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Essen, Schlafen, auf die Toilette - niemand versteht mich

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 120756
  • Datum Start Datum Start
Mir geht es ähnlich wie dir, auch wenn meine Probleme etwas anders sind.
Ich habe starke Schlafstörungen und kann oft nur 1-2 Stunden pro Nacht schlafen. Dadurch bin ich tagsüber ständig müde und kriege kaum etwas auf die Reihe. Ich bin dadurch ständig erschöpft und alles bleibt liegen, weil ich mich oft hinlegen und ausruhen muss. Richtig schlafen kann ich dennoch nicht. Ich habe immer das Gefühl, im Stehen einzuschlafen, aber sobald ich liege, bin ich hellwach und überdreht.
Und das Thema Essen... ich vertrage kaum etwas. Beispielsweise hab ich ein Problem mit Laktose, also Milchzucker, und auch Milchsäure. Dadurch sind alle Produkte aus Kuhmilch tabu für mich. Sojamilch ist auch keine Alternative für mich, weil ich davon ebenfalls Magenkrämpfe bekomme, genau wie von Mandelmilch oder Kokosmilch.
Dann habe ich noch allgemein ein Problem mit Säure, wodurch der Verzehr von Kaffee, Obst, Saft, Tomaten, etc. auch wieder heikel für mich wird. Ich vertrage kaum etwas, habe ständig Magenkrämpfe und Durchfall und verbringe dadurch jeden Tag viel Zeit auf der Toilette. Mit Terminen ist es da schwierig. Und wenn ich andere Menschen kennenlerne, wird mir früher oder später immer etwas zu essen oder trinken angeboten. Das ist zwar sehr nett, aber auch schwierig, weil ich nur selten etwas davon annehmen kann. Dann heißt es oft, man solle nicht so bescheiden sein, und man wird regelrecht zum Verzehr der Speisen gezwungen. Oder ich sei mir zu fein, etwas von anderen anzunehmen.
Alles sehr schwierig.
Von manchen Brotsorten und allem, was Kakao enthält, bekomme ich auch immer die heftigsten Magenkrämpfe. Ich kann so gut wie nichts mehr essen.
Von daher verstehe ich dich gut.
Aber bei Verstopfung sollen Trockenfrüchte wie Pflaumen und auch Leinsamen sehr hilfreich sein, vielleicht wäre das etwas für dich?
Liebe Grüße und alles Gute für dich
 
Schade, dass nachts keiner für dich da sein konnte, doch jetzt wird dir hier wieder zugehört.

Deine Probleme begleiten dich schon so lange, ich kann mich nur wiederholen:

Ein guter (Trauma)Therapeut, eine (Trauma)Klinik könnten dir weiterhelfen.




Gemeinsam mit einem Therapeuten könnte das möglich sein, sonst halte ich das bei dir für keine gute Idee. Kann mich aber natürlich täuschen.



Die Antwort kennst du glaube ich.
Nur da hinzusehen ist sehr schmerzhaft und macht große Angst.
Kann das sein?



Geht nicht?

Ihr müsst doch nicht Weihnachten um vier Uhr nachts für mich da sein. Es kann keiner erwarten. Alles gut!
Ich habe diese Probleme schon seit der Kindheit, aber ich habe kein Kindheitstrauma. Mein Trauma war als Erwachsener.

Nein, ich kenne die Antwort nicht. Warum passiert mir das?

Nein, weinen geht manchmal nicht. Es tut nur weh, wenn ich das versuche.
 
Wie ernährst du dich denn?

Ich achte sehr auf meine Ernährung. Ich habe eine Krankheit namens Morbus Crohn und ich sollte auf faserige Ballaststoffe verzichten.
Ich esse zum Beispiel Reis mit Gemüse (gekochte Karotten, weiße Karotten, gekochter Kürbis, Zuchchini, Fenchel, geschälte Tomaten) und Fleisch (Rind, Huhn), Salat von geschälten Gurken, Milchreis, Grießbrei mit Erdbeersosse, Dinkelbrot, Haferflocken (Schmelzflocken), verdünnter Obstsaft (Traube, Birne, Banane), Apfelmus, Birnen, Bananen.
 
Du hast schon so oft geschrieben, dass du bereits in Therapie warst. Aber Du hast nie angegeben, wie viele Termine du dort wahrgenommen hast.
Vielleicht wäre es für dich ganz angebracht, einmal stationär eine Therapie zu machen.
Komplett weg vom bisherigen Alltag und sich nur auf dich und deine Probleme konzentrieren.
Und wegen deiner körperlichen Beschwerden, sprich bitte offen mit deinem Arzt darüber. Auch was du bisher nimmst, um z.B deine Verdauung in den Griff zu bekommen. Es gibt genug Mittelchen, die helfen können. Manchmal muss man aber ausprobieren um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.
Mir hat z.B beim Einschlafen Mirtazapin sehr gut geholfen (macht nicht abhängig, man hat schöne, teils lustig verrückte Träume).
Leider hat sich herausgestellt dass es mit dem Medikament, welches ich morgens nehme Wechselwirkungen hervorgebracht hat (meine Leberwerte waren um das Zehnfache erhöht).
Also musste ich es absetzen bzw gegen ein anderes Medikament austauschen, welches nicht so gut geholfen. Mein Hausarzt und ich sind noch immer auf der Suche nach dem perfekten Schlafmedikament.

