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Es geht nicht mehr - Vater

gestern hatten wir uns unterhalten, hatte ihn gefragt (da ich etwas mit ihm unternehmen möchte...) ob wir was essen gehen wollen. Er kam dann direkt "ich kann dich nicht einladen oder zahlst du?"
Wieder geht alles nur ums Geld. Natürlich wollte ich ihn einladen... nur diesen Spruch, kann ich nicht mehr von ihm hören. Und das bei Monatsanfang. Mittlerweile weiß ich, das es ihn garnicht schlecht geht..... den als ich letztens bei ihm war, lagen ja wieder mehrere Rechnungen (mit Zeug, was man nicht brauch bzw er nicht bräuchte, da er ja alles doppelt und dreifach hat) herum. Hat wieder überteurte Wurst bestellt, Weinflaschen (im keller sind ja nur ca 200 Flaschen...)

Ich war neulich beim Metzger und kaufte mir schmierwurst/ mettwurst für mich. Wollte einfach mal wissen, wieviel sie kostet.... ich zahlte gerade mal 1,84 für eine ganze (kg/9,99) und er zahlt, wenn er sich das bestellt ca 5. -8euro bei seinen überteurten Metzgern.
Menschen die jetzt von Sozialgeld, wenig Rente etc leben - für die ist der örtliche Metzger sicherlich schon Luxus. Selbst die eingepackte Wurst von Aldi & co kann man essen und man spart. Darum empfinde ich kein Mitleid mehr mit meinem Vater.
Gerade auch, da er für seinen Geldmangel selbst verantwortluch ist.
 
A

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Re: Es geht nicht mehr - Vater
Ich glaube, Du musst akzeptieren, dass Du Deine Kindheit unddamit verbunden, den fehlenden Vater, nicht nachholen kannst.

Du kannst Dich immer weiter über Deinen Vater aufregen, dasser geizig, egoistisch, ständig teure Wurst kauft oder verwöhnt ist, oder oder oder…. das führt meines Erachtens aber zu nix. Wirklich zu gar nix. Du änderst ihndoch nicht. Aber trotzdem rufst Du immer noch täglich oder häufig an.

Du bist erwachsen. Und zwar schon jenseits der 30. Meinst Dunicht, dass es besser ist, Dich um einen eigenen Freundeskreis zu kümmern, Dichum soziale Kontakte zu kümmern? Suche Dir ein Hobby, bei dem Du sozialeKontakte knüpfen kannst. Das ist sicherlich ein besserer Weg, sich derEinsamkeit zu entziehen als sich emotional abhängig von einem Vater zu machen,mit dem es schwierig läuft und der auch nicht (mehr) dafür da ist, Dein Lebenzu verbessern. Wie gesagt: Du bist erwachsen.

Vielleicht denkst Du mal über einen Coach nach, der Dirhilft, dass Du besser mit solchen Situationen umgehen kannst. Mir drängt sichhier bei Deinen Erzählungen etwas der Eindruck auf, dass Du Dich gegenüberDeinem Vater als 12 jähriger verhältst und auch emotional so empfindest.
Als Erwachsender würde ich mich a) nicht so behandelnlassen, b) hier deutlich meine Meinung sagen und c) hier wesentlich mehrAbstand halten. Tägliches telefonieren mit den Eltern ist in Deinem Alter,sorry, wenn ich es so deutlich sage, nicht wirklich gesund.

 
gestern hatten wir uns unterhalten, hatte ihn gefragt (da ich etwas mit ihm unternehmen möchte...) ob wir was essen gehen wollen. Er kam dann direkt "ich kann dich nicht einladen oder zahlst du?"

Er behauptet, dass ihm andere Menschen ausnutzen aber fragt ob du seine Rechnung bezahlen kannst? Natürlich können auch die erwachsenen Kinder mal die Rechnung übernehmen, diese Frage stellt sich eigentlich gar nicht, wenn man Kind und Elternteil ist aber im Kontext betrachtet erscheint mir dein Vater geizig und egoistisch. Lässt dich jedesmal bezahlen aber für teuere Wurstwaren und Weinflaschen ist Geld übrig. Dann darfst du dich noch von ihm schikanieren lassen... Ich fürchte dein Vater hat leider nicht viel für dich übrig. Viele ältere Herren sind etwas schwierig, siehe meinen Vater, aber deiner erscheint mir eher gemein zu sein. Solltest du dir nicht antun, finde ich.
 
