Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Evolutionstheorie

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nö. Du vergißt das die Bezeichnung "Gott" immer eine Letztbegründung ist.
"Weils Gott so gewollt hat" oder "Gottes Wege sind unergründlich" oder ähnliches dieser Preisklasse. Damit kann ein normaler Mensch nichts anfangen, weil es nichts, aber auch gar nichts, erklärt.
Gott erklärt viele,nämlich das Sein und das Werde. Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, ich denke sogar der Wichtigste.
Wer glaubt, das die Menschheit mit verbotenen Äpfeln und sprechenden Schlangen entstanden ist sollte das logisch nachweisen können. Wann, warum, von wem.
Und gerne nochmal: Die ( meine! ) Kirche hat die Evolution vor 15 Jahren anerkannt - will heißen "Gott" ist auf den "Anstoß" reduziert. Und damit kann er allerhöchstens den Einzeller "erfunden" haben.
( geht hinaus in die Welt und vermehret Euch! )
wenn ich bin und werde, ist es mir egal warum. Muss da eh mit leben,so oder so. Am Ende sind wir alle schlauer, aber sein und werden sind eben Tatsache des menschlichen Bewusstseins. Ich beweise es indem ich bin und werde.Für mich ist das ein wichtiger teil des menschlichen Lebens und unserer Entwicklung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Widerspruch. Der Satz "Ich weiß, daß ich nichts weiß" ist in meinen Augen in den meisten Fällen nichts anderes als Kokettiererei, aber im Kern steckt schon eine gewisse Grundeinsicht, nämlich: mit jeder beantworteten Frage ergeben sich viele neue Fragen.

Sprich: je tiefer wir etwas verstehen, umso deutlicher erkennen wir auch, welche Fragen wir uns bisher noch nicht gestellt haben - einfach weil wir sie mit niedrigerem Wissensstand gar nicht wahrnehmen, geschweige denn formulieren konnten.

Darf ich mal kurz eingreifen? 😉

Diese Kurzform des Sokrates Zitats ist falsch übersetzt worden. Er hat nicht gesagt, dass man "nichts wisse" (das geht gar nicht), er hat gesagt dass man "nicht weiß" - das "s" beruht auf einem Übersetzungsfehler.

Einen Widerspruch erkenne ich hier nicht, ganz im Gegenteil: Sokrates ging es darum den Leuten zu zeigen dass sie eben nicht so weise sind, wie sie von sich dachten. Darum zog er auch ihren Zorn auf sich, wurde angeklagt und erlitt den Tod.

Letztendlich, um aber hier noch kurz was zum Thema zu sagen, ging es ihm darum, seinem Wissen kritisch gegenüberzustehen und sich bewusst zu sein, dass Wissen stets nur vorübergehend ist, neuen Erkenntnisse sollte man immer offen gegenüberstehen - und das ist so ziemlich genau das, was das wissenschaftliche Prinzip ausmacht.

Wissenschaftliches Denken basiert auf einem flexibles Weltbild, es passt sich neuen Erkenntnissen und Beobachtungen an - während ein theologisches Weltbild stocksteif ist, die Antwort lautet immer "Gott" und an Erkenntnissen ist man sowieso nicht interessiert - denn sonst müsste man seinen unsichtbaren Freund ja vielleicht doch mal in Frage stellen... :daumen:
 
Deswegen hab ich ja nicht deine Signatur zitiert sondern diese verkürzte Übersetzung, Dr. Rock - trotzdem danke für deine Erläuterungen. 🙂
 
Deswegen hab ich ja nicht deine Signatur zitiert sondern diese verkürzte Übersetzung, Dr. Rock - trotzdem danke für deine Erläuterungen. 🙂

Und ich hab mich beim tippen gefragt, wieso du eben nicht meine Signatur genommen hast...😛

Falls es jemanden interessiert; ich lese gerade von Platon die "Apologie des Sokrates", wenn ich das richtig auffasse, eine Übersetzung der Gerichtsverhandlung, in der er zum Tode verurteilt wurde, warum, durch wen, wie es ablief, etc. Sehr interessant!

Solche philosophischen Skeptiker kann man vielleicht sogar als die Grundlage der heutigen wissenschaftlichen Methoden nenne, denn es geht darum, sich nicht (wie in diesem Fall mit "Gott", dem Lückenbüßer...) mit etwas zufriedenzugeben, sondern weiterzusuchen und bestrebt zu sein, seine Erkentnissen zu wiederlegen - gelingt das nicht, hat man eine hohe Wahrscheinlichkeit erreicht dass die Erkenntnis wahr ist und vielleicht sogar nicht widerlegt werden kann.

Fazit: Wissenschaft ist flexibel und arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten - Religion ist dogmatisch und duldet weder Hinterfragen noch Widerspruch. Jack hat davon aber mehr Knoff Hoff als ich und kann das besser verdeutlichen. 🙂

Bye! 🙂
 
Also vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber ich finde an meinem Glauben nicht die Bohne dogmatisch. Ich glaube da liegt ein großes, ein sehr großes Missverständnis vor.
Der Glaube an einen Schöpfer sagt noch nichts (oder zumindest nicht viel)über mein Weltbild aus!!!!Mein Glaube bezieht sich auf mein Erleben, dass es eine andere Dimension in unserer Wirklichkeit gibt. Diese Meinung muss natürlich niemand teilen, aber es ist doch nicht fortschrittlich, eine solche These abzutun, indem man sagt es gibt keinen Schöpfer.oder!? Letztendlich ist es egal ob es einen gibt, am Ende sind wir alle schlauer. Sollte es aber diese Dimension geben, wovon ich ausgehe, da ich sie zumindest meine zu erleben, müssten wir aber alle damit irgendwie zu tun haben,denke ich!?
Sätze wie "die Wege sind unergründlich" haben doch auch keinen ausschließenden Hintergrund, sondern sollen nur aufzeigen, dass es tausend Möglichkeiten gibt um ein Ziel zu erreichen, die wir als Mensch in unserem Bewusstsein dann oftmals nicht hat. Das ist ein hoffnungsgebender Satz. Ich brauchte schon oft im Leben Hoffnung und es hat mir geholfen, zu begreifen, dass Lösungen da sind, auch wenn ich sie nicht grade in meiner Vorstellung erkennen oder vorstellen kann.
Der Glaube an einen Schöpfer beinhaltet lediglich, dass Menschen ein Werte-Schema haben, in dem sie glücklich werden. das kommt auch aus einem spirituellem Ansatz heraus. Ich weiß nicht, ist das schon dogmatisch? Letztendlich wollen doch alle Liebe, Und glücklich sein. Es bedeutet ja nicht, dass nun jeder gleich ist!!!!NUR das Wesen ist gleich, aber grade der Mensch ist individuell und soll genau so sein wie er ist.
Vielleicht verstehe ich etwas nicht, was mir die Evolution als Mensch bedeuten kann,das kann sein.
 
Hallo, ich halte nichts von dieser Theorie. Ich glaube an die Schöpfungsgeschichte.
Ich persönlich glaube, dass die Arten sich nur in sich selbst entwickeln und die Entstehung der Erde nicht bewiesen ist.
Die Bibel gibt klare Ansätze dagegen, dass der Mensch vernünftig oder angepasst ist.

Dein Eingangspost. Nur zur Erinnerung.
Was dir die Evolution als Mensch bedeutet, ist unerheblich , ändert nichts an der Sachlage.
Und daß alle nur Liebe und glücklich sein wollen... eine infantile Interpretation der Natur des Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben