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Es geht nicht mehr - Vater

Ja schon. Aber das ist doch heute keinen Tropf besser!

Warum willst Du das Spiel immer noch mitspielen und Dich zerreiben lassen?

Es wird doch mal Zeit einzusehen, da es ist , wie es ist und man nichts nachholen oder verbessern kann, was nicht zu verbessern ist.

Es war sch....... und ist es immer noch.

Das gleiche Spiel wie immer.

Wie lange willst Du das noch mitmachen und Dir gefallen lassen?

Bis Du alt, grau und verbittert bist? Oder willst Du nicht lieber mal nach Alternativen suchen?
 
A

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Re: Es geht nicht mehr - Vater
Deine Kindheit war wie sie war und du kannst sie weder zurück holen (den schönen Teil) noch verändern.

Alles was du jetzt tun kannst, ist nach vorne schauen und dein Leben so gestalten, dass du dich damit wohlfühlen kannst. Vielleicht täte dir der Gang zu einem Psychologen mal ganz gut um die ganzen alten Geschichten aufzuarbeiten damit sie dich nicht mehr belasten.
 
Heute kam meine Tante/Onkel zu uns. Warum? Weil sie hier in der nähe zum Ikea wollten. So ist das immer - wenn man uns mal besuchen kommt. Es ist zum kotzen!
60km wohnen wir auseinander - Mama kommt jede Woche und die schaffen es 1x im Jahr, aber auch nur, wenn sich die Fahrt (Geschäfte) lohnt.
Ich bin sehr traurig darüber. Im Haus waren sie nur kurz, haben etwas getrunken und wie fuhren dann nach Ikea...
Und dort sah ich wieder wie sie für ihren Sohn schauten - wie Eltern eben für ihre Kinder da sind. Und auch das musste ich mir wieder antun - hätte ich das nur gewusst, dann wäre ich erst garnicht mit gekomnnen.
Meine Mutter hat dann auch nur mit geschaut und lachte mich doof an, als sie bemerkte wie ich mich fühlte.

Hatte mich ja ein wenig drüber gefreut das sie uns besuchen, aber ich wusste im Vorfeld, das sie uns nicht wirklich besuchen. Da es immer so ist. Und es tut weh.

Auch als ich meine Tabte/Onkel beobachtete, wie sie führ ihren Sohn schauten - kam mir die traurigkeit hoch.
Das was meine Erinnerungen sind - ist das einzige was ich an meinen Eltern (als sie beide für mich da waren) noch habe.
Wie zB wenn wir bei Toys waren - das sind einfach schöne Erinnerungen.

Und heute tut es weh, das beide für mich so weit getrennt wohnen und alles geteilt wird. Kein gemeinsamer Geb., kein gemeinsames Weihnachten. Alles ist weg und nein Cousin hatte es all die Jahre. Und das tut mir weh.

An Psychologen hab ich schon oft gedacht. Hab aber die Erfahrung gemacht, das es mir nicht geholfen hat. Die Erinnerungen kommen immer hoch - vorallem heute, da hatte ich die dann von toys im Kopf.

Meibe Tante sagte zb damals als ich kontakt zum vater aufnahm. Das sie immer für ihr Kind da war und er nicht.
Es tut doch weh

Meiben Geb habe ich zb zuletzt an mein3m 18 gefeiert. Also das sie uns hier besuchten
 
Du sagtest, du habest schon öfter daran gedacht zu einem Psychologen zu gehen. Warst du denn schon mal bei einem?

So lange du nicht lernst, mit deiner Kindheit / Familie gefühlstechnisch anders umzugehen wirst du nie ein glückliches Leben führen können. In einer Therapie könntest du das lernen.
 
Mir fehlt etwas das vertrauen - weil ich Angst vor erneuten Enttäuschungen hab.

