Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Evolutionstheorie

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Weiß ich doch, meine Meinung. Aber es ist auch ziemlich leicht, Schlußfolgerungen in Vorurteile umzudeuten.

Mir sind Leute im Internet gelegentlich "sympathisch", wenn ich sehe, daß sie ähnlich argumentieren wie ich. Oder wenn sie "gegen mich" argumentieren, das aber so begründen können, daß ich das nachvollziehbar finde. Wenn jemand mir schreibt: "Du bist 'ne selbstgefällige ignorante Kuh", dann wird mich das nicht besonders berühren. Wenn jemand mir schreibt: "Ich empfinde deine Beiträge als selbstgefällig und ignorant, weil du bei deinen Beiträgen nicht auf diesen und jenen Punkt eingehst, sondern..." dann überlege ich, was dran sein könnte. In beiden Fällen würde ich nicht von Vorurteilen ausgehen.

Wenn jemand aber schreibt: "Du bist 'ne selbstgefällige, arrogante Kuh, weil du Arbeitgeber bist und deswegen keine Ahnung hast, wie sich ein Angestellter fühlt" - DANN würde ich das als Vorurteil werten (weil derjenige, der mir sowas schreibt, offenbar nicht genug Informationen über mich hat und deshalb "annimmt", ich wäre selbst nie Angestellte gewesen).

Von dir habe ich noch nicht viele Informationen gelesen. Ich lese, daß du zu deinem Glauben gefunden hast (gut), ich lese, daß du sehr schnell auf persönlicher Ebene argumentierst (fühlt sich ungemütlich an, weil man nicht wissen kann, worauf sich dann deine Reaktionen genau beziehen), ich lese, daß du mit Begriffen argumentierst, die du nicht kennst (verwirrt mich manchmal) und ich lese, daß du trotz deines Glaubens in deinen Antworten an andere ziemlich aggressiv wirkst (kann ich nicht einordnen, weil ich nicht weiß, ob du aggressiv bist oder nur ungeschickt in deiner Wortwahl).

Vorurteile? Wo können Vorurteile herkommen, wenn man keine Informationen hat, wer schreibt?

Hallo Fritzie,
ich weiß wer ich bin und das reicht mir völlig aus. Du kannst mich ansprechen wenn es dir wichtig ist oder es eben weiter lassen, bei all den Fragen die du bereits hast.
Vorurteile sind Produkte der Wirklichkeit in der sich Menschen befinden die nicht realistisch sind.
 
[/B]ich mag deinen dogamtismus nicht.

ja, du magst mich nicht.Kann ich mit leben!
ich finde mich nicht dogmatisch.

dein befinden ist mir piepegal, nicht deine äußerungen hier im forum.

siehste, so unmenschlich könnte ich nie sein.
und mit meinen Äußerungen musst du eben leben. Es ist ein freies land und du kannst dich nur selbst verändern.


...sprach die ikone der weltoffenheit 🙄

naj, als Ikone musst du mich nicht bezeichnen, das macht mich verlegen!!!Werde ganz rot !!!


eben
 
Jetzt hab ich Tante Goggle bezüglich der Aussage gefragt und sie hat mir diese Antwort gegeben Kreationismus
Aber wenn das für dich Wissenschaft ist...

Ich habe mich nicht mal im Ansatz auf Kreationismus bezogen, sondern auf die aktuelle DNA-Forschung.


Für Historiker vielleicht aber für einen seriösen Biologen nicht.

Auch da bist du nicht richtig informiert. Es waren neben Historikern auch Biologen, die sich mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten und den sieben von Gott geschickten Plagen beschäftigt haben.


Tuesday
 
also mir hat gestern jemand gesagt, dass Ethik und Moral nicht das Thema der Evolutionstheorie ist. ich versteh das nicht, weil das leben doch nicht einfach wegen einer Theorie in Stücke geteilt werden kann, oder?
 
Naja, ob jemand das sagt und ob man deswegen derselben Meinung sein muß sind ja zwei Paar Stiefel. Ich könnte mir vorstellen, daß die Entwicklung einer für eine Gesellschaft gültigen Ethik durchaus auch in der Entwicklungsbiologie eine Rolle spielt. Wenn die menschliche Spezies bestimmte Verhaltensnormen allgemeingültiger Natur entwickelt, hat das u.U. zur Folge, daß sie sich weiter erfolgreich behaupten kann, oder?

Beispiel: die Moral schreibt vor, daß es unanständig sei, seinen Nachbarn zum Grillwochenende zu verspeisen. Finde ich der heutigen Zeit angemessen. In früheren Zeiten, wo Nahrungsressourcen vielleicht knapp und mehrere Stämme auf relativ kleinem Gebiet gelebt haben, war es vielleicht vernünftig, den Nahrungskonkurrenten zu dezimieren um den eigenen Stamm zu erhalten (Stärke setzt sich durch) und zugleich den gemeuchelten Nachbarn nicht ungenutzt vergammeln zu lassen (aufessen). Eigentlich ganz pragmatisch gedacht. Um das aber auch umsetzen zu können, braucht's die "moralische Erlaubnis", das künftige Barbecue als Speise zu deklarieren, weil: "Sieht so aus wie ich, stinkt wie ich, frißt wie ich" beinhaltet als mögliche Schlußfolgerung auch "Artgenossen frißt man nicht" (außer man ist Guppy und erkennt die millionenfachen Mini-Artgenossen nicht als Artgenossen sondern als etwas, das ins Maul paßt). Also muß eine Ethik her: Artgenossen sind nur dann Artgenossen, wenn sie in meiner Sippe geboren wurden, sich an unsere Sippenregeln halten und mit mir die Beute teilen. Alles andere sind keine Artgenossen, also eßbar.