Ich hatte mal Mirtazapin, aber es hatte Nebenwirkungen. Ich habe es schließlich ausgeschlichen. Vielleicht werde ich wieder Mirtazapin oder etwas anderes nehmen. Es bringt nichts, wenn man sich quält. Ich werde das in den nächsten Wochen beobachten.
Ich möchte nicht, dass du berechnest, wie viel Therapie ich maximal noch erhalten kann. Ich fühle mich gedrängt.
Ich möchte nicht in die Klinik. Ich habe sogar Angst davor, weil ich nicht unter Fremden übernachten will. Ich möchte aber auch nicht in die Tagesklinik. Außerdem erhält man dort sowieso keinen Platz.
 
Der Frage schließe ich mich an: Hast du schon mal ein Ernährungstagebuch geführt?

Manche vertragen z B Speisen nicht gut, mit denen andere gar keine Probleme haben (wie z B Zwiebeln).

Wenn dich deine Bauchprobleme so belasten, wäre es einen Versuch wert, herauszufinden ob du deine Ernährung so umstellen kannst, dass es dir besser geht.

Ausserdem kannst du versuchen, ob dir Tees (wie Fenchel oder Kamille) helfen können,oder ganz klassisch eine Wärmflasche.

Manche versuchen auch, ihre Darmflora z B mit Joghurt zu verändern.

Schlaf ist schwieriger. Recherchier mal, manche Tipps helfen zumindest etwas.

Ich habe Ernährungstagebuch geführt und festgestellt, dass ich leider viele meiner Lieblingsspeisen, mit denen ich aufgewachsen bin, nicht vertrage. Ich vertrage zum Beispiel nichts süßes, fettiges und keine Hülsenfrüchte. Das macht mich traurig.
Ich vertrage außerdem keinen Kaffee und keinen schwarzen Tee.

Ich esse sehr viel von diesen provisorischen Joghurts und Drinks. Die sind teuer! Ich hoffe, dass es etwas bringt.
Auf Kaffee und schwarzen Tee verzichte ich nicht vollkommen. Lediglich eine halbe Tasse pro Tag gönne ich mir.

Ich koche und esse nur Gerichte von denen ich weiß, dass sie bei Morbus Crohn empfohlen werden. Meine Lebensqualität leidet, weil keine fettigen, gegrillten, scharf gewürzten Speisen empfohlen werden. Ich vertrage diese Speisen darüber hinaus überhaupt nicht, aber ich finde es lecker.

Ich habe festgestellt, dass Wärme (warmes Bad oder Dusche) einen positiven Effekt hat, obwohl es bei MC negativ sein sollte, aber ich habe nicht immer die Zeit dafür… oder denke ich hätte nicht die Zeit dafür.
 
Ich habe Ernährungstagebuch geführt und festgestellt, dass ich leider viele meiner Lieblingsspeisen, mit denen ich aufgewachsen bin, nicht vertrage. Ich vertrage zum Beispiel nichts süßes, fettiges und keine Hülsenfrüchte. Das macht mich traurig.
Ich vertrage außerdem keinen Kaffee und keinen schwarzen Tee.

Ich esse sehr viel von diesen provisorischen Joghurts und Drinks. Die sind teuer! Ich hoffe, dass es etwas bringt.
Auf Kaffee und schwarzen Tee verzichte ich nicht vollkommen. Lediglich eine halbe Tasse pro Tag gönne ich mir.

Ich koche und esse nur Gerichte von denen ich weiß, dass sie bei Morbus Crohn empfohlen werden. Meine Lebensqualität leidet, weil keine fettigen, gegrillten, scharf gewürzten Speisen empfohlen werden. Ich vertrage diese Speisen darüber hinaus überhaupt nicht, aber ich finde es lecker.

Ich habe festgestellt, dass Wärme (warmes Bad oder Dusche) einen positiven Effekt hat, obwohl es bei MC negativ sein sollte, aber ich habe nicht immer die Zeit dafür… oder denke ich hätte nicht die Zeit dafür.

Dann setzt du meiner Meinung nach die falschen Prioritäten :

Du kannst nur etwas tun, auch für andere, wenn du fähig bist, etwas zu tun. Also solltest du dafür sorgen, dass du gesund und leistungsfähig bist.

Eine Viertelstunde Duschen oder Baden ist nicht viel. Soviel Zeit solltest du dir gönnen.

Du kannst vielleicht auch mal probieren, künstliche Verdauungsenzyme zu nehmen.

Vielleicht keine Lösung auf Dauer, aber mal für ein Festmahl.
 
Ich habe festgestellt, dass Wärme (warmes Bad oder Dusche) einen positiven Effekt hat, obwohl es bei MC negativ sein sollte, aber ich habe nicht immer die Zeit dafür… oder denke ich hätte nicht die Zeit dafür.

Das klingt sehr stressig. Ich weiß du machst sehr viel für deine Gesundheit was auch gut ist, aber aus deinen Threads scheint heraus, dass du sehr viel Stress hast und selbst die Selbstfürsorge zum Stress wird.
Auf der einen Seite die Arbeit, dann machst du ja auch gerne was für andere, und innerlich machst du dir meinem Eindruck nach auch viel Druck.
Alles in der Summe ist glaube ich eine große Belastung für dich.

Warum willst du nicht weiter Therapie machen? Man muss dafür kein Kindheitstrauma haben. Klar Therapie ist erstmal auch Arbeit aber auf lange Sicht kann es dir deutliche Entlastung bringen.
 
Ich bin sehr glücklich. Ich konnte heute durchschlafen. Ich bin um 4:30 Uhr aufgewacht, habe gefrühstückt, konnte auf die Toilette, war so hungrig, dass ich ein zweites Mal gefrühstückt habe. Meine Bauchschmerzen sind fast weg. Meine Kopfschmerzen sind weg. Ich fühle mich wie neugeboren.
 

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