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Entscheidung gegen die Liebe

Ich bin seit fast 52 Jahren in einer Partnerschaft.
Es hat gepasst, das ist Arbeit und Glück.
Beim Einschlafen wärmt sich meine Partnerin im Allgemeinen bei mir ihre Füße.
Eng umschlungen aufwachen, nie.
Recht ramponiert aufwachen, meistens.
Nach dem Aufwachen sich kurz eng umschlingen, öfter.
Bin ich immer glücklich? Nein.
Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Sehr!
Würde ich diesen Weg wieder gehen? Jederzeit.

Allerdings ist das mein Leben.
Die Storys anderer zu lesen, ist in Ordnung.
Sie als Vorlage für das eigene Leben zu nehmen? Keinesfalls.
Wie Du Dein Leben lebst, solltest Du entscheiden.
 
Da denke ich mir immer What?? Ist eine Frau/Freundin wirklich der Schlüssel zum Glück? Aus meiner bisherigen Lebenserfahrung würde ich sagen das es am Anfang bestimmt interessant ist. Aber nach einiger Zeit ( wenn es zur Gewohnheit geworden ist ) wird es auch wieder langweilig.
Laut Glücksforschung steht eine Partnerschaft auf Platz 1. Platz 2 wenn man keine Partnerschaft hat war das Freunde/Familie.
Berufliche Zufriedenheit spielt natürlich auch eine Rolle.

Also irgendetwas sollte man denke ich haben, für das man sich einsetzt, für das alles Tun einen Sinn ergibt.

Der einzige Schlüssel zum Glück ist eine Partnerschaft eher nicht. Anders rum wird ein Schuh draus.
Wenn du glücklich bist tun sich mehr Chancen auf.
 
Manchmal bin ich frustriert wegenmeiner Arbeit
Hallo Waldgeist.
Kannst du daran etwas ändern?


Etwas rein Freundschaftliches wäre vermutlich nochokay, aber etwas Festes...? Ich weiß überhaupt nicht, ob ichbeziehungsfähig bin, da ich es gewohnt bin, allein zu sein. Außerdembrauche ich meine Freiräume. Eine Beziehung könnte mich durchausüberfordern.
Ausprobieren dann weißt du es 😉
Aber die Vorteile überwiegen meistens und es lohnt sich die Zweifel durchzustehen.

Je länger du wartest, desto schwieriger wird es nur das mutig anzugehen.
Du möchtest dich doch nicht gegen etwas entscheiden, das du gar nicht kennst.

Was sind denn deine Interessen, Hobbys, Vorlieben?
 
Wenn es für dich so okay ist....lasse dich nicht beeinflussen
Jeder empfindet die Liebe sowieso anders ,Für mich ist sie eine Bereicherung für mein Leben und gibt mir Kraft.
Sie weckt Sehnsucht in mir und ich hoffe das sie mir erhalten bleibt....

Wenn du dieses Verlangen nicht hast dann akzeptiere es so wie es ist.
Vielleicht kommt dieses Gefühl noch und du bist noch nicht bereit??

Liebe ist kein muss
Liebe ist ...... für jeden anders🙂
 
Im Grunde genommen habe ich mich jaschon gegen die Liebe entschieden.

Gegen die Liebe würdest du dich entscheiden, wenn du nur mehr eiskalt wärst und nur mehr fies sein willst.
Du hast dir vorgenommen, zu akzeptieren, dass du nicht geeignet bist für die Rolle als Romantiker, als Lover, als Illuminator. Find ich cool- das ist für mich eher, wie wenn man Eremit bleiben möchte, oder Priester werden möchte, im freiwilligen Zölibat. Papst Leo hat sich auch dafür entschieden.

