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Evolutionstheorie

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1. bringt einem im Leben die Wissenschaft zur eigenen Weiterentwicklung nur bedingt weiter.

die natur- und ingenieurswissenschaften haben uns so viele annehmlichkeiten und zeitersparnis beschehrt, dass wir

  • mehr muße haben zu philosophischen gedanken
  • die möglichkeiten zur recherche und zum austausch haben (internet, aber durchaus auch printmedien)
(PS: die verbreitung des heliozentrischen weltbildes hatte übrigens durchaus rückkopplungen auf die theologie zur folge, auch wenn es ein bisschen gedauert hat! 😉 )

2. es gibt keine einheitliche Theorie über das Leben oder die Entstehung von Leben in der Wissenschaft.
nein, in den naturwissenschaften besteht allgemein nur ein sehr bedingter konsens. aber der konsens ist bei den geisteswissenschaftlern noch geringer. deswegen lassen sich natur- und ingenieurswissenschaftler ja auch schon mal hinreißen, die geisteswissenschaften als 'laber-disziplinen' hinzustellen. ist zwar überspitzt, und sicher nicht immer ernst gemeint, aber es beruht auf einem wahren kern.

. Was kann Wissenschaft für den Einzelnen bringen, wenn sie noch gar nicht eindeutig ist?
es ist doch erfreulich, auf eine theorie zu stoßen, welche weniger schwächen aufweist als die vorherige.

Wer die Wissenschaft heute als Tatsache ansieht ist für mich persönlich der eigentlich Naive Mensch.
ja, das ist naiv. wissenschaft bedeutet i.e.s. ja lediglich eine spezielle vorgesehensweise in bezug auf ein problem - mehr letztendlich nicht.
ich wüsste jetzt aber niemanden hier, der wissenschaftliche erkenntnisse und erklärungsansätze als unumstößliche tatsache sieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer die Wissenschaft heute als Tatsache ansieht ist für mich persönlich der eigentlich Naive Mensch.

Da bin ich gern naiv. Naiv sein ist besser als den Computer mit dem man hier im Forum schreibt und sich anderen mitteilt sowie mit denen man ohne dieses Ding vor einem nie auf die Leute hier getroffen wäre, für Zauberei, Magie oder vom Himmel gefallen hält anstatt das als Tatsache anzuerkennen.😛
 
Da bin ich gern naiv. Naiv sein ist besser als den Computer mit dem man hier im Forum schreibt und sich anderen mitteilt sowie mit denen man ohne dieses Ding vor einem nie auf die Leute hier getroffen wäre, für Zauberei, Magie oder vom Himmel gefallen hält anstatt das als Tatsache anzuerkennen.😛

ja, aber ich sehe mich auch als Tatsache an!!!!!
 
hm, also ich denke auch, dass ich existiere. nur wo hört der mensch auf? zählen die darmbakterien mit, oder muss man sie als eigene population betrachten? was ich mit den hautschuppen? zählen die auch zum individuum?

contra: nein, denn sie sind bereits tot, und können daher nicht mehr dem individuum zugerechnet werden.

pro: ja, denn obwohl sie bereits tot sind, dienen sie als schutz der haut und sind daher evolutionstechnisch sinnvoll.

was ist mit den haaren? da lebt die wurzel, der rest ist abgestorben....

wo hört das individuum ("ich") also auf? 😕
fragen über fragen....
 
also das mit der Seele, könntest du mir das mal erklären oder beschreiben?Bin da neugierig vor allem weil ich es so verstanden habe, dass dich das umgehauen hat,oder falsch verstanden?


Nö, so leicht haut mich nix um. 😉

Kurzform: ich murxe zur Zeit an der Frage herum, ob SEELE bzw. das Annehmen des Vorhandenseins einer Seele im Menschen nun spirituell i.S. von religiösem Glauben ist - sein muß - oder ob das eine ganz eigene Wahrnehmung (Wunsch nach Verbundenheit, Wunsch nach dem "Ich" losgelöst vom Körper, Spüren des Besonderen, das jeden einzelnen Menschen ausmacht) ist.

Pathologen wissen: wenn sie rumschnippeln und suchen, wird ihnen schon keine Seele an die Schutzmaske hüpfen. Gelegentlich wissen Menschen aber auch, daß sie etwas im Innersten berührt - gleichzeitiges Denken aneinander über weite Entfernungen hinweg, das Spüren, daß ein nahestehender Mensch in Not ist. Das "Verschmelzen für den Augenblick" zweier 'Seelen' - ist mir mal so ergangen, als ich alleine in einem chin. Restaurant in München saß und dort am Service stand ein älterer chinesischer Mann, der mich ansah. Unsere Augen waren für einige Sekunden irgendwie nicht mehr voneinander lösbar, in mir entstand in dem Moment so ein Empfinden, das ich nicht beschreiben kann - als wäre die Welt rund herum durchlässig und als würde da eine unendlich tiefe Verbundenheit oder so eine Art Austausch stattfinden, die ich mir bis heute nicht erklären kann. Wir kannten uns nicht und wir haben uns nie wieder gesehen, aber - naja, wie erklärt man sowas? Es hat sich irgendwie angefühlt wie die Bestätigung meines Seins innerhalb eines Gefüges.

