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Evolutionstheorie

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Ach ist das kompliziert. Worauf ich hinaus will: ich könnte mir vorstellen, daß auch die Entwicklung von "Ethik" dem Menschen beim Überleben geholfen hat. Mitgefühl, den Stammesgenossen nicht krepieren lassen, weil er alt geworden ist, sondern ihm mit Achtung zu begegnen und ihn weiter zu füttern, um als Gegenleistung von seiner Erfahrung zu profitieren usw.

Eine solche Ethik besitzen ja zum Teil auch Tiere und nicht nur die uns entwicklungstechnisch nahen Affen. Auch Elefanten zum Beispiel lassen alte Tiere nicht einfach zurück. Das unterstreicht deine These.


Tuesday
 
Eine solche Ethik besitzen ja zum Teil auch Tiere und nicht nur die uns entwicklungstechnisch nahen Affen. Auch Elefanten zum Beispiel lassen alte Tiere nicht einfach zurück. Das unterstreicht deine These.


Ehrlich gesagt halte ich meine Gedanken nicht für eine These, sie sind unsortiert, uninformiert sowieso und deshalb eher Frage. 🙂

Ich dachte eher an Delphine, die Artgenossen oder Nachwuchs, der schwächelt und zu ertrinken droht, immer wieder an die Oberfläche schubsen, damit er nicht ertrinkt. Es gibt auch verschiedene Berichte, wonach Delphine auch Menschen auf diese Weise gerettet haben sollen - ob es dafür bestimmte "Reize" gab (bestimmte Frequenz beim Schreien oder so) oder ob Delphine über ein "Bewußtsein" besitzen, das sie so handeln läßt (sie müssten dann ja auch unterscheiden können, daß es sich bei dem Geretteten um ein atmendes Lebewesen handelt und darüber hinaus eines, das sie retten wollen - hab noch nirgendwo gelesen, daß Delphine einen Seehund auf ähnliche Weise über die Wasseroberfläche geschubst hätten) - also ich weiß zu wenig darüber. Irgendwo habe ich auch mal einen Bericht gelesen, wonach Delphintrainer unter Wasser ein Ertrinken simuliert hätten, um das Verhalten der Delphine - eben das Retten - zu untersuchen. Als die Delphingruppe das merkte, haben sie einen dieser Trainer ziemlich übel verprügelt.

Ob das aber mit "bewußter Ethik" zu tun hat?

Hunde haben bestimmte "Höflichkeitsnormen" (wobei Höflichkeit auch nur eine menschliche Wertung darstellt), die sie erst lernen müssen. Sie werden als Welpen ziemlich konsequent von anderen Hunden "erzogen" (unerwünschtes Verhalten wird durch Mißachtung "gestraft", auch durch Zwicken, Knurren und Bedrohung je nach Situation). Nicht-sozialisierte Hunde laufen Gefahr, massiv angegriffen und verletzt zu werden. Hat das was mit "bewußter Ethik" zu tun? Ich zweifle - Hunde sind auch imstande, ihr "gutes Benehmen" (Lefzen anderer lecken z.B., sich einem unbekannten Artgenossen nicht direkt, sondern in 'höflichem Bogen' zu nähern) bis zu einem gewissen Grad zu vernachlässigen, wenn ihr Mensch auf bestimmte Gesten oder Signale nicht reagiert - ist das bewußte Entscheidung oder simple Anpassung durch Beobachtung?

Wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler. Gerade wollte ich schreiben, daß die Fähigkeit, ethische Normen zu entwickeln und festzulegen, vielleicht in der Entwicklung der Menschheit entstanden ist. Aber nicht "die Ethik" als solche (sonst wär's ja auch witzlos und ethische Normen nichts weiter als Instinkt). Handeln Elefanten nun nach ihrem Instinkt, wenn sie "Mitgefühl" für sterbende Artgenossen zelebrieren? Handeln sie, weil sie dieses Verhalten richtig finden? Könnten sie anders handeln, wenn sie wollten? Setzt eine Ethik nicht ein Bewußtsein voraus, das zwischen "richtig" und "falsch" wählen kann (anders macht 'Moral' ja auch keinen Sinn). Ich weiß zu wenig darüber - das erwähnte Verhalten der Elefanten ist für mich noch kein Indiz für das Vorhandensein einer "Ethik" in der Tierwelt.
 
Ich habe mich nicht mal im Ansatz auf Kreationismus bezogen, sondern auf die aktuelle DNA-Forschung.




Auch da bist du nicht richtig informiert. Es waren neben Historikern auch Biologen, die sich mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten und den sieben von Gott geschickten Plagen beschäftigt haben.