Ich war schon 3x in einer Klinik. Letztere tat mir gut, da der Therapeut mich sehr gut verstand bezüglich meiner Ablehnung des Lebenspartners.
Vor Jahren holte ich mir (auch aufgrund eines tods) einen Termin bei einer Frau. Sie hörte aber nicht richtig zu. Es klingelte ständig das Telefon und die sprechstundenhilfe kam hinein. Konbte mich nicht unterhalten
 
Du hast ja bei jedem Therapeuten erst einmal 5 probatorische Sitzungen, wo ihr beide schauen könnt, ob die Chemie stimmt. Nimm dir mit deinem Misstrauen nicht die Chance, deine Kindheit so aufzuarbeiten, dass die dir keine Probleme mehr bereitet.
 
Vielleicht sollte ich dem ganzen doch eine neue Chance geben und mich mit jemanden unterhalten und vertrauen aufbauen. Jemand fremdes ist sowieso allemale besser als jemanden in der Verwandschaft (wo ich nicht alles rede, da ich ja weiß das es weiter erzählt wird odee das es den jenigen nivht interessiert)

Mein Vater hört zB zu. Aber hab den Eindruck das er das auch mehr macht, da er meine Mutter hasst.
Meine Mutter sagte mir schon oft, es soll das was im Haus passiert nicht weiter erzählt werden. Zb bei psychologen. Außerdem hat sie oft nicht das Interesse zuzuhören.
Andere erzählen gern alles weiter, da sie aktuelle news weiter erzählen wollen. So wie bei privastes. Deshalb hab ich m7ch auch nie (auch wenn es mir schon oft danach war) pber meinen Kummer/ Sorgen mit anderen unterhalten. Zumal es dennen auch nicht interessiert.
Hatte vor kurzen ja einen Autounfall. Da wurde nicht einmal gefragt wie es uns geht. Die Tage stürzte ich. Zwar wurde es erzählt. Aber es fragte auch keiner nach meinen befinden. Ich höre mir meist nur derren Probleme an. Aber heut sag ich mir. Ich hör mir das nicht mehr an. Da ich meine eigenen habe.

Außerdem wäre es auch gzt zur wissen was ein Psychologe über mich denkt. Seit der Mobbing Schulzeit war ich Aussenseiter und das habe ich mir massiv eingeredet. Votallem das ich much allein und einsam fühle und so denke "mich mag keiner"
Und alle meine neuen Enttäuschungen beziehe ich immer in diesem großen Topf rein.

Wegen meines Vaters.
Ich habe ihn die Tage gefragt. Ob er lust auf einen Spaziergang hat (da es nichts koszet und er sich so nicht rausreden kann)
Es kam ihm tun die Füße weh.

Erzählt aber seit Tagen das er sich angewöhnt hat Abends noch spazieren zu gehen.....

Er war vor ein paar Tagen sogar weg. Ein Arbeitskollege war da und sie machten einen Ausflug. Mit spaziergängen! Er lud seinem Arbeitskollegen sogar zum Essen ein.
Dafür das er mich immer volljammert.

Ich glaube er macht es wegen mir. Da er sich ständig rausredet. Bei ihm merke ich sowieso. Das er mich mit allem nur belügt.
Und das tat er schon als ich Kind war. Tut mir weh.
Bestes Beispiel sein heiliges Geld (er hat Angst vor unnötige Ausgaben, wegen mir?) Da kommt nur gejammere - aber erzählt dann das er sich dies u jenes kauft (und nichts billiges)
Scheidung = nur gelüge und hass
Essen (er sagt ja jetzt wieder, das er angeblich wenig isst und in der nächsten minute schwärmt er von seinen leckerlis)
Vorallem schwärmt er nur davon und kritisiert mich, wenn ich mir mal fastfood in der Stadt esse, das mein leben nur aus essen besteht
Jammert er käme nirgends hin - frage ich, kommt entweder kein Geld oder neuerdings, das er erst die Wohnung renovieren muss (fängt nicht an, das er erst sein bad renovuert gaben will) und davon sprach er schon im letztem jahr
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell.
Ich habe gerade mit meinem Vater telefoniert. Es ging um die Frage wegen morgen / also heute.
Ich fragte ihn, ob wir es den heute schaffen mal ein bisschen spazieren zu gehen. Hatte ja nie lust.
Er sagte, ja das können wir machen und ich soll mich um 10 Uhr melden.
Ich hatte ihm gesagt - das ich ihm einen See zeigen möchte und das wir ja dann anschließend was essen können.
Weiß nur jetzt nur nicht genau. Was ihn nun dazu bewegt und was ihn motiviert. Spaziergang oder eben seine Belohnung das essen....

