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Entscheidung gegen die Liebe

Waldgeist91

Mitglied
Hallo!

Warum habe ich angefangen,mir eine Freundin bzw. eine glückliche Beziehung zu wünschen?Dieser Frage bin ich vor einiger Zeit mal nachgegangen. Die Antwort:Weil es in den Medien immer so dargestellt wird, als wäre es etwasganz Tolles, diese Dinge zu erleben. Manchmal kommt es sogar sorüber, als ob man das unbedingt erleben muss. Allerdings gibt esauch viele negative Aspekte, die gern ignoriert werden. Um ehrlich zusein bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob eine richtigeBeziehung heutzutage überhaupt noch erstrebenswert ist.

Ich habe das Thema Datingnie wirklich angepackt, weil ich mich schlicht zu unsicher gefühlthabe. Nun bin ich regelrecht unmotiviert. Ich habe keine Lust, meineFreizeit dafür zu opfern, um mir Profile auf Datingplattformenanzuschauen. Mir wurde schon oft geraten, einfach Frauen im Alltaganzusprechen, die ich attraktiv finde. Diesen Rat habe ich jedoch niein die Tat umgesetzt, weil ich in der Regel nicht in der passendenStimmung für ein Kennenlernen bin. Manchmal bin ich frustriert wegenmeiner Arbeit und will einfach nur noch meine Ruhe haben. Oder ichdenke mir: Warum sollte es klappen? Ich bin unattraktiv. MeineBeeinträchtigungen sind vermutlich schon ein Ausschlusskriterium.Irgendwann wird sie bestimmt merken, dass es mir auch psychisch nichtgut geht. Eigentlich bin ich sogar selber der Meinung, dass Frauenbesser dran sind, wenn sie erst gar keine tiefe Bindung zu miraufbauen würden. Etwas rein Freundschaftliches wäre vermutlich nochokay, aber etwas Festes...? Ich weiß überhaupt nicht, ob ichbeziehungsfähig bin, da ich es gewohnt bin, allein zu sein. Außerdembrauche ich meine Freiräume. Eine Beziehung könnte mich durchausüberfordern.

Ich war nie auf einemrichtigen Date und hatte bisher auch noch keinen Sex. Den einen Kuss,auf den ich zurückblicken kann, habe ich nicht als schön undaufregend, sondern als leicht unangenehm und etwas peinlich wegen derZuschauer empfunden. Meines Erachtens ist das jetzt nicht tragisch,höchstens ein bisschen schade.

Ja, hin und wieder habeich zwar gewisse Sehnsüchte, aber davon versuche ich wegzukommen,indem ich mir Ablenkungen suche.

Wie es jetzt mit mirweitergehen soll? - Keine Ahnung. Im Grunde genommen habe ich mich jaschon gegen die Liebe entschieden. Lediglich ein kleiner Teil von mirscheint noch nicht aufgeben zu wollen und das ist leider ein bisschenbelastend.

Warum ich diesen Beitragveröffentlicht habe? - Mich würde mal interessieren, ob es hierLeute gibt, die das kennen.
Prinzipiell wäre es –wie ich finde – in Ordnung so zu fühlen, wenn man trotzdem einglückliches Leben führt. Jedoch würde ich nicht sagen, dass ichwirklich glücklich bin. Tatsächlich empfinde ich häufig Selbsthassund Unzufriedenheit.
 
Hallo!

Warum habe ich angefangen,mir eine Freundin bzw. eine glückliche Beziehung zu wünschen?Dieser Frage bin ich vor einiger Zeit mal nachgegangen. Die Antwort:Weil es in den Medien immer so dargestellt wird, als wäre es etwasganz Tolles, diese Dinge zu erleben. Manchmal kommt es sogar sorüber, als ob man das unbedingt erleben muss. Allerdings gibt esauch viele negative Aspekte, die gern ignoriert werden. Um ehrlich zusein bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob eine richtigeBeziehung heutzutage überhaupt noch erstrebenswert ist.

Ich habe das Thema Datingnie wirklich angepackt, weil ich mich schlicht zu unsicher gefühlthabe. Nun bin ich regelrecht unmotiviert. Ich habe keine Lust, meineFreizeit dafür zu opfern, um mir Profile auf Datingplattformenanzuschauen. Mir wurde schon oft geraten, einfach Frauen im Alltaganzusprechen, die ich attraktiv finde. Diesen Rat habe ich jedoch niein die Tat umgesetzt, weil ich in der Regel nicht in der passendenStimmung für ein Kennenlernen bin. Manchmal bin ich frustriert wegenmeiner Arbeit und will einfach nur noch meine Ruhe haben. Oder ichdenke mir: Warum sollte es klappen? Ich bin unattraktiv. MeineBeeinträchtigungen sind vermutlich schon ein Ausschlusskriterium.Irgendwann wird sie bestimmt merken, dass es mir auch psychisch nichtgut geht. Eigentlich bin ich sogar selber der Meinung, dass Frauenbesser dran sind, wenn sie erst gar keine tiefe Bindung zu miraufbauen würden. Etwas rein Freundschaftliches wäre vermutlich nochokay, aber etwas Festes...? Ich weiß überhaupt nicht, ob ichbeziehungsfähig bin, da ich es gewohnt bin, allein zu sein. Außerdembrauche ich meine Freiräume. Eine Beziehung könnte mich durchausüberfordern.

