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Es geht nicht mehr - Vater

- Glaube mir. Ich habe das schon oft getan. Beispiel.
einmal aß ich mir einen Döner (einmal im Monat) und erzählte ihm, das ich in der Stadt war und mir diesen aß. Sein Kommentar "Dein Hobby ist nur die futterei" und ich konterte mit "Das sagt der richtige"
Er war beleidigt und legte auf. 3 Tage nicht gesprochen.

Wenn ich ihm versuche das zu sagen, was mich an ihm stört. zB das mir sein gejammere einfach zu viel wird - da er immer das selbe erzählt.
Dann ist er sofort beleidigt und wird zu einer beleidigten Leberwurst / diva.


Dein Vater wird sich nicht ändern. Er hat sich jetzt bei sich eingerichtet, das einzige Highlight in seinem Leben scheint das Essen zu sein. Er gammelt vor sich hin, körperlich und geistig. Dass er über Geld jammert, keines zu haben, aber sich gleichzeitig teure Wurstwaren bestellt, zeigt doch seine Prioritäten. Er hat sein Leben lang hart gearbeitet, wie du schreibst. Eigentlich kann er seine Rente so ausgeben, wie er möchte. Wurst und viel Fleisch ist jetzt nicht die optimale Ernährung, ich würde ihn da aber nicht kritisieren. Du kannst ihn doch nicht ändern. Wenn du für ihn kochst, isst er es nicht, er will es nicht mal probieren.
Ich kann da nur sagen: dann lass es bleiben.

Er möchte kein Geld für Unternehmungen verschwenden, auch wenn du zahlen würdest. Kommt aber aus seinen 4 Wänden nicht raus. Er ist so antriebsschwach, da kannst du noch so viele gute Ideen haben!
Dass er sich bei sich zuhause wenn er alleine ist, wie ein Schwein benehmen kann, aber in Gesellschaft nicht, das ist ihm so ziemlich egal.
Er will auch keinen Kontakt zu Freunden, ehemaligen Arbeitskollegen. Da kann ich jetzt nur spekulieren, dass die ihn vielleicht genauso kritisch sehen würden wie jeder normale Mensch. Geistig und körperlich herunter gekommen.

Ich sehe keine andere Lösung, als dass du den Kontakt abbrichst. Möchte er überhaupt Kontakt zu dir? So geht man nicht mit den Kindern um! Ich weiß schon, dass du dir Sorgen machst, aber du tust dir damit keinen GEfallen. Du kannst ihn nicht ändern.

Dir tut der Kontakt nicht gut und aus Pflicht dich mit ihm zu unterhalten und ihn zu besuchen, muss echt nicht sein. Du hast dich sehr bemüht und als Antwort kam nur Jammern und Beleidigungen. Und wenn er ständig wegen Geldmangel labert, egal. Du weisst es doch besser. Er kann halt nicht anders. Geld ist die absolute Priorität bei ihm!

Er ist ein einsamer, verbitterter Mensch, der immer asozialer wird. Der einzige Genuss, den er sich gönnt, ist sein Essen. Dass muss man ihm dann aber auch zugestehen, denn er hat offensichtlich sonst nichts! Und da er das mit seinem eigenen Geld zahlt, braucht man ihn deswegen auch nicht kritisieren.
 
@Frage

Sieh es doch mal wie es ist:

Er ist ein bösartiger, verbitterter und egoistischer , antriebsloser Mann, dem es Spaß macht auf Leuten rumzuhacken und seine Launen ungefiltert an denen auslassen, wenn er kann.

Du willst helfen und er trampelt nur und immerzu auf Dir herum.

