G
Gast
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Hallo ihr!
Ich bin im Moment in einer blöden Situation..
Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und wollte danach eigentlich eine Ausbildung zur Logopädin bzw. eine Ausbildung/Studium im sozialen Bereich (z.B. Pädagogik, Soziale Arbeit..) machen...
Sicherheitshalber habe ich mich auch für Berufe im gehobenen Verwaltungs- bzw. Justizdienst beworden..
Und wie das Schicksal dann so spielte hat das mit der Ausbildung bzw. Studium im sozialen Bereich leider nicht geklappt..das lag zum Teil auch an meinem Abischnitt von "nur" 2,8.. Ich habe dann aber überraschenderweise eine Zusage für die Ausbildung bzw. Studium zur Rechtspflegerin (geh. Justizdienst) bekommen und habe diese dann auch angenommen, da ich sonst nichts in der Hand hatte und mir natürlich auch alle dazu geraten haben...
Ich hatte ehrlich gesagt zu Beginn meine Zweifel, ob mir so ein relativ trockenes Fachgebiet wie Jura überhaupt liegt..aber entgegen meinen Erwartungen hat mir die theoretische Grundausbildung an der FH meistens Spaß gemacht und ich hatte auch in den Klausuren überwiegend gute Noten; manche Fachbereiche haben mir weniger Spaß gemacht, aber ich habe gedacht, dass ist ja eigentlich überall so, dass man etwas weniger leiden kann...
Mittlerweile bin ich fast 3 Monate in der praktischen Ausbildung und ich bin irgendwie total enttäuscht...Selbst Fächer, die ich in der Theorie sehr gerne gemacht habe, machen mir in der Praxis überhaupt keinen Spaß..man arbeitet z.T. sehr oberflächlich; um sich mit einem Fall intensiver zu beschäftigen fehlt aufgrund der Masse der Akten die Zeit...das, was mir in der Theorie so Spaß gemacht hat, kann ich hier überhaupt nicht anwenden...
Und so müsste ich ja dann auch nach meiner Ausbildung arbeiten!
Ich bin im Moment hin und her gerissen, ob ich mich nicht doch für die falsche Ausbildung entschieden habe bzw. ob ich diese Ausbildung aufgeben soll.
Die "Grundbedingungen" der Ausbildung sind zwar gerade für eine Frau optimal (gute Ausbildungsvergütung, nach der Ausbildung Beamtin im geh. Dienst...), aber ich stelle mir einfach die Frage, ob ich mit so einer Arbeit auf Dauer glücklich werden kann?!
Ein weiteres Problem wäre auch, dass ich, falls ich die Ausbildung abbrechen sollte oder nach der Ausbildung was anderes machen möchte, wahrscheinlich die Ausbildungsvergütung zurück erstatten müsste...
Grundsätzlich bin ich auch eher der Typ, der sagt, dass ich die restliche Ausbildung noch durchziehe und dann was anderes machen, aber ich weiß nicht, ob ich dann die Energie bzw auch die Lust dazu hätte, noch viel in diese Ausbildung zu investieren, wenn ich sowieso wüsste, dass ich danach was anderes machen würde.
Die Frage wäre ja auch dann, ob ich dieses Mal einen Ausbildungs- bzw Studienplatz bekommen würde?!
Ich weiß, dass ich mir diese Fragen eigentlich selbst beantworten müsste, aber mich würde interessieren, ob noch andere in einer ähnlichen Situation waren oder sind und wie ihr damit umgeht?!
Für eure Antworten jetzt schon mal vielen Dank 🙂
Ich bin im Moment in einer blöden Situation..
Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und wollte danach eigentlich eine Ausbildung zur Logopädin bzw. eine Ausbildung/Studium im sozialen Bereich (z.B. Pädagogik, Soziale Arbeit..) machen...
Sicherheitshalber habe ich mich auch für Berufe im gehobenen Verwaltungs- bzw. Justizdienst beworden..
Und wie das Schicksal dann so spielte hat das mit der Ausbildung bzw. Studium im sozialen Bereich leider nicht geklappt..das lag zum Teil auch an meinem Abischnitt von "nur" 2,8.. Ich habe dann aber überraschenderweise eine Zusage für die Ausbildung bzw. Studium zur Rechtspflegerin (geh. Justizdienst) bekommen und habe diese dann auch angenommen, da ich sonst nichts in der Hand hatte und mir natürlich auch alle dazu geraten haben...
Ich hatte ehrlich gesagt zu Beginn meine Zweifel, ob mir so ein relativ trockenes Fachgebiet wie Jura überhaupt liegt..aber entgegen meinen Erwartungen hat mir die theoretische Grundausbildung an der FH meistens Spaß gemacht und ich hatte auch in den Klausuren überwiegend gute Noten; manche Fachbereiche haben mir weniger Spaß gemacht, aber ich habe gedacht, dass ist ja eigentlich überall so, dass man etwas weniger leiden kann...
Mittlerweile bin ich fast 3 Monate in der praktischen Ausbildung und ich bin irgendwie total enttäuscht...Selbst Fächer, die ich in der Theorie sehr gerne gemacht habe, machen mir in der Praxis überhaupt keinen Spaß..man arbeitet z.T. sehr oberflächlich; um sich mit einem Fall intensiver zu beschäftigen fehlt aufgrund der Masse der Akten die Zeit...das, was mir in der Theorie so Spaß gemacht hat, kann ich hier überhaupt nicht anwenden...
Und so müsste ich ja dann auch nach meiner Ausbildung arbeiten!
Ich bin im Moment hin und her gerissen, ob ich mich nicht doch für die falsche Ausbildung entschieden habe bzw. ob ich diese Ausbildung aufgeben soll.
Die "Grundbedingungen" der Ausbildung sind zwar gerade für eine Frau optimal (gute Ausbildungsvergütung, nach der Ausbildung Beamtin im geh. Dienst...), aber ich stelle mir einfach die Frage, ob ich mit so einer Arbeit auf Dauer glücklich werden kann?!
Ein weiteres Problem wäre auch, dass ich, falls ich die Ausbildung abbrechen sollte oder nach der Ausbildung was anderes machen möchte, wahrscheinlich die Ausbildungsvergütung zurück erstatten müsste...
Grundsätzlich bin ich auch eher der Typ, der sagt, dass ich die restliche Ausbildung noch durchziehe und dann was anderes machen, aber ich weiß nicht, ob ich dann die Energie bzw auch die Lust dazu hätte, noch viel in diese Ausbildung zu investieren, wenn ich sowieso wüsste, dass ich danach was anderes machen würde.
Die Frage wäre ja auch dann, ob ich dieses Mal einen Ausbildungs- bzw Studienplatz bekommen würde?!
Ich weiß, dass ich mir diese Fragen eigentlich selbst beantworten müsste, aber mich würde interessieren, ob noch andere in einer ähnlichen Situation waren oder sind und wie ihr damit umgeht?!
Für eure Antworten jetzt schon mal vielen Dank 🙂