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Gast
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Hallo,
zunächst mal zu meiner Person: Ich bin 36, hatte Mathematik mit sehr gutem Abschluss studiert. Ich zog das Studium trotz ziemlichen Kraftanstrengungen in 10 Semestern durch.
Doch dann begannen die Probleme: Zunächst fand ich trotz dutzenden Bewerbungen keinen Job; ich erhielt ein paar Vorstellungsgespräche, aber bekam den Posten nicht. Dann hatte ich als fertiger Absolvent diverse Praktika gemacht. Eines (das erste) hatte mir sehr gut gefallen. Die Verantwortlichen waren durchweg zufrieden mit mir und hätten mich auch richtig eingestellt, doch herrschte damals Einstellungsstop. Ich machte dann noch weitere Ausbildungen. Dann erhielt ich nach langem Suchen meinen ersten richtigen Job (in einem Bereich, der mich eher nicht so interessierte), doch dort wurde mir in der Probezeit gekündigt. Es dauerte wieder recht lange, bis ich dann meinen 2. Job fand. Das war inhaltlich recht interessant, allerdings war da das Problem, dass ich zuletzt ziemlich massiv von Kollegen gemobbt wurde und schlussendlich vom Chef, der den anderen glaubte, rausgedrängt wurde. Als ich einen weiteren Job fand, wurde ich dann auch gedrängt, das Unternehmen zu verlassen, weil ich angeblich zu wenig engagiert gewesen sei. Danach fand ich dann einen Job, der mir inhaltlich ganz gut gefiel, allerdings war hier das Problem (wie auch schon im Grunde bei den vorangegangenen Jobs), dass ich mit den Kollegen nicht gut klarkam. Auch hier war wieder einiges an Mobbing im Spiel. Diesen Job musste ich dann aus betriebsbedingten Gründen aufgeben. Danach fand ich zunächst mal lange Zeit trotz vielzahliger Bewerbungen gar keinen adequaten Job, ich orientierte mich beruflich etwas um, erhielt dann auch wieder einen Job, jedoch ist bereits abzusehen, dass ich nicht auf Dauer übernommen werde aufgrund mangelhafter Leistungen und dies obwohl ich oft bis nach Mitternacht arbeite (z.T. sogar 3-4 Uhr und dann wieder um 7 Uhr aufstehen …)
Irgendwie bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass ich beruflich nirgendwo richtig Fuss fassen kann. Meine Jobs waren z.T. recht gut bezahlt und auch mit einiger Verantwortung ausgestattet, dennoch zweifele ich irgendwie, überhaupt einen langfristigen zufriedenstellenden Job zu finden, obwohl ich dennoch nachwievor recht selbstbewusst bin und nur ungern aufgebe.
Was ich dazu denke:
Ich bin relativ intelligent (IQ ca. 125-130); vielleicht fehlt es mir ein wenig an Sozialkompetenz; ich habe zwar prinzipiell überhaupt nix gegen Teamarbeit (das macht mir prinzipiell Freude), solange ich diejenigen Personen leiden kann. Nur das ist mMn das Hauptproblem: Die meisten Leute sind mir nicht sonderlich sympathisch, wenn ich sie näher kennenlerne. Ich bin wohl schon eher ein Einzelgänger, und habe meine eigene Meinung zu den meisten Sachen, die mitunter auch von der gängigen Meinung abweicht; ich habe (und will auch nicht) viele Freunde; aber ich unterhalte mich schon gerne lange mit meinen echten Freunden (da vergeht die Zeit meist sehr schnell, wohingegen ich gerade auf meinen Arbeitsstellen mit vielen Leuten Probleme hatte, überhaupt 3 Sätze zu wechseln. Trotz der Tendenz zum Einzelgänger würde ich sagen, dass ich Kontaktaufnahmen nicht scheue. Mir macht es nix aus, Small-Talk zu führen; ich hatte auch z.B. eine zeitlang wildfremde Frauen auf der Strasse nach Dates angequatscht etc. (und so meine Freundin gefunden); allerdings waren halt (mit wenigen Ausnahmen) diese zwischenmenschliche Kommunikation auf der Arbeit mit Kollegen zumeist ziemlich schlecht verlaufen, weil diese Leute da immer sehr arrogant auf mich wirkten. Ich glaube nicht, dass es an mir liegt, da alle mich immer als nett, höflich etc. beschrieben, aber eben wohl zu nett für die heutige Berufswelt.
