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Er will plötzlich doch keine Kinder - bin verzweifelt

SadAngel

Aktives Mitglied
Hallo da draussen

Lange ist's her dass meine Sorgen so groß waren,dass ich nicht allein weiter wusste...
Doch gerade ist mein Lebenstraum geplatzt!

Mein Schatz (39) und ich (36) sind seit 2 Jahren ein Paar, leben seit über 1jahr in einem tollen Haus zur Miete, beide Gutverdiener, beide glücklich und wir lieben uns sehr.
Als wir zusammen kamen war klar der Kinderwunsch ein Thema. Er war zwar nicht sooo sicher wie ich, aber er war pro Kinder. Und sprach auch oft von "unser Kind wird dann mal ...". Betonung auf WAR!
Ich habe das Thema Pille absetzen angesprochen, schon vor einem Monat. Es kam gar nicht gut an, er hat komisch reagiert. Genervt.
Ich gab uns noch einen Monat Zeit und fragte nochmal nach. Er begann mit, "ich weiß dass ich nicht ohne Dich sein will" und rückte nun raus dass er doch keine Kinder wolle. Die seien nur Stress und verändern unsere Beziehung und er sei dann nicht mehr an erster Stelle und die Verantwortung und und und...

Ich bin verzweifelt und erlebe gerade den größten Alptraum! Mit 36ig wieder bei Null!
ich weiß nicht weiter... Kinderlos bleiben kann ich mir nicht vorstellen, schon gar nicht mit ihm der mir ja eigentlich meinen Traum nimmt, einfach so, obwohl das immer Thema war! Ihn überreden oder zwingen kann's auch nicht sein. Ihn verlieren auch nicht... oder?


Was würdet ihr tun?

traurige Grüße von einer verzweifelten Liebenden
 
Hallo, Sad Angel,

es ist nunmal so, dass Frauen einen viel stärkeren Bezug zu Kindern haben, als üblicherweise die meisten Männern. Dein Kinderwunsch ist sehr verständlich.

Die Bedenken Deines Liebsten solltest Du ernst nehmen. Manchmal sind Männer, die zunächst sehr abwehrend sind, nach der Geburt die in ihr Baby am stärksten Verliebten. Aber zunächst ist er noch ca. 100 Kilometer davon entfernt. Dazu hat er Gründe. Aus meiner Sicht wäre es hilfreich, wenn Du in ein geduldiges Gespräch einsteigst und alle auf alle Bedenken eingehst, Lösungen anbietest. Und wenn er Dich liebt, hat er ein Problem. Aber das ist sein Problem – was er lösen muss. Und wenn er bei seiner Nein-Haltung bleibt, hat er trotzdem noch das Problem, Dir ursprünglich eine Zusage gegeben zu haben, und wenn es nur die Vermittlung des Eindruckes ist, dass er Deinem Kinderwunsch entsprechen möchte. Von Austricksen rate ich ebenso ab, wie von Versuchen ihn zu überreden.

Sprich von Deinen Gefühlen – wenn es um Dich geht – und lasse ihn über seine Gründe sprechen. Und dann stell die Frage in den Raum: Wie können wir beides zusammenbringen? Deine Gefühle kannst Du nicht abstellen, wie eine Herdplatte. Das sollte er klar wissen – ohne jegliche Vorwürfe. An Gründen, die gegen Kinderwunsch sprechen, lässt sich arbeiten. Ist er – seid ihr – dazu bereit?

Alles Gute,
Nordrheiner
 
Oh je, schwieriges Thema.

Redet nochmal und schaut ob ihr auf einen Nenner kommen könnt. Wenn nicht, dann bleibt wohl nur Trennung. Deine biologische Uhr tickt, aber das weißt du ja selber.
 
Er sagte Dir "Unser Kind wird einmal...?"
Nicht, dass ich an Deinen Worten zweifel. Es ist nur so, dass ich nachvollziehen kann, Du bist nun verletzt.

Ich würde mich getäuscht fühlen. Und dann noch der Kinderwunsch, unerfüllt.
Er täuschte, um Dich nicht zu verlieren?


Schon mal an eine Paarberatung gedacht?


