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enttäuschte Freundschaften

  • Starter*in Starter*in Mary-Anne72
  • Datum Start Datum Start
hallo fridde,
leider habe ich vor etwa zwei Jahren eine ähnliche Erfahrung machen müssen. Eine bis dahin sehr gute Freundin sackte immer mehr ab in Depressionen und kam mit sich und der Welt nicht mehr klar. Ich habe ihr lange versucht zu helfen, für sie da zu sein, ihr das Gefühl zu geben, dass wir sie lieben. Doch sie war nicht dazu in der Lage, das alles wahrzunehmen. Zum Teil lag es an den Depressionen zum Teil aber auch an ihrem ihr sehr eigenen Charakter. Sie ist schon immer ein sehr komplizierter Mensch gewesen. Doch ich habe aus der ganzen Sache gelernt, dass man so jemandem nicht wirklich helfen kann, da sind FAchleute gefragt und leider ist an der ganzen Geschichte unsere Freundschaft zerbrochen. Und zwar genau an dem Punkt an dem sie versucht hat mich mit runter zu ziehen und mir nicht gegönnt hat, wenn es mir gut ging. Selbst in diesen Phasen habe ich versucht, sie zu verstehen und für sie da zu sein, doch das geht nicht. Das kann man nicht als "normaler" Mensch.
Sie hat eine Therapie gemacht, wir haben uns danach noch ein zwei mal gesehen, doch die Freundschaft hatte einen zu großen Riss bekommen. Mittlerweile ist der kontakt völlig abgebrochen, ich wollte es irgendwann so, weil ich unter dieser Freundschaft mehr gelitten habe als dass sie mir gut getan hat. Und wir kannten und ziemlich lange! Da schmerzt es umso mehr, wenn so eine Freundschaft zu Ende geht. Jetzt nach zwei Jahren schmerzt es immer noch, doch ich kann mittlerweile gut damit umgehen, es braucht halt Zeit.
Als Rat an dich: Überlege dir wirklich, ob dir die Freundschaft gut tut oder was dir an dieser Freundschaft wichtig ist. Wenn sie dir mehr schadet als dir gut tut, dann trauere ihr nicht hinterher. Dann ist sie es nicht wert.

Lg Fengaris
 
Hallo fengaris,

das was du da geschrieben hast kommt mir sehr bekannt vor (kompliziert und schwieriger Charakter).Vor ca. 3 Jahren wurden bei ihr Depressionen festgstellt und darauhin hat sie eine Therapie gemacht (war nur ein kleiner Teilerfolg). Aber laut ihrer Aussage kann SIE sowieso kein Mensch verstehen geschweigedenn helfen. Sie gehöre nicht in diese Welt bla bla........
Einerseits konnte ich sie schon verstehen aber auf der anderen seite dachte ich mir, mein Gott wie kann man nur so pessimistisch sein.
Sie erklärte mir das ich mich ersteinmal mit dieser Krankheit befassen solle bevor ich meinen Senf dazu gebe (mal in meinen Worten ausgedrückt).
So bin ich letzendlich auch auf diesem Forum gelandet um vielleicht ein bisschen mehr zu verstehen.
Aber es hat leider nicht viel gebracht, ich fange doch wieder an sie zu provozieren (nicht um sie zu verletzen) einfach weil mir die Argumente ausgehen. Am liebsten würde ich ihr eine klatschen (sie mir dann auch)wenn wir mal wieder eines unserer tollen Telefonate führen (seltenheitswert).
Zur Zeit ist der Punkt da wo ich loslassen möchte aber ,aber, aber.....
Ach mensch, sie war immer da wenn ich sie mit meinen pille palle Problemen vollgebrummt habe und ich........
Danke dir für deinen Rat Fengaris, mittlerweile bin ich der Ansicht das ich ihr nicht guttue... naja vielleicht bringt ja mein Rückzug für uns beide was !??
So genug rumgeheult

Sorry Mary-Anne wollte mich nicht in deinen Thread einschleichen

Lg Fridde
 
Hallo fridde,
ich kann dich nur darin bestärken, Abstand zu gewinnen. Zeit und Abstand kann sehr heilsam sein, aber du musst dir auch klar darüber sein, dass die Freunschaft vielleicht an einem Abstand zerbrechen kannn. Aber dann soll es so sein.
Und es geht nicht darum, ob du ihr gut tust, sondern ob dir diese Freundschaft gut tut. Depressionen hin oder her, du kannst noch so viel Verständnis zeigen, dich darüber informieren, aber es geht nicht darum, dass du nur gibst und gibst, auch sie muss, trotz Krankheit, auch auf dich eingehen. Das habe ich zumindest gelernt oder hart lernen müssen.

Mach dir mal Gedanken darüber was es heißt, mitzuleiden oder mitzufühlen.
Und wenn ein Mensch depressiv ist, dann hilft es nichts, dass er unbewusst ein Mitleiden erwartet. Er kann allenfalls Mitgefühl erwarten und das ist begrenzt.

lg. fengaris
 
Also, den besten Freunden die Geschäftsidee zu klauen und eine direkte Konkurrenz aufzubauen, ist wohl das Allerletzte.
Mit solchen "Freunden" sollte man sich nie wieder abgeben.

Aus Gier so etwas zu machen zeigt nur, was für schlechte Menschen das sind. Die haben nie wieder eine Chance verdient.
 