Das Problem, was ich also nun sehe:
1. Überhaupt einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
2. Dort dann mit den Kollegen zurechtzukommen.
Was gäbe es denn für Jobs im Mathematikbereich, wo man hauptsächlich auf sich allein gestellt ist ? Bin da für Anregungen dankbar, insbesondere auch in Richtung Finanzen. Allerdings möchte ich mich nicht selbständig machen.
Jetzt gibt es noch ein weiteres Problem:
Ich verstehe mich zwar sehr gut mit meiner Freundin, und mag sie auch sehr; allerdings wird das wohl auf Dauer nix, was letzten Endes mit gesundheitlichen Gründen bei ihr zu tun hat. Eigentlich ist die Sache rational klar, dass wir uns trennen sollten; wir haben da auch schon drüber gesprochen; aber emotional bleibe ich doch immer bei hängen (und sie auch bei mir); mir fällt es nicht so sonderlich schwer, neue Frauen kennenzulernen und oft ist es auch so, dass welche, die mich näher kennenlernten auch auf mich standen, allerdings waren mir diese Frauen immer aus irgendeinem Grund nicht recht. Und die, auf die ich stand, wollten dann von mir nix wissen. Dieses Motto „irgendwann findet sich schon die Richtige“ kann ich nicht mehr hören. Offensichtlich nicht. Mir ist schon klar, dass man in diesem Bereich nix forcieren kann, aber wenn ich so weiter mache wie bisher, wird sich da wohl auch nicht viel dran ändern.
Nur wüsste ich nicht, was ich konkret anders machen sollte.
Natürlich ist es klar, wenn sich da etwas Näheres mit einer ergibt, dass dann mit der anderen sofort Schluss ist.
Ich glaube zwar nicht, dass ich völlig gescheitert bin, aber irgendwie sehe ich nicht, wie es konkret besser werden kann.
zunächst mal zu meiner Person: Ich bin 36, hatte Mathematik mit sehr gutem Abschluss studiert. Ich zog das Studium trotz ziemlichen Kraftanstrengungen in 10 Semestern durch.
Doch dann begannen die Probleme: Zunächst fand ich trotz dutzenden Bewerbungen keinen Job; ich erhielt ein paar Vorstellungsgespräche, aber bekam den Posten nicht. Dann hatte ich als fertiger Absolvent diverse Praktika gemacht. Eines (das erste) hatte mir sehr gut gefallen. Die Verantwortlichen waren durchweg zufrieden mit mir und hätten mich auch richtig eingestellt, doch herrschte damals Einstellungsstop. Ich machte dann noch weitere Ausbildungen. Dann erhielt ich nach langem Suchen meinen ersten richtigen Job (in einem Bereich, der mich eher nicht so interessierte), doch dort wurde mir in der Probezeit gekündigt. Es dauerte wieder recht lange, bis ich dann meinen 2. Job fand. Das war inhaltlich recht interessant, allerdings war da das Problem, dass ich zuletzt ziemlich massiv von Kollegen gemobbt wurde und schlussendlich vom Chef, der den anderen glaubte, rausgedrängt wurde. Als ich einen weiteren Job fand, wurde ich dann auch gedrängt, das Unternehmen zu verlassen, weil ich angeblich zu wenig engagiert gewesen sei. Danach fand ich dann einen Job, der mir inhaltlich ganz gut gefiel, allerdings war hier das Problem (wie auch schon im Grunde bei den vorangegangenen Jobs), dass ich mit den Kollegen nicht gut klarkam. Auch hier war wieder einiges an Mobbing im Spiel. Diesen Job musste ich dann aus betriebsbedingten Gründen aufgeben. Danach fand ich zunächst mal lange Zeit trotz vielzahliger Bewerbungen gar keinen adequaten Job, ich orientierte mich beruflich etwas um, erhielt dann auch wieder einen Job, jedoch ist bereits abzusehen, dass ich nicht auf Dauer übernommen werde aufgrund mangelhafter Leistungen und dies obwohl ich oft bis nach Mitternacht arbeite (z.T. sogar 3-4 Uhr und dann wieder um 7 Uhr aufstehen …)
Irgendwie bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass ich beruflich nirgendwo richtig Fuss fassen kann. Meine Jobs waren z.T. recht gut bezahlt und auch mit einiger Verantwortung ausgestattet, dennoch zweifele ich irgendwie, überhaupt einen langfristigen zufriedenstellenden Job zu finden, obwohl ich dennoch nachwievor recht selbstbewusst bin und nur ungern aufgebe.
