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Erfahrungen mit Psychologen/-innen

G

Gast

Gast
Habt Ihr in Psychotherapie mit den Behandlern gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich leider bislang nur Schlechte, doch ich glaube weiter an das Gute. Es ist mir schier unmöglich einen Platz für eine Therapie zu erhalten und wo es dann nach fast 2 Jahren Wartezeit soweit war wird man einfach nur verar....t und weggeschickt nach Erstgespräch und das wo man so viele Praxen ja schon regelrecht um Platz gebettelt hatte. Doch keiner wollte helfen -----also muss ich mir selber helfen und beten, dass ich es alles allein schaffe und bewältige.
 

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O

OldCat

Gast
Hallo Gast
Kann Dich den ich stand auch auf Wartelisten
hätte auch fast auf gegeben doch es gibt Sie noch
die gute Klinik
zb. Königslutter kann nur positives von der Klinik sagen
Hab dort Psyscho und Bordeline-Thera gemacht.

Gib nicht auf
alles gute Dir
Gruss OldCat
 
M

Madiga

Gast
Also ich habe mittlerweile den 3. Psychologen.

Der erste meinte, ich solle mir lieber einen Kinder- und Jugendpsychologen suchen. (War etwa 12) Wobei ich gerne bei ihm geblieben wäre. Ich mochte ihn, weil er mir immer zugehört hat, eine ruhige Ausstrahlung hatte etc. Ich glaube, zu der Zeit wollte ich auch nichts anderes als reden. Allerdings schien das Vertrauensverhältnis dann doch nicht so gegeben zu sein, sonst hätte ich ihm damals gesagt, dass ich mich zum ersten Mal geritzt hab, dann wäre sicher einiges anders gekommen...

Zu der zweiten ca 1 1/2 Jahre später wurde ich eh nur gezwungen. Demnach hätte es nichtmal was gebracht, wenn die Frau kompetent gewesen wäre. Ich habe im Bäumchen malen und aus Bauklötzchen bauen nicht so den größten Sinn gesene...


Dannach hatte ich auch lange keinen Bock mehr. Mein Bester Freund hat mir mehrmals geraten, mir einen Psychologen zu suchen, wegen, damals noch, Depressionen, glaube ritzen war noch bei, meinen Minderwertigkeitskomplexen, Sozial Phobie, einem Trauma sexueller Natur, blablabla...

Irgendwann hatte ich auch nachgegeben und hab eine Psychologin gesucht. Bewusst eine Frau. Damit hatte ich allerdings 0 Erfolg. Hab die gar nicht erst erreicht, oder es gab Wartezeiten von 1 Jahr.
Dann hab ich irgendwann gesagt, egal, such ich eben n Mann und siehe da, da hatte ich gleich beim ersten Anruf Erfolg.
Und mit meinem jetzigen Psychologen versteh ich mich super. :) Ich denke, ich kann ein Vertrauensverhältnis aufbauen um überhaupt erstmal von all dem zu erzählen, was ich verarbeiten muss.


LG
Madiga
 
M

Monarose

Gast
Ich war sehr zufrieden.
Und musste auch nicht lange warten.

Es ist wichtig, sich vor Beginn der Therapie über seine Erwartungen im Klaren zu sein.

Der Gang zum Psychiater/Neurologen, der dann an Psychologen verweist, kann beschleunigend wirken.
 
G

Gast

Gast
Keinen (Psycho-)Eintrag in die Akte der Krankenversicherung, die auch bei anderen
Versicherungen und bei der Arbeitsplatzsuche, oft arge, negativ Folgen haben kann!



Wieso bekommt man da einen Eintrag????????
 
G

Gast

Gast
Ja, echt ???!!! :eek: was für ein Eintrag? Ist das dann wie Punkte in Flensburg oder wie? Wieso der Arbeitgeber, ach du Gott...
für immer gebrandmarkt als Mensch,der Probleme hatte mit denen er nicht allein zurechtkam???
Ist ja furchtbar.

Was mir jetzt als Alternatividee durch den Kopf geht, um dieses Stigma zu vermeiden schreib ich lieber nicht!!!

Manche Menschen behaupten es st gut, wenn man sich Hilfe holt, bedeutet es gleichzeitig aber, sie gucken dann auf einen herab?

Ich habe die Erfahrung gemacht das Psychologen mir nicht helfen können, bei meinem speziellen Problem, bei mir hilft nur das Handeln, aushalten, diszipliniert sein und neue Wege ausprobieren.....
Das ist aber individuell, je nach Problem oder Störung und Charakter.
Ich komme nicht zurecht mit "Beziehungen", die nicht auf Augenhöhe stattfinden.
Und Psychologen schätzen mich oft falsch ein und jedes Gespräch ist überflüssig, weil psychologische Gespräche bei mir immer ein Ausnahmezustand sind.
Aber ich konnte meist gut mit denen sprechen, die interessieren sich für ähnliche Themen wie ich: Menschen, Psyche, Emotionen, die Welt, Selbsterziehung......und was noch so -
Dennoch: Ich, Psychologe- Du, Patient. (manchmal ja ganz gut, ich fühle mich da meist entmündigt, geradezu für doof verkauft- lag aber evtl mit an den bestimmten Psychologen und das ich eben nicht der Typ für so etwas bin)
Das musste ich auch erstmal kapieren.
Für manche Menschen zu bestimmten Zeitpunkten eine Zeitlang genau richtig sich von so jemanden helfen zu lassen und sich Techniken beibringen zu lassen, oder einfach zu sprechen!
Mit dem Ziel das dann bald allein hinzubekommen und gute Freund zu finden, mit denen man auf Augenhöhe und echten Emotionen über die Dinge sprechen kann,die einen belasten und freuen...