Also als ich ihn fragte, ob wir essen gehen, hätte ich ihn schon eingeladen. Allerdings, kam er ja schon wieder mit dem jammern an. Das er pleite ist, das es sein Schicksal ist, das er nur Pech im leben hatte und und und.
Oder er erzählt mak, das er nur Probleme hat und wenn ich ihn drauf anspreche, was ihm bedrückt, kommt "ach ich sprech nichts mehr an"

Ich habe den Eindruck (bin kein Psychologe) das alles nur Show ist und er aufmerksamkeit will. Er jammert ums Geld und hinterher protzt er damit an, was er sich tolles gekauft hat. Mich nervt dieses Thema sowieso. Ich will kein Geld von ihm und trotzdem hab ich das Gefühl, das er so denkt "hoffentlich hab ich keine Ausgaben" Den wie ich von meiner Verwandschaft weiß, legte er damals nach der Scheidung sein Sorgerecht ab und zahlte kein Kindergeld, obwohl er gutes Geld verdiente. Und als meine Eltern noch verheiratet waren und meine Mutter einkaufte, musste sie ihm immer 'bis auf dem Pfennig' ihren Anteil zurück geben. Außerdem war er nie mit etwas zufrieden, kaufte er sich was, war es am nächsten Tag schon langweilig und flog in die ecke. Das seh ich an seinen Bestellungen. Bestellt er sich Klamotten und die passen nicht, liegen sie da rum - aber umtauschen tut er es nicht.

Ich hab einfach das Gefühl er ist Verwöhnt! Zur seinem Geb. schenkte ich ihm für unter 50 einen Schallplattenspieler, da ich beim Telefonat heraus hörte, das er gerne seine alten Platten wieder anhören mochte. Er fand allerdings den Ton schlecht und bat mich, das Teil umzutauschen (Geld sollte ich behalten) - gut es war keine Marke ala Sony, aber man konnte sich es anhören. Er sagte mir, das seine Traumgeräte ab 10.000 anfangen. Und danach kam wieder 'Aber mein Schicksal kam so und alles ist doof'

Die Tage war ich bei ihm. Da erzählte er, das er gern für oben einen Kassettenspieler bräuchte. Ich sagte ihm, das es bei ebay bestimmt welche für 30,40 neu gibt. Dann kam wieder, die ich ihm Kopf habe, kosten üver 500...
Meine Mutter sagte mir auch immer, das er vergoldete Stecker selbst an den Geräten hatte - da diese besser wären... Bei ihm muss am besten alles am besten sein.
Nur das beste vom besten. Und so ist es auch mit seiner Bestellerei.
Fast immer wenn ich da bin - liegen neue Rechnungen auf dem Tisch. Metzger, Weinhändler usw. Und da seh ich immer, das es ihm anscheinend doch nicht so schlecht geht.

Was mich nervt. Ich habe den Kontakt nach ca 18J wieder aufgenommen, da ich an ihm immer gedacht und ich ihn doch vermisst habe, es mir aber nicht eingestehte. Auch aus Angst. Und ich suchte einen Vater - den ich vorallem in diesen Jahren nie hatte und auch das bemerkte. Doch durch den Kontakt, kommt es mir eher so vor, das ich in seiner Rolle bin. Da ich ihn aufbaue? Ihn ständig frage, das wir was zusammen unternehmen usw usw. Gerne würde ich mir auch mal wünschen, das er einfach mal sagt, kom wir gehen vor die Tür. Aber lieber erzählt er mir Geschichten um Würstchen und wie toll sie schmecken.

Als ich meine Ausbildung machte. Hatte ich dort einen Betreuer. Der war wie ein Vaterersatz für mich. Achtete darauf, das ich das richtige esse (damals aß ich aus Frust), unternahm etwas mit mir (Fahrrad, kino, etc) und ich konnte mich mit ihm unterhalten. Mein Vater hört zwar auch mir zu - aber er redet danach nur dummes zeug, oder provoziert mich mit alten Dingen. Selbst auf meiner Mutter ist er noch heut schlecht zusprechen und verdreht alles, lügt und alles kostete Geld

Die nächsten 2 Wochen werde ich ihn nicht besuchen. Auch da ich wegfahre (und diesmal bring ich ihn auch nichts mit). Der Anruf liegt inzwischen nicht mehr auf jeden Tag. Ich ruf nur noch jedem 3Tag an. Daran hab uch mich schon gewöhnt.

