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Er kifft, ich musste aufhören

S

Sasa

Gast
Hallo also ich bin 33 Jahre alt, mein Freund ist 37. wir haben uns vor ca einem Jahr kennengelernt und beide schon gekifft (täglich) bevor wir uns kennengelernt haben. Er hat keinen Führerschein (hatte auch noch nie einen gemacht). Wir hatten immer viel Spaß zusammen, da wir, obwohl wir viel geraucht haben, immer viel unternommen haben. Er arbeitet Schicht und ich habe ihn meistens zur Arbeit gefahren und auch abgeholt.

Im September wurde ich von der Polizei angehalten nachdem ich ihn von der Arbeit abgeholt habe und musste einen Drogentests machen, der positiv auf thc war. Jetzt steht mpu an und ich muss 6 Monate nachweisen, dass ich keine Drogen mehr konsumiere, wenn ich meinen Führerschein wieder haben möchte.

Ich habe nie von ihm verlangt, dass er mit dem kiffen aufhört aber mir fällt es ziemlich schwer, abstinent zu bleiben wenn ich jeden Tag das Gras rieche, das er raucht. Wir wohnen auch zusammen seit ca 10 Monaten. Er schafft es nicht, mit unserem Hund raus zu gehen zum Rauchen. Er raucht im Wohnzimmer, das ich seit einigen Monaten eigentlich gar nicht mehr betrete um mich nicht zu konfrontieren und um nicht passiv dem thc ausgesetzt zu sein. Es kommt aber so gut wie jeden Tag vor, dass er im Wohnzimmer raucht und dann die Tür offen lässt. So rieche ich es immer wieder und es fällt mir so verdammt schwer jeden Tag stark zu bleiben (ich würde unheimlich gerne am joint ziehen).

Wir streiten so viel wegen diesem Thema. Wir waren auch zusammen bei einer verkehrspsychologin, die ihn gefragt hat ob er mich liebt und heiraten will, was er bejaht hat. Daraufhin hat sie ihm erklärt, dass er die nächsten sechs Monate Rücksicht nehmen soll, damit ich es schaffe, sauber zu bleiben und nicht durch passivkonsum thc ausgesetzt bin, da so mein Drogentests positiv sein kann, auch wenn ich nicht konsumiere. Er hat ihr versprochen nur noch draußen zu rauchen. Klappt aber gar nicht. Ich liebe ihn doch aber wir streiten jeden Tag weil ich ihm auch Vorwürfe mache dass ich von der Polizei angehalten wurde, weil ich ihn von der Arbeit abgeholt habe. Und vor allem, weil er nicht genug Rücksicht auf mich nimmt. Muss ich ihn verlassen? Was denkt ihr? Hat jemand Tipps wie man damit umgehen kann?
 

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Yang

Sehr aktives Mitglied
Wir streiten so viel wegen diesem Thema. Wir waren auch zusammen bei einer verkehrspsychologin, die ihn gefragt hat ob er mich liebt und heiraten will, was er bejaht hat. Daraufhin hat sie ihm erklärt, dass er die nächsten sechs Monate Rücksicht nehmen soll, damit ich es schaffe, sauber zu bleiben und nicht durch passivkonsum thc ausgesetzt bin, da so mein Drogentests positiv sein kann, auch wenn ich nicht konsumiere. Er hat ihr versprochen nur noch draußen zu rauchen.
Darauf solltest du ihn festnageln. Und ja klar kann dein Drogentest positiv ausfallen, wenn du passiv mitrauchst.
Besser wäre es, wenn dein Freund ganz aufhören würde mit den Drogen.
So paradox es sich auch anhört, aber der Ausstieg ist oft einfacher als das Reduzieren. Das Reduzieren erfordert mehr Willenskraft und Disziplin, als das Kiffen ganz einzustellen. Denn die Entscheidung, nicht mehr kiffen zu wollen, wird nur einmal gefällt. Beim Reduzieren muss die Entscheidung, Konsum ja oder nein, immer wieder aufs Neue getroffen werden.
Es gibt anonyme Beratungsstellen die entsprechend kostenlos Hilfe anbieten.
Im Verzeichnis der Suchtberatungsstellen findet ihr entsprechende Einrichtungen in der Nähe eures Wohnortes.
Dein Freund sollte sich klar darüber sein, dass ihr in Zukunft auf das Auto verzichten müsst, wenn er sein Kiffen nicht sein lässt.
Du solltest ihm gegenüber konsequenter sein und dich da durchsetzen.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo Sasa,

brauchst du selbst einen Führerschein ?
Der Bedarf scheint nicht so groß zu sein.

Ich weiß nicht ob es am kiffen liegt, aber ihm ist es wohl egal !