*autsch- wegrenn- vor- dem-Brandeisen*
 
J

john-2

Gast
Hallo Gast aus Beitrag #1,

wirklich schlechte Erfahrungen habe ich nur in einer Universitätsklink gemacht. Die haben das
Problem schlicht und einfach nicht erkannt und die ambulante Therapie war nur Schema "F".
Anschließend 3 Monate Tagesklinik; das war gut. Anschließend lange Zeit auf irgendwelchen
Wartelisten zugebracht. Dann endlich Einzeltherapie und diesmal hatte ich wirklich Glück.

Es gibt wohl unterschiedliche Therapieverfahren und nicht jeder Therapeut bietet alle an. Daher
hat er Dich weggeschickt. Es kann nach meiner Meinung durchaus sinnvoll sein, auf MEHREREN
Wartelisten zu stehen.

Freundliche Grüße, John
 

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
AW: Möglich Nachteile durch einen "Psycho-Eintrag" in die Kranken-Akte

Wenn man die Leistung einer Krankenkasse für ein Psychotherapie in Anspruch nehmen will, so muß erst eine ensprechende Diagnose gestellt werden, die einen als psychisch krank ausweist(abstempelt) und lebenslang in der Krankenkakte der Krankenkasse verbleibt, was zur Einstufung in die betreffende Risikogruppe führt und bei einem eventuellen Abschluß von Arbeitsunfähigkeits-, Lebens- und Kranken- und Kranken-Zusatz-Versicherungen und ähnlichem, zu hohen Risiko-Zuschlägen und sogar zur Ablehnung Ihres Antrages führen kann!

Auch für die Positionierung auf dem Arbeitsmarkt kann dies schädliche Folge haben, wenn man z.B. nach Vorerkrankungen gefragt wird und den Eintragungen in seiner Kranken-Akte nicht widersprechen möchte!

Dashalb sollte die Frage der Kassenbeteiligung bei der Inanspruchnahme psychotherapeutischen Dienstleistungen stets gut abgewogen werden!
Dafür das Du Dich "Dipl. Sozialpädagoge mit staatlicher Therapie-Erlaubnis" nennst,
muß ich mich wirklich wunder über diese Deine Zeilen. Sehr fragwürdig. :confused:
Genau aus diesem Grund, sollte man seinen vielleicht Therapeuten in den Probestunden sehr genau betrachte und sich auch dessen Qualifizierungen anschauen! Zum Beispiel staatlich geprüft. Was sagt das überhaupt aus, @ Rainer-JGS?

Ich schließe mich der Meinung und Erfahrung von Momo28 an.
Um nur eins herauszugreifen: Woher bitteschön soll eine Diagnose herkommen, wenn ich noch nie beim Psychologen etc. war? :confused:
Auch wenn ich ein Laie bin, weiß ich, dass auch eine Gesundung in der Krankenakte vermerkt wird! Oder gibt es solche Fälle bei Dir nicht, @ Rainer-JGS?
 

Dobby2012

Mitglied
Habt Ihr in Psychotherapie mit den Behandlern gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich leider bislang nur Schlechte, doch ich glaube weiter an das Gute. Es ist mir schier unmöglich einen Platz für eine Therapie zu erhalten und wo es dann nach fast 2 Jahren Wartezeit soweit war wird man einfach nur verar....t und weggeschickt nach Erstgespräch und das wo man so viele Praxen ja schon regelrecht um Platz gebettelt hatte. Doch keiner wollte helfen -----also muss ich mir selber helfen und beten, dass ich es alles allein schaffe und bewältige.

Hallo,
ich will dich ja nicht in deinem Gefühl bestärken aber ich habe nach drei Psychotherapien aufgehört weiterzumachen. Ich wollte eine Verhaltenstherapie machen, da ich mit meinen Eltern nicht klarkomme. Aber die Therapeuten waren die Hälfte der Sitzung mit ihren Abrechnungen beschäftigt. Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber man muss schon einen guten Draht zu jemandem haben, dem man viele persönliche Dinge erzählt. Ohne Vertrauen geht da nichts!

Alles Gute.

Tanja
 

Dobby2012

Mitglied
Hallo Gast
Kann Dich den ich stand auch auf Wartelisten
hätte auch fast auf gegeben doch es gibt Sie noch
die gute Klinik
zb. Königslutter kann nur positives von der Klinik sagen
Hab dort Psyscho und Bordeline-Thera gemacht.

Gib nicht auf
alles gute Dir
Gruss OldCat

Hallo OldCat,4
da habe ich letztes Jahr die schlimmste Erfahrung meines Lebens gemacht. Das ist dann wohl eher subjektiv. Ich gehe da NIE wieder hin.
Zum Glück gibts noch andere gute Einrichtungen, z.B. Hannover.

Tanja
 

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