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Er will plötzlich doch keine Kinder - bin verzweifelt

Das ist eigentlich die wichtigste Aussage in diesem Thread und beschreibt genau wie Frauen ticken.

Es gibt leider immer noch genug naive Männer die glauben, ihre Freundinnen/Frauen wären wegen großer Liebe mit ihnen zusammen und nicht weil sie ein Kind brauchen.

Große Liebe ist eine große Illusion. Es gibt sie, aber Du kannst sie mit der Lupe suchen. Was meinst Du wie viele Männer auch mit ihren Frauen nur aus Gewohnheit und Bequemlichkeit zusammen sind??
 
[...]

Es hat ein bisschen etwas von einer Gebetsmühle, aber noch einmal: niemand kann in die Zukunft schauen. Wenn es danach ginge, dürfte niemand Kinder kriegen.

Seine Entscheidung, dieser Angst wegen lieber gar keine Kinder zu bekommen, ist legitim, weil seine. Die TE muss nun schauen, was sie damit macht.

Abwägen: Partnerschaft gegen Kinderwunsch. Was wiegt schwerer.

Viel Zeit hat sie ja nicht mehr.
 
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[...]

Es hat ein bisschen etwas von einer Gebetsmühle, aber noch einmal: niemand kann in die Zukunft schauen. Wenn es danach ginge, dürfte niemand Kinder kriegen.

Seine Entscheidung, dieser Angst wegen lieber gar keine Kinder zu bekommen, ist legitim, weil seine. Die TE muss nun schauen, was sie damit macht.

Abwägen: Partnerschaft gegen Kinderwunsch. Was wiegt schwerer.

Viel Zeit hat sie ja nicht mehr.

Genauso verhält es sich!
Das kann ich als Gebetsmühle vom Dienst nur unterschreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig! Das kann dann noch 45 Seiten weiter diskutieren, ändert aber nichts an den Tatsachen.

Wenn sich zwei in einer Partnerschaft wieder finden, in der der eine das Risiko, Kinder zu bekommen eingehen möchte und der andere nicht, bleibt nicht viel als Möglichkeit.
Kinder zur Probe zu bekommen, geht zum Glück nicht.

Bedauerlich auch, dass dieser Thread mal wieder dazu benutzt wird, völlig irrationale Ressentiments gegen Frauen los zu werden. Wenn wir alle nur auf der Suche nach potenziellen Erzeugern wären, hätten wir mit Sicherheit nicht das Recht auf Abtreibung erstritten. Das uns die Männer wieder nehmen möchten!

Mit einem Mann, den man liebt ein Kind zu bekommen zu wollen ist das normalste von der Welt. Schade, dass man sich dafür inzwischen verteidigen muss.
 
Da gibts nichts zu schnallen. Warum so aggressiv?

Wenn man das nicht schnallen braucht, gäbe es ja keinen Grund, seine Intention jedesmal gekonnt zu umschiffen. Und sich dies stattdessen dann so zurecht zu legen, dass einem eine Antwort leichter fällt.

Und gerade diesen Sachverhalt welchen ich gerade aufgegriffen hatte, fand ich wirklich richtungsweisend: Wenn man lediglich Glück oder Unglück eines Kindes betrachtet anstelle auch die Elternteile zu betrachten, frage ich mich berechtigt, ob seine Lage und die Gedanken welche er sich macht, überhaupt in irgendeiner Weise begriffen werden. Das ist nämlich genau das, was ich hier so gut wie kein einzigstes Mal gelesen habe.

Nicht umsonst habe ich hier bereits geäußert, dass die TE nur Aussagen in der Art lesen möchte die seine Situation absolut banalisieren. Darauf folgt dann ein Danke.
Leute, die sich tatsächlich in die Lage des Partners versetzen und diese Dinge für ihn als Sprachrohr kritisch hinterfragen, werden ( wahrscheinlich extra ) permanent missverstanden.

Wenn ich persönlich dieses Problem hätte, wäre ich regelrecht versessen auf Meinungen welche mir eine andere Ansichtshaltung bieten. Pures Schulterklopfen und "er soll sich nicht so anstellen, das kann ja auch alles gutgehen" werden seine Bedenken kaum mindern. Aber genau darum, scheint es in diesem thread nicht zu gehen. Sondern unterschwellig ganz stupide, "wie bekomme ich ihn doch noch dazu"!

Kein Wunder also, das diese Art von Überzeugungsarbeit bislang zu Hause noch keine Früchte trug. Vielleicht ist er sogar gerade deshalb, weiter von dem Kinderwunsch abgerückt, als er bereits zuvor schon war.

Es hat ein bisschen etwas von einer Gebetsmühle, aber noch einmal: niemand kann in die Zukunft schauen. Wenn es danach ginge, dürfte niemand Kinder kriegen.

