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Famile, die mit der Zeit zerbricht

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Ben89

Neues Mitglied
Hallo Leute,

Ich habe mich hier angemeldet, da ich einfach anonyme Leute brauche, die mir eventuell Tipps geben können mit der momentanen Situation umzugehen.

Damit ihr ein kleinwenig Background zu meiner familiären Situation bekommt - hier die Kurzfassung:

Familie A : Mein Erzeuger hatte sich in meiner Kindheit versucht sich vor mir und meiner Schwester das Leben zu nehmen. (Pulsadern)
Zudem gab es eine Entführung durch ihn.
So habe ich recht früh in meiner Kindheit entschieden, dass ich mit dieser Familie nichts mehr zu tun haben will.
Im Teenager Alter verstarben dann sowohl Opa und Oma aus dieser Familie, die ich kurz vor ihrem Tod nochmals besuchte und mich so verabschieden konnte. Dies sehr emotionale Gefühl verfolgt mich teils noch heute, da diese zwei Personen nichts mit dem Verhalten meines Erzeugers zu tun hatten.
Der Leichtsinn eines jungen Menschen aber war, einfach mit allem und jedem abzuschließen.

Familie B: Ist die Familie, zu der ich mich bis zum heutigen Tag zugehörig fühlte.
ich bin vom Typ Mensch her jemand, der sehr gerne und viel alleine ist - keine Beziehung seit 10 Jahren führe und durch meinen Job als Erzieher im sozialen Bereich einen für mich optimalen Ausgleich zwischen sozialem Kontakt (sowohl zu Kids, als auch zu Eltern / Kollegen) und meinem eigenen single Leben führe.
das ist auch der Grund weshalb ich mich wohl fühle, ohne Partner / Partnerin.

Familie B hat man meist zu "Events", wie Geburtstagen, Familientreffen getroffen. Natürlich war der Kontakt in meinen jungen Jahren deutlich intensiver und mehr vorhanden, als heute.
Heute, mit 30 Jahren bekomme ich zwar Geburtstagskarten zugesendet - äußerte aber auch deutlich den Wunsch sich zum Bsp. zu Weihnachten zu treffen.
Diesen Wunsch konnte ich zwei Mal durchsetzen und es waren richtig tolle Abende, wie man sie früher auch erlebt hatte.
Allerdings gab es seitens meiner Tante und Oma Kritik, man wolle das nicht mehr machen.
Diese Äußerung wurde nicht mit mir persönlich besprochen, sondern über meine Mutter durchgeführt.
Auch mehrmaliges versuchen die beiden zum persönlichen Austausch zu animieren schlug fehl.
Somit war für mich klar..."okay... die wollen das nicht.. dann ist das so".
Ich bekam immer wieder über meine Mutter mit, dass sich gerade meine Oma beschwerte, ich würde mich nie melden.
Jeglichen Versuch - heut zu Tage über WhatsApp wurde mit simplen Smileys abgetan, bzw. es kam nie zu einem richtigen Austausch.

Mit meinem Opa, der sich komplett von Familie B entfernt hat und eine für mich unbekannte Familie C anheiratete bestand eigentlich ein guter Kontakt.

Meine Schwester und ich wurden immer wieder eingeladen, man feierte auch zsm. Weihnachten und war sich sehr positiv gestimmt.
Mein Opa feiert demnächst seinen 75 Geb. und mir fiel recht schnell auf, dass ich keine Einladung bekam.
Gestern erfuhr ich dann, dass ich bewusst nicht eingeladen wurde, da man "Abstriche" machen müsste und er sich so entschieden hat - es wäre aber nichts persönliches.
Ich habe ihm darauf hin eine Nachricht geschrieben, dass ich die Entscheidung akzeptiere, es aber sehr schade finde, dass keine direkte Kommunikation mit mir statt gefunden hat.
Von ihm kam heute morgen nur: " die entscheidung ist gefallen"
Darauf hin schrieb ich " habe verstanden - schöne zeit"

Ich muss schon sagen, dass mich diese Sache bedrückt. Wenn sich jemand so kurz und knapp ausdrückt zeigt das mir gerade, dass es ihm nicht wirklich "wichtig" ist.

Für mich ist es nun so, dass ich neben meiner Mutter nur noch meine Schwester habe, zu denen ich Kontakt haben möchte.
Meine Oma und meine Tante sind ein Team, die sich immer wieder gegen meine Mutter verschworen haben - somit entferne ich mich auch diesen beiden.

Ich weiß außerdem, dass ich mich öfters und mehr melden könnte - dies aber durch oben genannten Gründen eher nicht gemacht habe.

Trotzdem finde ich es extrem schade, dass gerade mein Opa, der eher neutral war "Abstriche" macht.. er wird nur 1x 75 Jahre..

Ich bräuchte mal anonymen Rat, wie man am besten damit weiter verfahren soll - ich tendiere auch hier "abzuschließen", denn wenn ich solche Signale erhalte lässt mich das doch ein wenig wütend und traurig werden.

Vielen Dank, wenn du bis hier her gelesen hast... alleine das Abtippen dieser Nachricht hat mir geholfen meine Gefühlslage ein wenig zu sortieren..

Viele Grüße

Ben
 

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AnTJ96

Neues Mitglied
Hey Ben,

Also aus meiner Sicht würde ich gucken, das der Kontakt weiter bestehen bleibt.
Ich meine Familie ist in meinen Augen das wichtigste und keiner kann einen mehr lieben als die Familie.

