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Er will keine Kinder...

@Keksi92
Naja, aber zwischen "Ich mag ältere Kinder. / Ich komme mit ihnen gut klar." und "Ich möchte ältere Kinder haben." gibt es schon noch Unterschiede.
Deshalb: ja, denk drüber nach und frag ihn mal direkt danach.
 
Hallo,

ich war über 10 Jahre in einer Beziehung mit einem wunderbaren Menschen, den besten, den ich in meinem Leben je getroffen hab, bis jetzt, der keiner Kinder wollte.
Wir haben uns irgendwann auch zum 80% von meiner Seite deswegen getrennt. Nun habe ich 10 Jahre mit ihm verbracht in der Hoffnung, dass er seine Meinung irgendwann ändern wird, was nie geschah.
So , sitzte ich nun da, seit über 5 Jahren single,bin 44 und werde wahrscheinlich nie erfahren wie das ist eine Mutter zu sein.:schulterzucken:

Sorry, das verstehe ich nicht. Ich habe mir sehr früh Kinder gewünscht. Und wenn könnte selber Kinder bekommen, dann hätte ich nicht gewartet. Als Frau wäre ich sicher für MICH schwanger geworden von dem Menschen den ich liebe oder mit dem ich sehr stark verbunden bin.

Meine Frau war lange Zeit als Mutter für die Kinder nicht anwesend (sie "musste" für ihren Job was tun), ich war Papa und Mama für unsere 3 Kinder (das jüngste war erst 5 Monate alt, die anderen 1,5 und 5 Jahre alt). Ich habe Zöpfe geflochten, Röckchen gekauft, Ballettstunden, Kochen, Putzen, Einkaufen.... keine Verwandte in der Nähe. Das war eine SEHR schöne Zeit mit den Kindern für mich.

Wieso als Frau darauf verzichten? NUR weil der Mann die Vaterrolle nicht übernehmen will? Klar wird es finanziell eng, aber nur für die absehbare Zeit und Geld ist nicht alles.

Jetzt führen wir ein normales Familienleben, die Mama hat ihre Weiterbildung hinter sich und jetzt beteiligt sie sich am Familienleben.
 
@Pazan,

Hi, Geld war nicht das Problem, sondern meine psychischen Probleme. Er meinte, da ich solche psychische Probleme habe, hat er die Angst dass ich dann wenn Kinder da sind, trotzdem Phasen der Depression und Antriebslosigkeit bekommen würde und was dann? War für mich, so gesehen kein befriediginger Argument, da viele Menschen mit psychischen Problemen trotzdem gute Eltern sein können. Er hatte Angst, dass er alleine da stehen könnte, wenn ich mal wieder "neben mir" bin. Kann ich einerseits verstehen, und da er ausdrücklich dies sagte, konnte ich ihn das Kind ja nicht einfach so "unterjübeln", mit ihm schlafen und schwanger werden, denn er wusste, dass ich Verhütungstabletten nehme..Kein Kavaliersdelikt für mich, obwohl mir viele geraten haben genau dies zu tun...
 
Ich habe mir jetzt nicht wirklich alles durchgelesen, deshalb vorab sorry falls ich mich jetzt wiederhole.

Gut, es kann also sein das er evt. dem Kinderkriegen doch nicht ganz so abgeneigt ist.

Mein Mann ist unheilbar krank und wollte auch nie Kinder, da er seine Krankheit nicht an seine Kinder
weitergeben wollte. Schade eigentlich, denn er wäre sicher ein ganz toller Vater geworden.

Manchmal glaube ich dann doch an Schicksal, ich habe zwei gesunde Jungs aus meinen ersten beiden Ehen und habe meinen Mann zu einem Zeitpunkt kennen gelernt, an dem ich (gerade ein halbes Jahr getrennt) sowieso mit der Familienplanung abgeschlossen hatte.
Es hat wohl so sein sollen....