Ja ich mache da weiter wo ich mit 12 bzw 13 aufgehört habe. Bin aber nicht kindisch zu ihm. Verhalte mich so - wie ich mich auch mit anderen unterhalte. Normal.

Hobbys habe ich. Ua die filmerei. Das motiviert megr rauszugehen und ich kann von allem abschalten. Freunde gab uch seit meinem 14 lebensjahr nicht mehr. Fand auch keine. Wurde auf schulen viel gemobbt und verstoßen. Weiß nicht warum. Vielleicht wegen dem Gewicht
 
Was du unbedingt mal lernen solltest: Menschen sind wie sie sind und niemand kann die sich nach eigenen Wünschen zurecht basteln. Motzen und Meckern ist auch total überflüssig, denn das bringt nichts (außer Frust für den Meckermensch).

Aus deiner Sicht verhält sich dein Vater nicht so wie du es dir wünscht. Und jetzt vergleiche mal diesen Satz mit meiner Einleitung, findest du den Fehler?
 
Ich motze ja nicht über meinen Vater. Ich will in mir auch nicht so zu Recht wünschen, wie ich es hätte - ich akzeptiere ihn. Sonst würd ich ihn nicht besuchen oder mit ihm reden. Ich bin doch sehr darüber froh und Glücklich, das ich ihn noch habe.

Nur eben seine Art (lügen und jammern) hat jetzr nichts mit mögen oder nicht mögen zu tun, sondern es geht mir da zuweit. Das ich mich auch Frage, was ich damit zutun habe.

Wie es mir innerlich dabei geht. Das weiß er nicht. Das weiß auch niemand hier oder auch kein Psychologe. Aber ich fühle mich vereppelt. Als Kind hat er mir auch immer gesagt, er hätte eine schlimme Schlaf-Krankheit (frei erfunden) und heute sagt er mir, er musste mir ja irgendwad erzählen, warum er so lange schlief.

Mich nervt eben nur das ständige Lügen! Klar kann ich ihn nicht ändern (will es auch nicht) - aber von der Sicht eines Vaters, belügt man seine Kinder nicht.
 
Ich motze ja nicht über meinen Vater. Ich will in mir auch nicht so zu Recht wünschen, wie ich es hätte - ich akzeptiere ihn. Sonst würd ich ihn nicht besuchen oder mit ihm reden. Ich bin doch sehr darüber froh und Glücklich, das ich ihn noch habe.

Nur eben seine Art (lügen und jammern) hat jetzr nichts mit mögen oder nicht mögen zu tun, sondern es geht mir da zuweit. Das ich mich auch Frage, was ich damit zutun habe.

Wie es mir innerlich dabei geht. Das weiß er nicht. Das weiß auch niemand hier oder auch kein Psychologe. Aber ich fühle mich vereppelt. Als Kind hat er mir auch immer gesagt, er hätte eine schlimme Schlaf-Krankheit (frei erfunden) und heute sagt er mir, er musste mir ja irgendwad erzählen, warum er so lange schlief.

Mich nervt eben nur das ständige Lügen! Klar kann ich ihn nicht ändern (will es auch nicht) - aber von der Sicht eines Vaters, belügt man seine Kinder nicht.

Klar kannst du uns hier dein Herz ausschütten, nur wird das nichts ändern. Hast du schon einmal überlegt, deinem Vater genau das zu sagen, was du an ihm, bzw. seinem Verhalten nicht gut findest? Ich an deiner Stelle würde das tun. Das kann zwar bedeuten, dass dann erst einmal eine Weile Funkstille herrscht, aber immerhin bist du deinen Ärger dann an der richtigen Stelle losgeworden und vielleicht, vielleicht nimmt er sich deine Wort ja zu Herzen.
 
was alle anderen hier geschrieben haben, kann ich teilen.

er ist vielleicht verbittert, über 50, arbeitslos... sitzt zuhause und isst seine wurst... spürt, dass sich das leben irgendwann dem ende neigt, er nicht mehr wirklich mithalten kann, sich keiner mehr wirklich für ihn interessiert,... und alles kostet soo viel geld, auch seine lieblingswurst.
er hätte das leben gern ganz anders gehabt, aber es kam eben anders.

wie man smalltalks führt, hat er in der jüngeren vergangenheit durch die gespräche mit nachbarn gelernt: man meckert, schimpft und jammert.