Hör bloss auf mit enttäuschten Freundschaften...

bei mir fängt es langsam auch an zu kriseln....

und man kann nichts machen.. und wenn man was sagt geloben sie besserung und es wird doch alles nur schlimmer *heul*
 
hey oOPsychoOo... da hast du recht... sie sagen sie ändern sich und sie machen das nicht mehr und dann halten sie sich doch nicht daran...
manche leute merken irgendwie nicht wie weh sie einem tun...

lokay
 
Richtig wichtige Freundschaften haben sich bei mir noch nciht als falsch erwiesen ....Sie "stehen" zu mir ..in den meisten Fälle obwohl ich in letzter zeit das Gefühl das die Freundschaft in die Brüche geht .. Es wird immer weniger gemacht sowas ..

Was krass ist ich habe das absolute Gegenteil als eine Freundin 🙂
In manchen Situationen könnte ich wegen ihr explodieren und in manchen ist das einfach nur super ...komische sache

Hoffe das alle die ehemalige "Freunde" gehen lassen mussten oder es nicht anders konnten weil sie dazu von ihren "Freunden" gedrängt wurden, das ihnen neue Menschen begegnen die sich als Wahre Freunde erweisen.

Gruß
 
Wahre Freunde sind halt selten zu finden. Und wenn man die hat, dann sollte man gut drauf aufpassen. Ich habe das große Glück, zwei wahre Freunde zu haben. Und die sind immer für mich da, ich weiß, dass ich dort Tag und Nacht anrufen, vorbeikommen oder sonst was machen könnte, denn die verstehen mich und nehmen mich so wie ich bin.
Vielleicht gehen auch manche Freundschaften in die Brüche, weil man zu viel erwartet. Ich weiß z.B. dass ich in deren Augen hohe Ansprüche an eine gute Freundschaft stelle, und für manche ist das vielleicht zu viel. Doch dann denke ich wieder, das was ich erwarte ist eigentlich nicht viel: ich wünsche mir von einer Freundschaft, dass ich vertrauen kann, dass ich weiß, dass ich so genommen werde wie ich bin und dass diese Freunde für mich da sind , wenn ich sie brauche. Umgekehrt gewähre ich dasselbe. Ist das so schwer???
FÜr manche ist es zu schwer, denn wenns problematisch wird, ziehen sie sich zurück, dann steht man schnell wieder alleine da und das tut weh.
 
"Lerne still den Menschen kennen, denn er ist veränderlich - die Dich heute Freunde nennen, sprechen morgen über Dich*
 
was ich hier lese...ist echt heftig. Wenn es um Freundschaft geht-dann freut man sich doch auch über den Erfolg des anderen. So verstehe ich "Freundschaft" auch im eigentlichen Sinne. Ich würde meinen Freunden alles gönne. Von mir aus könnten sie auch im Lotto gewinnen-niemals wäre ich neidisch...Ne Freundin von mir-hat z.B. Beziehungsprobleme...ich habe ihr auch schon Tipps deshalb gegeben etc...-Wenn sie die befolgen würde-hätte sie sicherlich mehr vom Leben-und...ich würde mich auch mit ihr freuen-auch wenn sie denn glücklicher wäre wie ich...Ebefalls sollte man füreinander da sein. Aber von beiden Seiten. Meine Freunde-könnten Tag -und Nacht anrufen...ich wäre immer für sie da-umgekehrt...-naja...würde ich auch hoffen-dass dem so wäre-das macht schließlich ne Freundschaft aus. Eure sog."Freunde" haben Euch ausgenutzt...und das hat nun wirklich nichts mit Freundschaft zu tun. Aber beruhigt Euch....die Rechnung wird unter m Strich gemacht-auch sie werden irgendwann im Leben auf die "Schnauze" fallen. Ich glaube nämlich an sowas wie Gerechtigkeit...
Alles erdenklich Gute!
Hallo, ich wollte auch mal einen Beitrag in Euer Forum zum Thema enttäuschte Freundschaften schreiben.

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass man manche Menschen gehen lassen muss, einfach Ihren eigenen Weg gehen lassen.


Wir hatten auch einmal sogenannte „sehr gute Freunde“.
Bei Denen haben wir Alles stehen und liegen gelassen, als Sie anriefen oder uns besuchen wollten.
Für sie hatten wir immer eine offene Tür bzw. ein offenes Ohr für Fragen und Probleme.


Leider waren Sie irgendwann der Meinung, dass sie uns Nichts mehr gönnen wollen.
Sie wollten uns hinter unseren Rücken beruflich fertig machen, indem Sie unsere Geschäftsidee kopierten, die Preise ruinierten und so taten, als ob nichts wäre.

Natürlich haben wir es irgendwann mitbekommen und wir stellten Sie zur Rede.
Ihrer Meinung nach war das Alles ja nicht so schlimm, da das ja beruflich und nicht privat war. Wir haben Es bis heute nicht verstanden, da sie uns auch keinen Grund nennen konnten, wieso sie so etwas gemacht haben.


Wir waren so blöd und haben Ihnen auch noch eine zweite Chance gegeben.
Natürlich haben Sie uns wieder enttäuscht.

Manche Menschen gönnen nicht einmal ihren Freunden das Schwarze unter den Fingernägeln.

Heute bin ich froh, dass wir auch noch richtige Freunde haben, auf die wir uns verlassen können. Wir waren nur traurig, da unser sogenannter Freund eine Freundschaft, die vom Sandkasten an bestand (23 Jahre) einfach weggeworfen hat und nicht den Hintern in der Hose hatte, seine Frau zurechtzuweisen.
Leider war unsere behinderte Tochter auch sehr traurig, da Sie nun einen Patenonkel weniger hat, aber es ist besser so, denn auf solche Paten kann man verzichten.
 

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