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Erzieherinnenausbildung - ein einziger Alptraum..

  • Starter*in Starter*in Katharina_23
  • Datum Start Datum Start
meine anleiterin ist 29 und erzählte kürzlich beim obligatorischen kaffeekränzchen im ach so stressigen job, dass sie einen kerl kennengelernt hätte (vieh-wirt ^^), und sie überlegte bereits nach 2 dates hin und her, dass sie ja zu ihm ins dörfchen ziehen und auf dem hof mitarbeiten könne. im kindergarten arbeiten käme dann natürlich nicht mehr in frage, denn der ist ja dann zu weit weg. nämlich ganze 30 kilometer!
Ja, genau so stelle ich mir das auch vor. 😀 Absolut hohl in der Birne, nichts als Kerls im Kopf. Hauptsache, man ist verheiratet - egal, mit welchem völlig indiskutablen Trottel oder Proll -, dann glaubt man, das Ziel der Klasse erreicht zu haben. 🙄 Andere Ziele im Leben haben solche Tussen ja auch nicht. Die sehen in ihrem Beruf nur den Gelderwerb, deshalb beneiden sie auch jeden, der ein bisschen mehr verdient als sie. Andere Befriedigung als das Geld können sie der Erwerbstätigkeit nicht abgewinnen. Wahrscheinlich "vergisst" deine Anleiterin bald die Pille, damit sie schnell schwanger und geheiratet wird, und dann ist für sie das Berufsleben vorläufig zu Ende (bis zur Scheidung, versteht sich). 😀

Deine Anleiterin ist exakt 20 Jahre jünger als ich - unfassbar, dass es selbst in dieser Generation noch junge Frauen gibt, die sich derartig von einem Versorger abhängig machen wollen statt zuzusehen, dass sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können! Und nicht nur ein bisschen "hinzuverdienen" für Make up, Haarverlängerungen, Nagelstudio und ähnlichen überflüssigen Kram.

Andere wären froh, wenn sie jeden Tag nur 30 km fahren müssten. Ich bin acht Jahre lang jeden Tag 70 km pro Strecke zum Arbeitsplatz gefahren und kenne noch weitaus krassere Fälle. Aber die mir bekannte Erzieherin, von der ich oben berichtete, fand das natürlich auch schon extrem. Kein Wunder, wenn man den Arbeitsplatz quasi vor der Haustür hat, seitdem man berufstätig ist. 🙄 Gewisse Leute wissen gar nicht, wie gut sie es haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wundert mich nicht. Vielleicht sind Erzieherinnen im ländlichen Bereich etwas niveauvoller als in Großstädten, aber auch da bin ich mir nicht sicher. Viele sind nur darüber hinaus, möglichst schnell unter die Haube zu kommen, egal, mit was für einem Partner. Ich kenne so einen Fall und von der betreffenden Person auch Berichte über weitere vergleichbare Fälle. .

Ich kenne ganz viele nette und "ordentliche" Erzieher
und Erzieherinnen.
Vielleicht wohnst Du in einer seltsamen Stadt ? 🙄
 
Hallo,

jetzt muss ich doch ein bißchen meinen Berrufsstand verteidigen. Ja, Katharina_23, ich glaube dir wirklich, dass an deinem jetzigen Arbeitsplatz ganz fiese Umstände herrschen. Nur - während der Ausbildung macht verschiedene Praktika, um eben verschiedene Umstände kennen zu lernen. Hier kannst du lernen , so und so will ich das ganz sicher nicht machen. Aber im nächsten Praktikum hast du die Chance bessere Umstände kennen zu lernen, das wünsche ich dir jedenfalls sehr!
Hier bei uns gelten z.B. Elterninis als sehr gut, dort arbeiten überwiegend sehr engagierte und kompetente Kollegen. Oder auch in den HPT´s, dort werden eher Leute eingestellt, denen man eine erhöhte Reflektionsfähigkeit zu traut.
Einen eher schlechten Ruf haben dagegen städtische Einrichtungen.
Das alles sind Tendenzen und gilt sicher nicht per se.
Genau so sehe ich das mit Erzieherinnen, tendenziell suchen sich "überkandietelte" Mädels den Beruf aus, aber das gilt nicht immer und überall.

