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OMG...ja echt schlimm..du könntest mal versuchen: "Ich verstehe, das sie aufgebracht sind, aber bitte reden sie normal mit mir." und dann anbieten, der zuständigen Person Bescheid zu geben.Bei dem Ereignis vorgestern war zumindest noch nachvollziehbar, warum die Wut auf mich abgeladen wurde. Vor ein paar Wochen ist etwas ähnliches (wenn auch weniger heftiges) passiert. Eine Familie mit Kleinkindern war da und die Kinder sind zwischen laufenden Maschinen herumgerannt. offenbar wurden sie einmal freundlich darauf hingewiesen, dass die Kinder da nicht spielen dürfen, beim zweiten Mal hat eine Teamleiterin die Familie rausgeschickt (wir brauchen kein zersägtes oder zerquetschtes Kind). Die Eltern sind dann stinksauer in mein Büro gelaufen und haben angefangen sich zu beschweren. Ich habe freundlich erklärt, dass ich nicht zuständig bin, da ich weder Chefin bin noch von dem Team, das sie das direkt mit der zuständigen Person besprechen müssen.. Der Vater hat einfach weiter gebrüllt und sich beschwert. Ich habe dann den Vorgesetzten dieser Teamleiterin gerufen. Mit dem waren sie dann anständig, vor den gehen hat mich der Vater aber nochmal heftig angeschnauzt und inkompetent genannt.
das hat mich extrem getriggert und ich konnte mich den ganzen Abend nicht beruhigen. Weder hatte ich irgendwas smit der Sache zu tun, noch war es annähernd meine Verantwortung, und trotzdem habe ich Schuld, Scham etc gespürt…
Hallo zusammen
gestern kam mir aus dem nichts eine Situation aus meiner Kindheit hoch, und ich möchte sie aufschreiben, da mir das evtl hilft.
Für zwei Jahre hatte ich eine Lehrerin (ich war acht Jahre alt, das war Anfang der 2000er). Diese Lehrerin war vermutlich schon von Anfang an mit der Klasse (sozialer Brennpunkt) überfordert. Ich war ein unruhiges Kind (ich habe mit 27 die Diagnose ADHS erhalten)und sie hat mich vom ersten Tag an gehasst. Es hat gereicht, etwas zu laut auf eine Frage zu antworten, die falsche Aufgabe im Heft gelöst zu haben, den falschen Stift benutzt zu haben etc. um erst vor der Klassen blossgestellt zu werden und anschliessend raus geschickt zu werden. Da oft mehr als ein Kind rausgeschickt wurde, hat sie die Kinder eingesperrt. Ich wurde täglich rausgeschickt, manchmal schon ohne Grund, manchmal hiess es einfach „du wirst mich heute eh nerven, dich sperr ich vorsorglich ins Büro“. Es gab Vorfälle wie zB dass ich nicht ins Theater mit durfte und den ganzen Nachmittag im Klo eingesperrt verbracht habe. Ich habe angefangen zu glauben, dass ich wirklich Schuld bin an den Wutanfällen der Lehrerin. Es hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass keine achtjährige so schlimme Sachen tun kann, um so behandelt zu werden. Und insbesondere sind Dinge wie den falschenStift benutzen, zum Fenster raus schauen etc. keine Gründe, vor der Klasse angeschrien zu werden, raus gezerrt zu werden und eingesperrt zum werden. Trotzdem spüre ich heute noch Scham und Schuld für die Situationen. Meine Eltern haben immer gemeint, ich würde in meinem Schilderungen übertreiben, es sei bisschen Wahrheit an beiden Seiten dran (das ich die Lehrerin nerve und dass sie vielleicht manchmal ein kleines bisschen überreagiert), aber dass alles nicht so schlimm sei wie ich es wahrnehme.
der Vorfall, der mir die Tage hochkam, ist folgender: Die ganze Schule hatte ein Weihnachtskonzert in einem Altenheim in der Nähe. Ich musste ein Xylophon zurück in die Schule tragen. Schon als die Lehrerin es mir in die Hand drückte, fiel mir auf, dass der tiefste Ton fehlt. Ich wollte es ihr sagen, aber sie hat nicht zugehört. In der Schule angekommen hat sie es auch bemerkt und mich vor allen angeschrien, ich hätte den Ton verloren. Ich habe ihr versucht zu sagen, dass der schon gefehlt hatte. Andere Kinder hatten das auch gesehen, und haben ihr das gesagt. Sie hat mir unterstellt, die anderen zum Lügen manipuliert zu haben. Deshalb durfte ich am nächsten Morgen nicht am Weihnachtsfrühstück der Schule teilnehmen, sondern musste mit Taschenlampe im stehen den Weg ablaufen und den Ton suchen. Beim Altenheim klingeln habe ich mich nicht getraut. Da ich nichts gefunden habe, hat sie mir eine Rechnung für den Ton geschrieben, mit einem Zettel an meine Eltern, dass das von meinem Taschengeld abgezogen werden muss. Als ich weinend aus der Schule lief, hat mich eine andere Lehrerin angesprochen und gefragt, was passiert sei. Sie hat vorgeschlagen, meine Eltern sollen das Altenheim anrufen. Mein Vater hat das getan und der Ton lag dort tatsächlich noch im Saal, der war nachweislich abgefallen bevor ich das Xylophon bekommen hatte. Mein Vater hat den Ton abgeholt und auf einen Zettel geschrieben, dass der Hauswart bestätigt, dass der Ton noch im Saal lag. Ich habe den Ton und den Zettel der Lehrerin abgegeben, in der naiven Erwartung, sie würde sich entschuldigen. Sie hat aber in dem Moment die Story verdreht und behauptet, sie habe immer gesagt, der Ton liege noch im Saal, und hätte mich geschickt, um den abzuholen, ich hätte aber den ganzen Morgen irgend etwas anderes gemacht. Sie hat mich gezwungen, mich bei der anderen Lehrerin fürs „Lügen“ zu entschuldigen, und bei ihr weil ich ihr nicht gehorcht hätte und noch ihrem Ruf bei ihrer Kollegin und beim Hauswart des Altenheims geschädigt hätte. Sie hat mich dann nochmals bestraft in dem ich nicht zum Nikolaus mit durfte und wieder ein Stunde eingesperrt im Klo verbringen durfte.
diese Lehrerin hat immer extrem überreagiert und war wegen den kleineren Dingen am schreien und in Rage.
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