Gruß Antonia
 
A

Angua

Gast
Ich habe ihm darauf hin eine Nachricht geschrieben, dass ich die Entscheidung akzeptiere, es aber sehr schade finde, dass keine direkte Kommunikation mit mir statt gefunden hat.
Über was hätte er denn mit Dir kommunizieren sollen?
Über die Nicht-Einladung?
 

Daoga

Urgestein
Klingt als wäre der Opa von anderen Familienmitgliedern unter Druck gesetzt worden, Dich auszuladen.
Er nimmt das auf seine Kappe, eben weil er unter Druck steht, in Wahrheit dürften Oma und Tante dahinterstecken.

Du kannst ihn ja noch mal anrufen und sagen, daß Du ihm verzeihst, weil Du genau weißt, auf wessen Mist das gewachsen ist (kannst Du ihm so wörtlich sagen!), aber dann soll er, wenn ihn auf der Feier jemand anderer nach Deiner Abwesenheit fragt, auch bitte die Wahrheit sagen und keine Ausflüchte machen, von wegen Du wolltest angeblich nicht kommen oder so.

Abschließen sollte man nicht mit jemandem, der von anderen unter Druck gesetzt wird, eher solltest Du Dich mehr um ihn kümmern, ihm zeigen, daß Du auch mal für ihn da sein kannst, wenn er von anderer Seite ungut gedrückt wird.
 
A

Angua

Gast
Klingt als wäre der Opa von anderen Familienmitgliedern unter Druck gesetzt worden, Dich auszuladen.
Er nimmt das auf seine Kappe, eben weil er unter Druck steht, in Wahrheit dürften Oma und Tante dahinterstecken.
Das dürfte eher nicht der Fall sein, wenn der TE schreibt "
Mit meinem Opa, der sich komplett von Familie B entfernt hat und eine für mich unbekannte Familie C anheiratete bestand eigentlich ein guter Kontakt." Zur Familie B gehören Oma und Tante. Wie sollten die den Opa irgendwie unter Druck gesetzt haben??

Es ist doch wohl eher so, daß der TE auch hier die Quittung bekommen hat für sein sehr eigenwilliges Kontaktverhalten einerseits und seine riesige Anspruchshaltung andererseits. Das passt halt für viele Leute nicht zusammen und die ziehen dann die Konsequenzen.






 

Daoga

Urgestein
Wenn über Familie C nix bekannt ist - nichts negatives, nichts positives - warum soll man dann einen Enkel ausladen? Vor allem einen, der eh nicht "lästig fällt", weil er eher selten Kontakt sucht, nur halt zu dieser Jubelfeier.

Kann natürlich auch sein, daß es in Familie C kriselt, was bei der Feier zur Sprache kommen könnte und wo man einen Außenstehenden nicht als Mitwisser haben will, oder daß sie heimlich um irgendein Erbe bangt, und sie deshalb versucht, den Opa von seiner anderen Verwandtschaft zu entfernen. Er wird schließlich schon 75, da kann es jederzeit dahingehen.

Ich glaube jedenfalls nicht, daß der Opa ganz freiwillig und von sich aus auf die Einladung verzichtet hat.
 
A

Angua

Gast
Wenn über Familie C nix bekannt ist - nichts negatives, nichts positives - warum soll man dann einen Enkel ausladen? Vor allem einen, der eh nicht "lästig fällt", weil er eher selten Kontakt sucht, nur halt zu dieser Jubelfeier.
Das kann ganz einfach sein: So ein Geburtstag ist vergleichbar mit einer Hochzeit oder einem Jubiläum. Es werden wohl viele Menschen erwartet und solche Feiern lässt man eher ausrichten. Meist ist auch die Platzkapazität begrenzt.
Da würde ich als Geburtstagskind auch lieber mit Leuten feiern, mit denen ich viel zu tun habe, mit denen viel Verbindung besteht, als daß ich jemanden einlade, dessen einzige Verbindung ist, mit mir verwandt zu sein.
 

Daoga

Urgestein
Für einen mehr ist Platz in jeder Hütte, geschweige denn bei einer Jubelfeier, wenn wahrscheinlich eh der größte verfügbare Saal gebucht wurde. Hört sich nach fauler Ausrede an.
 
A

Angua

Gast
Für einen mehr ist Platz in jeder Hütte, geschweige denn bei einer Jubelfeier, wenn wahrscheinlich eh der größte verfügbare Saal gebucht wurde. Hört sich nach fauler Ausrede an.
Na sicher, und das gilt natürlich auch für ein Feierbudget. Eine faule Ausrede ist eher dieser Kleinste-Hütte-Spruch.
Warum sollte Opa jemanden einladen, der a) den Kontakt von sich aus auf ein Minimum beschränkt und sich b) bisher nie die Mühe gemacht hat, seine "angeheiratete" Familie kennen zu lernen? Wieso sollte er denjenigen einladen, wenn es wahrscheinlich noch etliche andere Menschen gibt, zu denen er mehr Bezug hat, die er aber auch nicht alle einladen kann?
 
Ich muss zugeben das ich kein großer Ratgeber bin.
Jedoch kenne ich so ein ähnliches verhalten (zwischen sehr engen Freunden).
Zuerst bestand reger Kontakt und ein fast täglicher austausch von Banalitäten. Was sehr schön war. Doch urplötzlich erstarb jeglicher Kontakt. Argument "Keine Zeit. Im Stress"
Lange (!) wurde alles gegeben um den Kontakt wieder einigermaßen herzustellen. Vergeblich. Seitdem herrscht Funkstille.
Familie ist sehr wichtig, ja. Aber wenn sie einen Verletzt dann nicht mehr.
Vielleicht sollte man eine Aussprache anstreben, wenn das keine Früchte trägt würde ich den Kontakt wahrscheinlich komplett sein lassen.
 

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