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Er will keine Kinder...

Danke an alle, die so fleißig kommentieren und helfen!

@cucaracha Danke für deine sehr schöne Idee mit der Kurzzeitpflege. Damit kann ich sehr viel anfangen und werd mich in diese Richtung nun sehr stark informieren.

@bird on the wire Danke für deine Erfahrensgeschichte! Ich freue mich, dass deine Freundin doch noch ihr Glück gefunden hat mit einem Mann UND Kindern. Ich kann dir sagen, dass ich meine Augen vor der Realität nicht verschließe. Ich weiß, dass es sein kann, dass mein Partner nie eigene Kinder möchte, das ist mir vollkommen bewusst und ich halte auch nicht an einer Wunschvorstellung fest, dass er auf einmal doch aus heiterem Himmel seine Meinung ändert. Aber ich bin kein Mensch, der einfach aufgibt. In manchen Gesprächen mit meinem Partner höre ich sehr wohl heraus, dass es keine endgültige Entscheidung von ihm ist.

@Greeni Danke für deine Worte, sie haben mir wirklich sehr geholfen und mich in meiner Meinung bestärkt, dass ich meine besondere Beziehung nicht einfach so "wegwerfen" soll. Ja, stimmt, sowas hat nicht jeder! Und ich danke Gott dafür, dass ich so einen tollen Menschen an meiner Seite haben darf.
Ich denke, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn auch mein Partner ist genauso! Er kann mit kleinen Babies nichts anfangen. Immerhin kann er mit den Kleinen ja nicht Lego oder Fußball spielen.. sie schreien nur und halten einen die ganze Nacht wach. Er hat auch erwähnt, dass er Kinder ab einem gewissen Alter sehr wohl mag, wenn man was "anfangen" kann mit ihnen sozusagen. Das größte Thema für ihn ist allerdings das Finanzielle. Er verdient eigentlich sehr gut (ich so lala, sicher nicht schlecht, aber nach Abzug von Miete, Auto, Versicherung etc.. nu ja, bleibt nicht mehr soo viel übrig). Er ist aber auch ein Geizhals 😛 Muss man ehrlich so sagen, allerdings bewundere ich immer wieder, wo und wie er oft Dinge einspart.
Er möchte eben sein Geld sparen für ein Haus. Finde ich allerdings toll, dass er so bodenständig denkt.

@Blaumeise Die Frage stellte ich mir bereits, kann ich auch ohne (eigenen) Kinder leben? Hm, schwierig. Ich habe mir überlegt, was für mich eine höhere Priorität hat - ein eigenes Baby oder mein Partner? Ich habe mich für meinen Partner entschieden. Somit habe ich mir selbst die erste Frage beantwortet, ich kann schon ohne eigenen Kinder leben. Allerdings werde ich mich dann wahrscheinlich in Richtung Pflegekinder oder Adoption informieren.

@lilawelt Hm ich denke schon, das es da einen Kompromiss gibt. Wie ich vorher schon erwähnt habe, wären Pflegekinder oder Adoption ein großes Thema.
Mein Freund ist dem Thema Kinder generell eher abgeneigt, aber ich weiß, dass es nicht an mir liegt, dass er keine will 😛


Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass mein Freund das Thema Kinder nicht zu 100% verneint hat. Es ist keine felsenfeste Aussage von ihm gekommen, dass er niemals Kinder haben möchte. Es ist immer wieder ein "eher nein" bzw. ein "jetzt kann ich mir das noch nicht vorstellen".
Aber kennt ihr das, dieses Bauchgefühl, dass dir sagt "Das wird noch! Lass ihm Zeit!". Genau das habe ich.
Das hatte ich schon, als ich ihn kennen lernte und er keine feste Beziehung wollte. Nur "Freundschaft Plus". Ich habe immer gewusst, das wird noch - bleib dran. Und so war es auch.
 
Er ist aber auch ein Geizhals 😛 Muss man ehrlich so sagen, allerdings bewundere ich immer wieder, wo und wie er oft Dinge einspart.

Mit einem Geizhals würde ich auch keine Kinder wollen.