Kann natürlich auch ein biochemischer Kurzschluß gewesen sein. 😎
 
Nö, so leicht haut mich nix um. 😉

Kurzform: ich murxe zur Zeit an der Frage herum, ob SEELE bzw. das Annehmen des Vorhandenseins einer Seele im Menschen nun spirituell i.S. von religiösem Glauben ist - sein muß - oder ob das eine ganz eigene Wahrnehmung (Wunsch nach Verbundenheit, Wunsch nach dem "Ich" losgelöst vom Körper, Spüren des Besonderen, das jeden einzelnen Menschen ausmacht) ist.
[Bwarum unterscheidest du das? Vielleicht liegt da genau ein Vorurteil zum Glauben und das Missverständnis!!!!!!!Ich kann wenn du möchtest da näher drauf eingehen![/B]
Pathologen wissen: wenn sie rumschnippeln und suchen, wird ihnen schon keine Seele an die Schutzmaske hüpfen. Gelegentlich wissen Menschen aber auch, daß sie etwas im Innersten berührt - gleichzeitiges Denken aneinander über weite Entfernungen hinweg, das Spüren, daß ein nahestehender Mensch in Not ist. Das "Verschmelzen für den Augenblick" zweier 'Seelen' - ist mir mal so ergangen, als ich alleine in einem chin. Restaurant in München saß und dort am Service stand ein älterer chinesischer Mann, der mich ansah. Unsere Augen waren für einige Sekunden irgendwie nicht mehr voneinander lösbar, in mir entstand in dem Moment so ein Empfinden, das ich nicht beschreiben kann - als wäre die Welt rund herum durchlässig und als würde da eine unendlich tiefe Verbundenheit oder so eine Art Austausch stattfinden, die ich mir bis heute nicht erklären kann. Wir kannten uns nicht und wir haben uns nie wieder gesehen, aber - naja, wie erklärt man sowas? Es hat sich irgendwie angefühlt wie die Bestätigung meines Seins innerhalb eines Gefüges.

Kann natürlich auch ein biochemischer Kurzschluß gewesen sein. 😎

Es ist eigentlich egal, wie eine Emotion entsteht oder woher sie kommt. das wichtigste einer Emotion ist doch, dass sie gelebt wird, weil es dich als Fritzie ausmacht. Nicht für mich sondern für dich in deinem Sein.
 
Lieb von dir, wenn du darauf weiter eingehst (auf "Evolutionstheorie" schiel... 😀) - Emotionen haben immer einen Grund. Es ist NIE egal, wie sie entstehen, ganz im Gegenteil. Sie haben auch mit Blick auf die Evolutionslehre Sinn - Beispiel: wenn ich "freiwillig" die Hand ausstrecke im Wissen, daß Muttern darauf einen Kochlöffel zertrümmern wird. Emotion: Angst und Starre. Sinn: Situation vor weiteren Übergriffen bewahren. Folgeemotion (Jahre danach): Selbstverachtung. Auch sinnvoll, wer läßt sich freiwillig schlagen?

Und hier kommt dann das Verstehen und verstandesmäßige Ergründen der früheren Angststarre ins Spiel: zu wissen, WARUM diese Angst begründet und sinnvoll war hilft beim Erkennen, daß diese Reaktion nicht "dumm", sondern im Grunde ziemlich schlau war. Schlußfolgerung: BEIDES hat seine absolute Berechtigung. Emotionen lassen einen in Krisensituationen meist schneller und angemessener reagieren und können so lebenserhaltend wirken. Der Verstand hilft bei der Bewertung und Neuordnung und kann u.U. für neue, vergleichbare Situationen andere Strategien entwickeln helfen.

So ist's halt auch mit den Wissenschaften. Sie können helfen zu verstehen. Glauben kann auch helfen zu verstehen - aber eben auf einer anderen Ebene. Beides kann m.E. das Überleben sichern. Jedes für sich kann destruktiv und gefährlich werden, nämlich dann, wenn man die (evolutionsbedingt sinnvoll) vorhandenen Möglichkeiten - nämlich emotional Glauben ./. meßbar erforschbar voneinander abzukoppeln versucht.
 
Deswegen gehst du ja auch mal zum Arzt weil er durch wissenschaftliche Erkenntnisse herausfinden kann was dir fehlt. Du kannst natürlich auch daheim bleiben und beten das du wieder gesund wirst:daumen:


ja und wenn ich BSE oder KLA oder HTE habe, dann kann ich mich glücklich schätzen wenn mir die Politiker direkt die passenden Pillen verpassen,ne!Alles dank deinem Guru Wissenschaft.
Wissenschaft ist so viel Politik, dass deine Krankheiten gefördert werden. Wenn du mal gesund essen willst, dann mach ne Dose Hundefutter auf, dann biste noch auf der sichersten Seite.
Ich gehe zum Arzt, aber der ist für mich kein Gott in weiß.
Ich bete eher dafür, dass meine Enkel überhaupt noch was zu Essen haben. Technik und Wissenschaft ist ein Dreck ohne unseren Verstand werden wir davon versklavt und eingeengt.
 
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