wenn er keinen direkten bezug zu dir hat, was will er dann mit dir reden?
gemeinsame interessen oder ein gemeinsames hobby wären hier möglicherweise eine gute möglichkeit, zueinander einen draht aufzubauen. wenn ihr z.b. irgendwas zusammen baut, wäre das toll. das hinzukriegen ist wohl sehr schwer, aber vielleicht ergibt sich ja mal was ...

du könntest vielelicht auch probieren, deinem vater das gefühl zu geben, dass er gebraucht wird....z.b. durch ratschläge, bei irgendwas handewerklichem oder sonstigem. wenn er seine einzige aufgabe nur noch im wurstessen sieht, ist das auch nicht motivierend für ihn.

möglicherweise hast du auch eine andere vorstellung von "familie", wie diese dein vater hat.

ich denke nicht, dass dir ein enger kontakt zu deinem vater dauerhaft gut tut.
was du brauchst, ist vermutlich eher ein freund. sowas braucht wohl auch dein vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
was alle anderen hier geschrieben haben, kann ich teilen.

er ist vielleicht verbittert, über 50, arbeitslos... sitzt zuhause und isst seine wurst... spürt, dass sich das leben irgendwann dem ende neigt, er nicht mehr wirklich mithalten kann, sich keiner mehr wirklich für ihn interessiert,... und alles kostet soo viel geld, auch seine lieblingswurst.
er hätte das leben gern ganz anders gehabt, aber es kam eben anders.
- Leider war er damals schon so. Und das vor der Scheidung. Er war immer sehr anspruchsvoll. Kaufte er sich einen neuen Lautsprecher, schaute er am nächsten Tag schon zum nächsten.
Er hat damals auch schon sehr viel gejammert und vorallem ging es bei ihm immer ums Geld (er verdiente sehr gut und hat jetzt eine gute Rente, den er kann sich ja schließlich jeden Monat teure Wurstwaren per Post schicken lassen - und ich spreche jetzt nicht von 500g/ 1000g - sondern sein ganzer Kühlschrank ist mit jeder ecke vollgepackt. Das was andere in 6 Monaten vielleicht im Kühlschrank haben - hat er in seinen. Das traurige ist, das sich der Inhalt jeden Tag anders fühlt. Mir ist das ja im Prinzip EGAL - was er ist und WIEVIEL (auch wenn es morgens, mittags, abends und zwischendurch nur Fleisch ist). Nur was nicht mehr hören kann - ist dieses gejammere. Von wegen ich habe kein Geld. Andere haben das wie gesagt nichtmal in einem Monat und er bestellt und bestellt.... neulich hat er sich wieder Klamotten bestellt und hat sich darüber aufgeregt, das diese nicht passen. Und dann kam das Kommentar "Ich werde sie jetzt auch nicht umtauschen, da es wieder unnötige Versandkosten kostet - irgendwann wird es mir passen" (auch sein Kleiderschrank ist voll - das seine Klamotten schon überall herum liegen)
Ich gehe als leie von einer Kaufsucht aus. Den er hat damals auch schon Sachen (zwar nicht bestellt) unnötig gekauft. In seinen Keller hat er zB noch Sammelautos original eingepackt, obwohl er sich garnicht fürs sammeln solcher interessiert. Seine Antwort "Kann man ja irgendwann gebrauchen"
Beim essen ist es so. Er ist ein Genießer und isst. Allerdings verurteilt er mich, wenn ich mir mal einmal im Monat einen Döner esse, dann sagt er das essen mein Hobby wäre. Würde ich das zu ihm sagen, ist er beleidigt und legt auf (schon gehabt)

Ich fühl mich einfach mit ihm überfordert und versuche immer wieder ihn zu stärken, obwohl ich als Sohn SELBST NIEMANDEN HABE DER DAS BEI MIR TUT (Also Seele aufbauen) und trotzdem scheitere ich.
Beispiel. Er jammert "Ich komme nirgendswo hin" - ich sage lass uns doch mal wohin fahren. Er jammert "Junge verstehst das nicht? Ich habe das Geld nicht" Und ich sprach nur von einer Busfahrt die ich ihm sonst noch bezahlt hätte.
Aber wenn ich mir dann jedesmal seine neuen Bestellungen ansehe. Über 300 Weinflaschen (eine trinkt er max in der Woche) im Keller und bestellt sich dann 4 für 80€ - dann kann ich nur den Kopf schütteln und die Lust zu fragen vergeht dann auch wieder.