Ach ist das kompliziert. Worauf ich hinaus will: ich könnte mir vorstellen, daß auch die Entwicklung von "Ethik" dem Menschen beim Überleben geholfen hat. Mitgefühl, den Stammesgenossen nicht krepieren lassen, weil er alt geworden ist, sondern ihm mit Achtung zu begegnen und ihn weiter zu füttern, um als Gegenleistung von seiner Erfahrung zu profitieren usw. sind doch alles Dinge, die in eine Art ethisches Grundverständnis passen. Wenn man ein Gewissen entwickelt und nach vorgegebenen, ethischen Regeln handelt, kann das dem Arterhalt dienlich sein. Wenn aber ALLE innerhalb einer Spezies dieselben ethischen Regeln haben, wird's eng - (bestimmt kriege ich gleich eins auf die Mütze von wegen sozialdarwinistischer Gedanken oder so) - also neigen Gruppierungen mit unterschiedlicher Ethik dazu, IHRE Ethik als allgemeingültig zu erklären und die Gruppierungen mit anderen Wertvorstellungen zu bekämpfen und u.U. auszurotten, weil: die sind ja keine richtigen (gottesgefälligen) Menschen, um die ist's ja dann auch nicht schad. Ne?
 
Naja, ob jemand das sagt und ob man deswegen derselben Meinung sein muß sind ja zwei Paar Stiefel. Ich könnte mir vorstellen, daß die Entwicklung einer für eine Gesellschaft gültigen Ethik durchaus auch in der Entwicklungsbiologie eine Rolle spielt. Wenn die menschliche Spezies bestimmte Verhaltensnormen allgemeingültiger Natur entwickelt, hat das u.U. zur Folge, daß sie sich weiter erfolgreich behaupten kann, oder?

Beispiel: die Moral schreibt vor, daß es unanständig sei, seinen Nachbarn zum Grillwochenende zu verspeisen. Finde ich der heutigen Zeit angemessen. In früheren Zeiten, wo Nahrungsressourcen vielleicht knapp und mehrere Stämme auf relativ kleinem Gebiet gelebt haben, war es vielleicht vernünftig, den Nahrungskonkurrenten zu dezimieren um den eigenen Stamm zu erhalten (Stärke setzt sich durch) und zugleich den gemeuchelten Nachbarn nicht ungenutzt vergammeln zu lassen (aufessen). Eigentlich ganz pragmatisch gedacht. Um das aber auch umsetzen zu können, braucht's die "moralische Erlaubnis", das künftige Barbecue als Speise zu deklarieren, weil: "Sieht so aus wie ich, stinkt wie ich, frißt wie ich" beinhaltet als mögliche Schlußfolgerung auch "Artgenossen frißt man nicht" (außer man ist Guppy und erkennt die millionenfachen Mini-Artgenossen nicht als Artgenossen sondern als etwas, das ins Maul paßt). Also muß eine Ethik her: Artgenossen sind nur dann Artgenossen, wenn sie in meiner Sippe geboren wurden, sich an unsere Sippenregeln halten und mit mir die Beute teilen. Alles andere sind keine Artgenossen, also eßbar.

Ach ist das kompliziert. Worauf ich hinaus will: ich könnte mir vorstellen, daß auch die Entwicklung von "Ethik" dem Menschen beim Überleben geholfen hat. Mitgefühl, den Stammesgenossen nicht krepieren lassen, weil er alt geworden ist, sondern ihm mit Achtung zu begegnen und ihn weiter zu füttern, um als Gegenleistung von seiner Erfahrung zu profitieren usw. sind doch alles Dinge, die in eine Art ethisches Grundverständnis passen. Wenn man ein Gewissen entwickelt und nach vorgegebenen, ethischen Regeln handelt, kann das dem Arterhalt dienlich sein. Wenn aber ALLE innerhalb einer Spezies dieselben ethischen Regeln haben, wird's eng - (bestimmt kriege ich gleich eins auf die Mütze von wegen sozialdarwinistischer Gedanken oder so) - also neigen Gruppierungen mit unterschiedlicher Ethik dazu, IHRE Ethik als allgemeingültig zu erklären und die Gruppierungen mit anderen Wertvorstellungen zu bekämpfen und u.U. auszurotten, weil: die sind ja keine richtigen (gottesgefälligen) Menschen, um die ist's ja dann auch nicht schad. Ne?

ist das Entwicklung oder Anpassung?
 
ich finde die Menschen entwickeln sich für sich selbst. Wir haben eine lange Kindheit und entwickeln uns bis zum Tod persönlich weiter.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben