Anzeige(1)

Existenz wozu?

Anzeige(7)

Eva

Aktives Mitglied
Bis ich in etwa so alt war wie du habe ich ähnliches erlebt und gefühlt. Das ist so grausam, dass man es kaum ertragen kann und eigentlich auch nicht will. Ich habe mich auch oft gefragt, wozu das alles gut sein soll. Wozu diese Qual? Wieso lebt man überhaupt.

Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion entfachen, aber mir hat es enorm geholfen, dass ich gläubig geworden bin. Dadurch habe ich für mich einen Sinn erkannt. Vieles wurde in meinem Leben besser. Nicht, dass alle Probleme verschwunden sind, aber das man damit umgehen kann.

Zu glauben kann man nicht erzwingen, aber man kann sich informieren. Jesus sagte: Wer mich sucht, der wird mich finden.
 

CompletelyLost

Mitglied
Bis ich in etwa so alt war wie du habe ich ähnliches erlebt und gefühlt. Das ist so grausam, dass man es kaum ertragen kann und eigentlich auch nicht will. Ich habe mich auch oft gefragt, wozu das alles gut sein soll. Wozu diese Qual? Wieso lebt man überhaupt.

Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion entfachen, aber mir hat es enorm geholfen, dass ich gläubig geworden bin. Dadurch habe ich für mich einen Sinn erkannt. Vieles wurde in meinem Leben besser. Nicht, dass alle Probleme verschwunden sind, aber das man damit umgehen kann.

Zu glauben kann man nicht erzwingen, aber man kann sich informieren. Jesus sagte: Wer mich sucht, der wird mich finden.
Glaube ist mir auch wichtig. Aber der Schmerz geht nicht weg, die Sinnlosigkeit auch nicht. Nun fühle ich mich sogar noch schlechter, weil ich glaube, dass eigentlich alles falsch ist was ich mache.
 

Eva

Aktives Mitglied
Jetzt weiß ich gar nicht, was ich darauf schreiben soll, will dich aber ohne Antwort auch nicht hängen lassen.

Dieses: "Ich mache alles falsch" habe ich auch schon mal, aber mittlerweile selten. Auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich von keinem Menschen ehrlich und aufrichtig gemocht werde, so halte ich daran fest, dass Gott und Jesus mich lieben, und das ist das Wichtigste überhaupt.

Seitdem ich gläubig bin habe ich mich viel mit der Bibel befasst, und sehe regelmäßig Predigten im Netz. Ich bekomme kostenlose christliche Traktate und Heftchen. Das alles hilft mir, im Glauben zu wachsen, um somit meine Probleme besser zu meistern. Das alles hat natürlich eine ganze Weile gedauert, aber umso mehr man sich damit befasst, desto eher kommt das auch in schwierigen Zeiten in den Kopf.

Ich könnte noch vieles dazu schreiben, aber das möchte ich hier nicht im Forum.
 

CompletelyLost

Mitglied
Jetzt weiß ich gar nicht, was ich darauf schreiben soll, will dich aber ohne Antwort auch nicht hängen lassen.

Dieses: "Ich mache alles falsch" habe ich auch schon mal, aber mittlerweile selten. Auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich von keinem Menschen ehrlich und aufrichtig gemocht werde, so halte ich daran fest, dass Gott und Jesus mich lieben, und das ist das Wichtigste überhaupt.

Seitdem ich gläubig bin habe ich mich viel mit der Bibel befasst, und sehe regelmäßig Predigten im Netz. Ich bekomme kostenlose christliche Traktate und Heftchen. Das alles hilft mir, im Glauben zu wachsen, um somit meine Probleme besser zu meistern. Das alles hat natürlich eine ganze Weile gedauert, aber umso mehr man sich damit befasst, desto eher kommt das auch in schwierigen Zeiten in den Kopf.

Ich könnte noch vieles dazu schreiben, aber das möchte ich hier nicht im Forum.
Danke!
 

Styx.85

Mitglied
Ich bin mit Selbsthass aufgewachsen. Habe schon früh mein Ich abgelehnt, mich nicht gemocht, später gehasst. Durch Prägung aus dem Elternhaus kam der Selbvsthass, Gefühle des Ungenügens, der Sinnentleerung. Depressionen so ab 14-15. Suizidversuche. Bin bi heute mit Mitte 40 ein Selbsthasser. Bin einsam. Wenige Freunde. Toxische Beziehung.

Frage mich wozu das alles. Gibt es ein Leben danach? Himmel? Hölle? Werde ich ein Geist? Werde ich wiedergeboren? Bloß nicht. Nicht nochmal.

Wozu bin ich da? Bin wertlos. Bin uninteressant für andere. Mache mein Ding, doch wofür?

Danke fürs Lesen.
Hi CompletelyLost,

ich möchte hier keine pauschalen Tipps geben, wie du mit deiner Situation umgehen sollst. Dazu gibst du zu wenig preis von deinem Leben. Das wenige was du preis gibst, klingt jedoch sehr ernst.

Defacto kann dir jedoch kein Mensch mit Sicherheit sagen, warum man existiert, was danach kommt, wieso Glück so ungleich verteilt ist etc.

All dies sind große Fragen der Philosophie und werden wohl ewig unbeantwortet bleiben.

Meiner bescheidenen Lebenserfahrung nach, ich bin etwas jünger als du, ist jedoch Erkenntnis über die eigenen greifbaren Probleme der erste Schritt zur Besserung.