Warum willst Du Dir das denn weiter antun?
 
er hat ja auch gute Seiten. Jefenfalls damals, in den paar erinnerungen....
Er ist mehr der gemütliche Typ - eben solcher der in sich das Opfer sieht und alle anderen sind Schuld. Er braucht das. Sagt von sich aber auch - das ich der einzige bin, mit dem er reden kann. Dnn sagt er wieder, das seine Neffen in nie besuchen oder zu sich einladen. Aber ganz ehrlich, kann ich sie auch verstehen. Die kennen ja seine Art.
Man stelle sich vor sie feiern im Garten, ihr bekanntenkreis ist da und mein Vater würde viele bratwürste essen, dann nur doofes zeug reden und eine peinlichkeit geht in die nächste. Ich hätte darauf auch keine Lust.
Obwohl ich mir einen Tisch mit allen Menschen meines Lebens immer vorgestellt habe.
Seinen Geb. werde ich auch nicht weiterplanen. Wollte ihm die Freude machen, das wir wo hin fahren (da es ihm laut seiner Aussage fehlt) - aber damit werde ich mich nicht weiter mit beschäftigen. Da lauf ich nicht hinterher. Soll er in seiner Wurst / Musikwelt leben. Er geht ja davon aus, das wir essen und er eingeladen wird. Nur gehe ich mit ihm nicht mehr essen. Da es mir peinlich ist. Als Kind war mir auch sehr cieles peinlich geworden. Ich sehe ihn in jede 1-2Woche 1x und das Reicht als Kontakt.

Es kommt ja sowieso nichts bei ihm rum. Es dreht sich alles nur um deftige Mahlzeiten und dieses Hobby will ich mit ihm nicht teilen!! Den ich bin selbst froh das ich kein großer Fleischesser (1x die Woche) bin und will mir das meinen Körper nicht antun, was er sich antut.. nur er hat ja das Argument, das Fleisch gesund ist - da Sportler auch nicht dick werden. Er idt aber dick.

Wie er sein Geld versemmelt. Das ist mir im Grunde egal. Nur es nervt wenn er nur am stöhnen ist und angeblich! keins mehr hat und dann plötzlich! davon erzählt, was er sich leckeres bestellt hat.
Es gibt Menschen die haben weitaus nichts im Kühlschrank und die tun mir mehr leid! Er hat jeden Tag festessen..

Ja es hilft den Kontakt abzubrechen oder nur zu minimieren. Und ich weiß selbst das der Kontakt nur knistert..... irgendwann streiten wir uns bestimmt wieder, wenn er urplötzlich beleidigt ist.
 
Ich habe die ganzen Berichte von Dir und auch die Kommentare dazu durchgelesen und mir fällt etwas ganz entscheidend ins Auge:
Du sehnst Dich unheimlich nach Anerkennung und Zuwendung von Deinem Vater.
Absolut verständlich,da Du diese nie wirklich hattest.
Du schweifst von Dir ständig ab-und bleibst permanent am Thema "Vater" hängen,anstatt mal wirklich bei DIR selbst zu bleiben.
Es nützt Dir absolut nichts, von einer "schönen Vergangenheit in der Kindheit" zu träumen und Dir diese Augenblicke,und Augenblicke schreibe ich sehr bewusst, zu träumen.
Merkst Du eigentlich,dass du dermaßen in der Vergangenheit hängst-und Dein Jetzt gar nicht wirklich lebst?
Du musst schweren Herzens akzeptieren,dass dein Vater nicht wirklich väterliche Gefühle für Dich hat, er ist ein Egomane,zumindest,was ich so rauslese und kriegt sein eigenes Leben kaum gebacken-zumindest nicht sein soziales.Seine übertriebene Angst vor Geldsorgen lässt mich an andere Probleme seinerseits denken.
Aber bleiben wir bei DIR:
Fang damit an, Dir klar zu machen,dass er Dir niemals geben kann,was du so sehr brauchst.
Anerkennung und Liebe Deiner Person.
Such Dir Freunde, geh raus auf die Piste, such Dir eine Freundin und lebe DEIN Leben. Begreife,dass du Dir selbst etwas wert sein musst und Deinen Wert nicht von anderen abhängig machen darfst,auch nicht von Deinen Eltern!
Auch wenn ich lese,wie sich Deine Mutter Dir gegenüber verhalten hat, kann ich gut nachvollziehen,wie es in Dir aussehen mag,schaut man mal ganz genau hin.
Mach dir bewusst,dass du an der Vergangenheit nichts mehr ändern kannst, ihr aber auch nicht ewig nachhängen solltest,eben weil Du dadurch Dein eigenes Leben aus dem Fokus verlierst.
Du wirst Deinen Vater nicht mehr ändern, denn von aussen kann man nunmal keinen Menschen verändern. ER muss es wollen-nicht DU!
Solltest du das alles alleine nicht schaffen, geb ich dir einfach den ehrlichen Rat, Dich an einen Facharzt oder Therapeuten zu wenden,der dir dabei hilft, deine in der Kindheit erlittenen mannigfaltigen Verletzungen aufzuarbeiten und mit Dir einen Weg zusammen zu erarbeiten, der Dir hilft, aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu Deinem Vater rauszufinden.
Alles Liebe!
 