An deiner Stelle würde ich mir ein Datum als Deadline setzen, letzter Termin / Alter zum Kinderkriegen oder so etwas in der Art. Hört sich vielleicht krass an, aber du musst auch an dich denken, wenn dein Kinderwunsch so stark ist, könnte vielleicht die Beziehung daran kaputt gehen, hat es alles schon gegeben.

Vielleicht macht es aber doch noch bei deinem Partner "Klick" und er möchte in 5 Jahren Kinder haben, er ist mit 26 Jahren noch relativ jung. Ich würde meinem Sohn in diesem Alter auch nicht raten, schon Vater zu werden.

Oder arrangierst du dich und akzeptierst das dein Partner keine Kinder möchte, wenn er dein
absoluter Traumpartner ist.

Das Leben ist halt kein Wunschkonzert.... :schulterzucken:

LG Yado
 
@Pazan,

Hi, Geld war nicht das Problem, sondern meine psychischen Probleme....

Hallo JPreston

Psychische Probleme können durchaus ein vernünftiger Grund sein KEINE Kinder zu wollen oder bewusst sich gegen Kinderkriegen zu entscheiden. Psychische Probleme habe ja verschiedene Ursachen, manchmal ist das auch hormonell bedingt, oder?! Manche Frauen erleben nach der Schwangerschaft eine postnatale Depression. Bei bei uns dauerte das nach der ersten Geburt 3 Jahre...

Eine Schwangerschaft und das Muttersein führen zu hormonellen Veränderungen bei den Frauen, das kann auch positiv auf den Hormonhaushalt von Frauen auswirken und vielleicht sogar Menschen von ihren Problemen ablenken.

Beim Thema Kinderkriegen gibt es keine Musterlösung, die für alle gültig ist.
 
Warum also kein gewolltes Kind, wenn er mich eh nicht verlassen würde? Naja, ein großes Thema für ihn ist das Finanzielle - er hat Angst, wenn es zwischen uns doch mal auseinander gehen sollte, dass er 18 Jahre lang für ein Kind zahlen muss.
Mir ist diese Stelle ins Auge gefallen und wenn ich du wäre, hätte ich ganz spitze Öhrchen gekriegt. Ich habe die Vermutung, dass du nicht die Frau für ihn bist. Für mich bedeutet diese Aussage, dass er sich da was offen hält, sich nicht sicher ist oder gar nicht vorstellen kann für immer oder zumindest die nächsten 20 Jahre mit dir zusammen zu sein.

Hast du mal einen Heiratswunsch ausgesprochen? Ich bin im selben Alter wie du und habe meinem Partner recht früh ganz unverblühmt erklärt, dass ich einen biologischen Zeitrahmen habe, den ich nicht nur zum Spaß hergebe. Im Klartext bedeutet das, dass er sich beizeiten zu mir bekennen muss. Weil ich Kinder will, will ich heiraten, ein eindeutiges, offizielles Ja! zu mir und unserer Beziehung. Ohne einen Partner, der es nicht ganz sicher auch will, würde ich niemals (absichtlich) Kinder in die Welt setzen. Das ist Teamarbeit und ich erwarte da volle Unterstützung, auch in schlechten Zeiten.

Und wenn er nicht will... dann kann er mich eben nicht hinhalten. Entweder ganz oder gar nicht.
 
Ich vermute und wie du auch schreibst, dass dein Mann nur dich will, nur dich liebt und er ein psychisches Problem mit Kindern hat wegen seiner eigenen schwierigen Kindheit/ Elternbeziehung.

Toll, dass er ein Pflegekind nehmen würde.


Auch ich habe Pflegekinder und bin damit glücklich.

Man gibt Kindern mit einer meistens traumatischen Vergangenheit die Chance nicht ihre gesamte Kindheit im unpersönlichen lieblosen Kinderheim verbringen zu müssen.

Dazu gibt es einen guten Kinofilm nach einer wahren Begebenheit..
Der Film heisst : Plötzlich Familie
 
Kennst du Richard Gere? Jack White? Jean Pütz?
Die sind alle zu dem Zeitpunk Vater geworden, der bei den meisten Frauen (wären sie gleichaltrig gewesen) nicht mehr möglich gewesen wäre.