Du schätzt deine Vergangenheit vermutlich richtig ein. Beginne Sie aufzuarbeiten, am besten zu einer Zeit, wenn du keinen oder nur einen geringen Leidensdruck verspürst. Und hole dir dazu professionelle Hilfe.

Du hast wenige Freunde... Sicher, mehr Freunde sind tendenziell besser... aber du hast Freunde. Hierauf lässt sich aufbauen.

Du lebst in einer toxischen Beziehung. Warum ist sie toxisch? Warum beendest du sie nicht? Welche Verpflichtungen gibt es vielleicht? (Kinder, Kredite, gemeinsame Firma)

Die Vergangenheit lässt sich nur noch aufarbeiten, leider aber nicht mehr verändern. Deine Probleme im hier und jetzt lesen sich auf den ersten Blick nicht unlösbar.

Ich möchte ausdrücklich vor Fluchten in Religionen warnen. Diese Glaubensgemeinschaften zeichnen sich durch recht rigide Regeln aus, denen zu entsprechen und ein "guter" Christ / Moslem / Hindu / Jude / Rastafari etc. zu sein beliebig schwierig und je nach Vergangenheit sogar unmöglich sein kann. Wenn man ohnehin bereis durch massive Selbstzweifel gequält wird, ist sowas das letzte was man noch brauchen kann...

Ich bin sicher, viele (mich eingeschlossen) hier würden dir gerne weitreichendere Ratschläge geben, wenn noch etwas mehr Input von dir käme.
Sicher sagen kann ich dir, dass mit jedem selbstgelöstem Problem das Selbstvertrauen und der Selbstwert wächst. Das erfolgreiche Lösen eines kleineren, eher unbedeutenden Problems, gibt einem Kraft, das nächste anzugehen. Hört sich wie aus einem schlechten Ratgeber an, deckt sich jedoch zu 100% mit meiner bisherigen Erfahrung.

Daher mein ganz schlichter Apell an dich: Gib nicht auf und beginne mit einem kleinen, lösbaren Problem, fokusiere die darauf, blende bis zum Erfolg alles andere aus... arbeite dich dann langsam vor.

Ich wünsche dir alles Gute, bleib am Ball, habe keine Angst, Hilfe anzunehmen...

Styx.85
 
Zuletzt bearbeitet:

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Es ist je nach Individuum zu sehen, da gibt es keinen allgemeingültigen Weg, aber wenn die Vergangenheit Dir derart zu schaffen macht, das es Dich heute noch behindert und beeinträchtigt, so wäre anzumerken, ich nenn das jetzt mal so, zu differenzieren, wo der natürliche in jedem innewohnende Zustand des Sich- Selbst - Nicht - Mögens oder des Selbsthasses, was ja nur die Gefühlsstärke beschreibt, aufhört und der von anderen Faktoren abhängige einsetzt.

Beispiel der " normal" aufgewachsene nimmt drei Kilo zu und schämt sich dafür mag sich so nicht mehr anschauen und sieht sich selbst in der Fantasie als Vielfraß , was auf ganz natürlichem Wege dazu führt, daß er weniger ißt, dünner wird , damit er sich wieder mag und je nachdem, wo der Mensch um wieviel und warum, über die eigene Strenge schlägt, mag er sich je nach ausgeprägtem Gewissen mehr oder weniger.
Der Mensch der hier den Selbsthass als sogenannten motor animus continuus nutzen will, der kann sowohl zum Ziel kommen und sich trotz oder grade wegen des Selbsthasses ändern.
Das allerdings wohnt jedem Menschen inne und das nutzt auch jeder.

Das was Du in der Vergangenheit erlebt hast , ist zwar schon vergangen, aber das Gefühl ist stets gegenwärtig, was Du aber machst, ist eine Schuldzuweisung, bedeutet Deine von Dir nicht selbst bestimmt werden konnte Vergangenheit, wurde von anderen gestaltet.

Wieviel Einfluß haben die aber jetzt akut auf Dein Leben ? Wird da immer noch fremdbestimmt wie Du Dich verhalten mußt ?
Oder läuft Dein Leben " ganz gut " und zufrieden, wenn da als Überbleibsel eben nicht der Selbsthass wäre ?

Bei manchen Menschen kommt es dann zu folgender Reaktion, die sind mit einer Situation unzufrieden, ändern diese aber nicht.

Sie haben jede Schuldzuweisung, anstatt nur die fremdbestimmte aus den eigenen Reihen getilgt, auch die des gesunden , natürlichen Selbsthasses, daher empfinden sie dann auch keinen Antrieb, die Suppe auszulöffeln.
Denn sie sind ja nicht schuld.

Ich will keinen Quertschnittsgelähmten erzählen, er darf nicht im Bett bleiben, weil ein Rollstuhl mehr Lebensqualität und Mobilität darstellt, wenn mir aber einer erzählt, er bleibe im Bett , weil er nicht schuld an dem Unfall sei, denn er habe es nicht verschuldet und sehe es garnicht ein, diesen Scheißrollstuhl zu benutzen , der nur dazu gut wäre zu beobachten, wie seine Freundin in der Stadt beim Einkaufen mit anderen vögelt...
dann sähe ich einen sehr verärgerten Menschen, der mit dem Wort Selbsthass nicht annährend beschreibt, was ihm widerfahren ist, der aber das nicht unbedingt zum Thema macht, kann man dann daraus schließen , das Du zufrieden bist, wenn das nur mit dem Selbsthass aufhört ?
Oder wäre das mit dem Selbsthass sowas wie die erste Baustelle von vielen...die aber erst danach kommen....?
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben