Hallo Jasmin,
ich stimme Germ zu. Nehme, was du jetzt hast an. Es ist eine Vorbereitung auf eine Ausbildungsstelle, soweit ich das unter Google finden konnte. Aber du hast es zumindest.
An deiner Stelle würde ich das Maximum aus diesem "Praktikum" heraus ziehen. Unter anderem auch ein gutes Arbeitszeugnis direkt ausgestellt von der Stelle, wo du arbeiten wirst.
Deinem eigentlichen Arbeitgeber würde ich keinen Deut über den Weg trauen. Es ihm aber auch nicht ins Gesicht sagen. Das Leben läuft häufig nicht so, wie wir es wollen oder einfach mal nur linear. Das Beste aus der Situation machen, ohne mit dem Kopf durch die Wand zu entscheiden ;-), hat sich langfristig meist gelohnt.
Sammle deine Kräfte und bewerbe dich nebenher auf eine andere Ausbildungsstelle. Nach September, sogar noch Oktober werden Stellen wieder frei, weil einige Abbrecher und Umsattler ihre Ausbildung hinwerfen. Bewerbe dich auf diese. Es wird dich auch in Bewerbungsgesprächen sicherer machen, wenn du weißt, wo du das Jahr über sein wirst.
Die immateriellen Werte sind auch nicht zu unterschätzen. Da wäre das Wissen, welches du dort mitnehmen kannst um welches du dich auch selber kümmern kannst/musst und ein Zeugnis, dass deine qualifizierte Arbeit hervorhebt. Das kann dir einige Türen öffnen.
Es macht keinen Sinn in eine ständige Angst zu verfallen, was wohl morgen ist oder ob man überhaupt was findet. Manchmal muss man einfach das nehmen was kommt. Ich weiß auch nicht, was bis Ende des Jahres sein wird. Ich weiß es einfach nicht.
Nicht den Mut verlieren okay und einfach das nehmen, was man jetzt hat und ein Jahr kann da verdammt viel sein 🙂.
Du machst deine Ausbildung an einem Ort, wo Nonnen das sagen haben? Dann schau doch mal, ob du etwas über Kräuter herausfindest oder so. Das meinte ich mit "sich ums eigene Wissen kümmern 🙂".
Hier viel auch die Idee, einen anderen Schulabschluß zu machen. Darf ich fragen, welchen du Schulabschluß du hast?
so long
Jun