Hollunderzweig
Sehr aktives Mitglied
Mein Jüngster hatte mal einen Tag, mir fiel etwas auf, ein bestimmtes Signal veranlasste mich, nachzubohren- furchtbar, welche Nöte sich da zeigten. Das wusste ich nicht, wie sehr er in Bedrängnis war wegen seiner Ausbildung damals. Aber das ist doch egal, du kannst jederzeit aufhören, du musst dort nicht bleiben!!!! Komm wieder heim, ich melde dich ab- er war damals dort auch in Quartier.
Wie wenn eine Tonne von ihm abgefallen wäre, er war so erleichtert. Nach ein paar Tagen meinte er, Mama, ich bleib... vielleicht half alleine schon die Option, er kann jederzeit abbrechen, es gibt kein Muss.
Vielleicht kommt ihr drauf, in welchen Konflikten eure Tochter steckt. Reden kann die Zunge lösen- manchmal dauerts, bis man zum Kern vordringen kann. Man kann viel nebenher heraushören, wenn man wie beiläufig quasselt, also nicht wie die Schlange und das Kaninchen in Augenkontakt ist.
Das hat ein Schulpsychologe empfohlen bei einem Vortrag: "schlimme und faule Kinder gibt es nicht, hieß das Thema". Kinder umschreiben gern, sie wollen zuerst herausfinden, wie tolerant man ist, die Eltern keinesfalls erschrecken- daher wäre wichtig, wenigstens so zu tun, als wäre jede Information verkraftbar, keine so schlimm, dass man lieber aufhört zu reden...weil man schockiert, oder traurig macht, oder entsetzt ist etc... red nur, ich hör dir zu, sag nur alles, bei mir brauchst du nicht fürchten, dass ich was in den falschen Hals kriege... dazu gehört auch Kummer zeigen.
Vielleicht bist du als Mama die richtige Ansprechperson.
Wie wenn eine Tonne von ihm abgefallen wäre, er war so erleichtert. Nach ein paar Tagen meinte er, Mama, ich bleib... vielleicht half alleine schon die Option, er kann jederzeit abbrechen, es gibt kein Muss.
Vielleicht kommt ihr drauf, in welchen Konflikten eure Tochter steckt. Reden kann die Zunge lösen- manchmal dauerts, bis man zum Kern vordringen kann. Man kann viel nebenher heraushören, wenn man wie beiläufig quasselt, also nicht wie die Schlange und das Kaninchen in Augenkontakt ist.
Das hat ein Schulpsychologe empfohlen bei einem Vortrag: "schlimme und faule Kinder gibt es nicht, hieß das Thema". Kinder umschreiben gern, sie wollen zuerst herausfinden, wie tolerant man ist, die Eltern keinesfalls erschrecken- daher wäre wichtig, wenigstens so zu tun, als wäre jede Information verkraftbar, keine so schlimm, dass man lieber aufhört zu reden...weil man schockiert, oder traurig macht, oder entsetzt ist etc... red nur, ich hör dir zu, sag nur alles, bei mir brauchst du nicht fürchten, dass ich was in den falschen Hals kriege... dazu gehört auch Kummer zeigen.
Vielleicht bist du als Mama die richtige Ansprechperson.