wenn er keinen direkten bezug zu dir hat, was will er dann mit dir reden?
-meist redet er nur unsinn. Und mitten beim Telefonat hört man ihn dann rülpsen und bei lachen......

gemeinsame interessen oder ein gemeinsames hobby wären hier möglicherweise eine gute möglichkeit, zueinander einen draht aufzubauen. wenn ihr z.b. irgendwas zusammen baut, wäre das toll. das hinzukriegen ist wohl sehr schwer, aber vielleicht ergibt sich ja mal was ...
- genau, das gemeinsame Hobby. Genau das war es auch, was mich viele Jahre zu meinem Onkel hingezogen hatte. Ich interessiere mich sehr für die Fotografie/ filmerei. Und mein Onkel auch. Ich konnte viel von ihm lernen.

Mein Vater hat zwar auch fotografiert (aber nur gelegentlich und nur schnappschüsse) - er hat aber meine gesamte Kindheit auf über tausenden Bildern festgehalten! Und das ist ein großes Geschenk.
Aber er verflucht mein Hobby.... er sagt das ist kein richtiges Interesse. Er hat sich nur für Musik interessiert. Vorallem Lautsprecher (gekauft und am nächsten Tag gefielen sie ihm nicht mehr)
Und sonst wäre sein nächstes Interesse das essen.

Mehr hat nicht....


du könntest vielelicht auch probieren, deinem vater das gefühl zu geben, dass er gebraucht wird....z.b. durch ratschläge, bei irgendwas handewerklichem oder sonstigem.
- das hatte ich schon 2x probiert. Indem ich ihm etwas mit gebracht und gefragt habe, ob er mir etwas reparieren kann. Es liegt immer noch in seiner Wohnung rum....

wenn er seine einzige aufgabe nur noch im wurstessen sieht, ist das auch nicht motivierend für ihn.

- motivierend ist die Wurst eher für ihn. Den er würde auf nichts auf der Welt darauf verzichten!

möglicherweise hast du auch eine andere vorstellung von "familie", wie diese dein vater hat.

- Also wäre ich Vater - wäre meine Vorstellung, das ich für mein Kind da wäre, in guten, wie auch in schlechten Zeiten. Wenn Schulaufführungen wären, würde ich das Stativ hinstellen und es aufnehmen. Und mir das Stück live noch selber ansehen (ohne in einer kamera zugucken) und das Kind mit Applaus zu unterstützen.
Als ich als Kind (daran erinnere ich mich noch sehr gut) in der Grundschule etwas aufführte, hat mein Vater in der Reihe ein Nickkerchen gemacht - wie sonst auch immer. Er sagte mir als Kind er habe eine seltsame Krankheit - heute sagt er mir, das er mir irgendwas erzählen musste, damit ich nicht mehr frage (hat mich also auch schon in der Kindheit belogen - wie heute auch noch) Aber in wirklichkeit hörte er bis in die Nachtmusik (da er wie ich ein Nachtmensch ist) und schlief dann überall ein.

Also wenn ich Vater wäre - ich wäre ein besserer Vater (Es tut mir leid das zu schreiben - obwohl für mich als Kind der größte war)
Den nach der Scheidung. Legte er das Sorgerecht ab. Welcher Vater tut sowas? Zur Konfirmation bekam ich von ihm nichtmal eine leere Karte.
Er kürzte das Kindergeld - das ganze ging vor Gericht.
Wenn er mit mir einen Ausflug (Freizeitpark) machte - holte er sich das Geld von meiner Mutter zurück.

Und auch da hat er noch viele Jahre lang gearbeitet. Bei ihm dreht sich eben alles ums Geld.
Als meine Eltern noch verheiratet waren und meine Mutter mit ihm einkaufen ging, hat er das Geld genau abgezählt und sich von meiner Mutter (ihre Ausgaben und meine) wieder geholt.

Damals als Kind habe ich die Scheidung bis heute nicht verdaut. Vieles kommt hoch und vieles vermisse. Und vieles ist Erinnerung. Vorallem die schönen Momente. Die gemeinsamen Urlaube - die ich mir nach der Scheidung so sehr wieder gewünscht habe.

