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Es findet eine "Parentifizierung" statt.....

Ich habe nun Kontakt aufgenommen und weiß nun, um was es geht.
Danke für eure sehr interessanten Gedanken.
Ich werde mich auf jeden Fall mit meiner Therapeutin damit auseinandersetzen.
Solange man bereit ist dazu zu lernen ist alles halb so schlimm.
Der Psychologe meines Sohnes hat mich sehr beruhigt.
Fand ich richtig nett von ihm.
Er sieht das alles halb so schlimm und meinte, dass man versch. Verhaltensweisen
in diese Rubrik einordne.
Und er findet (hat jetzt nichts mit dem hier zu tun) ich soll meine Gefühle auch beim Abschied zum Ausdruck bringen.
Man muss nicht immer die "Coole" spielen, man darf auch weinen und muss sich nicht
dafür schämen. 😱

Und das Thema "psych. Misshandlung" soll ich mal schnell wieder
verwerfen. Das ist etwas ganz etwas anderes.
Gut, dass wir uns austauschen konnten. Mich hat das ganz schön aufgewühlt.
 
Bei Parentifizierung sind eigentlich immer Eltern im Spiel, die mit ihrem Leben nicht zurecht kommen, ob nun materiell-beruflich oder in ihrem Selbstbild (Stichwort Verantwortung, meistens sind andere oder Umstände schuld, oder es gab keine Handlungsalternativen). Und die nicht wissen wo die Grenze ist, die ihren Gesprächs- Kontakt- und Gesellschaftsbedarf durch ihre Kinder decken.

Wenn bei Euch solche Anteile sind würde ich mich darauf konzentrieren, generell Empfindlichkeit abzubauen und VOLLE Verantwortung anzustreben.

Und ganz wichtig: ein gegengewicht schaffen. Hast der Junge einen Opa, hast Du gute Freunde, irgendwen der ein ruhiger freundlicher gestandener Mann ohne Psychoballast ist, und der bereit wäre einmal die Woche was mit dem Jungen zu unternehmen? Solche erwachsenen können Kindern sehr helfen, einfach nur durch da sein, sichtbar sein, ansprechbar sein - Vorbild sein, dass man ein souveräner Typ sein kann.

Gönn Deinem Jungen doch so jemanden.
 
Da unsere Gesellschaft zunehmend Normen entwickelt, die von zunehmender Infantilisierung und Jugendwahn geprägt
sind, ist die Diagnose "Parentifizierung" vielleicht auch bisweilen voreilig gestellt. Du schreibst, dass deine Tochter
einen kindgerechten Alltag mit Spielzeit, Freunden und Hobbies lebt.

Du erfüllst also Deine Versorgungs- und Erziehungsaufgaben. Zu diesen Erziehungsaufgaben gehört es m.M.n auch Kinder
Stück für Stück mit realen Lebensfragen und -aufgaben vertraut zu machen, damit sie nach und nach erkennen können,
warum und wie man/frau im späteren Erwachsenenleben Verantwortung trägt. Deshalb ist es m.E auch notwendig mit
Kindern innerfamiliäre Probleme auf möglichst kindgerechte Art zu thematisieren, denn verschwiegene oder gar verleugnete
Probleme verbunden mit einer inszenierten "kindgerechten Ponyhofwelt" sind für Teenager eine nicht zu unterschätzende
Gefahr.

Parentifizierung findet m.M.n. dann statt wenn Eltern ihre wesentlichen Pflichten ( z.B Aufsichts- und Versorgungspflichten) an ihre Kinder delegieren, oder die Eltern- Kind Beziehung zur eigenen seelischen Entlastung missbrauchen und so dem Kind eine nicht altersgemäße Rolle zuschieben.
 
"Eltern Kind und Neurose" ist von Richter - *klugscheiss*

und ansonsten - Vermisst ich würde es mit der Therapeutin an konkreten Beispielen besprechen.
D

Danke dir für den Buchtipp.
Habe ich vor Jahren gelesen, fand ich echt interessant und ein paar Dinge kamen mir bekannt vor. 😉

@ Gast
Gönn Deinem Jungen doch so jemanden.

Ich denke du hast es überlesen: Mein Bub ist 5 Tage nicht da und am WE hat er seine Hobby
und er spielt Schach mit älteren Herrschaften, was ihn besonders erfreut.
 

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