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Essen, Schlafen, auf die Toilette - niemand versteht mich

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Warum sollte ich? 🙂
Ich verstehe deine Lage und denke, es ist nicht zielführend, dir in irgendeiner Form Vorwürfe über irgendetwas zu machen.
Du brauchst das genaue Gegenteil - Akzeptanz, Lächeln, Gelassenheit.
Ich war btw jahrelang zwangskrank. Ich verstehe dich gut.

Danke, dass du mir das erzählst. War das bei dir ähnlich?
 
@TE: Ich bin nicht so auf dem laufenden. Magst einfach mal erzählen, Wie genau sich das erwähnte Prob äußert?

Das äußert sich mit, dass ich nicht Durchschlafen kann, Appetitlosigkeit habe und unter Verstopfung leide. Deswegen bin ich nicht so fit wie andere Leute. Darüber rege ich mich auf.

Besonders schlimm ist das Problem, wenn es vor wichtigen Terminen auftritt oder vor Ereignissen auf die man sich freut. In dieser Konstellation kann es die Ereignisse verderben.

Man fühlt sich wie ein Fremdkörper. Alle haben Spass, aber man selbst ist ein Trauerkloss mit Bauchschmerzen und Übermüdung.

Nicht so leistungsfähig wie andere Leute, nicht so amüsierend auf der Party wie andere Leute…
 
Danke, TE, dass du so offen geantwortet hast.
Sachliche (!) und rein informativ gemeinte Rückfrage: Medikamente helfen dir nicht?

Ich hatte ein Medikament, das mir beim Schlafen geholfen hat, Mirtazapin, ein Antidepressivum. Ich habe es aber ausgeschlichen, weil es Nebenwirkungen hatte und ich es nicht ewig nehmen wollte. Ich überlege momentan dieses oder ein anderes wieder in einer geringen Dosis zu nehmen. Es bringt doch auch keinem etwas, wenn man sich quält.
Ich versuche möglichst ohne chemische Krücken auskommen. Ich muss schon andere Medikamente nehmen.

Für die Verdauung nehme ich Guarkernmehl. Vielleicht sollte ich mehr nehmen.
 
Ich fühle mich ganz alleine und unglücklich und habe einen Ekel vor mir.
Ich habe diese Probleme schon mein Leben lang

Schade, dass nachts keiner für dich da sein konnte, doch jetzt wird dir hier wieder zugehört.

Deine Probleme begleiten dich schon so lange, ich kann mich nur wiederholen:

Ein guter (Trauma)Therapeut, eine (Trauma)Klinik könnten dir weiterhelfen.


Ist es gut mit meiner Familie darüber zu reden, wie ich mich damals fühlte?

Gemeinsam mit einem Therapeuten könnte das möglich sein, sonst halte ich das bei dir für keine gute Idee. Kann mich aber natürlich täuschen.

Warum habe ich diese drei Probleme? Warum?

Die Antwort kennst du glaube ich.
Nur da hinzusehen ist sehr schmerzhaft und macht große Angst.
Kann das sein?

Ich möchte weinen.

Geht nicht?

Ich habe gar keinen Therapeuten zur Zeit.
Glaubst du meine Eltern wären sehr traurig? Ich möchte sie nämlich nicht traurig machen.
Damals hatte ich überdies weitere Probleme. Andere Kinder haben über mich gelacht. Ich habe so komisch deutsch gesprochen und war komisch gekleidet. Ich verstehe heute, warum sie lachten. Damals war ich hingegen am Boden zerstört.
Das schmerzt mich heute noch, obwohl ich inzwischen gut deutsch spreche. Das habe ich meinen Eltern auch nicht erzählt.
Ich möchte sie nicht traurig machen. Ich will nur, dass meine Eltern sagen „Wie schlimm, dass es dir damals schlecht ging. Hätten wir etwas gewusst, hätten wir natürlich direkt etwas getan“

Als meine Eltern dann nämlich wussten, dass ich Krankheitssymptome hatte in der Kindheit, sind sie direkt mit mir zum Arzt gegangen, wie auch bei anderen Erkrankungen vorher. Dass ich so lange gelitten habe lag ja nur an mir, weil ich dieses Symptom verheimlichen wollte.

Als ich ihnen als Erwachsener erzählt habe, dass es mir schlecht ging, war ihre Unterstützung groß.

All das wäre bei einem passenden Therapeuten gut aufgehoben.

Ich überlege momentan dieses oder ein anderes wieder in einer geringen Dosis zu nehmen. Es bringt doch auch keinem etwas, wenn man sich quält.

Das klingt nach einer sehr guten Entscheidung.
Hast du denn einen Psychiater, der deine Geschichte kennt und das passende Medikament auswählen könnte?
 
Du hast schon so oft geschrieben, dass du bereits in Therapie warst. Aber Du hast nie angegeben, wie viele Termine du dort wahrgenommen hast.
Vielleicht wäre es für dich ganz angebracht, einmal stationär eine Therapie zu machen.
Komplett weg vom bisherigen Alltag und sich nur auf dich und deine Probleme konzentrieren.
Und wegen deiner körperlichen Beschwerden, sprich bitte offen mit deinem Arzt darüber. Auch was du bisher nimmst, um z.B deine Verdauung in den Griff zu bekommen. Es gibt genug Mittelchen, die helfen können. Manchmal muss man aber ausprobieren um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.
Mir hat z.B beim Einschlafen Mirtazapin sehr gut geholfen (macht nicht abhängig, man hat schöne, teils lustig verrückte Träume).
Leider hat sich herausgestellt dass es mit dem Medikament, welches ich morgens nehme Wechselwirkungen hervorgebracht hat (meine Leberwerte waren um das Zehnfache erhöht).
Also musste ich es absetzen bzw gegen ein anderes Medikament austauschen, welches nicht so gut geholfen. Mein Hausarzt und ich sind noch immer auf der Suche nach dem perfekten Schlafmedikament.
 
Ich habe gar keinen Therapeuten zur Zeit.
Glaubst du meine Eltern wären sehr traurig? Ich möchte sie nämlich nicht traurig machen.
Überfordert. Nicht traurig.
Du kannst natürlich mit ihnen über dein Problem/dein Befinden sprechen. Einen Therapeuten kann das jedoch meiner Ansicht nach nicht ersetzen. Gerade WEIL sie so nah dran sind.
Andere Kinder haben über mich gelacht. Ich habe so komisch deutsch gesprochen und war komisch gekleidet. Ich verstehe heute, warum sie lachten. Damals war ich hingegen am Boden zerstört.
Ein klassisches Therapie-Thema.
Ich kann dich nur dazu ermuntern, mal mit einem Profi über das alles zu sprechen.
 
Wie ernährst du dich denn?

Der Frage schließe ich mich an: Hast du schon mal ein Ernährungstagebuch geführt?

Manche vertragen z B Speisen nicht gut, mit denen andere gar keine Probleme haben (wie z B Zwiebeln).

Wenn dich deine Bauchprobleme so belasten, wäre es einen Versuch wert, herauszufinden ob du deine Ernährung so umstellen kannst, dass es dir besser geht.

Ausserdem kannst du versuchen, ob dir Tees (wie Fenchel oder Kamille) helfen können,oder ganz klassisch eine Wärmflasche.

Manche versuchen auch, ihre Darmflora z B mit Joghurt zu verändern.

Schlaf ist schwieriger. Recherchier mal, manche Tipps helfen zumindest etwas.
 

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