Aber heute sage ich. Mama ich bin froh das Du dich geschieden hast. Den was hat sie alles gemacht ? All das was sie störte und was sie mit erlebt hat, das bekomme ich jetzt immer wieder zu spüren. Und es kostet einfach nur Nerven.





ich denke nicht, dass dir ein enger kontakt zu deinem vater dauerhaft gut tut.
was du brauchst, ist vermutlich eher ein freund. sowas braucht wohl auch dein vater.

- ja, nach einem guten Freund hatte ich viele Jahre gesucht. Vorallem im Internet. Doch nie gefunden.
Im wahren leben wurde ich seit meinem 10 Lebensjahr gemobbt. Auf etlichen Schule. Ich war auch immer der Außenseiter. Und seit meinem 14 Lebensjahr hatte ich keine Freunde mehr. Die Jugend ging zB so an mir vorbei - ich habe mir oft vorgestellt, einfach nur so mit Menschen in meinem alter an einem Lagerfeuer zusitzen und ihre nähe zu genießen. Den wenn man keine Freunde hat - das macht einsam.

Mein Vater hat viele Freunde. Vorallem aus der Arbeitszeit. Aber wenn sie anrufen - will er schnell nur auflegen. Und besuchen sie ihn spontan - sagt er das er schnell weg muss.


Er hat einfach kein Bock. Und ich denke das er einfach nur bequem ist (das war er früher auch schon)


-

er hat zB bald Geburtstag. Ich mache mir seit vielen Monaten Gedanken darüber. Ich habe gespart.
Ihm könnte man natürlich mit einem Restaurantbesuch die größte Freude bereiten. Aber das wäre so der Alltag.
uND was passiert da wieder? Als erstes würde sein Fleisch wieder genüsslich mit viel gestöhne genießen - das die anderen Gäste uns erst einmal ansehen. Auch bereits erlebt.
Dann redet er mit anderen Gästen, macht unsinn, labert dummes zeug oder flirtet mit 20 Jährigen.... Auch schon erlebt.
Dann könnte es passieren das er mitten beim essen furzt oder rülpst. Und wenn man ihm was sagt. Schaut er einem nur an und lacht sich einen weg.
Habe ich darauf lust? NEIN

Allerdings hat er mir schon sehr oft gesagt. Das seine Zeit stehen geblieben ist. Und das er ja nirgendswo mehr war.

Ich würde mir und ihm gerne eine große Freude bereiten. Für mich wären es schöne und vorallem neue Erinnerungen. Ich könnte mit ihm etwas erleben. Und für ihn wäre es mal was anderes. Wenn ich mit ihm für ein paar Tage wegfahre. Ich dachte ans Meer (Deutschland)

Und dann sprach ich das gestern an. Und was sagt er? Er habe keine Zeit und alles kostet wieder unnötig Geld.
Ich weiß ja selbst das eine Reise Geld kostet. Aber ich hab ihm gesagt, das ich das alles zahlen würde.

Zumal da er auch kein Auto hat - aber so könnte er, da er ja sehr gerne auto fährt - eine ganze Woche fahren.... und wieder am Wasser sein.

Aber egal, was wie Gedanken ich mir auch mache. Ich kann diesen Mann einfach nicht motivieren!
Den er schnauzt mich an. Das er nach der Scheidung nur zahlen zahlen musste. Das ich ja mit meiner Mutter fahren soll, sie hat ja so ein tolles leben, verdient ihr Geld schön und er erzählt mir genau den Hass - wie er mir diesen als Kind vor 20 Jahren bereits immer wieder erzählt hat.Das alle Schuld sind - nur er nicht.
Er ist wie eine Schallplatte - die immer wieder das selbe Lied abspielt. Und dann kommt das lügen noch dazu. Alles so verstellen. Nur er ist das Opfer.

Und das würde garnichtmal 7 Tage aushalten. Obwohl ich es mri so sehr wünsche. Einfach mit meinem Vater wohin zu fahren. Aber was würde dann wieder passieren?

Er jammert ja er habe kein Geld. Mit Sicherheit hätte er dann überraschend Geld - den er würde sich dann für max 200 Euro Wurst vom Metzger (ist ja aus einer Region) mit nehmen.
Auch das hab ich bereits erlebt. Als wir zur einem Markt gefahren sind (der einzige Ausflug) - ich dachte wir machen einen Ausflug. Nein, er fuhr nur dahin - um bei zwei Metzgern einzukaufen und sich dort eine spezielle Bratwurst zu essen (wurden 4 raus)
und hinterher jammerte er, das er doch zuviele Ausgaben wieder hatte.

oder wir sind mal zur einer Pommesbude gegangen. Es war Monatsanfang. Er sagte er hätte nur noch 3 eur für den Monat.... und als wir dann reingingen, bestellte er sich was für 10 euro und holte einen 50€ schein heraus.
Bin sowieso immer überrascht, wenn er sagt das er wieder kein Geld hat und dann sich dies und das kaufen konnte.