Ich versuche halt mit meinem Vater auf irgendeine Weise etwas zu unternehmen. So der Spaziergang, das nicht wieder die Ausrede kommt "hab kein Geld"
Merke aber leider wieder. Das es doch im Grunde andersrum sein müsste? Den ich komme mir in der Vaterrolle vor, dee seinen Sohn immer motiviert und ihm belohnungen gibt. Da ich mir ja selbst wünsche - wenn er sich Gedanken machen würde, mit mir mal was zu unternehmen oder eben mich irgendwie aufzubauen... (auch wenn uch meinen Kummer nicht preisgebe)
Aktuell beschäftigt ihn natürlich auch etwas - wo ich ihn zuhöre.
Nämlich sein befeindeter Nachbar ( er beschreibt ihn genauso - wie ich meinen Vater sehe, als einen verlogenen, der alle Tatsachen anders dreht und beleidugt ist)
Mein Vater mag viele in der Nachbarschafft nicht. Und ich glaube eher, das sie ihn nicht mögen, da er eben NICHT einfach ist. Doch für meinen Vater sind eben die alle Schuld.
Jedenfalls zieht dieser Nachbar jetzt in das 6Familien Haus ein. Und er klagt nur. Da ihn dadurch ja jetzt jeden Tag sehen wird.
Wenn man sich (er kam mit dem Gespräch wieder an) darüber unterhält - ist es ja so, das man auch fragen stellt und meine war diese, das man sich vielleicht mal unterhalten sollte, um eben auf dem Flur etwas frieden zu haben.
Mein Vater wurde Sofort wieder beleidigt und legte einfach auf. (Vielleicht erfand er in der kürze auch keine verligene Ausrede - wer weiß den überhaupt , wer den Streit zwischen den beiden angegangen hat?)
Er rief azch nicht mehr zurück. Ich sebdete ihm als SMS nzr das ich sein Verhalten sehr verletztend empfinde. Da er das schon zu oft machte.
Und in der Ehe war er genauso. Bei kleinigkeiten war er beleidigt und verschwand im Keller, fuhr mit dem Auto weg.
Und ih merke mal wieder: ER kostet mir nur unnötige Kraft!
Den sein Verhalten, das er jetzt ohne Grund beleidigt ist und alle (in dem Fall ich) haben Schuld - nur er mal wieder nicht. Geht mir auch zuweit.
Er kommt mit seinen ständigen angeblichen Problemen immer an, will mit mir reden (da ich ja angeblich der einzige wäre, mit den er zum reden hat) und wenn ich irgendwas frage, ist er beleidigt.
Genauso der ewige Satz "Ich habe Probleme" znd ich dann "Was beschäftigt dich?" und er dann "ach das geht dich nichts an" (beleidigte Wortwahl) geht mur auch auf dem Sack! Er deutet ständig was an, sucht/ will seine Aufmerksamkeit und dann wenn er sie bekommt, will er nicht reden. So glaube ich, das auch vieles einfach nur gelogen ist - den er hat nichts.
Genauso sein Lieblingsthema Geld.
Hat die Jahre keinen einzigen Pfennig für mich bezahlt, da meine Mutter mich groß gezogen hat und tut immer so, das er ja gezahlt hat und redet meine Mutter schlecht.
Genauso sein gejammere. Kein Geld. Aber eben Geld für Luxusessen. Und wenn ich mir einmal im Monat einen Döner esse, werde ich so dargestellt, das essen mein größtes Hobby sei (wie er allein ausgeflippt ist, wenn meine Mutter mal Fisch gegessen hat - da flogen die Sachen
)
Er geht mir momentan wirklich auf die Nerven. Nur ansprechen sollte ich es nicht. Im Telefonat halte ich schon meinen Mund - wenn es kurz davor ist, wenn ich meine Meinung sagen will.
Den ich weiß ja mittlerweile wie er immer reagiert und drauf ist. Alle sind schuld. Nur er nicht. Legt auf. Ist beleidigt. Am besten man endschuldigt sich noch.