Seine Entscheidung, dieser Angst wegen lieber gar keine Kinder zu bekommen, ist legitim, weil seine. Die TE muss nun schauen, was sie damit macht.

Abwägen: Partnerschaft gegen Kinderwunsch. Was wiegt schwerer.

Viel Zeit hat sie ja nicht mehr.

Das sehe ich grundsätzlich ja genauso.
 
Liebe Angel,

ich lese schon eine ganz Zeit mit, wusste aber nicht, was ich schreiben soll. Deine Lage ist verzwickt. Ich hab echt keinen Rat für dich. Aber ein Gedanke, geht mir schon die ganze Zeit im Kopf herum. Vielleicht hilft das ja doch irgendwie...

Wenn du deinen Partner + Kinderwunsch noch nicht aufgeben möchtest, könntet ihr vielleicht mal versuchen gemeinsam zu ergründen, woher sein Sinneswandel kommt.

Er war zwar nicht sooo sicher wie ich, aber er war pro Kinder. Und sprach auch oft von "unser Kind wird dann mal"
Ich bin sicher, wenn jemand sowas sagt, ist er wirklich offen für Kinder und tut nicht nur so, um seine Partnerin nicht zu verlieren. Und ich bin auch sicher, die Offenheit für Kinder, wie sie sich in so einem Satz zeigt, ist etwas Tiefes, Inneres, wo man normalerweise nicht mal eben seine Meinung ändert. Nachdem, was du über seine Gründe schreibst, möchte ich sogar soweit gehen und sagen, ich glaube nicht, dass sein Kinderwunsch plötzlich verschwunden ist. Tief drinnen, ist er vielleicht immer noch da. Er ist nur überlagert und verdeckt von Ängsten. (Ich will dich nicht zu einer unsinnigen Hoffnung verleiten. Mein Optimismus kann auch völlig falsch sein!)

Seine Ängste, die du hier aufzählst, kann man eigentlich mit einem Satz zusammenfassen. Er hat Angst vor einer Trennung. Er vertraut nicht (mehr) darauf, dass eure Beziehung stark genug ist, mit solchen (nicht zu leugnenden!) Herausforderungen fertig zu werden. Einerseits ist es ja normal, dass man am Anfang einer Beziehung alles toll findet und mit der rosaroten Brille, sich gar nicht vorstellen kann, dass es vielleicht mal heftig kriselt. Aber im Grunde kann man sich erst dann wirklich auf die Tragfähigkeit einer Beziehung verlassen, wenn man schon Krisen durchlebt hat und möglichst daran gewachsen ist. Aber manchmal wird man durch Krisen (auch wenns vielleicht scheinbar nur kleine sind), verunsichert. Das könnte vielleicht bei deinem Freund der Fall sein.

Eigentlich will ich da jetzt auch gar nicht länger darauf herumreiten. Ich kenn euch nicht, und weiß nicht, was die Gründe für seine Unsicherheit sein könnten. Aber da es mir ziemlich sicher scheint, dass sein Sinneswandel daher kommt, dass er an der Tragfähigkeit eurer Beziehung zweifelt, halte ich eine Paartherapie tatsächlich für eine gute Möglichkeit. Das haben ja schon manche vorgeschlagen, ohne das aber ausführlich zu begründen. Vielleicht denkst du ja jetzt anders darüber.

Alles Gute euch beiden.
M.
 
Du hast schon mitbekommen dass Kinder von Anfang an ein Thema waren und er da eher pro Kinder geredet hat oder? Das Problem ist doch dass er seine Meinung geändert hat. Nun liebt man diesen Menschen und muss sich entscheiden.
Dieses Thema kenne ich von Bekannten. Sie wollte unbedingt ein Kind, er wollte noch warten, warten, warten.... Sie sponn von "dann verlasse ich ihn". Im Endeffekt hat aber er sie verlassen, weil er sich diesen Stress der staendigen Diskussionen und Noergeleien nicht mehr antun wollte.

Dein Freund wird sich evtl. auch entscheiden. Hast du schon mal daran gedacht, dass er zu handeln beginnt und geht und du dann nur noch zusehen kannst? Nur wenige Monate nach dem Kennenlernen einer neuen Dame sprach besagter obiger Typ voller Begeisterung und mit strahlenden Augen von einem hoffentlich demnaechst eigenen Kind. Ich konnte meinen Ohren kaum trauen. Baby ist unterwegs und der werdende Vater bereits jetzt ganz aus dem Haeuschen...... Vielleicht war es die innere Stimme, die ihn davor gewarnt hat, mit der ersten Dame ein Kind zu bekommen. Man sieht ja: Wenn tatsaechlich die Richtige aufkreuzt, denkt der Mann auch ohne Diskussionen an Nachwuchs.....Ich kann mir deswegen durchaus vorstellen, dass er zu Beginn eurer Beziehung tatsaechlich an gemeinsame Kinder gedacht hat, sich aber irgendwann umbestimmt hat.

