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Evolutionstheorie

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Ja, wobei letzteres ja die aktuelle Aussage der Kirchen ist.
Das mit Gott oben im Himmel war halt einfach nicht zu halten.😎
 
Ja, wobei letzteres ja die aktuelle Aussage der Kirchen ist.
Das mit Gott oben im Himmel war halt einfach nicht zu halten.😎

Dem muss ich leider zustimmen, auch wenn ich sonst auf der Seite der eher Gläubigen stehe.
Einen Gott, der sich vor den Menschen versteckt und zulässt wie ein Buch entsteht, dass voller Märchen über ihn ist und trotzdem von seinem größten Reformer, Jesus, als Gottes Wort bezeichnet und auch in den fraglichen Dingen verteidigt wird, kann ich mir schwerlich vorstellen. Ein schwacher Gott, ein Blender, ein unguter Gott, einer der verwirrt oder eben gar nicht existiert.


Das bedeutet nicht, dass man in der Bibel alles wörtlich nehmen müsste, nimmt man ja auch im persönlichen Gespräch mit jemand nicht immer (um so besser man jemand kennt, um so besser weiß man gewöhnlich, was wörtlich zu nehmen ist). Aber wenn in dem Buch alles nur für früher gedacht war, für uns nur als Mythos geblieben, das würde mir den Glauben an einen Gott als Urheber der Bibel, als Vater von Jesus, total nehmen, so als ob er nur ein Märchenonkel für damalige Erdbewohner war, ja wirklich nur ein Göttchen wie Baal, Zeus, usw. usw. und Jesus nur eine Reformerfigur der damaligen Zeit, der so dümmlich war, den ganzen "Kram" auch noch ernst zu nehmen.

Sigi

Kein Gott, keine Bibel kann die Lücke füllen, die die unfertige Evolutonstheorie hinterlässt. Unfertig, weil es für die Beweiskette, die man dafür aufgestellt hat, fast in allen Fällen unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten gibt und vieles, was man einfach glauben oder hoffen muss, dass es denn so geschah, wie die zugrundelegende Theorie es gut bebildert glauben machen will.

Den Glauben an einen außerirdischen Knowhow-Geber kann man daher in der Lücke einsetzen, solange sie nicht bombenfest geschlossen ist, meine ich jedenfalls.

Natürlich kann man auch die Bibel da einsetzen, wo man die Lücke verspürt, aber wissend, dass alles, was man da einsetzt Glaubensache ist und Glaubensbeweisen unterliegt, nicht wissenschaflicher Beweisführung. Trotzdem, dürften diese Glaubenssachen nicht konträr zu wissenschaflichen Fakten stehen. So oder ungefähr so, begreife ich das.

Es gibt aber Strömungen, die solch ein Einsetzen von Glaubensgebäuden als Fanatismus betrachten und im Sinne haben sowas zu unterbinden. Hier wäre zu fragen, was ist Fanatismus, den man verbal oder gesetzlich sanktionieren sollte? Ist das oben beschrieben in Frage stellen und für möglich halten, Fanatismus?


PS: dass die Evolutionstheorie unfertig ist, ist nat. hier nur eine reine Behauptung, die nur geprüft werden könnte, wenn man die Beweise Stück für Stück auf den Tisch legt und die verschiedensten Wissenschaftler dazu hören würde. Wenn alle zu jedem Beweis einstimmtig urteilen würden, dann gäbe es natürlich keine Lücken und die Theorie wäre näher an der Tatsache. Dann könnte man sich auf keine Lücke mehr berufen und Bibel und Religion wären erst recht Wunschvorstellungen im Bereich des nicht für möglich zu haltenden. Wobei ich auch das noch nicht mit Fanatismus gleich setzen würde, aber es wäre evtl. nicht mehr mein Ding.
 
Zuletzt bearbeitet:
es wurde immer wider entgegen gestellt. Mein Glaube bezieht sich nicht auf die Entstehungsgeschichte , aber ich würde gerne mal wissen warum Evolution und Glaube entgegen spricht in Bezug auf die Bibel.

aso. naja...dann geht´s nicht um die entstehung sonder um sinn und zweck des lebens. wenn du an einen schöpfergott glaubst, der sagt was richtig und was falsch ist und was mit denen nach dem tod passiert, die richtig gehandelt haben und mit denen die falsch gehandelt haben - dann wirst du wahrscheinlich anderen grundregeln heranziehen um entscheidungen zu treffen. das gegenteil wäre ja dann zu sagen, kein leben nach dem tod, keine gottgewollten regeln, sondern menschliche
 
Glaube spricht nur dann gegen die Evolution , wenn die Menschen entweder die Bibel nicht kennen und nicht in der Lage sind, sie zu verstehen oder wenn die Menschen nicht wissenschaftlich bewandert sind und sich unter Evolution, was weiß ich was vorstellen.


Wenn man sich jedoch mit dem Thema wirklich auseinandersetzt , so wird man sehen , das weder die Bibel der Evolution , noch die Evolution als solche der Bibel widerspricht.

Die Schöpfungsgeschichte , die in der Bibel klar und logisch aufgezeigt ist , ist ebenfalls nicht durch die Wissenschaft widerlegt, sondern es ist eine Theoretische Möglichkeit, wie alles entstanden sein kann.

Ich kann an die Bibel glauben , weil sie logisch ist und die Widersprüche klar zu erklären sind , was aber für mich schwerer wäre , wenn ich der Idologie einer Menschengruppe ( egal welcher) folgen wollte ( warum auch immer ) die den Organisationserhalt vor die Demut Gott gegenüber stellt und damit sich Menschengebote schafft , die wichtiger zu sein scheinen als Gottes Gebote .