Aber ich habe auf sein Spiel keinen Nerv mehr. Ich bin nie beleidigt. Wollte mit ihm heute einen schönen 'kostenfreien' Tag verbringen, ohne das er Angst hat, das es ihn etwas kostet....
Und habe mich auf dem Spaziergang gefreut. Nun bin ich aber am überlegen, ob ich gehe oder nicht.
Den am Ende stellt er es wieder so auf, das ich ja beleidigt bin. Den er ist ja das Opfer.

Nur mom geht mur perslnlich wieder etwas durch den Kopf. Mitte des Septembers habe ich 1 Jahr Kontakt mit ihm und daa seit 20Jahren Kontaktabruch.
Ich stelle mir die Fragen.

Bin ich Glücklich dadurch geworden?
- NEIN

Bereue ich die 20 Jahre - als ich den Kontakt abbrach?
- Anfangs, Ja. Da dachte ich noch. Ich hab als Kind einen Fehler gemacht (aber so dumm war ich damals auch nicht, da er mir damals seinen ganzen Hass gegenüber Scheidung / Masma erzählte - wie auch heut)
Und aus der heutigen Sicht, muss ich sagen. NEIN. Ich bereue es nicht.
Wenn ich mir allein vorstelle - was er mir in diesen einen Jahr an Kraft gekostet hat, wie oft er beleidigt war, auflegte und nicht einsieht, das er auch schuld ist - was hötte ich in den 20 Jahren allein mit gemacht?
Vorallem hätte er sehr viel über meine Mutter hergezogen und mir Fragen gestellt.

Habe ich den Vater - den ich mir so sehr gewünscht habe?
- Auch wenn ich heute weiß, das ihn optisch nie so haben werde und innerlich auch nicht. Und das ich ihn auch nie ändern kann und es auch nicht möchte.
Kann ich zum einen froh sein, das ich einen Vater habe - aber auf der anderen Seite tut mir vieles auch sehr weh. Vorallem da er mir vieles mit die Schuld gibt - wozu ich nichts kann. Leider beantworte ich das auch mit Nein. Die schönste Zeit / Erinnerungen habe ich an meine Kindheit. Den er war da noch für mich da. Und als die Scheidung kam even nicht. Ich sage nur Frezeitpark. Er hilte sich das Geld von meiner Mutter zurück. Da er sie nach der Scheidung hasste. Doch vergaß das ich nichts dazu konnte.
Er wollte ihr durch die Aktionen seinen hass wohl zeigen.

Und was habe ich heute von ihm? Er hockt nur Zuhause rum. Kocht. Frisst. Lügt. Ist beleidigt. Erfindet Notlügen - um sich vor Ausflüge rauszureden. Kritisiert mich und mein Hobby (fotografie) - für ihn ist nur sein Hobby Musik das größte. Im letzten Jahr schenkte ich ihm für wenig Geld einen einfachen Schallplattenspieler - damit er sich seine alten Schallplatten anhören kann. Nur es war ihm nicht gut genug (kosten 50eur - seine Traumpreisvorstellung ab 10.000) - da kein Bass.
Genauso wenn ich für ihn koche. Nicht richtug gewürzt. Er ist dann am kritisieren das ich nicht kochen kann... ist beleidigt.

Und nebenbei dreht sixh alles nur um ihn und seine Probleme, wo er nicht reden will, aver ständig mit ankommt. Das alle schuld sind. Nur er nicht.

