich ja auch erstmal ganz unverbindlich über Wohngruppen und andere Optionen informieren, z.B. beim Jugendamt oder dem psychosozialen Dienst.
Die werden dich dann sicher auch bei weiteren Schritten begleiten.
Auch in Jugendfreizeiteinrichtungen gibt es Sozialarbeiter, an die man sich wenden kann.
Die haben da auf jeden Fall ein offenes Ohr, dafür sind sie da. 🙂
Lass dich auf jeden Fall fachkundig beraten.
So einen Schritt zu machen, erscheint dir womöglich erstmal schwer, aber es ist ja erstmal nur ein Gespräch und du kannst jederzeit gehen, wenn du dich unbehaglich fühlst.
Jedenfalls mußt du es da in deinem "Zuhause" nicht aushalten!
Und du mußt da nicht alleine durch!
Hier im Forum hast du Leute, die auf deiner Seite sind und "draußen" gibt es die auch, du wirst sehen!
 
Wie wäre eine psychosomatische Klinik für dich für Wochen? Abstand in einer liebevollen Therapiegemeinschaft, die dir den Rücken stärkt, wirkt Wunder.
Das wäre sicher auch ein sehr guter Anfang! In so einer Klinik könntest du erstmal zur Ruhe kommen, bevor du dich weitergehend entscheidest.
Und auch dort gibt ein Team von Fachleuten, die dich unterstützen werden.
Hast du einen Arzt oder eine Ärztin, der du vertraust?
Denn ein Arztbesuch, bei dem du deine Situation schilderst, wäre der erste Schritt zu einem Klinikaufenthalt.
 
Das wäre sicher auch ein sehr guter Anfang! In so einer Klinik könntest du erstmal zur Ruhe kommen, bevor du dich weitergehend entscheidest.
Und auch dort gibt ein Team von Fachleuten, die dich unterstützen werden.
Hast du einen Arzt oder eine Ärztin, der du vertraust?
Denn ein Arztbesuch, bei dem du deine Situation schilderst, wäre der erste Schritt zu einem Klinikaufenthalt.
P.S: Voraussetzung ist natürlich dass du dein Kind mitnehmen kannst. Aber da es viele junge Mütter in ähnlichen Situationen gibt, kann ich mir gut vorstellen, dass es in einigen Kliniken die Möglichkeit gibt, dass du dort mit deinem Kind wohnst, und es in eine Art Kita geht, während du deine Therapien und Anwendungen hast.
 
Hey, ein Tipp noch. Such dir unbedingt ein Job, der dir Spaß macht. Praktika, Berufsorientierungstests,..

Freude im Leben kann vieles gerade rücken.

Positive Erlebnisse.

Du bist noch jung.

Nimm nicht zur Not die erstbeste Ausbildung.

Liebe Grüße
 
Die haben scheinbar heftige Minderwertigkeitskomplexe
Muss nicht sein. Kann einfach - trocken gesagt - das man unerwünscht ist. Das unerwünschte Kind, das falsche Geschlecht.

Du schreibst was vom Stiefvater? Kann sein, das du in der Konstellation unerwünscht bist. Du bist ja nicht das leibliche kind vom Stiefvater.

Eltern sind ja - nicht verpflichtet - ihre Kinder zu lieben.

Es ist mühselig, sich Gedanken darüber zu machen, wieso sie sich so verhalten.

Ich frage mich auch mein ganzes Leben, wieso mein Vater mich so misshandelt hat.
Wieso seine Söhne und seine Brüder wichtiger sind als ich.
(Okay, bei meinen Brüdern akzeptiere ich es).

Aber wieso mein Onkel wichtiger, und toller ist als ich.
Als sein Kind.

Ich verstehe es rational und emotional nicht.

Meine einzige Erklärung ist: Männer sind einfach wichtiger. Frauen zählen da nicht viel. Und sonst hat er nur seine Frau und seine Tochter.

Meine Mutter hat er auch nie gut behandelt.

Die ganze Familie ist so.
Viele Männer, die zusammenhalten.

Ich denke seid Tagen viel darüber nach, dein Text hat mich ganz schön getriggert.
Ich fühle auf jeden Fall mit dir.

Jedenfalls meine Erfahrungen
- Nach dem warum zu fragen ist mühselig
- zieht man weiter weg, sollte man nie zurück ziehen.
- es wird nie gut. es ist so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest als erwachsener Mensch nicht mehr. Bei Kindern und Jugendlichen ist es leider anders, die Jugendämter sind überlastet und können gar nicht so viele Minderjährige aus toxischen Familien holen wie sie eigentlich müßten.
Grundsätzlich muss man beide Seiten anhören, nicht nur eine. Meine Mutter ist soooo toxisch, sie verlangt von mir Mithilfe im Haushalt, sie will mich nicht in die Disco fahren usw, ich kenne das.

Mit einem gewissen Alter soll die Herkunftfamilie nicht mehr nett empfunden werden, sonst wird man nicht flügge.
Bei Pupertierenden ist das nicht ungewöhnlich, ihre Eltern peinlich zu finden.
Ich finde auch richtig und normal, dass Zuhause in vertrauter Runde Kraftmessen stattfindet, da kann man üben für später. Dazu gehört auch Zustände auslösen, durchstehen, sie meistern lernen. Bei manchen Klagen weiß ich, da steckt Trotz dahinter, nichts weiter.

Ich habe in meiner Herkunftfamilie sexuellen Missbrauch, Gewalt, Schläge, wenig Bequemes vorgefunden und hab mit vierzehn dann meine Koffer gepackt, mich alleine durchgeschlagen, mit meinen eigenen Kindern dann sehr vorsichtig agiert, sehr aufmerksam darauf bedacht, die gleichen Fehler zu vermeiden. Fazit... man lernt, ob das so läuft, oder so.
 
Also für mich klingen vor allem die letzten Sätze ziemlich nach Neid. Sehr sogar. Sie müssen sich mit allen möglichen Sachen profilieren, um sich besser als du darstellen zu können, da du ja einen höheren Bildungsgrad besitzt und somit rein theoretisch intelligenter sein müsstest. Mal abgesehen davon, jeder hat seine stärken in verschiedenen Bereichen. Für mich klingt das ganze ziemlich toxisch und ich würde an deiner Stelle versuchen mich von den Menschen die dich so runter ziehen fern zu halten.

Gerade in unserem Alter ist das irgendwie schwer auf die Meinung von anderen zu pfeifen, da wir mit Anfang/Mitte zwanzig noch kein ausgebildetes Selbstbewusstsein haben. Vernünftiges Reden bringt ja anscheinend nichts mehr. Daher kann ich dir nur dringend raten möglichst bald auszuziehen, sobald du finanziell in der Lage dazu bist. Das wird sowohl dir als auch dein Kind gut tun.
 

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