Und genau das ist wieder passiert..
ein letztes mal habe ich ihn vorhin gefragt. Ob er den lust hätte, das wir ein paar Tage zum Rhein fahren (hab sogar ein günstiges, schönes Hotel inkl. Frühstück gefunden... )
Hab mehrere Stunden vor dem PC gesessen...gesucht...geschaut...geguckt.... wollte ihm eine Freude bereiten, alles ausgerechnet, was mir der Spaß kostet. Wie man dahin kommt. Und was man erleben könnte.
Das Hotel war sogar ganz in der nähe des Bahnhofs - er müsste nicht weit gehen.
Das Hotel liegt sogar mitten in den Weinbergen. Wie oft erzählte er mir "ach, das letzte mal war ich 2006 an der Mosel, wie gerne will ich da wieder hin, alle (insbesondere Politik) gegen mich" - bezogen auf sein SCHEI* GELD - das Thema was ich vorne und hinten nicht mehr hören kann und möchte.
Wenn ich wegfahre in dem Urlaub, beneidet er mich immer und kommt mit den selben Sprüchen, kein Geld, alles Schei*e, Rente ist wenig (meiste Geld geht für gute Wurst raus), Politik ist an seine Situation schuld usw usw usw.
Immer der selbe Shit den ich mir von ihm anhören muss.
Wenn ich jetzt zB mit meiner Mutter wohin fahren würde, käme dann wieder "sie hat nach der scheidung nur glück gehabt, hat mich ausgenommen wie eine Ganz" (Was garnichtmal stimmt) und sie hat ein auto, job und kommt überall nicht.
ER FÜHLT SICH IN SEINER (wie bereits hier angesprochenden) OPFERROLLE PUDEWOHL UND MÖCHTE ANSCHEINEND REIN GARNIX ÄNDERN!
Für ihn sind immer die anderen Schuld - nur er nicht. Dieses Spiel spiele ich nicht länger mit!
- Als ich Ihn jetzt fragte, kam wieder "Nein machen wir nicht, wie oft soll ich es Dir noch sagen? Ich habe nicht das Geld"
Jetzt kam neu hinzu, das er operiert werden soll... das hat er mir schon einmal (als ich ihn zum spazieren überreden wollte) gesagt. Obwohl er von sich aus sagt, das er noch garnicht bei einem Arzt war. Das soll ich ihm glauben? Ich kann es einfach nicht mehr. Zumal er mich als Kind auch schon so oft belogen hat. "Papa, wieso schläfst du immer ein?" (Die Warheit, er hörte bis in die Nacht Musik) - "Sohn ich habe eine schlimme seltene Schlafkrankheit" und heute sagt er "Ich musste Dir ja irgendwas sagen, damit Du mich nicht immer ausfragst"
Und der kleine Sohn machte sich unnötig Gedanken / Sorgen.....
Seinen Nachbarn, der in sein Haus (seine andere Sorge) einzieht, dem beschreibt er als verlogen, sturr, verdreht Tatsachen. Und was ist mein Vater?
Ich weiß ich werde diesen Mann nie ändern können. Was ich auch nicht möchte. Und er wird auch nie der Vater sein - den ich mir so sehr gewünscht habe. Vorallem in der Pupertät.... und heute merke ich wieder, er ist nicht das, was ich mir gewünscht habe. Wie sehr hab ich mir einen Vater gewünscht, der das Kind/ aufbaut (und nicht andersrum, ich bin sein Psychologe, der zuhört und er sowieso nichts ändert) , der mit mir etwas unternimmt (ein spaziergang kostet rein garnichts) und einfach nur da ist.
Ich hab viel beobachtet in den Jahren. Zb das Vater-Sohn verhältnis meines Cousins/ Onkel. Es ist eine ganz andere Bindung. Der Vater ist für seinen Sohn da - er ist immer da und belügt ihn nicht!
Meine Tante sagte ja mal zu mir "Wir waren immer für unseren Sohn da" - Anfang tat es sehr weh - aber heute versteh ich was sie meinte.
Jetzt als ich meinen Vater fragte, ihm seinen Traum (Weinberge, Altstadt usw.) verwirklichen wollte. Kam wieder nur die Absage. Wie immer redte er sich in allen Dingen heraus und ich zerbrich mir wieder den Kopf, da ich es mir einfach "Gedanklich" vorstelle, das ich mit meinem Vater etwas unternehme.
Erst vor ein paar Tagen sagte er noch. "Ich wollte ja so gerne noch dahin, dorthin, man nahm mir mein Auto weg - komme nirgends mehr wohin, wollte ja so gerne nochmal nach DK, zur Mosel, nach Bayern..."
Aber dann will man ihm die Freude machen und er kommt mit Ausreden. Vorallem, sagt er mir immer, wenn ich ihn frage "Was hast du gemacht?" - Das er nur zuhause war, da bei ihm die Zeit stehen geblieben ist und er nirgendswo hin kommt.
Und jetzt hat er Geburtstag. Sein erster mit mir. Da hätten wir doch so schön etwas unternehmen können. Zumal ich ja auch nicht weiß - wie lange ich ihn noch habe.