Tuesday

Also behaupten kann ich auch vieles, dass tust du, bringst aber keine Belege. Natürlich bin ich richtig informiert bis du mir mal richtige Quellen lieferst. Ein Gott ist nicht Teil der wissenschaftlichen Forschung. Außer es ist keine seriöse Foschung.


Na klar, natürlich- die Forschung beschäftigt sich mit dem Bibelgott mit wem auch auch sonst🙄. Das es 100000 Religionen gibt ist den Forschern dabei nicht klar. Darum beziehen sie auch alle Möglichkeiten mitein und sind seriös und natürlich ist die Bibel Inhaltlich korrekt.
Dass die Bibel nur eines von vielen Büchern ist, kein Gegenstand der Evolutionsforschung sein kann und eine teilweise Abschrift älterer Mythen (ich wiederhole mich eh schon dauernd), ist einigen wohl nicht klar, oder sie wollen es nicht.



Zumindest bin ich froh, dass dieser andere Thread geschlossen wurde. Aus diesem werde ich jetzt auch aussteigen, da es hier ja auch nicht um eine sachliche Diskussion geht, auch der TE (natürlich) nicht.
Hat was von einem Nachholbedarf von Leuten, die in der Schule nicht aufgepasst haben.
 
Also behaupten kann ich auch vieles, dass tust du, bringst aber keine Belege. Natürlich bin ich richtig informiert bis du mir mal richtige Quellen lieferst. Ein Gott ist nicht Teil der wissenschaftlichen Forschung. Außer es ist keine seriöse Foschung.


Na klar, natürlich- die Forschung beschäftigt sich mit dem Bibelgott mit wem auch auch sonst🙄. Das es 100000 Religionen gibt ist den Forschern dabei nicht klar. Darum beziehen sie auch alle Möglichkeiten mitein und sind seriös und natürlich ist die Bibel Inhaltlich korrekt.
Dass die Bibel nur eines von vielen Büchern ist, kein Gegenstand der Evolutionsforschung sein kann und eine teilweise Abschrift älterer Mythen (ich wiederhole mich eh schon dauernd), ist einigen wohl nicht klar, oder sie wollen es nicht.



Zumindest bin ich froh, dass dieser andere Thread geschlossen wurde. Aus diesem werde ich jetzt auch aussteigen, da es hier ja auch nicht um eine sachliche Diskussion geht, auch der TE (natürlich) nicht.
Hat was von einem Nachholbedarf von Leuten, die in der Schule nicht aufgepasst haben.

halt mal den Ball flach!!!
 
Ehrlich gesagt halte ich meine Gedanken nicht für eine These, sie sind unsortiert, uninformiert sowieso und deshalb eher Frage. 🙂

Ich dachte eher an Delphine, die Artgenossen oder Nachwuchs, der schwächelt und zu ertrinken droht, immer wieder an die Oberfläche schubsen, damit er nicht ertrinkt. Es gibt auch verschiedene Berichte, wonach Delphine auch Menschen auf diese Weise gerettet haben sollen - ob es dafür bestimmte "Reize" gab (bestimmte Frequenz beim Schreien oder so) oder ob Delphine über ein "Bewußtsein" besitzen, das sie so handeln läßt (sie müssten dann ja auch unterscheiden können, daß es sich bei dem Geretteten um ein atmendes Lebewesen handelt und darüber hinaus eines, das sie retten wollen - hab noch nirgendwo gelesen, daß Delphine einen Seehund auf ähnliche Weise über die Wasseroberfläche geschubst hätten) - also ich weiß zu wenig darüber. Irgendwo habe ich auch mal einen Bericht gelesen, wonach Delphintrainer unter Wasser ein Ertrinken simuliert hätten, um das Verhalten der Delphine - eben das Retten - zu untersuchen. Als die Delphingruppe das merkte, haben sie einen dieser Trainer ziemlich übel verprügelt.

Ob das aber mit "bewußter Ethik" zu tun hat?

Hunde haben bestimmte "Höflichkeitsnormen" (wobei Höflichkeit auch nur eine menschliche Wertung darstellt), die sie erst lernen müssen. Sie werden als Welpen ziemlich konsequent von anderen Hunden "erzogen" (unerwünschtes Verhalten wird durch Mißachtung "gestraft", auch durch Zwicken, Knurren und Bedrohung je nach Situation). Nicht-sozialisierte Hunde laufen Gefahr, massiv angegriffen und verletzt zu werden. Hat das was mit "bewußter Ethik" zu tun? Ich zweifle - Hunde sind auch imstande, ihr "gutes Benehmen" (Lefzen anderer lecken z.B., sich einem unbekannten Artgenossen nicht direkt, sondern in 'höflichem Bogen' zu nähern) bis zu einem gewissen Grad zu vernachlässigen, wenn ihr Mensch auf bestimmte Gesten oder Signale nicht reagiert - ist das bewußte Entscheidung oder simple Anpassung durch Beobachtung?

Wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler. Gerade wollte ich schreiben, daß die Fähigkeit, ethische Normen zu entwickeln und festzulegen, vielleicht in der Entwicklung der Menschheit entstanden ist. Aber nicht "die Ethik" als solche (sonst wär's ja auch witzlos und ethische Normen nichts weiter als Instinkt). Handeln Elefanten nun nach ihrem Instinkt, wenn sie "Mitgefühl" für sterbende Artgenossen zelebrieren? Handeln sie, weil sie dieses Verhalten richtig finden? Könnten sie anders handeln, wenn sie wollten? Setzt eine Ethik nicht ein Bewußtsein voraus, das zwischen "richtig" und "falsch" wählen kann (anders macht 'Moral' ja auch keinen Sinn). Ich weiß zu wenig darüber - das erwähnte Verhalten der Elefanten ist für mich noch kein Indiz für das Vorhandensein einer "Ethik" in der Tierwelt.

ja, das wird den Menschen vom Tier unterscheiden.Es ist nur eine persönliche Frage, aber befragst du Orakel mäßig immer erst die Wissenschaft bevor du selbst eine Meinung hast? ist wirklich nicht böse gemeint, mir ist das nur etwas fremd!
 
ja, das wird den Menschen vom Tier unterscheiden.Es ist nur eine persönliche Frage, aber befragst du Orakel mäßig immer erst die Wissenschaft bevor du selbst eine Meinung hast? ist wirklich nicht böse gemeint, mir ist das nur etwas fremd!


Ganz im Gegenteil, ich bin alles andere als wissenschaftlich geschult. Ich befrage in allen Dingen vor allem mich selbst, in zweiter Instanz Menschen, die ich für geeignet halte, mir bei der Meinungsfindung Impulse zu geben, die meiner "Wirklichkeit" nicht zugänglich sind. Das sind i.d.R. nicht unbedingt Leute, von denen ich erwarte, daß sie meiner Meinung sind, sprich: es kann durchaus vorkommen, daß ich Antworten bekomme, die mir überhaupt nicht schmecken oder auf mich sogar kränkend wirken können (aktuell in einem Mailkontakt z.B. zu meiner Frage nach einer möglichen Existenz von "Seele" - die Antwort war erwartungsgemäß umfangreich, informativ und vermittelte darüber hinaus mir das Gefühl, in der Wahrnehmung des Beantworters ein etwas realitätsfernes Gläubigenkind zu sein 😀) - für mich wie Bauklötzchen, die ich dann nach eigenem Überlegen irgendwie so zusammenzufügen versuche, bis es für mich stimmig ist. Bissl schwierig zu erklären, fürchte ich.
 
Ganz im Gegenteil, ich bin alles andere als wissenschaftlich geschult. Ich befrage in allen Dingen vor allem mich selbst, in zweiter Instanz Menschen, die ich für geeignet halte, mir bei der Meinungsfindung Impulse zu geben, die meiner "Wirklichkeit" nicht zugänglich sind. Das sind i.d.R. nicht unbedingt Leute, von denen ich erwarte, daß sie meiner Meinung sind, sprich: es kann durchaus vorkommen, daß ich Antworten bekomme, die mir überhaupt nicht schmecken oder auf mich sogar kränkend wirken können (aktuell in einem Mailkontakt z.B. zu meiner Frage nach einer möglichen Existenz von "Seele" - die Antwort war erwartungsgemäß umfangreich, informativ und vermittelte darüber hinaus mir das Gefühl, in der Wahrnehmung des Beantworters ein etwas realitätsfernes Gläubigenkind zu sein 😀) - für mich wie Bauklötzchen, die ich dann nach eigenem Überlegen irgendwie so zusammenzufügen versuche, bis es für mich stimmig ist. Bissl schwierig zu erklären, fürchte ich.

also das mit der Seele, könntest du mir das mal erklären oder beschreiben?Bin da neugierig vor allem weil ich es so verstanden habe, dass dich das umgehauen hat,oder falsch verstanden?
 
Also behaupten kann ich auch vieles, dass tust du, bringst aber keine Belege. Natürlich bin ich richtig informiert bis du mir mal richtige Quellen lieferst.

Eigentlich ist die Erforschung den sieben Plagen, die Gott über Ägypten kommen ließ, eine total spannende Geschichte, aber du machst den Eindruck, dass dein Kopf bereits voll ist und neue Gedanken kritische Folgen haben könnten.


Tuesday
 
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