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Erfahre nie richtige Freundschaft - passt niemand zu mir oder bin ich das Problem

Ich weiß nicht ob die Anforderungen zu hoch sind, wenn ich im Grunde einfach die normalste Sache der Welt will? Einfach nur eine handvoll Freunde, die man auch wirklich so bezeichnen kann. Die einen von sich aus öfters mal kontaktieren und man nicht immer hinterherlaufen muss. Viele andere scheinen das zu haben. Ich nicht.

Da kann ich mich noch so lange selbst reflektieren, ich finde an meiner Art oder an mir selber auch nichts, was sich da negativ auswirken könnte. Dass es mich wurmt ist doch klar. Man sitzt mit denen 2-3 Mal bis früh morgens am Tisch und hat einen heiden Spaß, aber zu Silvester werden dann andere "bevorzugt" bzw. kein Wert darauf gelegt dass wir auch dabei sind und dann herrscht wieder wochenlang Funkstille, obwohl wir ja wissen dass die mit anderen was unternehmen und nicht nur zuhause sitzen. Das verstehe ich einfach nicht, und klar fühlt man sich da irgendwo nicht "gut genug".

Bis auf unregelmäßiges oberflächliches Weggehen kommt keine festere Bindung zustande. Einfach nichts Konstantes.
Kann das niemand verstehen? Ist so ein bisschen wie bei einer Verknalltheit: du willst und tust was dafür, aber es kommt vom anderen Ende nicht das zurück.

Letztes Jahr hatte ich mal Kontakt zu einem ehemaligen klassenkameraden aufgenommen. Ich war bei ihm, habe gleich Bier und Knabbereien mitgebracht, wir haben uns gut unterhalten, ein zweites Mal getroffen und ein paar Filme aus früheren Zeiten angeschaut.

Dann fragte ich immer wieder mal, da hieß es: "können wir schon mal wieder machen, aber ich habe wenig Zeit bzw. bin oft nicht da". Irgendwann hab ichs natürlich sein lassen mit dem Hinweis er soll sich doch melden wenn er Bock hat. Es kam nie wieder was...

Ich kanns einfach nicht nachvollziehen und würde nur gerne wissen warum es bei mir nicht klappt.

Wenn ihr euch schon trefft mit welchen, dann denen das einfach mal erzählen, was Du hier schreibst, wie es Dir geht dabei. Es könnte ja auch sein, dass eure Bekannten gar nicht wussten dass ihr euch ausgenutzt oder ausgeschossen fühltet zu Silvester- dass sie nicht wussten, dass ihr mit ihnen feiern wolltet. : )
 
(..) Vielleicht bist du auch einfach nicht dreist genug, mach konkrete Vorschläge wann und wo, was unternommen werden soll. Trau dich Verabredungen zu treffen, mit Menschen die du alleine kennen gelernt hast. Es fühlt sich an wie betteln, ich weiß aber von nichts kommt nichts. Geh feiern, unterhalte dich und sag den Leuten die dir sympathisch erscheinen auch das du sie sympathisch findest. tauscht nummern und melde dich die Woche drauf. Einige werden absagen aber nicht alle, so lernst du viele neue Menschen kennen, glaube mir das funktioniert. Wenn du merkst das auch nach einiger Zeit alle Bemühungen von dir kommen würde ich dem anderen klar kommunizieren das dich das nervt, du zwar gerne etwas mit dieser Person unternimmst aber keine Lust hast ihr hinter her zu rennen. Das war mir am Anfang etwas unangenehm aber viele scheinen es gar nicht zu merken wenn sie nicht aktiv an einer Bekanntschaft arbeiten. wenn dann nichts kommt versuch dein Glück wo anders. Genügend Menschen hast du ja kennen gelernt auf deinen Wöchentlichen Ausflügen 🙂



Hallo, ich fand diesen Beitrag sehr toll ! Genau, das ist gemeint gewesen, wenn man einen Seelenverwandten trifft, diesem sagen, dass man ihn /sie sympatisch findet. Besser als irgend einen Kopfkram. : ) Das habe ich schon oft und dann haben síe entweder kein Interesse und abgeblockt oder das Treffen lief nicht vom Herzen geführt ab, sondern unoffen mit Angst oder sagen wir Misstrauen.

Der andere Grund warum der Beitrag toll ist, dass Du schreibst, sie muss klar kommunizieren wenn sie enttäuscht ist.

Auch das mit dem frech sein, sehe ich als guten Rat von Dir.

Nur, dass sie nicht zu viel als Paar machen sollen, sehe ich nicht ganz so. Aber sicher ab und zu alleine ist sicher ´wichtig.
 
Ich kann beides verstehen - wobei, wenn ich das hier alles lese, sehr, sehr dankbar bin, dass ich wirkliche Freundschaft kennenlernen durfte.....

Aber seit 15 Jahren habe ich keine Freunde mehr, nicht einmal mehr Bekannte. Es tut - nein tat - weh, aber man lernt, ohne sie zu leben.

Ich denke, es kommt auch auf das Alter an. Ich bin nun alt und gern allein.

Aber wenn man jung ist, braucht man Freunde. Überlege, was dich interessiert und wo du Gleichgesinnte finden kannst.
 
Aber seit 15 Jahren habe ich keine Freunde mehr, nicht einmal mehr Bekannte. Es tut - nein tat - weh, aber man lernt, ohne sie zu leben.
Der Mensch ist ein soziales Wesen und kein Einzelkämpfer.
Natürlich lernt man, sich der Situation anzupassen. Es ist nur schade, dass es so gekommen ist.

Ich denke, es kommt auch auf das Alter an. Ich bin nun alt und gern allein.
Ob es wirklich auf das Alter ankommt --- ich denke nicht.
Vielleicht ist es bei Dir wirklich so, aber ich sehe es bei Bekannten anders.
Alleine ist kaum jemand gerne ... man arrangiert sich halt.
 

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