Wie lange musst du denn noch an dieser Praktikumsstelle bleiben? Gäbe es die Möglichkeit zu wechseln?

LG
moon
 
Ich kenne ganz viele nette und "ordentliche" Erzieher
und Erzieherinnen.
Vielleicht wohnst Du in einer seltsamen Stadt ? 🙄

In einer seltsamen Stadt muß man, glaube ich, nicht wohnen, um auf solche "ErzieherInnen" zu treffen. Kann Katharina nur bestätigen: Es läuft viel über Vetternwirtschaft und Beschwerden verpuffen leider nur zu oft.
Aber natürlich gibt es auch MitarbeiterInnen, die sehr menschlich, sehr verantwortungsbewusst und sehr reflektiert denken und arbeiten.
 
In einer seltsamen Stadt muß man, glaube ich, nicht wohnen, um auf solche "ErzieherInnen" zu treffen. Kann Katharina nur bestätigen: Es läuft viel über Vetternwirtschaft und Beschwerden verpuffen leider nur zu oft.
Aber natürlich gibt es auch MitarbeiterInnen, die sehr menschlich, sehr verantwortungsbewusst und sehr reflektiert denken und arbeiten.

Mein Statement war auch ironisch gemeint.
Sorry, wenn das falsch rüberkam.
Ich hätte mich auch darüber geärgert,
wenn hier jemand geschrieben hätte,
dass es typisch sei, dass Beamte meist faul und unmenschlich
seien, weil das von nem Bekannten so mitgeteilt worden ist,
und dieser noch ein paar andere Beispiele aufgezählt hat.
So etwas nenne ich deplazierte, nicht-zielführende
Verallgemeinerung, die zu Unsicherheit und Angst führt. 🙂
 
Ich hab mir hier jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen.
Dafür sind doch schon zu viele gepostet worden.
Aber wenn das Praktikum fürs Studium ist,
kann es auch helfen sich mit einem Professor des Vertrauens darüber zu unterhalten.
Auch um auf Nummer sicher zu gehen, dass falsche Bewertungen hinterher nicht auch noch weitläufiger sind.
 
Auch wenn das Thema schon etwas älter ist, muss ich mich dazu noch ein mal äußern. Ich selbst bin auch Erzieherin, gerade 22 Jahre alt und finde dieses Schubladendenken einiger unter diesem Beitrag sehr niveaulos. Es gibt viele ErzieherInnen die sehr gut in ihrem Beruf sind und auch alles sehr liebe und nette Menschen sind. Nur weil man schlechte Erfahrungen mit einem oder auch mehreren Menschen einer Berufsgruppe gemacht hat, finde ich es eine Frechheit alle Menschen dieses Arbeitsfeldes als ungebildet und "schlechter" als andere darzustellen. Ich mache übrigens gerne meinen Beruf, habe eine super liebe Mitarbeiterin in meiner Gruppe und bin vollkommen zufrieden. Ich habe auch "nur" einen Realschulabschluss, mit einem sehr guten Durchschnitt und wollte einfach kein Abitur mehr machen. Ich verstehe nicht, wie man heutzutage noch so primitiv sein kann und Menschen mit solchen Vorurteilen begegnen kann. Ich habe in meiner Ausbildung auch schlechte Erfahrungen im Praktikum gemacht, habe aber gesehen, dass nicht alle so sind. Ich habe übrigens viele schlechte Erfahrung mit Büro Angestellten aller Art gemacht und trotzdem habe ich auch viele in meinem Bekanntenkreis, bei denen ich weiß, das nicht alle so sind.
Nun wünsche ich allen noch einen schönen Tag[...] 🙂
 

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