Nein. Ich habe momentan einfach KEINEN BOCK mehr auf ihn!
Melde mich ende nächsten Monat wenn er Geburtstag hat.
Selbst diesen wollte ich ihn schön gestalten. Mit ihm wegfahren. Auch das war nicht gut. Er kommt wieder mit ausreden an.
Er macht echt so weiter, das ich den Kontakt echt abbreche - aber stellt es dann wieder für alle anderen so dar. Das ich ja der böse bin und das er das Opfer ist. Wäre mir aber egal.
Ich glaube aber auch das andere ganz genau wissen wie er drauf ist - den sein bekanntenkreis hat ja auch keinen großen Kontakt (ich glaub kein bock auf sein jammern und selbst die wissen. Da es immer die selbe Schallplatte ist) zu ihm.
Und bereuen würd ich es auch nicht. Die Jahre bin ich ohne Vater aufgewachsen. Heut/ also beim Kontakt hatte ich Sehnsucht. Aber bis heut nichts vom Vater wahrgenommen - außer seine Art.
Und das soll mich Glücklich machen?
Glücklich würds mich machen - wenn er einfach fragt "Junge lust wohin zu gehen / fahren?" Und das mal ohne bezogen auf wir fahren zum Metzger oder so....

Er könnte doch auch einfach mal die alten Karamellen (zB scheidung/ hass) ruhen lassen und glücklich (bis heut hörte ich nie, das er mixh vermisst hat - außer das eben alles Geld kostete) darüber sein - das er mich wieder hat. Und mit mir noch was schönes erlebt.
Aber lieber jammert er und ist ohne Grund beleidigt...
Genauso, das ich mich um meine Oma kümmere, sie verwöhne und ihn angeblich nicht.
Und dafür fehlt mir die Kraft.
Es hätte heut ein schöner Tag werden können. Ein Spaziergang. Mal raus mit ihm - vor der Tür
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube dein Vater ist psychisch krank.

Ich kann verstehen, dass du deinen Vater nicht aufgeben willst, aber du machst dich selbst zum Opfer. Du kommst immer wieder an, nimmst Kontakt auf und er benutzt dich als Fußabtreter für seine Launen. Das ist doch kein Umgang! Er beschwert sich über jeden bei dir, macht deine Mutter vor dir schlecht, hat sich nie gekümmert und wenn man wagt zu widersprechen, dann legt er einfach auf. Also keine Kritikfähigkeit, keine Bereitschaft, Konflikte zu lösen usw.
So geht man nicht mit Menschen um, schon gar nicht mit Familie!

Er vereinsamt immer mehr, weil er immer asozialer wird. Im Grunde ist er ein trauriger, alter, einsamer Mensch, dem alles egal ist.

Das einzige, was ihm Freude bereitet, ist das Essen. Und dann natürlich nur ganz speziell Fleisch und Wurst. Er wird sich, so wie du das beschreibst, selber tot fressen.

Ehrlich gesagt würde ich mir den Umgang nicht antun. Freiwillig schon gar nicht. Er war nie Vater für dich, hat nie Unterhalt gezahlt, ist jetzt ein psychisches und bald physisches Wrack, mit dem niemand mehr zu tun haben will.

Du hast deinen Vater vermisst, als sich deine Eltern scheiden haben lassen. 20 Jahre hattet ihr keinen Kontkt. Du hast dir immer eine Vaterfigur vorgestellt.
Aber der Wunschvater, der für euch sorgt und der mit seinem Sohn eigentlich was unternehmen will, aber nicht kann, weil er ja geschieden ist und der sich eigentlich genauso sehnlich Kontakt mit dir wünscht, das ist dein Vater nicht!