Die Bibel ist das meistverkaufte , meistverbreitete und meistübersetzte Buch der Menschheitsgeschichte und das mit Abstand , es gibt viele verschiedene Versionen , mit vielen verschiedenen Auslegungsversuchen und Umschreibungen , doch was zählt ist, das die Gebote in jeder Bibel gleich sind , denn diese sind das Wort Gottes , das die Menschen kennenlernen können.

Wer sich dafür bereit erklärt , der Wahrheit zu folgen und dem klaren Verstand , der wird in der Bibel und der Forschung darüber ein sehr interessantes Wissengebiet finden , abgesehen davon das er erkennt, das die Bibel der Evolution nicht widerspricht und umgekehrt , wird er auch feststellen , welchen Wahrheitsgehalt die Bibel wirklich hat .

Das betrifft nicht nur die menschliche Psyche , sondern das Gesamtzusammenhangsverhältnis von Allem.
 
Ich bin allerdings der Ansicht, daß Evolution aber auch rein gar nichts mit dem Glauben zu tun hat. Denn - wenn ich mich auf die Ansicht der Kirche stelle - dann müßte "Gott" ja der "Anstoßer" gewesen sein. "Gott" als Erfinder von Einzellern? Die biblische Geschichte müßte umgeschrieben werden........:daumen:
 
Eigentlich haben nur die Fundamentalisten, die an die Schöpfungsgeschichte als Tatsache glauben, also so wie es in der Bibel steht auch passiert ist, ein Problem damit. Ich geh mal davon aus du bist keine christliche Fundamentalistin.😉

Hallo,
weiß nicht ob ich fundamentalistisch bin!
Ich gehe den Dingen nur gerne auf das Fundament.
Wie viele wissen, bin ich nicht durch die Entstehungsgeschichte zu meinem Glauben gekommen, darum bin ich momentan etwas wackelig im Umgang mit dem was die Bibel in den Fragen bietet, aber das dürfte kein Problem sein, oder!?
Ich habe mir nun mal 1.Mose1,Vers1-2 angesehen. Es steht für mich z.B. nicht unbedingt in einem Zwiespalt zur Wissenschaft. Es geht um das Wort >war.
DIE ERDE WAR wüst und leer.
Es gibt jedoch auch Übersetzungen, da wurde die Erde wüst und leer.
Das Alter der Erde würde damit in der Bibel nicht genau benannt und auch nicht der Zwischenraum. zwischen Dinos und Menschen, oder?
 
Wenn Du die Schöpfungsgeschichte für realistisch hältst, dann hätte ich mal ein paar Fragen, die ich schon lange mal von einem Anhänger des Kreationismus beantwortet haben wollte:

- Wie lang liegt Deiner Ansicht nach die Schöpfung zurück?
- Wie ist das mit geologischen Vorgängen auf und in der Erde, insbesondere solchen, die in Millionen von Jahren ablaufen. In wieweit ist das Deiner Ansicht nach mit der Schöpfungsgeschichte vereinbar? Gab es Deiner Ansicht nach die verschiedenen Erdzeitalter, Eiszeiten, Ausbrüche von Supervulkanen vor 600000 Jahren, usw?
- Wie ist das mit dem Weltall? Wurde es auch von Gott geschaffen, zur selben Zeit wie die Erde? Wie kann es dann sein, dass wir Himmels-Objekte sehen können, die Millionen von Lichtjahren von uns entfernt sind? Denn seit der Erschaffung der Erde könnte doch das Licht noch gar nicht bei uns eingetroffen sein.
 
ja, die erde WAR wüst und leer. ist sie aber seit 3 oder 3,5 milliarden jahren nicht mehr.hingegen hat mal irgendso ein kirchenmann 'berechnet', die erde sei ~6000 jahre alt. nach wissenschaftlichem ermessen ist sie aber ~4.500.000.000 jahre alt^^

außerdem ist die schöpfungstheorie statisch. dabei entwickelt sich leben nach der evolutionstheorie ja. nach der evolutionstheorie haben sich bspw. aus reptilien amphibien entwickelt, aus affen der mensch usw.-usf.

wie sollen diese beiden modelle vereinbar sein?
 
ja, die erde WAR wüst und leer. ist sie aber seit 3 oder 3,5 milliarden jahren nicht mehr.hingegen hat mal irgendso ein kirchenmann 'berechnet', die erde sei ~6000 jahre alt. nach wissenschaftlichem ermessen ist sie aber ~4.500.000.000 jahre alt^^

außerdem ist die schöpfungstheorie statisch. dabei entwickelt sich leben nach der evolutionstheorie ja. nach der evolutionstheorie haben sich bspw. aus reptilien amphibien entwickelt, aus affen der mensch usw.-usf.

wie sollen diese beiden modelle vereinbar sein?

Naja,es ist eben die Frage, war oder wurde.!!
Es ist eine grammatische Frage!
haja bedeutet nur dann >wurde, wenn ihm die Präposition >le folgte.
In 1.Mose3,Vers 20 ist es jedoch sinngemäß auch nicht der Fall ( Und Adam nannte Eva sein Weib, denn sie >wurde die Mutzter aller........)
Nach den Dinos war sie wüst und leer. Unsere Welt wäre somit erst danach in der Bibel beschrieben.
ICH persönlich weiß nicht ob der Mensch von Affen abstammt. Würdest du meine Nachbarn kennen, könnte man das behaupten, aber ich weiß es nicht!
Damit muss ich mich in der Bibel noch befassen.
ich glaube jedoch, dass sich die Arten selbst entwickeln und nicht aus einer anderen Art heraus.
 
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