Ja, Stars und Sternchen mit Nannies so viel sie möchten, sind super tolle Beispiele für Ottonormalverbraucher.

Ich jedenfalls habe auch als Mann nicht alle Zeit der Welt. Oder welcher Typ hat Lust im Kindergarten zu erkennen, dass andere Denken ich würde meinen Enkel abholen? Will jemand ein Alter Sack als Vater sein?

Und was dabei auch immer wieder gerne vergessen wird: Da würde ja dann viel mehr dranhängen. Denn mit der gleichen Frau könnte man gar keine Kinder bekommen aufgrund ihrer biologischen Uhr. Oder wird sie plötzlich nicht mehr älter nur weil ich als Mann mich noch nicht für Nachwuchs entscheiden konnte?
Das wäre also mit DIESER Frau gar nicht mehr möglich - dabei muss man ja davon ausgehen das man zusammenbleiben möchte. Also ist es Unfug zu behaupten, man👎 habe ja sooooo viel Zeit...
 
Ja, Stars und Sternchen mit Nannies so viel sie möchten, sind super tolle Beispiele für Ottonormalverbraucher.

Ich jedenfalls habe auch als Mann nicht alle Zeit der Welt. Oder welcher Typ hat Lust im Kindergarten zu erkennen, dass andere Denken ich würde meinen Enkel abholen? Will jemand ein Alter Sack als Vater sein?

Und was dabei auch immer wieder gerne vergessen wird: Da würde ja dann viel mehr dranhängen. Denn mit der gleichen Frau könnte man gar keine Kinder bekommen aufgrund ihrer biologischen Uhr. Oder wird sie plötzlich nicht mehr älter nur weil ich als Mann mich noch nicht für Nachwuchs entscheiden konnte?
Das wäre also mit DIESER Frau gar nicht mehr möglich - dabei muss man ja davon ausgehen das man zusammenbleiben möchte. Also ist es Unfug zu behaupten, man👎 habe ja sooooo viel Zeit...
Man muss ja nicht gleich in die Extreme gehen. Mit 35 kriegt ein Mann jedenfalls keinen Stress, endlich ein Kind zu machen. Selbst mit 45 wäre es noch im Rahmen. Mit einer jüngeren Freundin ist das auch kein Ding. Für Frauen ist sowas nicht möglich. In diesem Fall ist die Frau aber sogar geringfügig älter. Idealerweise ist eben der Mann ein wenig älter, dann relativiert sich die geistige Reife und es passt. Andersherum ist das immer etwas schwieriger, weil die meisten Männer erst ab 30 langsam loslegen wollen; Ausnahmen bestätigen die Regel. Jedenfalls sollte man eine Frau, die auf die 30 zugeht, nicht hinhalten (und sich als Frau auch nicht hinhalten lassen). Ich finde das grausam.
 
Kennst du Richard Gere? Jack White? Jean Pütz?
Die sind alle zu dem Zeitpunk Vater geworden, der bei den meisten Frauen (wären sie gleichaltrig gewesen) nicht mehr möglich gewesen wäre.

klar. mir ging es auch nicht darum, sondern um deine aussage "sehr begrenzter zeitrahmen" - es gibt tierarten, wo das weibchen ein paar stunden PRO JAHR empfängnisbereit ist (übertrieben ausgedrückt) - DAS ist ein begrenzter zeitrahmen. aber doch nicht 30-35 jahre, und damit deutlich über 1/3 des gesamten lebens.

dass männer deutlich länger kinder machen können wurde ja nie angezweifelt. ist aber ein bischen OT denke ich. wollte es nur anmerken.