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:

Ombera

Aktives Mitglied
Es geht ja nicht nur um die 6 Monate bis zur MPU oder willst du danach wieder täglich weiterkiffen und Auto fahren?
Das Ganze macht doch nur Sinn, wenn du dein Leben wirklich änderst - oder kein Auto nehr fährst.
 

SFX

Aktives Mitglied
Hallo, ihr zwei Kiffer!
Ist das euer Leben? Ich würde dringend bei einer Suchtberatungsstelle vorstellig werden, denn normal ist das alles nicht. Ihr seid wohl beide schwer Drogensüchtig, aber es gibt Therapiemöglichkeiten. Leider sehen das viele erst ein, wenn der Leidensdruck zu groß wird.

FürJede_n (M/W/D), der ein normales, gesundes Leben führen will und seinen sozialen Verpflichtungen nachkommen mag, für den passen Drogen nicht in den Alltag. Denk mal drüber nach. Würden alle kiffen bis der Arzt kommt, wäre dies das Ende. (Der Arzt müsste als Kiffer zu Fuß kommen, denn er hätte keinen Führerschein)

LG,
Sfx
 
S

Sasa

Gast
Danke für eure Antworten !
@Hajooo Ja ich brauche meinen Führerschein für die Arbeit und auch privat ist es mir der Lappen wert, mein Leben zu ändern. Wie kommst du auf die Aussage dass der Bedarf wohl nicht so groß zu sein scheint ?

@Yang Ich nagle ihn ja auf die Aussage fest, die er bei der verkehrspsychologin gemacht hat. deshalb gibt es so viel Streit... dass ich ein Problem mit meiner Sucht habe ist mir klar. Deshalb fällt es mir ja so schwer, die ganze Zeit stark zu bleiben. Aber wenn ich dann rieche dass er kifft und die Wohnzimmer Tür offen ist fällt es mir so verdammt schwer und ich hasse ihn dann dafür dass er keine Rücksicht nimmt. Ich finde ich bin trotzdem nicht in der Position ihm zu sagen dass er komplett aufhören muss. Das soll er selbst entscheiden, schließlich habe ich ihn so kennengelernt und er ist alt genug.

@Ombera Mir ist bewusst dass mein Leben auch nach der mpu nicht als dauerkifferin weitergehen wird. Dennoch geht es hauptsächlich um die nächsten sechs Monate da ich in diesen die Screenings abgeben muss und diese komplett sauber sein müssen
 

Herzpflaster

Mitglied
Sasa, du kiffst jetzt nur nicht, weil du deinen Führerschein zurück willst. Habe ich das richtig verstanden? Und wenn du hoffentlich diese Zeit durchstehst und den Lappen zurück bekommst, was dann? Wieder kiffen? Es gibt ja einen Grund, weshalb Drogen verboten sind. Hast du mal darüber nachgedacht, dass du Menschenleben gefährdet hast?
Dein Freund scheint überhaupt kein Verantwortungsgefühl zu haben, wenn er nicht mal in der Lage ist, deinen Standpunkt nachzuvollziehen und zumindest zum Kiffen raus zu gehen. Kann man mit einem solchen Menschen bis ins Alter zusammen leben? Ihm scheint alles egal zu sein, außer die Joints.
 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Ihm scheint sein Konsum wichtiger zu sein als du und deine wünsche (den führerschein zurückerhalten). Was du mit dieser Information machst bleibt dir überlassen

Ich hoffe dass dein Konsum auch nach Zurückerhalt des Führerscheins eingestellt bleibt?
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
@Hajooo Ja ich brauche meinen Führerschein für die Arbeit und auch privat ist es mir der Lappen wert, mein Leben zu ändern. Wie kommst du auf die Aussage dass der Bedarf wohl nicht so groß zu sein scheint ?
Für mich hatte es den Eindruck du hast den Führerschein um "den Herrn" zur Arbeit zu fahren.
Wie hat er das denn vorher gemacht und wie kommt er jetzt zur Arbeit ?

Ist er freiwillig mit zur Verkehrspsychologin ?
Wie kam es zu der Frage mit der Heirat ?

Wenn er die Situation erkennen würde, würde er Rücksicht nehmen und außerhalb der Wohnung kiffen !
Ich stelle es mir schwierig vor, wenn du jetzt ein halbes Jahr Clean bleibst und er fröhlich weiter kifft.
Wie willst du das danach gestalten ?
Nur am Wochenende kiffen ?
Völlig aufhören ?
Diese MPU zu bestehen soll sehr schwierig sein.

Gut, daß du ihn Entscheiden lassen willst, u.U. musst du ihm die Entscheidung abnehmen.

Hierzu passt aber nicht der Vorwurf, daß er Schuld sei, daß du den Führerschein abgeben musstest.

Gruß Hajooo
 

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