Was sind denn die guten Seiten?
- das was ich als gut empfinde ist, das ich mich mit ihm am Telefon unterhalten kann. Also das er mir zuhört. Er versteht mich auch - was mir im Kopf zu rum geht. Was meine Person und meine Probleme angeht.
Allerdings zieht er auch oft über den Lebenspartner meiner Mutter her. Ich kann ihn nicht leiden und dann spielt er damit rum, indem er mich damit leicht versucht zur provozieren.
Das andere gute ist - man könnte jederzeit mit ihm grillen - aber will ich das? Nein!
Wenn er von früher erzählt, drehen sich alle seine erinnerungen an das. Und ich denke dann oft, ach vielleicht hat er ja doch noch eine schöne erinnerung und peng, ist es wieder ein wurstthema.
zB neulich erzählte er vom Urlaub. Ob ich mich daran noch erinnere, das wir im sommer vor dem Kamin saßen. In dem moment dachte ich einfach an was schönes. Aber dann sagte er, da haben wir bratwurste gegrillt.

Genau das höre ich auch heraus, wenn er sich mit Arbeitskollegen unterhält. Das sie morgens um 6 Uhr in der Pause gegrillt haben, das es dort gute Metzger gab und das er damals noch mehr essen konnte.
 
Ich denke , dass Du Dir etwas erhoffst, was Du von ihm nie bekommen wirst.

Die netten Zeiten, die Du in Deiner Jugend immer gerne gehabt hättest.

Er behandelt Dich - de fakto - schlecht und und trottest ihm hinterher und er nutzt das voll und ganz aus.

War bei meinem Schwager und seiner Mutter nicht anders.

Er hat sie quasi angebettelt ihm Liebe und 'Geborgenheit zu geben und einmal zu loben.

"Vollidiot" war wohl das nettest was sie sagte und egal was er tat um ihr zu gefallen, es war nie gut genug.

Jetzt ist er verrückt.

Wäre er lieber früher davon gerannt und hätte eingesehen, dass da nix wird , wäre ihm das womöglich erspart geblieben.
 
Ich habe die ganzen Berichte von Dir und auch die Kommentare dazu durchgelesen und mir fällt etwas ganz entscheidend ins Auge:
Du sehnst Dich unheimlich nach Anerkennung und Zuwendung von Deinem Vater.
Absolut verständlich,da Du diese nie wirklich hattest.
Du schweifst von Dir ständig ab-und bleibst permanent am Thema "Vater" hängen,anstatt mal wirklich bei DIR selbst zu bleiben.
Es nützt Dir absolut nichts, von einer "schönen Vergangenheit in der Kindheit" zu träumen und Dir diese Augenblicke,und Augenblicke schreibe ich sehr bewusst, zu träumen.
Merkst Du eigentlich,dass du dermaßen in der Vergangenheit hängst-und Dein Jetzt gar nicht wirklich lebst?
Du musst schweren Herzens akzeptieren,dass dein Vater nicht wirklich väterliche Gefühle für Dich hat, er ist ein Egomane,zumindest,was ich so rauslese und kriegt sein eigenes Leben kaum gebacken-zumindest nicht sein soziales.Seine übertriebene Angst vor Geldsorgen lässt mich an andere Probleme seinerseits denken.
Aber bleiben wir bei DIR:
Fang damit an, Dir klar zu machen,dass er Dir niemals geben kann,was du so sehr brauchst.
Anerkennung und Liebe Deiner Person.
Such Dir Freunde, geh raus auf die Piste, such Dir eine Freundin und lebe DEIN Leben. Begreife,dass du Dir selbst etwas wert sein musst und Deinen Wert nicht von anderen abhängig machen darfst,auch nicht von Deinen Eltern!
Auch wenn ich lese,wie sich Deine Mutter Dir gegenüber verhalten hat, kann ich gut nachvollziehen,wie es in Dir aussehen mag,schaut man mal ganz genau hin.
Mach dir bewusst,dass du an der Vergangenheit nichts mehr ändern kannst, ihr aber auch nicht ewig nachhängen solltest,eben weil Du dadurch Dein eigenes Leben aus dem Fokus verlierst.
Du wirst Deinen Vater nicht mehr ändern, denn von aussen kann man nunmal keinen Menschen verändern. ER muss es wollen-nicht DU!
Solltest du das alles alleine nicht schaffen, geb ich dir einfach den ehrlichen Rat, Dich an einen Facharzt oder Therapeuten zu wenden,der dir dabei hilft, deine in der Kindheit erlittenen mannigfaltigen Verletzungen aufzuarbeiten und mit Dir einen Weg zusammen zu erarbeiten, der Dir hilft, aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu Deinem Vater rauszufinden.
Alles Liebe!