Dieser Wunsch ist nicht Realität. Wenn ich das so deutlich sagen darf! Dein Vater ist ein egoistischer Einzelgänger, der deine Mutter schon schlecht behandelt hat und jetzt im Alter immer mehr zum Eigenbrötler wird, den wirklich keiner mehr ertragen kann. Und der jetzt eine Angriffsfläche bei dir hat. Du bist quasi Ersatz für deine Mutter, der würde er wohl liebend gerne den ganzen Schwachsinn an den Kopf werfen, den er ihr vorwirft. Aber dafür bist du ja da.

Wenn du so weiter machst, wirst du irgendwann deine gesamte Kraft auf jemanden verschwendet haben, der diesen Kontakt zu dir nur nutzt für sein gehässiges Geschwätz. Und er hat dich schon genug enttäuscht. Du machst dir viel zu viele Gedanken, wie man deinen Vater glücklich machen kann. Aktivitäten, Freunde treffen usw. Dein Vater hat daran NULL Interesse! Er hat sich in seiner vermeintlichen Opferrolle, niemand mag mich, so eingerichtet und fühlt sich wohl dabei, sonst würde er selber was dagegen tun.

Du siehst doch selber, dass er alles abblockt. Selbst ein Spaziergang ist ihm zu viel. Alle Bemühungen von dir waren ihm nichts wert. Du hättest ihm auch einen super-teuren Plattenspieler kaufen können, für ihn wäre das Geldverschwendung gewesen. Denn für ihn ist doch von dir nichts gut genug. Und das mit dem Kochen kannst du doch auch vergessen. Da wird ihm nie was schmecken.

Ich kann dir nur raten, dir zu überlegen, wie viel Energie du da noch in diesen Menschen investieren willst. Er ist dein Vater, hat aber nie die Vaterrolle übernommen und ist es meiner Meinung nicht wert, dass du dich für ihn aufreibst.
 
Ich danke Dir sehr für deine Antwort, Du hast das so beschrieben, wie ich es sehe.

Er hat ja gestern einfach mal wieder aufgelegt, er spricht seine angeblichen Probleme an und ist beleidigt, wenn ich Fragen stelle.
Er hat sich seitdem nicht gemeldet. Er war also nicht bemüht, von sich aus, sich um dieses Problem zu kümmern, einzuverstehen, das man diesen Konflikt doch lösen kann.
Ich konnte mal wieder die ganze Nacht nicht schlafen. Erst um 6 uhr eingeschlafen. Nahm es mir sehr zu herzen.Und stellte mir die Frage "Was bin ich überhaupt Wert?" Weil das ist kein Verhalten.
Auch wenn ich selbst damals als Kind (12) das Telefon selbst aufhelegt habe, als er nach der Scheidung bei mir anrief. Hatte aber auch die Gründe der Angst. Angst vor ihm. Da er schlecht zur meiner Mutter war. Und selbst diesen Konflikt der Scheidung - den habe ich auch mit bekommen, bis ins kleinste Detail seines hasses. Immer wenn ich un seiner Wohnung war, ist es wie heute, nach 20 Jahren, er erzählt von ihr, wie er sie hasst, das alles unnötig geld kostete, aber sieht seine Fehler nicht. Und nebenbei er habe sich ja geschieden (und trotzdem redet er)
Und ich war Kind und er ist Erwachsen. Das ist ja ein Unterschied.

Er ist aber für m7ch eben auch ein Kind. Da er wegen jeder kleinigkeit beleidigt ist. Und in der Verwandschaft haben wir schon jemanden, der es auch immer ist und das kostet der Verwandschaft auch immer nerven. Da dort unnötige Kriege (das man nicht redet) kommen oder eben das durch falsche harmlose Worter alles faldch wargenommen wird. Es kostet nur kraft.

Jedenfalls kann ich ihm das nicht bieten. Da ich auch kein Sandsack bin.

Hab mich auch nicht bei ihm gemeldet. Nicht das er jetzt es darstellt, das ich beleidigt bin.
Wollte mit ihm heut einen schönen Tag verbringen. Aber hötte mir ohnehin sein dummes gelabere wieder angehört.
Und interesse hat er ja auch keine.
 

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