Mich regt es sowieso gerade sehr beim schreiben auf. Das ich soviel über das Thema Geld schreibe. Den ich bin ein Mensch für mich ist Geld nicht wichtig. Ob ich nun viel davon hab oder wenig (gerade wenn ich wenig habe - gebe ich gerne noch davon was ab)

Und so würde ich es mir auch in einem Urlaub vorstellen. (wobei damals war es vor der Scheidung auch schon so)
erst jammern. Ich habe nichts und dann überraschenderweise wird eingekauft.


Finds einfach nur schade, das man diesen Menschen außer essen keine Freude bereiten kann.
Und er flüchtet einfach zusehr in seiner Welt. Hauptsache keine Ausgaben haben (den diesen eindruck habe ich solangsam) - und ich will von seinem Geld einfach nichts!
 
Klar kannst du uns hier dein Herz ausschütten, nur wird das nichts ändern. Hast du schon einmal überlegt, deinem Vater genau das zu sagen, was du an ihm, bzw. seinem Verhalten nicht gut findest? Ich an deiner Stelle würde das tun. Das kann zwar bedeuten, dass dann erst einmal eine Weile Funkstille herrscht, aber immerhin bist du deinen Ärger dann an der richtigen Stelle losgeworden und vielleicht, vielleicht nimmt er sich deine Wort ja zu Herzen.

- Glaube mir. Ich habe das schon oft getan. Beispiel.
einmal aß ich mir einen Döner (einmal im Monat) und erzählte ihm, das ich in der Stadt war und mir diesen aß. Sein Kommentar "Dein Hobby ist nur die futterei" und ich konterte mit "Das sagt der richtige"
Er war beleidigt und legte auf. 3 Tage nicht gesprochen.

Wenn ich ihm versuche das zu sagen, was mich an ihm stört. zB das mir sein gejammere einfach zu viel wird - da er immer das selbe erzählt.
Dann ist er sofort beleidigt und wird zu einer beleidigten Leberwurst / diva.

Neulich hatte ich für ihn gekocht. Wollte ihm eine Freude bereiten. Er kam in die Küche, stand dann da, machte einen langen furz und ging wieder. Ich sagte ihm das ich das verdammt nochmal ekelig und respektlos finde. Und wie so oft habe ich ihm gesagt, das er das sein soll - zumindest wenn ich da bin. Will ihm ja in seinem Haushalt keine Regeln aufstellen!
Er schaut mich an, das Gesicht wird rot und er lacht mich nur an.

Genau das hatte meine Mutter mit ihm auch und sie hat sich vieles mit ihm gefallen lassen. Nur wenn sie ihm genau das sagte, wie ich ihm, hat er sie auch nur angelacht.

Dann war das essen fertig. Ich brachte es ihm. Er schaut mich an und es kommt "schmeckt mir nicht" - er stand auf, geht zur Toilette und schüttet es weg.

Als meine Mutter damals für ihn kochte (in ihrer ersten wohnung, wo sie noch nicht richtig kochen konnte) - passierte das selbe, wie bei mir.

Ich bin dann ausgeflippt und hab ihm dann das alles gesagt, was mich an ihm stört - vorallem das er für mich eine verwöhnte plage ist. Den er ist wirklich mit NICHTS zufrieden.

Im letzten Jahr hörte ich in einem Telefonat heraus, das er gerne mal wieder seine alten schallplatten hören möchte, aber seiner wäre kaputt. Also machte ich mir meine gedanken und bestellte ihm einen billigen unter 50. Und sein Kommentar? der Sound wäre katastrophal. Dabei hörte ich keinen Unterschied. Zumal ich ihm das auch nur holte, damit er gelegentlich mal wieder reinhören kann. Er sendete es zurück zum absender. Und dann kam das Kommentar, wenn man richtig schallplatten abspielen möchte, geht das mit Geräten aufwärts 10.000€


Nein, kurz geantwortet. Man kann ihm keine Meinung sagen. Den er ist ja das Opfer und nicht ich.
 

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