Aber anscheinend will er nicht und dann nur jammern. / Meine Mutter habe ich es schon gesagt, das ich im Grunde die 20 Jahre garnicht bereure, indem ich ihm aus dem weg gegangen bin. Als Kind muss ich es sicherlich schon gespürt haben, das er nicht einfach ist. Und jetzt habe ich 1 Jahr Kontakt zu ihm und höre mir immer das selbe leid an. Und in den 20 Jahren hätte ich es mir auch angehört... den damals war er genauso - wie heute. Hätte ich nicht ausgehalten!
Es ist einfach enttäuschend. Den jetzt kommt er wieder mit seiner alten Kniegeschichte an, dann wieder mit seinem Geld, seiner angeblichen Renovierung (Die er im letzten Jahr schon beginnen wollte. Was ja auch mit gejammere / Geld zutun hat) und seinen angeblich neuen Sorgen (worüber er ja nicht reden mag)
Nur wieso kommt er immer mit Ausreden? Warum jammert er mir dann wieder was vor, das er nirgendwohin kommt? Und wenn man ihn dann fragt, kommt nur eine Notlüge.
-Zwingen will ich ihn nicht- nur ich wollte ihm eine Freude bereiten. Zumal mir ja auch, den so hätte ich den gemeinsamen Urlaub mit ihm.
Und nebenbei, hab ich ich mich die ganze Zeit ganz normal mit ihm unterhalten und dennoch kritisiert. Indem ich ihm sagte "Dir kann man wirklich nur mit einer einzigen Sache eine Freude bereiten. Mit einer Wurst"
Und er "Die nehme ich auch dankend an, wenn es eine gute ist"
Dann ich "Du schilderst mir immer deine Sorge, Nöte - rund ums Geld - aber ein Blick in deinem Kühlschrank verrät mir, das es Dir garnicht schlecht geht. Den das was Du im Kühlschrank hast - haben andere nichtmal in einem halben Jahr" (zumal sich der Inhalt jeden Tag ändert!)
Und er "andere filmen den ganzen Tag (bezogen auf mich), andere rauchen (meine mutter) und ich esse gerne Wurst"
Und ich sagte dann nur noch "Das mir sein gejammere einfach zuviel geworden ist. Und bitte leg jetzt nicht auf, wenn es Dir wieder zuviel wird. Du erzählst mir in jedem Telefonat immer, das es dir so dermaßen (Geld) schlecht geht - aber kaufst Dir immer nur teure Wurst und das im Übermaß"
Und er "Ja, ich habe immer nur gute Sachen im Haus, die ich mir für schlechte Zeiten anlege, ich hab es nicht so gut wie Du oder deine Mama (dann wurde er stinking) Und nun hör auf"
Er legte dann auf.
- Mich interessiert wie gehabt - sein Geld - seine Ernährung usw NICHT - Doch wenn er mit seinem gejammere anfängt, wird es mir zuviel und dann versuche ich zumindest, meinen Mund zu halten - aber innerlich steigt es in mir, das ich dann auch Kritik äußere. Da es mir einfach zuviel wird
Und hier habe ich mal ein Foto seines Kühlschranks beigehangen. Ich hab ja auch rein niemanden mit dem ich mich mal unterhalten kann, bald endlich einen Termin beim Psychologen, aber in der Verwandschaft. Nein. Zumal auch keiner mal nachfragt, was mein Vater macht, wie es mir dabei geht, ob ich nun glücklich bin? Der einzige mit dem ich mich noch darüber unterhalten / lästern kann, das ist meine Oma. Sie sagt auch, das sie ihn überhaupt nicht verstehen kann. sagt aber auch, das er es garnicht schätzt, das er jetzt mit mir wieder kontakt hat - den man könnte ja mal was unternehmen.... Aber am liebsten würde er sich nur in seiner wohnung verkrichen und essen..
Und das wäre auch das einzigste, wo ich ihm eine Freude mit machen kann. Am besten ein Presentkorb mit Wurst. Dann wäre er GLÜCKLICH und in seinem Lager(Keller) stehen ja nur 200 Fleisch Konserven rum, ein Gefrierschrank mit 4 vollen Schubladen voller Wurst, 500 Weinfleischen (und jeden Monat kommen neue hinzu) und und und..
Und das ist noch harmlos.... der Kühlschrank besteht nur aus Fleisch und ist noch voller. Und wie gesagt, jeden Tag ändert es sich..... Und wie bereits gesagt. Mir ist es egal das er sich das kauft. Nur eben kostet der Spaß ja auch viel...so das ich sein jammern, was er mir immer nahe liegt, nicht mehr verstehe. Es tut mir eben innerlich weh, dass das sein Leben ist und das er darauf nicht verzichtet (anstatt teure wurst zu kaufen, das geld zu sparen oder mit mir etwas zu unternehmen) Meine Mutter kennt diese Geschichten und sie sagte mir auch, das ihm das essen wichtiger war, als alles andere.
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Ich merks. MEIN VATER HAT KEINERLEI INTERESSE (AN MIR)