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Hallo Darklands,
schau mal hier: Evangelikale stellen Indianer als Monster dar. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Evangelikale sind Radikalinskis die sich freuen wenn irgendwo auf der Welt Naturkatastrophen stattfinden und sie darüber predigen können wie Gott die Menschen in den Katastrophengebieten für ihre Sünden bestraft.
Lena ich weiß auch nicht ob du in deinem Keller mit der Peitsche Dämonen austreibst. Bei deiner fundamentalistischen Haltung halt ich alles für möglich.
30 Seiten Diskussion mit anschließender Sperrung in 3, 2, 1...
Edit: zu spät!
Der Thread ist aus 2012
Universelle Menschenrechte gibts so wenig wie eine göttliche Moral.
Was du predigst, bedeutet anderen Menschen zu erzählen das ihre Weltsicht die Falsche ist. Das führt aber nur zu Konflikten. Das was du für richtig hältst, kann für andere falsch sein. Aufzwingen kannst du es niemandem ohne dabei Menschenrechte einzubüßen.
Unwissend könntest in dem Fall auch du sein. Was weißt du über die Glaubensvorstellungen dieser Menschen? Was weißt du darüber, was ihnen das Leben wert ist?
Du willst ihnen deine Sicht der Welt aufzwingen und im Zweifelsfall auch mit Gewalt.
Hier geht es nicht um kulturelle Selbstbestimmung. Es geht nicht um Kultur sondern um das Verständnis des Lebens und der spirituellen Welt. Im Übrigen ist selbstbestimmtes4 Leben auch ein Menschenrecht.
Und ich kann es nur wiederholen, bring erst mal dein Zuhause in Ordnung, dann kannst du dich über Andere aufregen. Tu doch bitte nicht so, als würden in Deutschland keine Menschen sterben.
Tuesday
Europäische Gutmenschen neigen gern dazu, ...
Universelle Menschenrechte, auch für Behinderte, sind sogar in Europa und den "zivilisierten Ländern" eine ziemlich neue Idee. Den Eingeborenen in Brasilien, Neuguinea oder anderswo ist das Konzept komplett fremd.
Ich meine es auch so. Gutmenschen sind in meinen Augen Leute, die eine riesengroße rosarote Brille aufhaben, durch die nur das durchgelassen wird, was den Gutmenschen genehm ist, ein Leben als rosa Ponyhof nämlich. Daß die realen Verhältnisse sehr oft ganz anders sind, wird konsequent ausgeblendet, ignoriert, fällt dem inneren Zensor mit der großen Schere zum Opfer. Wie eben die Sache mit den Eingeborenen, die in Wahrheit alles andere als "automatisch" gute Menschen oder edle Wilde oder wahlweise auch die besten Naturschützer auf dem Planeten sind.Dieses Wort finde ich ja irgendwie ziemlich problematisch, weil es meistens (fast immer?) abwertend verwendet wird.
Und doch ist beides Produkt einer völlig fremden Kultur, die den Menschen im Urwald aufgedrückt werden soll. Zusammen mit den ganzen Negativprodukten natürlich, wie etwa leicht zugänglicher Alkohol (hat schon zahllose Eingeborene ruiniert), Fernsehen und eingeschleppte Krankheiten. In Ländern wie Brasilien, wo es noch primitive und abgelegen lebende Stämme gibt, geht man inzwischen so weit zu sagen, daß es zum Schutz dieser Völker das beste ist, wenn sie gar nicht erst mit der Außenwelt in Berührung kommen - außer die Leute selber wollen es. (Du kennst vielleicht das Foto von der Indiogruppe, die mit Pfeilen auf einen Hubschrauber schießt.) Da dürfen inzwischen nicht mal mehr Missionare hin, und Völkerkundler nur mit sehr, sehr viel Genehmigungen. Schon seit der Kolonisierung Südamerikas gibt es den bösen Spruch "Erst kommen die Missionare, dann die Soldaten". Oder heutzutage eher landsuchende Siedler, die den Urwald niederbrennen zwecks Anlegen von Feldern, alle Tiere für den Kochtopf schießen und die Indianer entweder gewaltsam vertreiben oder durch andere hinterhältige Methoden (z. B. gezieltes Anstecken mit Krankheiten per erregerinfizierter Decken - wurde in Nordamerika praktiziert!) beseitigen.Woraus man aber nicht zwingend ableiten muss, dass Menschenrechte etwas Schlechtes oder Nichtwünschenswertes wären, oder?
Den Eingeborenen in Neuguinea sind wahrscheinlich auch die meisten modernen medizinischen Errungenschaften fremd, und trotzdem haben sie eine positive Bedeutung auf das Wohlbefinden der Menschen.
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