Was ich dazu denke:
Ich bin relativ intelligent (IQ ca. 125-130); vielleicht fehlt es mir ein wenig an Sozialkompetenz; ich habe zwar prinzipiell überhaupt nix gegen Teamarbeit (das macht mir prinzipiell Freude), solange ich diejenigen Personen leiden kann. Nur das ist mMn das Hauptproblem: Die meisten Leute sind mir nicht sonderlich sympathisch, wenn ich sie näher kennenlerne. Ich bin wohl schon eher ein Einzelgänger, und habe meine eigene Meinung zu den meisten Sachen, die mitunter auch von der gängigen Meinung abweicht; ich habe (und will auch nicht) viele Freunde; aber ich unterhalte mich schon gerne lange mit meinen echten Freunden (da vergeht die Zeit meist sehr schnell, wohingegen ich gerade auf meinen Arbeitsstellen mit vielen Leuten Probleme hatte, überhaupt 3 Sätze zu wechseln. Trotz der Tendenz zum Einzelgänger würde ich sagen, dass ich Kontaktaufnahmen nicht scheue. Mir macht es nix aus, Small-Talk zu führen; ich hatte auch z.B. eine zeitlang wildfremde Frauen auf der Strasse nach Dates angequatscht etc. (und so meine Freundin gefunden); allerdings waren halt (mit wenigen Ausnahmen) diese zwischenmenschliche Kommunikation auf der Arbeit mit Kollegen zumeist ziemlich schlecht verlaufen, weil diese Leute da immer sehr arrogant auf mich wirkten. Ich glaube nicht, dass es an mir liegt, da alle mich immer als nett, höflich etc. beschrieben, aber eben wohl zu nett für die heutige Berufswelt.
Das Problem, was ich also nun sehe:
1. Überhaupt einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
2. Dort dann mit den Kollegen zurechtzukommen.
Was gäbe es denn für Jobs im Mathematikbereich, wo man hauptsächlich auf sich allein gestellt ist ? Bin da für Anregungen dankbar, insbesondere auch in Richtung Finanzen. Allerdings möchte ich mich nicht selbständig machen.
Jetzt gibt es noch ein weiteres Problem:
Ich verstehe mich zwar sehr gut mit meiner Freundin, und mag sie auch sehr; allerdings wird das wohl auf Dauer nix, was letzten Endes mit gesundheitlichen Gründen bei ihr zu tun hat. Eigentlich ist die Sache rational klar, dass wir uns trennen sollten; wir haben da auch schon drüber gesprochen; aber emotional bleibe ich doch immer bei hängen (und sie auch bei mir); mir fällt es nicht so sonderlich schwer, neue Frauen kennenzulernen und oft ist es auch so, dass welche, die mich näher kennenlernten auch auf mich standen, allerdings waren mir diese Frauen immer aus irgendeinem Grund nicht recht. Und die, auf die ich stand, wollten dann von mir nix wissen. Dieses Motto „irgendwann findet sich schon die Richtige“ kann ich nicht mehr hören. Offensichtlich nicht. Mir ist schon klar, dass man in diesem Bereich nix forcieren kann, aber wenn ich so weiter mache wie bisher, wird sich da wohl auch nicht viel dran ändern.
Nur wüsste ich nicht, was ich konkret anders machen sollte.
Natürlich ist es klar, wenn sich da etwas Näheres mit einer ergibt, dass dann mit der anderen sofort Schluss ist.
Ich glaube zwar nicht, dass ich völlig gescheitert bin, aber irgendwie sehe ich nicht, wie es konkret besser werden kann.