-Der Grund warum ich mich gedanklich in meiner Vergangenheit vergraben hat, hat folgende Gründe.
Für mich war das einfach die schönste Zeit meines LEBENS. Ich hatte eine Familie, Mama, Papa - wir sind immer in dem Urlaub gefahren, haben was unternommen = Ich bin familiär aufgewachsen und auf einmal zerbrach das alles. Durch eine Scheidung bzw weil meine Mutter, mit ihren Lebenspartner fremd gegangen war. Auch wenn Ihre ehe schon oft (mein Vater kannte die Gründe, was meine Mutter störte - doch er änderte nichts) am schwanken war. Bekam ab einem gewissen Alter alles mit, ob ihre Streits oder eben, das meine Mutter mir das alles erzählte (obwohl ich noch klein war und garnicht damit umzugehen wusste)
Vor der Scheidung hatte ich aber eine Verwandschaft, Tanten, Cousins, Großeltern. Ich sah diese sehr oft im Garten oder bei Familienfeiern (Mutter/Vatertag usw - heute wollen sie von uns nichts mehr zutun haben, feiern nur noch für sich) - sie kamen uns regelmäßig besuchen (nach der Scheidung bzw dem Umzug in eine andere Stadt, kamen sie nur noch 1x im Jahr bzw garnicht mehr)
Für mich war das alles normal - alltag - ich lebte meine Kindheit. Da ich mir doch garnicht über die späteren veränderungen (die erst später kamen) nicht im klaren war.

Als die Scheidung kam. War auch sofort ein neuer Mann in meinem Leben gekommen. Meine Mutter sah nur noch diesen. Ich war überflüssig. Sie liebt mich zwar. Aber sie ließ zu, das er mich "OHNEGRUND" geschlagen hat, meine Beine in die Hand nahm, mich über den Boden zog oder einfach nur ins Gesicht schlug" und das alles OHNE GRüNDE. Selbst Psycho-Terror hat der Mann mit mir gemacht, indem er mir sagte, das (als ich mal kochte) ich das nicht essen soll, da ich da ja hineingekotzt habe.

Als meine Mutter während der ehe fremd ging - nahm sie mich immer mit zu ihm. Ich habe einfach gehasst und empfand dann auch diesen Hass (der mich mein ganzes Leben begleitet) - obwohl ich damals ein lieber, ruhiger Mensch war. In dieser Wohnung hat er mich oft ohne Grund geschlagen und ich erinnere mich daran, das sie mit mir richtung autobahn fuhr und dann merkte, das sie einen fehler machte, das sie dann wieder zurück zu ihm fuhr. Ich saß dann im Auto.... während sie mit ihm redete und streitete.
Ich weiß, das ich mir damals aus wut den autoschlüssel genommen habe und mir diesen lange über die haut rieb, heut habe ich davon eine narbe am arm. Ich war da 13.

Er hat mich danach immer noch geschlagen. Immer einen Grund. Aß ich seinen Pudding, gab es eine ins Gesicht. Spielte ich mit seinen modell Autos, drohte er mir die finger zu brechen.