Wenn er so ein Sparfuchs ist, dann wäre ein Kind für ihn zu teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich war über 10 Jahre in einer Beziehung mit einem wunderbaren Menschen, den besten, den ich in meinem Leben je getroffen hab, bis jetzt, der keiner Kinder wollte.
Wir haben uns irgendwann auch zum 80% von meiner Seite deswegen getrennt. Nun habe ich 10 Jahre mit ihm verbracht in der Hoffnung, dass er seine Meinung irgendwann ändern wird, was nie geschah.
So , sitzte ich nun da, seit über 5 Jahren single,bin 44 und werde wahrscheinlich nie erfahren wie das ist eine Mutter zu sein.:schulterzucken:
 
Ich will Dich nicht entmutigen, aber ich halte es für unwahrscheinlich, daß eine Adoption zustande käme oder ein Jugendamt Pflegekinder in eine Beziehung vermittelt, in der ein Partner eher abgeneigt ist. Das wäre aus meiner Sicht auch nicht verantwortungsvoll. Gerade Pflegekinder mit ihrer oft traumatischen Vorgeschichte können zu einer Belastungsprobe für eine Beziehung werden. Und gerade sie sollten von beiden Partnern mit offenem Herzen willkommen geheißen werden, damit sie Geborgenheit und Sicherheit erfahren.

Ich wünsche Dir sehr, daß sich Dein Bauchgefühl bewahrheitet und Dein Partner noch Zeit braucht und zu einem verantwortungsvollen Familienvater heranreift. Aber erzwingen kann man nix.
 
Das sind immer sehr schwierige Fragen.

Meine Cousine stand vor einem ähnlichen Problem: Sie war in einer glücklichen Beziehung, aber er wollte keine Kinder. Er hatte einen erwachsenen Sohn und sagte ihr klipp und klar: Den Stress mit einem Kind tu ich mir nicht mehr an.

Sie hat schweren Herzens die funktionierende Beziehung beendet und einen neuen Partner gefunden. Heute hat sie zwei Söhne, sie sind mittlerweile 11 und 13.
 
Adoption oder Pflegekind, wäre doch eher bei ungewollter Kinderlosigkeit ein Thema und nicht, weil dein Partner mit Babys nichts anfangen kann.

Warum willst du faule Komprommisse eingehen, wenn du ein eigenes Kind bekommen kannst, er aber lieber ein adoptiertes Kind im Legoalter will?

Ich hoffe für dich, dass er seine Entscheidung noch ändert. Noch tickt deine biologische Uhr nicht.
 
Mit einem Geizhals würde ich auch keine Kinder wollen.

Wenn er so ein Sparfuchs ist, dann wäre ein Kind für ihn zu teuer.

ich würde gar keinen geizhals als partner. ich habe mehr als geld genug, versuche aber dennoch zu sparen wo es möglich ist, bin aber zeitgleich meiner partnerin gegenüber z.b. immer grosszügig.
geizhals ist für mich ein mensch, der auf jeden euro guckt, und das auch bei den wichtigsten menschen (beste freunde, partner) - da würde ich es nicht allzulange mit aushalten, bzw gar keine beziehung führen. aber ich vermute, die TE meint eher, dass der freund sehr sehr sparsam ist - das ist aber mit geiz nicht gleichzusetzen imo

das nur am rande.

kleine anmerkung zu

Oder die Menopause einsetzt.

Männer können bis ins hohe Alter Kinder zeugen, die sind da sehr viel entspannter als Frauen, die nur eine sehr begrenzte Zeit im Leben fruchtbar sind.

"diese sehr begrenzte zeit" dürfte locker 1/3 des gesamten lebens, bzw ~30 jahre oder mehr bedeuten. ich finde das jetzt nicht so "sehr" begrenzt, ehrlich gesagt. verglichen mit der zeit, die ein mann hat, stimmt das natürlich - aber meiner erfahrung nach wird ein kerl, der sich mit 30,40 partout kein kind vorstellen kann, nicht mit 70 plötzlich seine meinung ändern.

daher sehe ich es auch so, dass es keine möglichkeit gibt, den partner hier zu überreden. entweder er wills irgendwann von selbst, oder eben nicht (vermutlich wahrscheinlicher). wenn dir der kinderwunsch so wichtig ist, dass er auf der prioritätenliste fürs leben sehr weit oben steht, musst du dich trennen @ TE. ansonsten geht es dir tatsächlich so wie in dem von bird beschriebenen fall. falls du dir vorstellen kannst auch ohne kinder glücklich zu sein, dann würde ich beim partner bleiben, wenn er ein so guter ist, wie du sagst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann sein, dass ich was überlesen habe, aber hast du @TE deinen Partner schon mal konkret auf das Thema Adoption bzw. Pflegekind angesprochen? Könnte er sich vorstellen, ein älteres Kind aufzunehmen oder bezieht sich sein nicht vorhandener Kinderwunsch auf alle Kinder?