Hallo,

ich war über 10 Jahre in einer Beziehung mit einem wunderbaren Menschen, den besten, den ich in meinem Leben je getroffen hab, bis jetzt, der keiner Kinder wollte.
Wir haben uns irgendwann auch zum 80% von meiner Seite deswegen getrennt. Nun habe ich 10 Jahre mit ihm verbracht in der Hoffnung, dass er seine Meinung irgendwann ändern wird, was nie geschah.

ich finde diese aussage seltsam. "nun habe ich 10 jahre mit ihm verbracht in der hoffnung" - ich denke eher, du hast die 10 jahre mit ihm verbracht, weil er ein ganz toller mensch war, oder? und nicht weil er ganz vielleicht, irgendwann mal, doch kinder wollen könnte?!

meine meinung dazu : wenn du dich schlussendlich getrennt hast, weil er keine kinder wollte, hast du einen grossen fehler gemacht. die chance, nochmal so einen wunderbaren und tollen menschen zu finden, dürfte bei 0 liegen, und das dürfte dir auch bewusst gewesein sein. und du hast das quasi geopfert, nur weil du unbedingt ein kind willst. ich verstehe sowas nicht so richtig! 🙂

@Pazan,

Hi, Geld war nicht das Problem, sondern meine psychischen Probleme. Er meinte, da ich solche psychische Probleme habe, hat er die Angst dass ich dann wenn Kinder da sind, trotzdem Phasen der Depression und Antriebslosigkeit bekommen würde und was dann? War für mich, so gesehen kein befriediginger Argument, da viele Menschen mit psychischen Problemen trotzdem gute Eltern sein können. Er hatte Angst, dass er alleine da stehen könnte, wenn ich mal wieder "neben mir" bin. Kann ich einerseits verstehen, und da er ausdrücklich dies sagte, konnte ich ihn das Kind ja nicht einfach so "unterjübeln", mit ihm schlafen und schwanger werden, denn er wusste, dass ich Verhütungstabletten nehme..Kein Kavaliersdelikt für mich, obwohl mir viele geraten haben genau dies zu tun...

letzteres spricht wirklich für dich und deinen charakter. aber bei dem gesamten ersten teil muss man doch sagen : dein partner hatte recht! ist nicht böse gemeint oder so. ich leide selbst unter regelmässig widerkehrenden, teils leichteren, teils sehr heftigen depressionen und antriebsstörungen, und vermag das daher "zumindest ein bischen" nachzuempfinden, wenn andere dann denken, dass man kein guter vater/keine gute mutter sein könnte in solchen (teilweise auch sehr langen) phasen. das argument "auch leute mit psychischen problemen können gute eltern sein" gilt für mich nicht, weil man genauso sagen könnte "mindestens genausoviele, wahrscheinlich deutlich mehr und damit sehr viele leute mit psychischen problemen sind katastrophale eltern" (wenn du hier im forum mal guckst, ein nicht geringer teil der leute, die hier grosse probleme mit sich rumschleppen, haben die zu nem grossen teil aus dem elternhaus mitbekommen, wo psychisch gestörte eltern den kindern das leben zur hölle gemacht haben. zwar nicht unbedingt depressive eltern, aber auch die können einen fürs leben lang belasten).


was ich sagen will (und auch der TE) : in meinen augen sollte man an einem gewissen punkt im leben sich die frage stellen, ob ein bestimmter wunsch (ich nenne es mal eine bestimmte art "LEBEN") wirklich das wichtigste ist, oder ob es nicht das allerwichtigste ist, einen menschen an seiner seite zu haben, der zu einem passt, einen respektiert, treu und loyal ist, und mit dem man sich ein leben bis zum lebensende vorstellen könnte - was solls, ob da nun ein teil fehlt, das dürfte fast in jeder beziehung so sein, selbst den allerallerbesten. ich persönlich habe lieber all das, was mir selbst gut tun, und verzichte auf ein kind, als nen partner zu haben, der mir zwar den kinderwunsch erfüllen würde, dafür aber innerhalb der beziehung eher mein unglück besiegelt, auf welche art auch immer. und der gedanke "naja, man kann auch einen finden, mit dem beides möglich wird" ist ein sehr trügerischer. nur die allerwenigsten finden dann tatsächlich auch so einen vermeintlich perfekten partner auch.
 

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