Was Du hier an ja mehreren Themen ansprichst... . Die sind alle sehr sensibel. Da würde ich nicht alleine in einem Forum klären wollen.
Es geht um Euch!


LG
Landkaffee
 
Kinder sind sichtbar gewordene Liebe - sie sind die Krönung einer glücklichen Beziehung, auch wenn sie uns manchmal auf die Spitze treiben 😉
Sie machen aus einer Partnerschaft eine Familie.
Es bedeutet aber auch ein Teil seines Egos aufzugeben und es mit mehr WIR als ICH zu füllen - viele finden darin eine Bereicherung die eine neue andere Art von gemeinsamer Vervollkommnung vereint.
Andere wiederum möchten nicht soviel vom ICH investieren, aus unterschiedlichen Gründen.

Die Gründe, die Dein Partner anführt zeigt eine Lebensbequemlichkeit, die er nicht missen möchte - er mag ein Teil seiner Freiheit nicht aufgeben und ein Kind würde ihn diesbezüglich beschneiden.
Allerdings würde man einem Kind so einen Vater auch nicht wünschen - der dieses nur als Last und Belastung empfindet. Daran würde Eure Partnerschaft zerbrechen............Streit, Frust, Vorwürfe - das wäre das momentane Zukunftsbild.

Ihr beide müsst einen festen Kinderwunsch haben.

Beim Lesen ist mir eines aufgefallen, er vermag es wohl nicht, dem Wunsch nach einem Kind auch einmal von Deiner Seite zu sehen, anstatt nur den eigenen Standpunkt ins Feld zu führen.

Versuch mal folgendes:
macht eine Rollenspiel - Du bist er und er spielt Dich - das heißt: er soll sich in Dich hineinversetzen und alle Gründe aufführen, die für ein Kind sprechen und Du bist der Gegenpart, der Gründe gegen ein Kind sucht. (benutze dabei gezielt seine angeführten Gründe)
Bei diesem "Spiel" wird er gezwungen sich mit dem Thema Kind auseinanderzusetzen und das von einer Sichtweise, die ihm wohl bisher nicht zugänglich war 🙄
 
schwierig...
vielleicht hat er auch einfach angst davor, die zweisamkeit zu verlieren...
er müsste dich teilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gründe, die Dein Partner anführt zeigt eine Lebensbequemlichkeit, die er nicht missen möchte - er mag ein Teil seiner Freiheit nicht aufgeben und ein Kind würde ihn diesbezüglich beschneiden.
Allerdings würde man einem Kind so einen Vater auch nicht wünschen - der dieses nur als Last und Belastung empfindet. Daran würde Eure Partnerschaft zerbrechen............Streit, Frust, Vorwürfe - das wäre das momentane Zukunftsbild.


Danke für eure Antworten!

Petra, das trifft es ziemlich genau auf den Punkt was Du schreibst :-(
Er sagt auch ihm fehle nicht und das ich ihm reiche. Er sagt zwar er verstehe mich, doch ob er sich vorstellen kann wie ich mich fühle weiß ich nicht. Was wenn sein nicht-Kinderwunsch genau so stark ist wie mein Wunsch?...
Das Rollenspiel wär eine gute Idee, nur hält er von so Sachen nichts. Kann schon froh sein wenn er mit mir darüber redet ?

lg sadangel
 
AW: Die einzige Chance ihn umzustimmen, ...


... wäre, wenn Du keine Angst vor einer Trennung haben würdest!

Wenn er spürt, daß es Dir ernst ist,
dann könnte dies ein Bewußtseinswandel bei ihm auslösen
und wenn nicht, dann hast Du endgültig Klarheit
und er ist als Familienvater ungeeignet!


Ich danke Dir für Deinen Tip.
ich hab eine Höllenangst vor der Trennung!! Ich liebe diesen Mann und unser Leben! Dazu bin ich in einem Alter und mit einem Wunsch mit dem es sich nicht so leicht schon wieder bei Null anfangen lässt...
Dennoch müsste ich mich gegen die Liebe und für mein Glück entscheiden, denn neben ihm Leben und wegen ihmauf meinen Herzenswunsch verzichtet zu haben würde mich auch an seiner Seite nicht glücklich machen...
 

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