Du kannst mit dir selber auch gute Zustände haben, gute Gefühle haben, gut leben, du mit dir zusammen ergebt ein Paar, das sich nie weh tut, sich nie mehr abverlangt, als man kann und will, sich nie verlässt, unzertrennlich ist ein Leben lang- du und du ihr kocht euch Gutes, ihr unterhält euch gut, ihr lacht über etwas, weint über etwas, liebt Musik, oder liebt die Natur, oder liebt mal nicht und nichts passiert- alles ist gut.

Ich kann auch gut mit mir zurechtkommen und finde ebenso nicht nötig, mich irgendwelchen Menschen auszuliefern, die sich komisch anfühlen. Da bin ich lieber alleine. Was anderes machst du ja nicht, als dich vor eventuellen Schmerzen zu bewahren. Selbstliebe ist das.
 
Lieber Waldgeist, eigentlich ist auch bei dem anderen Geschlecht so etwas vorkommend, wo man niemanden findet, wo man aufgibt, auf jemanden zu hoffen.
Du musst halt dort nachschauen und so jemanden ansprechen, der auf dem gleichen Level ist wie du.
 
Aus meiner bisherigen Lebenserfahrung würde ich sagen das es am Anfang bestimmt interessant ist. Aber nach einiger Zeit ( wenn es zur Gewohnheit geworden ist ) wird es auch wieder langweilig.

Wie z.b. die Freude über ein neues Auto. Nach ein paar Monaten ist es auch wieder langweilig. ( Der Vergleich fällt mir im Moment ein. )

Ja. Online Dating mache ich seit ein paar Wochen. Aber es ist noch nie ein Match entstanden. Und die meiste Zeit habe ich auch keine Lust, in die Apps zu gehen.
Ein Mensch, der einem was bedeutet, ist aber kein toter Gegenstand wie ein Auto.
Und solange man sich gegenseitig mag oder sogar liebt, langweilt man sich eher nicht miteinander.
Das bedeutet aber natürlich nicht, daß man als Paar ständig aneinander klebt.
Natürlich muss man auch in einer Beziehung genug Alleinzeit haben, besonders wenn man nunmal von Haus aus ein Eigenbrötler ist!
Denn solche Charaktereigenschaften legt man ja nicht ab, nur weil man eine Freundin hat...
Deshalb sollte man auch niemals versuchen, sich wegen einer Partnerschaft charakterlich total umzugkrempeln, das geht immer schief.

Aber mit dem "schnell langweilig werden", also ich kenne auch Leute, denen z.B. ihr Auto oder ein anderer Gegenstand nie langweilig wird, weil sie damit vielleicht schöne und spannende Erinnerungen verbinden!

Wird dir oft so schnell langweilig?
Also auch bei eigentlich interessanten Hobbys, oder bei Freunden?
Und war das auch schonmal anders, oder war dir als Kind schon ein neues Spielzeug, oder andere Kinder langweilig, sobald der Reiz des Neuen vorbei war?

Vielleicht kannst du versuchen, mal trotzdem an einem Hobby oder freundschaftlichem Kontakt dran zu bleiben, wenn mal wieder das Gefühl der Langeweile aufkommt?
Denn wenn man immer wieder alles so schnell aufgibt, bleibt man ja zwangsläufig nur an der Oberfläche der Dinge, und auch bei Menschen, die man kennenlernt!
Und ständig neue Hobbys, Interessen oder für dich interessante Menschen zu suchen, das muss doch auf Dauer auch ziemlich stressig und frustrierend sein. Oder ist das bei dir nicht so?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ehrlich ? Ich empfinde schon diese Szenen , wenn Paare engumschlungen aufwachen als unecht.
Wir brauchen Platz und empfinden das als sehr unangenehm.
Das empfindet wohl jeder anders, sind ja keine Werte und Normen die jeder befolgen muss.
Eher welche die verbinden, sind wichtig für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft.
Diese Aspekte bilden das Fundament des Zusammenlebens und sind für die Lebensqualität entscheidend.
So entsteht Verbundenheit, die persönliches Glück wachsen lässt.
Und genau deshalb ist der Zusammenhalt der Menschen so wichtig.
 

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