Ich war nie auf einemrichtigen Date und hatte bisher auch noch keinen Sex. Den einen Kuss,auf den ich zurückblicken kann, habe ich nicht als schön undaufregend, sondern als leicht unangenehm und etwas peinlich wegen derZuschauer empfunden. Meines Erachtens ist das jetzt nicht tragisch,höchstens ein bisschen schade.

Ja, hin und wieder habeich zwar gewisse Sehnsüchte, aber davon versuche ich wegzukommen,indem ich mir Ablenkungen suche.

Wie es jetzt mit mirweitergehen soll? - Keine Ahnung. Im Grunde genommen habe ich mich jaschon gegen die Liebe entschieden. Lediglich ein kleiner Teil von mirscheint noch nicht aufgeben zu wollen und das ist leider ein bisschenbelastend.

Warum ich diesen Beitragveröffentlicht habe? - Mich würde mal interessieren, ob es hierLeute gibt, die das kennen.
Prinzipiell wäre es –wie ich finde – in Ordnung so zu fühlen, wenn man trotzdem einglückliches Leben führt. Jedoch würde ich nicht sagen, dass ichwirklich glücklich bin. Tatsächlich empfinde ich häufig Selbsthassund Unzufriedenheit.
Ich wollte nie dauerhaft eine langzeitige Beziehung und bin jetzt schon ewig verheiratet.
Es ergibt sich oder auch nicht.
Beides ist gut.
 
"Liebe", soweit es sie denn überhaupt gibt, wird in dieser Gesellschaft als viel zu romantisiert dargestellt.
Die meisten Partnerschaften sind letzte Endes nichts als ein sich gegenseitig ausnutzen. Man will : Aufmerksamkeit, Komplimente Unterstützung, Solidarität, Sex, finanzielle Benefits, was zum Vorzeigen....

Dazu kommt dann noch, dass man als Mensch, der "keinen abbekommt", gern runtergemacht wird und/oder auf einen herabgeguckt wird, denn auf Menschen, die es eh schon schwer haben und alleine stehen, kloppt man gern nochmal extra drauf.
Viele haben nur oder zumindest auch aus dem Grunde eine Partnerschaft um sich davor zu schützen und nicht ins soziale Abseits zu kommen.
 
"Liebe", soweit es sie denn überhaupt gibt, wird in dieser Gesellschaft als viel zu romantisiert dargestellt.
Die meisten Partnerschaften sind letzte Endes nichts als ein sich gegenseitig ausnutzen. Man will : Aufmerksamkeit, Komplimente Unterstützung, Solidarität, Sex, finanzielle Benefits, was zum Vorzeigen....

Dazu kommt dann noch, dass man als Mensch, der "keinen abbekommt", gern runtergemacht wird und/oder auf einen herabgeguckt wird, denn auf Menschen, die es eh schon schwer haben und alleine stehen, kloppt man gern nochmal extra drauf.
Viele haben nur oder zumindest auch aus dem Grunde eine Partnerschaft um sich davor zu schützen und nicht ins soziale Abseits zu kommen.
Also ich war ewig Single und wurde nicht runtergemacht und bei mir hat es mit der romantischen Liebe geklappt.
Man muss halt warten können.
 
Man muss sich ja die Liebe und Beziehungen nicht so vorstellen, wie in irgendwelchen Schmalzfilmen und Soap-Serien.
Aber man hat doch innerlich irgendwie ein Gefühl davon, was Liebe sein kann, also was man selbst dafür hält!
Das ist vielleicht bei dir was Anderes, als so wie die Filmindustrie die Liebe darstellt.

Solche angeblichen, pseudo-romantischen Liebesfilme wie z.B. "Titanic" hab ich immer als unecht und kitschig empfunden, da wird m.E. keine echte Liebe dargestellt.
Aber hast du, lieber TE, denn schon mal Liebe für irgendwelche Menschen empfunden? Muss ja keine sexuelle bzw partnerschaftliche Liebe sein, denn Liebe kann man auch für platonische Freunde oder Familienmitglieder empfinden.

