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Esoterik als Hilfestellung

Ich hoffe du kannst mir meinen Auftritt alá Rostige Ritterin verzeihen, ...aber ich habe die Frage nach der Zustimmung (zu was) auch nicht verstanden.

Ok, danke für die Information.

Dann versuche ich es nochmal:
Ich erfand ein Beispiel, wo ein Heiler die Tante Helga mit Hilfe eines blauen Steines von Kopfschmerzen befreit.

Ich möchte die Zustimmung dafür, dass es in Wirklichkeit wahrscheinlich nicht der blaue Stein selbst war, der die Schmerzen geheilt hat. Sondern eben die Umstände darum.
Oder, wie ich es formuliert habe: Dass einer strengen wissenschaftlichen Studie die blauen Steine in etwa gleich gut wirken, wie normale Kieselsteine.

Ist das jetzt verständlich ?


Das war meine ursprüngliche Frage:

Sag mal täuscht mich das, oder lese ich zwischen deinen Zeilen auch ein bisschen Zustimmung heraus?
Es würde mich freuen, wenn du das explizit hinschreibst.

Etwa so:
"TomTubo, du bist zwar ein sturer Depp, aber hier hast du vielleicht sogar recht. In einer strengen doppelblinden Studie kann es gut sein, dass der blaue Stein in etwa gleich gut wirkt wie der Kiesel."


 
.
Hey Schwänli, hast Du mal ein Taschentuch bitte ...


Nun soll also die Naturwissenschaft die "Wirklichkeit" vollständig und umfassend abbilden ...

:lautlachen::lautlachen:

Und das wegen einer frei erfundenen Situation, die keinerlei Bezug zu irgendwas hat ...

:lautlachen: :lautlachen: :lautlachen: :lautlachen:

... von jemanden, der aber andererseits auf Doppelblind-Studien pocht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
.
Hey Schwänli, hast Du mal ein Taschentuch bitte ...

Nun soll also die Naturwissenschaft die "Wirklichkeit" abbilden ...

:lautlachen::lautlachen:
Ja, Omom, nun lass es doch auch mal die Naturwissenschaft abbilden, herrjeh....

Also TomTurbo:

Ja, verstanden. Praktisch inetwa so, wie die bisher einzig naturwissenschaftlich nachgewiesene Wirkung von Homöopathie, nämlich dem Placebo- bzw. Zuwendungseffekt, der bei manchen stärker sein kann als viele biochemische, also "echte", Wirkstoffe.
Schau, inetwa so, Omom, zumal du damit ja auch den naturwissenschaftlichen Effekt von entweder heilvollem oder unheilvollem Alkoholkonsum bei Tom einleiten könntest - das hängt ganz von seiner körperlichen Konstitution und Lebergesundheit ab, die von uns aber vermutlich (noch) keiner kennt.
 
... Ich möchte die Zustimmung dafür, dass es in Wirklichkeit wahrscheinlich nicht der blaue Stein selbst war, der die Schmerzen geheilt hat. Sondern eben die Umstände darum. ...

Es waren nicht die Umstände darum, sondern die biologischen Abläufe im Körper.
Deine Tante Helga hatte nur etwas zuviel Rotwein getrunken. Somit erledigten sich die Schmerzen quasi von selbst. Also war es in Wirklichkeit wahrscheinlich nicht der blaue Stein, der die Schmerzempfindung beseitigt hat. Warum hast Du diese erheblich wichtigen Umstände in Deiner Beschreibung weggelassen?

Wolltest mich wohl auf die Probe stellen? 😉
 
Ja, verstanden. Praktisch inetwa so, wie die bisher einzig naturwissenschaftlich nachgewiesene Wirkung von Homöopathie, nämlich dem Placebo- bzw. Zuwendungseffekt, der bei manchen stärker sein kann als viele biochemische, also "echte", Wirkstoffe.

Ein weiterer Effekt scheint mir darin zu bestehen, dass Krankheiten und Symptome ohnehin häufig die Tendenz haben, nach mehr oder weniger langer Zeit von allein zu verschwinden. Wenn man dann währenddessen mit einer Globuli-Therapie begonnen hat, nimmt man wahrscheinlich an, dass der Heilungseffekt auf die Kügelchen zurückzuführen ist, obwohl es auch ohne sie so gekommen wäre.

Ich selbst habe schon häufiger solche Heilungen ohne echte medizinische Unterstützung erlebt. Zum Teil ausgerechnet nach einer ärztlichen Konsultation, bei der der Arzt eigentlich nichts weiter gemacht hat, als eine Diagnose zu stellen. Das heißt, dass bei mir häufig schon der Besuch einer Arztpraxis ohne nachfolgende Behandlung bereits einen Heilungseffekt hat. So ähnlich könnte ich das mir auch bei Heilpraktikerbesuchen oder dem Einnehmen von Globuli vorstellen.
 
Ein weiterer Effekt scheint mir darin zu bestehen, dass Krankheiten und Symptome ohnehin häufig die Tendenz haben, nach mehr oder weniger langer Zeit von allein zu verschwinden.
Toller Einwand. Mitsamt den nachfolgenden Beschreibungen.



Das hier stammt angeblich von Voltaire (habs nicht überprüft, aber aus einem Gesundheitsbuch):

"Medizin ist die Kunst, dem Patienten die Zeit zu vertreiben, während der Körper mit der Selbstheilung beschäftigt ist."


Oder Arthur Schopenhauer:

"Nur die Heilungen, welche die Natur selbst und aus eigenen Mitteln zustande bringt, sind gründlich."


Die Selbstheilungsfähigkeit des (nicht nur menschlichen) Körpers ist ein Wunder der Natur und vermutlich mit eines der Erfolgsrezepte von den Heilern, die nicht mit Essenzen ansetzen, die auch klare körperliche Nebenwirkungen haben.
 
Dann wären Schulmedizinische Eingriffe bzw, deren Nebenwirkungen eigentlich Körperverletzung.
Strenggenommen sind wohl Operationen und einige andere invasive Behandlungsmethoden auch tatsächlich Körperverletzung, weswegen man da zum Teil auch eine Einverständniserklärung unterschreiben muss, und bestätigen muss, über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt worden zu sein.

Und natürlich funktionieren die Selbstheilungskräfte bei weitem nicht bei allen Erkrankungen. Aber bei diesen schwereren Krankheiten helfen dann auch in der Regel die Globuli und die Heilpraktikerbesuche ebenfalls nicht.
 
Dann wären Schulmedizinische Eingriffe bzw, deren Nebenwirkungen eigentlich Körperverletzung.
Dann wären "manche", vielleicht sogar "viele" solche Eingriffe vielleicht soetwas. Ist nicht meine Behauptung, aber ich weiß, dass es so einige gibt, die das so sehen.

Solche Bücher hier behaupten zum Beispiel inetwa soetwas:
Nebenwirkung Tod: Korruption in der Pharma-Industrie. Ein Ex-Manager packt aus

Oder interessant auch das hier:
Aerzteblatt.de 2016: US-Studie: Medizinische Irrtümer dritthäufigste Todesursache

Aber das muss ja nicht nur die Schulmedizin betreffen. Auch die Alternativmedizin bzw alle, die mit "Essenzen" ansetzen (also auch man selber, falls man "Selbstmedikation" betreibt), müssten sich eigentlich gut mit der Nebenwirkungsproblematik auseinandersetzen.
 

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