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Am Anfang hat er mir erzählt, dass er eine schwierige Beziehung hinter sich hat und immer noch selber mit sich dewegen kämpft (im März beendet).
Aber wir haben angefangen über vieles zweideutig zu schreiben, reden und miteinander zu flirten. Ich merke, spüre wie interessiert er an mir ist, aber dann kommt ein Punkt und er zieht sich zurück für ein paar Tage und kommt dann wieder auf mich zu. Aber er lässt mich wissen, dass er dann einfach Zeit für sich braucht. Ich dränge ihn dann auch nicht, respektiere es und warte einfach vis es ihm besser geht. "
Die "böse Ex" ist eine Erfindung des Himmels, denn dank ihrer kann man sich herrlich zurücklehnen, sich das Köpfchen streicheln lassen und komplett widersprüchlich und unzuverlässig handeln.
Mein sehr ernster Rat: Sobald ein Mann sagt, seine Trennung sei "schwierig" gewesen und die "Ex" kompliziert, sollte man in seine metaphorischen Rennschuhe schlüpfen und abzischen!
Du sagst, ihr habt schnell angefangen, "zweideutig zu schreiben". Was bedeutet das? Ihr habt euch Schweinkram geschrieben? Warum?
Zudem betonst du, du "würdest ihn nicht drängen und ihm Zeit lassen". Meine Güte, ein Arbeitskollege, den du seit 5 Monaten kennst und es liest sich, als ginge es um die Liebesgeschichte des Jahrhunderts! Du solltest dringend ganz schnell ganz nah zu DIR. Treff dich weder mit ihm, noch mit seinen Kumpels. Mach dich rar. Und hör vor allem damit auf, ihm "zweideutige Sachen" zu schreiben. Sonst entsteht eine Illusion von Nähe, die nur mit dem genital zu tun hat.
(Was wirst du tun, wenn er dir eine "Freundschaft+" anbieten sollte? Mit der Option, sich VIELLEICHT auf eine Beziehung einzulassen, wenn er seine Ex überwunden hat und du ihn überzeugen kannst?)