Ich habe den Eindruck, dass dein Freund sich tatsaechlich nicht sicher ist, ob du die Richtige fuer ihn bist und du ihn mit einem Kind an dich binden willst. Gerade bei Maennern dauert es ja oft etwas laenger, bis sie Konsequenzen ziehen oder abwarten, dass die Frau reagiert.... Jedenfalls scheinst du in seinem Leben nicht die gewuenscht grosse Rolle zu spielen, die er fuer dich spielt - siehe fruehere Fragen bzgl. eigenem Stellenwert in der Beziehung und auch "Account Internetplattform". Konfliktpotential ohne Ende, das dich schon frueh beschaeftigt hat, also in Zeiten, als die Beziehung noch sehr frisch war.

Sagt mir ein Mann von Anfang an dass für ihn Kinder kein Thema sein, dann verliebt ich mich auch nicht in ihn. Ist doch logisch oder?
Nein, voellig unlogisch, es sei denn, du hattest beim Kennenlernen bereits derartige Torschlusspanik, dass dein erstes und vor allem wichtigstes Thema "Kind" war. Erst kommt das Verlieben oder sprichst du tatsaechlich schon beim ersten Date das Thema "Kinder" an? Da wuerde doch fast jeder Mann direkt die Flucht ergreifen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man seine Gefuehle so steuern kann, dass man sich nur in Maenner verliebt, die definitiv dem Beuteschema "Familienvater" entsprechen und Kinder wollen.

Verlass ihn, wenn du ein Kind willst. Du wirst bei ihm mit Reden nichts mehr erreichen.
 
Sehe ich auch so. Einen Kinderwunsch kann man nicht herbeireden.
Nicht wenige Männer scheuen die Familiengründung, wil sie fürchten, finanzielle Verluste in Form von Unterhaltszahlungen im Falle der Trennung ertragen zu müssen.
Du könntest einen kleinen Test machen, indem du ihm vorschlägst, noteriell festzuhalten, dass du im Falle einer Trennung auf jeglichen Unterhalt für dich und das Kind verzichten würdest (juristisch ist das natürlich Quatsch, aber vielleicht weiß er das nicht).
Wenn er das glaubt und plötzlich doch nicht mehr soooo sehr gegen ein gemeinsames Kind ist, dann weißt du ganz sicher, wie der Mann gestrickt ist und kannst dir getrost einen besseren suchen.
 
In einem Familienforum habe ich mal den Thread eines Vaters gelesen, der sich nach der Trennung gewünscht hat, dass das Kind nach der Trennung bei ihm wohnt. Da haben sich (vor allem weibliche User) auf diesen Mann gestürzt, und ihm regelrecht fertig gemacht, nur weil er den Wunsch hatte, dass das Kind bei ihm wohnt.

Tja, Deutschland im 21. Jahrhundert. 🙁 Erschreckend.

Deswegen diskutieren aufgeklärte Männer nicht mehr über den Sinn oder Unsinn ein Kind in diesem Land in die Welt zu setzen.

Sie tun es einfach nicht mehr.

Sie kennen genug Horrorgeschichten aus der Verwandschaft oder zusammengestellt auf trennungsfaq.de.

Wobei Frauen auch nur ein Instrument sind. Ein Instrument derer die die Bevölkerung arm halten wollen.

Der Mann der TE ist mittlerweile aufgeklärt. Ein Mann darf in diesem System keinen Fehler machen. Kein einziges Mal.

Aber mal ganz ehrlich: Was haben sich die Ideologen dabei gedacht? Dass die Masche weiter funktionieren wird und Männer nichts lernen und das Spiel mitmachen? Kaputte Kinder, orierungslose Frauen, ruinierte Männer. Die Ideologen müssen sich bald entscheiden: Wollen sie das Modell Famile abschaffen oder erhalten. Im Moment schaffen sie es ab. Deswegen sollte man sich über den Rückzug der Männer nicht wundern.

Männer können übrigens auf andere Länder ausweichen. Sie waren schon immer anpassungsfähig und haben Lösungen gefunden.

Wie dem auch ist, der Thread beschreibt das Dilemma deutscher Frauen zwischen 30 und 40: Es gibt mittlerweile nicht genug Männer die ihnen ein Kind schenken wollen. In einem anderen Thread sucht jemand verzweifelt nach einem Mann ab 42.

Unter dem Rückzug deutscher Männer leiden übrigens auch ehrliche Frauen, also diejenige die keine Unterhaltsabzockerinnen und nicht faul sind.

Nö, der moderne deutsche Mann will nicht mehr heiraten. Wer begibt sich schon freiwillig in eine Situation die einem nur Nachteile bringt?
 
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