Ich weiß nicht ob ich das verständlich genug ausgedrückt habe, was ich meine.
Also daß man diese Liebe, die man tief im Inneren für wen oder was auch immer empfindet, nicht negieren und schlechtreden sollte, nur weil sie sich anders anfühlt, als das was in den meisten Medien unter dem Begriff "Liebe" dargestellt wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss sich ja die Liebe und Beziehungen nicht so vorstellen, wie in irgendwelchen Schmalzfilmen und Soap-Serien.
Aber man hat doch innerlich irgendwie ein Gefühl davon, was Liebe sein kann, also was man selbst dafür hält!
Das ist vielleicht bei dir was Anderes, als so wie die Filmindustrie die Liebe darstellt.

Solche angeblichen, pseudo-romantischen Liebesfilme wie z.B. "Titanic" hab ich immer als unecht und kitschig empfunden, da wird m.E. keine echte Liebe dargestellt.
Aber hast du, lieber TE, denn schon mal Liebe für irgendwelche Menschen empfunden? Muss ja keine sexuelle bzw partnerschaftliche Liebe sein, denn Liebe kann man auch für platonische Freunde oder Familienmitglieder empfinden.

Ich weiß nicht ob ob ich das verständlich genug ausgedrückt habe, was ich meine.
Also daß man diese Liebe, die man tief im Inneren für wen oder was auch immer empfindet, nicht negieren und schlechtreden sollte, nur weil sie sich anders anfühlt, als das was in den meisten Medien unter dem Begriff "Liebe" dargestellt wird...
Ehrlich ? Ich empfinde schon diese Szenen , wenn Paare engumschlungen aufwachen als unecht.
Wir brauchen Platz und empfinden das als sehr unangenehm.
 
Hallo!

Warum habe ich angefangen,mir eine Freundin bzw. eine glückliche Beziehung zu wünschen?Dieser Frage bin ich vor einiger Zeit mal nachgegangen. Die Antwort:Weil es in den Medien immer so dargestellt wird, als wäre es etwasganz Tolles, diese Dinge zu erleben. Manchmal kommt es sogar sorüber, als ob man das unbedingt erleben muss. Allerdings gibt esauch viele negative Aspekte, die gern ignoriert werden. Um ehrlich zusein bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob eine richtigeBeziehung heutzutage überhaupt noch erstrebenswert ist.
Servus. Genau diese Gedanken habe ich seit länger Zeit.

Ich weiß überhaupt nicht, ob ichbeziehungsfähig bin, da ich es gewohnt bin, allein zu sein. Außerdembrauche ich meine Freiräume. Eine Beziehung könnte mich durchausüberfordern.

Ich war nie auf einemrichtigen Date und hatte bisher auch noch keinen Sex.

Ja, hin und wieder habeich zwar gewisse Sehnsüchte, aber davon versuche ich wegzukommen,indem ich mir Ablenkungen suche.
Das trifft auf zu 100% auf mich zu.

Warum ich diesen Beitragveröffentlicht habe? - Mich würde mal interessieren, ob es hierLeute gibt, die das kennen.
Prinzipiell wäre es –wie ich finde – in Ordnung so zu fühlen, wenn man trotzdem einglückliches Leben führt. Jedoch würde ich nicht sagen, dass ichwirklich glücklich bin. Tatsächlich empfinde ich häufig Selbsthassund Unzufriedenheit.
Naja. Die meiste Zeit bin ich jetzt schon glücklich. Ebene wenn dieses seltene Gefühl nach den oben gesagten Dingen nicht vorhanden sind.

Jedenfalls: Ich habe schon so oft von Menschen aus meinem Umfeld gehört: ,,Dann such dir halt mal eine Freundin". Oder: ,,Ohne Freundin/Frau wirst du später mal alleine verbittert rumsitzen".

Da denke ich mir immer What?? Ist eine Frau/Freundin wirklich der Schlüssel zum Glück? Aus meiner bisherigen Lebenserfahrung würde ich sagen das es am Anfang bestimmt interessant ist. Aber nach einiger Zeit ( wenn es zur Gewohnheit geworden ist ) wird es auch wieder langweilig.

Wie z.b. die Freude über ein neues Auto. Nach ein paar Monaten ist es auch wieder langweilig. ( Der Vergleich fällt mir im Moment ein. )

Und. Ich bin es jetzt auch gewohnt, die meiste Zeit alleine zu sein. Man kann nicht mehr allein sein. Es gibt davon keine Steigerung.

Ja. Online Dating mache ich seit ein paar Wochen. Aber es ist noch nie ein Match entstanden. Und die meiste Zeit habe ich auch keine Lust, in die Apps zu gehen.

Wie es weitergehen soll? Am besten geht es mir mit dem Gedanken, das einfach alles so bleibt und ich es akzeptieren muss. Klar. Ich bin offen für Veränderungen. Aber ich rechne ehrlichgesagt nicht damit.
 

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