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Eure Erfahrungen mit (privaten) Unfallversicherungen – worauf sollte man achten?

Danke, dass du das so ausführlich beschrieben hast. Solche konkreten Erfahrungen machen das Thema für mich ehrlich gesagt viel greifbarer. Und das mit der schnellen Reaktion bzw. dass sich der Papierkram in Grenzen gehalten hat, klingt schon extrem viel wert. Ich glaub nämlich, wenn man sowieso schon mit Schmerzen, Reha oder Arbeitsausfall beschäftigt ist, will man sich nicht zusätzlich noch mit komplizierten Versicherungsdiskussionen herumschlagen müssen. Darf ich fragen, ob bei dir damals alles direkt übernommen wurde oder ob du zuerst viel selbst zahlen musstet? Und hattest du in der Zeit einen fixen Ansprechpartner bei der Helvetia oder lief das eher über verschiedene Stellen?
Es nimmt viel Stress aus der Situation ja, man kann sich gut auf den Heilungsprozess konzentrieren, im Gegensatz zu ohne Versicherung. Ich hatte einen fixen Ansprechpartner, den habe ich immer noch. Schon sehr lange und ich bin damit sehr zufrieden, denn so ein Verhältnis über Jahre aufgebaut ist sehr wertvoll find ich. man weiß immer direkt an wen man sich wenden kann. Der weiß dann eben auch schon über alles bescheid und man kann Dinge schneller abwickeln.
 
Es nimmt viel Stress aus der Situation ja, man kann sich gut auf den Heilungsprozess konzentrieren, im Gegensatz zu ohne Versicherung. Ich hatte einen fixen Ansprechpartner, den habe ich immer noch. Schon sehr lange und ich bin damit sehr zufrieden, denn so ein Verhältnis über Jahre aufgebaut ist sehr wertvoll find ich. man weiß immer direkt an wen man sich wenden kann. Der weiß dann eben auch schon über alles bescheid und man kann Dinge schneller abwickeln.
Ich hab bisher ehrlich gesagt immer eher auf Preisvergleichsseiten geschaut und mir wenig Gedanken über Betreuung oder Abwicklung gemacht. Das mit dem fixen Ansprechpartner klingt aber ehrlich gesagt schon ur angenehm. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr merke ich, dass mir sowas wahrscheinlich fast genauso wichtig wäre wie die eigentliche Versicherung selbst. Vor allem im Stressfall will man ja nicht jedes Mal wieder alles komplett neu erklären müssen. Und wenn jemand die Vorgeschichte schon kennt, geht wahrscheinlich wirklich vieles schneller. Hast du das Gefühl, dass man bei längeren Geschichten dann wirklich anders behandelt wird, wenn man dort schon länger Kunde ist?
 
Du schreibst hier von Teilselbstständigkeit.
Was machst du denn ?

Unter dem Vorbehalt, daß das erst bei voller Selbstständigkeit interessant wird ?
 
Eine private Unfallversicherung ist v.a. sinnvoll, wenn man keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat. Ich hatte zunächst nur eine Unfallversicherung, da ich wenig Geld zur Verfügung hatte. Später wollte ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wurde aber überall abgelehnt wegen meiner bipolaren Störung. Dumm gelaufen.
 
Ich hatte jahrelang eine bei der Allianz. Wurde von Jahr zu Jahr teurer ... irgendwann habe ich dann bei der wgv einen vergleichbaren Tarif gefunden, der ca. ein Drittel kostet. Dort haben wir auch seit Jahren unsere KfZ-Versicherung und das Büro ist um die Ecke.

Trotzdem hofft man natürlich, dass man das nie braucht, klar. Fühlt sich ber besser an, eine zu haben. Lieber spare ich woanders.
 

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