Ich hatte zudem NIEMANDEN, rein NIEMANDEN zum Reden und vorallem zum ANVETRAUEN. Alles was mich bedrückte, hab ich viele Jahre, bis heute immer runtergeschluckt. Wenn ich zur Psychologen ging, sagte meine Mutter "erzähl aber nichts von zuhause"

Ich frage mich oft, wieso meine Mutter das überhaupt zugelassen hat? Das er mich schlug und das sie bei ihm blieb. Noch schlimmer war ja du Umzug - wo ich dann alles aufgeben musste. Heimat, Freundeskreis, Familie. Ich hatte auf einmal garnichts mehr. Ich bin nur jeden Tag raus - spazieren gegangen - alleine und seelenlos.
Wenn mich etwas beschäftige - hab ich es runtergeschluckt und in meinen Gedanken war ich immer an die Zeit von früher, den da wurde ich nicht geschlagen, ich konnte lachen und war frei.

Meine Mutter, wenn sie von früher vergleiche, sie war eine tolle Mama. Doch heute, schnauzen wir uns nur noch an, sie ist nervös, gibt mir die ganze Schuld, wenn zB er irgendwas gemacht hat. Sie erzählt mir genauso das, wie bei meinem Vater. Aber ihren Lebenspartner sagt sie das nicht.
Genauso so dieser ständige streit zwischen ihr und mir. Das muss nicht sein. Aber sie macht extra, weil sie den streit sucht.
Wenn die Verwandschaft das mitbekommt - dann mischen sie sich auch ein und geben mir die Schuld. Obwohl ich nie der jenige bin, der den Streit angefangen hat.

Nach dem Umzug. Verlor ich sovieles. Als hätte ich mich geschieden.
Meine Verwandschaft kam die erste Zeit nur 1x im Jahr. Danach alle 3-5Jahre. Es tat so weh und tut heute noch sehr weh. Vorallem wen meine Cousine mir jeden Tag davon schrieb, das Oma und Opa bei ihr sind und ich mir einfach wünschte, das ich mich auch darüber freue würde, das sie mich besuchen.
Mehr hab ich mir nicht gewünscht.
Und die entfernung sind ca. 60KM ! Wir sind dagegen (mama/ich) jede WOCHE BEI DENNEN und besuchen sie.
Und wenn wir mal nicht kommen, dann fragen sie nach, wieso wir nicht rangekommen sind.

Meine Tante kommt zB nur wenn irgendwas auf dem weg liegt.... damit sich die Fahrt auch LOHNEN TUT.

Und dann denke an früher, wie alltäglich es war, indem es ganz spontan wöchentlich klingelte und man uns besuchen kam.

Es gab dann auch eine Situation um Weihnachten. Wir fuhren zudritt zur Heimat. Nach dem rückweg zur Tante (wir schliefen dort) - wollte mich der Lebenspartner ganz spontan aus dem Auto holen, indem er immer an dem Gurt zog, er wollte mich verprügeln auf offener Straße - so das schon Autos anhielten. Meine Mutter sagte, er soll zusehen, wie er nach Hause kommt.... vielleicht sagte sie das auch nur, da es ihr peinlich war? Jedenfalls fragten dann auf einmal alle in der verwandschaft wo er den sei. Und dann sagten sie, wenn er meinen jungen wehgetan hätte, dann wüssten wir nicht was wir mit ihm gemacht hätten. Nach ca. 3 wochen fragten sie nach, wie es ihm geht und wieso sie ihn nicht mehr sehen. Sie haben das vergessen und ich habe in dem Moment das vertrauen meiner kompletten Verwandschaft verloren!
Ich hatte sowieso nie jemanden mit dem ich mich darüber unterhalten konnte. Alleine wegen dem schlagen. Von meinen eltern wurde ich nie geschlagen. sie wollten es auch nicht.
Und dann ist auf einmal jemand da, der von sich aus entscheidet, jemanden ohne grund zu schlagen. Und das wird akzeptiert.

Meine Mutter sagt zur meinem Vater immer, ich bin froh das ich mich geschieden habe. Den die o.g Gründe stehen oben. Aber jemand der das Kind schlägt - da bleibt sie..... und das sind nun über 20 jahre.