Falls er sich ein Pflege- oder Adoptivkind vorstellen könnte, würde ich die Hoffnung auf ein Kind noch nicht aufgeben. Sollte er aber auch dazu nein sagen, würde ich zur Trennung raten. Es gibt Dinge, bei denen man Kompromisse eingehen kann - Kinder gehören definitiv nicht dazu.
Wenn ihr keine Kinder bekommt, bist du unglücklich. Wenn ihr Kinder bekommt, ist er unglücklich. Und ja, das schließt Pflege- und Adoptivkinder mit ein, denn auch mit ihnen würde dein Freund mehr oder weniger zu tun haben müssen. (Übrigens schließe ich mich da bird on the wire an: es dürfte schwierig werden, Kinder zu adoptieren, wenn sich herausstellt, dass beide Partner nicht am selben Strang ziehen. Von der Tatsache, wie sch... es ist, wenn die Kinder von einem Partner nicht gewünscht sind, ganz zu schweigen.)

Keksi92, du schreibst einerseits, dass dein Partner für dich an erster Stelle steht und du nicht unbedingt (eigene) Kinder haben musst, andererseits schreibst du aber auch, dass du definitiv ein Adoptiv- oder Pflegekind in Betracht ziehen würdest, falls das mit eigenen Kindern nichts werden sollte. Für mich ist das schon ein ziemlich krasser Widerspruch, denn entweder könntest du ohne Kinder leben - oder du könntest es nicht. Und für mich liest sich das eher so, als ob Kinder für dich schon ein Muss sind.

Wie gesagt: frag ihn, was er von einer Adoption hält. Falls er dieser Idee nicht abgeneigt sein sollte, würde ich am Ball bleiben. Falls auch da die Antwort ein Nein ist, bliebe wirklich nur die Trennung, denn über kurz oder lang würdet ihr in eurer Beziehung nicht glücklich werden. (siehe Beispiel im Beitrag #6 von bird on the wire)
Übrigens würde ich auch nicht warten und hoffen, dass er seine Meinung doch noch ändert. Das kann gut gehen, ja, muss aber nicht. Es könnte auch gut sein, dass er seine Meinung nie ändert und er wirklich niemals Kinder haben möchte.
 
"diese sehr begrenzte zeit" dürfte locker 1/3 des gesamten lebens, bzw ~30 jahre oder mehr bedeuten. ich finde das jetzt nicht so "sehr" begrenzt, ehrlich gesagt. verglichen mit der zeit, die ein mann hat, stimmt das natürlich - aber meiner erfahrung nach wird ein kerl, der sich mit 30,40 partout kein kind vorstellen kann, nicht mit 70 plötzlich seine meinung ändern.

Kennst du Richard Gere? Jack White? Jean Pütz?
Die sind alle zu dem Zeitpunk Vater geworden, der bei den meisten Frauen (wären sie gleichaltrig gewesen) nicht mehr möglich gewesen wäre.
 
Hallo ihr Lieben!
Danke für euren Input und eure verschiedenen Ansichten!

@Yersinia: direkt angesprochen habe ich ihn nicht, muss mir erst mal selbst drüber klar werden.
Allerdings mag mein Partner schon Kinder (ab einem gewissen Alter) wie ich schon mal erwähnt habe. Er mag nur keine Babies bzw. Er weiß sich nichts mit kleinen Babies anzufangen. Er hat auch schon ein paar Mal fallen lassen, dass er sich sehr wohl vorstellen kann, ein Papa von einen etwas "älteren" Kind zu sein, was heißt ab dem Kindergarten- oder Grundschulalter.
Er ist ja auch, wie erwähnt, sehr aktiv mit Kindern in der FF oder beim Roten Kreuz. Das macht er auch total gerne und toll.
Deshalb denke ich schon, dass er in Richtung Pflegekind offen wäre.
Aber ich werde alles, was ich hier gelesen habe, mir erstmal durch den Kopf gehen lassen. Darüber nachdenken, was ich wirklich will, bevor ich voreilige Schlüsse ziehe.
 

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