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Er stellt seinen Hund über mich

Ganz genau, das ist auch meine Rede.
Es ist unnötig, hier nur über Deinen Freund zu diskutieren, was und ob er richtig oder falsch mit dem Hund macht. Alles so jede Menge selbsternannter Hundeflüsterer hier unterwegs, die ganz genau wissen, was der Freund zu tun hat und was der Hund braucht. Niemand von uns ist dabei, außer Du. Und ich hatte es Dir auch schon geschrieben, mit Geduld und Verständnis wäre es durchaus möglich, dass der Hund Vertrauen fasst. Es ist so, wie Loretta es auch beschrieben hat.
Aha, und du als alleiniger Hundeflüsterer kannst du natürlich beurteilen... ohne dabei zu sein.
Genau mein Humor 🤣🤣
 
A

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Re: Er stellt seinen Hund über mich
Hallo zusammen, ich habe seit 4 Monaten einen neuen Partner, der eine 2 jährige Hündin hat.

Mein Problem ist nicht, dass ich sie nicht mag oder mit Hunden nichts anfangen kann, im Gegenteil ich hatte selber früher Hunde.

Es ist nur, dass ich das Gefühl habe , dass er den Hund grundsätzlich über eine Partnerin stellt.

Sie schläft zb mit im Bett und jedesmal, wenn wir uns näher kommen, fängt sie an sich dazwischen zu drängen und winselt oder jault.

Wenn wir Sex haben wollen muss er sie vorher immer aus dem Zimmer locken, weil das sonst gar nicht möglich wäre.
Dann macht sie aber vor der Schlafzimmertür Theater und er „kann“ dann oft nicht mehr, weil er meinte er sei abgelenkt von dem Gebell o.ä.

Auch normales umarmen oder küssen ist nicht möglich, da sie sich dann jedesmal einen Aufstand macht, bellt und uns anspringt.

Ich habe ihm schon oft gesagt dass ich es problematisch finde und er ihr zb beibringen sollte , dass sie ab sofort nicht mehr aufs Bett darf, damit zumindest dort diese Übergriffigkeit aufhört.

Er sagt aber zu all meinen Verbesserungsvorschlägen, dass er das nicht möchte weil er das „schon immer so gemacht hat“ und sie zudem ja eh nicht so lang leben würde, also wolle er ihr nicht verbieten dass sie Anschluss hat..

Ich fühle mich so langsam wie das dritte Rad am Wagen, da man sich nicht mal frei in der Wohnung bewegen kann, ohne dass die Hündin ständig hinterherläuft und alles kontrollieren will.

Manchmal frage ich mich auch warum er unbedingt mit mir zusammensein wollte, wenn er ja offenbar die Gesellschaft seiner Hündin völlig ausreichend findet.

Ich kann mit ihm über dieses Thema jedoch nicht sprechen , weil er wie gesagt alles sofort als Angriff wertet und sich absolut nichts sagen lassen möchte.

Was würdet ihr mir raten?
Ganz ehrlich: Das Problem ist nicht der Hund, sondern dass dein Partner keine Grenzen setzen will. Dass ein Hund eifersüchtig reagiert oder sich dazwischen drängt ist nicht ungewöhnlich. Das könnte man mit Training meistens gut in den Griff bekommen. Aber dafür müsste dein Partner auch bereit sein, etwas zu ändern, genau das scheint er ja nicht zu wollen. Lass dir auch gesagt sein: Deine Wünsche sind auch nicht übertrieben. Dass ein Hund nicht im Bett schläft oder bei eurer Nähe ruhig bleibt, ist eigentlich ziemlich normal.

Ich würde nochmal ruhig mit ihm darüber sprechen und ihm erklären, dass du dich langsam wie das dritte Rad fühlst. Wenn er aber weiterhin komplett abblockt und nichts ändern will, musst du für dich überlegen, ob du mit dieser Situation auf Dauer glücklich wirst.
 
Ich finde es kommt halt auch drauf an, wie das Tier so ist. Wenn die Hündin gut erzogen wäre hätte ich damit null Probleme.
Aber dieses übergriffige, distanzlose Verhalten ist für mich einfach ein no Go und ich finde es bedenklich dass ihn das nicht auch stört.
Ja, am Verhalten des Tieres erkennt man wie der Tierhalter tickt.

Er hat wahrscheinlich den Hund auf absolute Nähe und Abhängigkeit erzogen, damit er sich nicht einsam fühlt?
 
Aber das verlangst du ja gar nicht. Unerzogene Köter sind mir ein Graus. Vielleicht hilft da wirklich nur die Pistole auf die Brust - entweder Hundeschule oder du gehst.
Meiner Erfahrung nach, funktionieren solche halbherzigen Sachen ohne eigene feste Überzeugung nicht.
Erst braucht es Einsicht vom Hundehalter, das er es so nicht will, dann folgt entsprechendes Auftreten und Handeln, welches den Hund erkennen lässt, so! und nicht anders.
 
Was würdet ihr mir raten?
Also ich würde ihm keinen Druck machen. Sondern ihn eher aus reinem Interesse fragen ob ihm selbst das so gefällt, dass kein ungestörter Sex zustande kommt, oder auch dass er seiner Freiheit beraubt ist mal woanders zu übernachten.

Man kann es auch wirklich umdrehen, wenn er möchte das es anders mit dem Hund wegen der Beziehung zu dir läuft, wird er es hinbekommen.
Momentan möchte er noch nicht. Er möchte sich um den Hund kümmern und für ihn da sein. Er fühlt sich dadurch gebraucht und sicher nehme ich an.

Wenn du ihn in dieser Hinsicht nicht verstehst, stellst du dich gegen ihn und den Hund.
Zeigst du hingegen Verständnis ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er auch Verständnis für deine Wünsche hat. Dann ist da nämlich noch jemand der ihn braucht. Ein Mensch ist allemal besser auf Platz 1 als ein Hund.
Was bietet der Hund, was du nicht bieten kannst? Bedingungslose Liebe, Treue und Loyalität bis in den Tod, fällt mir u.a. dazu ein.
Vielleicht bekommst du ihn auf deine Seite genau durch diese Eigenschaften.

Hat er den Hund von klein auf?
 

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