Ich habe im Grunde alles nach der Scheidung verloren. Ich hatte eine glückliche Kindheit, konnte lachen, lebte sie. Und heute habe ich alles, was mir damals wichtig war, verloren. Selbst meine Mama. (sie lebt noch, nicht falsch denken)

Mit ca. 17 Jahren war mir das genug. Das er mich immer geschlagen hat. Dort an, fand ich nur den einen ausweg, in über sehr viele Jahre aus dem weg zugehen, indem ich in dem Zimmer blieb.... mittlerweile 32.
Meine ganze Jugend habe ich aus Angst vor diesem Mann verschlafen und mein Höhepunkt ist dann, wenn wir einmal die woche zur oma fahren.

Aber wenn ich ausziehe, dann hab ich meine Mama nicht mehr. Ich kann sie dann nie besuchen. Und alles wäre spiegelvekehrt und es hat mir schon sehr weh getan, das ich aus der entfernung nie meine großeltern in der nähe hatte.


Nach Freunden suche ich immer. Im Internert. Doch die Welt da draußen ist sehr oberflächlich geworden. Und so wird man auch sehr viel abgeschrieben.

Vielleicht liegts auch an mir.
Den im inneren sehe ich noch den jenigen, vor der Scheidung - der einfach nur auf PAUSE drückte - um das was danach kam, was soschlimm war, abzuschalten.


Ich habe sehr viel meinen Cousin bewundert. Er hat ein schönes Leben. Seine eltern waren immer für ihn da, er konnte ganz normal aufwachsen, hat einen tollen Vater, der seine hobbys mit ihm teilt, was unternimmt, für ihn da ist. Und genau das beneide sehr. Und es tut auch weh, wenn man dann zB Urlaubsbilder zugeschickt bekommt (von dnänemark, wo ich auch immer war) - wo er, mit frau, kind und seinen eltern ist. Genau das, was ich mich nach der scheidung so gewünscht habe.
Ich komme auch nie zurecht, wenn ich dort zu besuch bin und einfach dieses alltägliche, harmonische familienleben sehe. Dann kommt dieser hass hoch und es tut weh. Da er das alles hat und immer noch hat und NIE AUFGEBEN MUSSTE

 
Im Grunde hattest Du 2 schreckliche Elternteile, in denen keiner auf DICH Rücksicht nahm.

Aber Du hast sie noch immer und wirst weder jetzt noch künftig was anderes haben.

Du kannst es nicht erzwingen und nicht zurück holen.

Je eher Du das einsiehst, desto besser.

Sie werden Dich weiterhin beide verletzten. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Wenn Du es zulässt.
 
Im Grunde hattest Du 2 schreckliche Elternteile, in denen keiner auf DICH Rücksicht nahm.

Aber Du hast sie noch immer und wirst weder jetzt noch künftig was anderes haben.

Du kannst es nicht erzwingen und nicht zurück holen.

Je eher Du das einsiehst, desto besser.

Sie werden Dich weiterhin beide verletzten. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Wenn Du es zulässt.

ja, das stimmt. Vorllem habe ich es bei der Scheidung sehr gespürt - ich hatte soviele Fragen. Warum und Wieso? DOCH KEINE WOLLTE SIE MIR BEANTWORTEN
Meine Mutter nahm mich zu diesen Mann immer mit, ob ich es wollte, war eine andere Sache... ich wollte lieber bei meinen großeltern sein.
Mein Vater suchte nach meiner Mutter, nahm mich mit, als er zu derren Freundinnen ging - ich bekam seine Art zu spüren.
Ich weiß noch, als ich mit meiner mama in meinem Kinderzimmer, vor meiner Tür saßen und mein Vater rein wollte (als sie gestritten hatten) - da sagte sie zu mir "ich lass mich von ihm scheiden"
Mein Vater war aber nicht gewaltätig.

All das bekam ich als KIND mit und das war aus meiner sicht schon Falsch !
Vorallem nutzen sie mich auch aus, da jeder hinter den anderen herzog und mir das erzählten. Mein Vater ging da aber mehr drin auf und tut es noch heute. Seinen Hass höre ich immer noch. Aber er verdreht auch vieles, so das er sich ja geschieden hat.
(vielleicht haben sie sich auch beide geschieden)
 

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